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Psychologie (Fach) / KogEmo2Chapter 9 (Lektion)

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  • Definition von Sprache und Kommunikation Sprache = die relativ regelkonforme Verwendung von Wörtern zum Zweck der Kommunikation.o Sie ermöglicht uns über Sachen & Abläufe nachzudenken, die wir nicht sehen, hören, fühlen oder berühren können o Sie kann geschrieben, gesprochen oder durch andere vereinbarte Zeichen (wie in der Zeichensprache Taubstummer) kommuniziert werden.  Kommunikation = Austausch von Gedanken und Gefühlen o umfasst neben Sprache nichtsprachliche Mitteilungen, Gesten, Berührungen, Minenspiel, Blicke etc.
  • Eigenschaften die alle Sprachen haben 1. Kommunikativ 2. Arbiträr symbolisch 3. Regelhaft strukturiert 4. Auf mehreren Ebenen Strukturiert 5. Generativ und produktiv 6. Dynamisch
  • Basiskomponenten von Wörter Phon (einzelner Ton)= die kleinste Einheit der gesprochenen Sprache Phoneme =kleinste lautl. Spracheinheiten, d. zur Bedeutungsunterscheidung v. Äußerungen verwendet werden können, besteht aus Konsonanten- und/oder Vokallauten Morphem= kleinste bedeutungstragende Einheit einer Sprache
  • Was ist Phonemik? Wissenschaft von den Phonemen einer Sprache
  • Was ist Phonetik Lehre, wie man Speech Sounds (phone) produziert, kombiniert/mit geschriebenen Symbolen repräsentiert
  • Was ist ein Lexikon? Das komplette Set von Morphonen in einer Sprache oder im Sprachrepertoire einer Person
  • Was ist das Vokabular? Bestand an Wörtern in einer Sprache/Person
  • Was ist der Syntax? Die Art, wie wir Wörter kombinieren um Sätze zu bilden. Sie spielt die Hauptrolle bei unserem Verstehen einer Sprache
  • Welche 2 Teile enthält ein Satz mindestnes? Nominalphrase (mind. 1 Nomen und zugehörige Beschreibung) Verbphrase (enthält mind. 1 Verb und alles was sich auf das Verb auswirkt)
  • Was ist Semantik? Die Wissenschaft von der Bedeutung einer Sprache - komplementär zu Syntax
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  • Was ist Diskurs Verwendung von Sprache in Kontexten über den Satzniveau
  • Wie viele Phoneme können wir pro Sekunde wahrnehmen? 50
  • Phonetic-Refinement Theorie (basiert auf Schablonen) Wahrnehmung startet mit Analyse Höreindrücke und verschiebt sich dann zu höheren Verarbeitungsleveln. Wörter werden identifiziert durch das Abgleichen der neuen Wörter mit schon gespeicherten Wörtern. Dabei gehen wir vom gröberen zum kleinsten und engen den Kreis der möglichen Wörter immer weiter ein.
  • Trace-Modell (Basiert auf Merkmalserkennung) 3 Ebenen von Merkmalserkennungen  1. Ebene der akustische Merkmale 2. Ebene der Phoneme 3. Ebene der Wörter
  • Phonemic-Restoration-Effekt/Phonemische Wiederherstellung Integriert das was wir wissen mit dem was wir hören („the *eel was on the ... (table/orange/shoe) → ergänzen des fehlenden Phonems je nach Kontext)Ist ähnlich den Gestaltgesetzen der visuellen Wahrnehmung (Symmetrie, Nähe, Ähnlichkeit) 
  • Kategorische Wahrnehmung von Sprache o Sprachlaute umfassen ein Kontinuum von Variationen in Schallwellen, wir erleben sie jedoch kategorisch (z.B. ba, da, ga: jedes ist ein eigenes Sprachsignal, jedoch unabhängig von beispielsweise Tonhöhe) o Das Klangmuster jeder Silbe kann unterschiedlich sein, z.B. wegen der Tonhöhe (das „ba“ von gestern klingtanders als heute) →hat kein Einfluss auf die Sprachwahrnehmung o Diese kategorische Form der Wahrnehmung gilt nicht für ein nicht-sprachliches Geräusch, hier werden kontinuierliche Unterschiede in der Tonhöhe als kontinuierlich und deutlich wahrgenommen
  • Die Motortheorie der Sprachwahrnehmung Nutzen der Bewegungen des Vokaltraktes um wahrzunehmen, was jemand sagt
  • McGurk Effekt Wenn visuelle (Lippenbewegungen) und auditive Wahrnehmung nicht zusammenpassen →auditver und visueller Reiz werden synthetsiert, Resultat entspricht keinem von beiden
  • Was sind Denotation und Konnotation und was ergeben beide zusammen? Denotation = Wörterbuch-Definition eines Wortes Konnation= emotionaler Beiklang, Annahme und ander nicht explizite Bedeutungen  Denotation+ Konnation = Bedeutung eines Wortes
  • Syntax ist was? Die systemische Art und Weise, in der Wörter kombiniert und angereiht werden können um bedeutungsvolle Phrasen und Sätze zu bilden
  • was ist Grammatik in der Psycholinguistik und welche Arten gibt es Wissenschaft der Sprache in bezug auf regelmäßige Muster Präskriptive Grammatik: Schreibt die richtige Art vor, in der gesprochen und gechrieben wird Deskriptive Grammatik: Beschreibung der Strukturen, Funktionen und Beziehungen der Wörter in der Sprache
  • Transformationsgrammatik Enthält die Lehre der Transformationsregeln Diese leiten die Arten, in denen darunterliegende Propositionen zu Sätzen angeordnet werden können Transformationen sind Regeln, die Baumdiagrammstrukturen anderen Baumdiagrammstrukturen zuordnen geht über die Phrasenstrukturgrammatik hinaus Tiefenstruktur: bezieht sich auf jede der verschiedenen Satzstrukturen, die durch die Anwendung verschiedener Transformationsregeln verschiedene Satzstrukturen verknüpft → zur Bildung der Oberflächenstruktur Oberflächenstruktur: bezieht sich auf jede der verschiedenen Satzstrukturen, die aus solchen Umwandlungen hervorgehen kann →Phrasenstruktur
  • PERZEPTUELLE PROZESSE/ WAHRNEHMUNGSPROZESSE BEIM LESEN 1. Orthographische Prozesse: Formwahrnehmung zur Buchstabenerkennung 2. Phonologische Übersetzung: Buchstabenvokalisierungsübersetzung 3. Phonologische Sequenzbildung 4. Weiter zum nächsten Wort, der Prozess beginnt von vorn
  • Welche "-Prozesse müssen beim Lesen gemsitert werden LExikalische Verarbeitung und Verstehensprozesse
  • LEXIKALISCHER ZUGRIFF = die Identifikation eines Wortes, die uns Zugang zu dessen Bedeutung aus dem Gedächtnis erlaubt
  • Interaktives Aktivierungsmodell („Interactive activation model) – McClelland Geht davon aus, dass die Aktivierung von bestimmten lexikalischen Elementen auf verschiedenen Ebenen abläuft & interaktiv ist 3 Ebenen 1. Eigenschaften 2. Buchstaben 3. Wörter
  • Was ist ein Diskurs? Enthalten Spracheinheiten, die größer sind als einzelne Sätze -> Geschichten, Bücher, Gespräche