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Produktmanagement (Fach) / PM (Lektion)

PM

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  • Welche Dimensionen der Komplexität gibt es? - Netzwerk - Funktion - Produktprogramm
  • Welche Dimensionen der Komplexität gibt es? - Netzwerk - Funktion - Produktprogramm
  • Was sind die Handlungsfelder der Komplexitätsbeherrschung? - Optimale Vielfalt am Markt   -> Konsequente Ausrichtung d. Produktportfolios auf Marktanforderungen durch aktive Gestaltung d. Sortimentbreite und -tiefe - Optimale Produktstruktur -> Abbildung der vom Markt geforderten Produktvielfalt mit möglichst geringer internene Teilvielfalt durch intelligente Produktarchtiekturen - Optimale Wertstrom -> Ausrichtung der Wertschöpfungsprozesse auf den Kundenwert, Vermeidung prozessbedingter Überkomplexität & Verschmelzung - Optimale Ressourcennutzung -> Anpassung globaler Standort- & Orga-Struktur auf Marktanforderungen unter bestmöglich Nutzung lokaler Know-How & Faktorkostenvorteil
  • Definition von Komplexitätsmanagement Effektives Instrument zur Ausrichtung der unternehmerischen vorgehaltenen internen Komplexität aufg durch Markt/Wettbewerbsbedingungen erforderliche Komplexität
  • Aus welchen Teilen bestehen Plattformen? - ausführungsneutrale Produktplattform (Schnittstellenträger) - produktspezifische Anbauten (Hutmodule) -> Hutmodule müssen nicht kombinierbar / tauschbar sein
  • Wobei sollten Produktplattformen eingesetzt werden? - Produkte mit kurzen Lebenszykluszeiten - Produkte mitr hoher Hutmodul-Varianz
  • Wodurch rationalisiert man bei Plattformen? - gleiche Teile, Strukturen & Prozesse
  • Was sind die Merkmale der Plattformentwicklung? - hohe Kosten der Plattformentwicklung - unflexibel ggü Modulwechsel - Plattformfehler auf aller Module übertragbar
  • Was sind die Risiken bei einer Plattform? - fehlende Differenzierung durch Entwicklungi mmer mehr ähnlicher Varianten auf Plattform - Kannibalisierung innerhalb Produktspektrum unter verschiedenen Marken - Fehlende Preisspreizung in Segment und Durchsetzung einer klaren Preishierachie mit plattforähnlichen Produkten
  • Was sind Kommunalitäten? - ent. im aktuellen Produktportfolio oder zwischen Vorgängern & Nachfolger - ermöglichen Entkopllung von Entwicklungszyklen (-> Release Management) - ermöglichen hohe Aktualität bzw. Innovation aller Produkte (-> da aufwandoptimale Umsetzung) - können auf verschiedenen Ebenen erzielt werden
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  • Welche Formen von Kommunalitäten gibt es? - Produktgruppen bzw. Modellübergreifend oder Vorgänger, Nachfolger - physisch, technologisch, Funktionen, Anforderungen, Produkteigenschaften
  • Ablauf des Produktarchitektur-Entwicklungsprozess? 1. Zielsystem schaffen 2. Prozess- / Produktmorphologie aufbauen 3. Varianzsensitive Prozessschritte & kritische Produktmerkmale bestimmen 4. Konstituierende Merkmale identifizieren 5. Produktprogramm festlegen 6. Konstituierende Merkmale hierarchisieren & Modulvarianten festlegen 7. Produktarchitektur festlegen 8. Modul-Roadmap festlegen 9. Umsetzung
  • Was für Anforderungen gibt es für einen Baukasten? Produktarchitektur durch Regellogik kundengerecht, konfliktfrei & durchgängig Komplexitätskostenpotenziale durch Synrchonisation d. Produkbaukästen mit Prozessbaukästen
  • Was für verschiedene Baukastensysteme gibt es? - Alternativbausteine (strukturgebunden) - unterschiedl. Modulbausteine - Baukästen mit Modularbausteinen (strukturgebunden)
  • Welche Methoden werden in Innovations- / Volumen und Investitionsgüter-Märkten verwendet? Innovations: Produkt/Prozess-BK, PAEP Volumen: Skaleneffekte, lokale Kostenvorteile, integriertes Produkt-Design Investitions: Modulare Produkt-Architektur, Schalenmodell, globale Kommunitäten
  • Was sind die Vorteile & Nachteile d. Variantenvielfalt? Vorteile: - Erfüllen jedes Kundenwunsches - Größerer Marktanteil + Aufbau Markteintrittsbarrieren - Schnellere Amortisation v. Basisentwicklung Nachteile: Höhere Komplexität & Kosten
  • Was ist das Ziel & die Zielrichtungen des Variantenmanagements? - Ziel: Übereinstimmung von Produkt/Programmnutzen mit hierfür geleiteten unternehmensbezogenen Aufwand - Zielrichtungen: heute REDUZIEREN, morgen BEHERRSCHEN, langfristig VERMEIDEN
  • Was sind Maßnahmen zur Komplexitäts-Reduktion? - Eliminierung nicht notwendiger Produkt & Prozessvarianten - '' von komplexitätstreibenden Kunden/Lieferanten/Märkten - '' von Papier/Formular und Systemvielfalt - Reduzierung von Beziehungsgeflechten produkt/prozess & MA-bezogener Aspekte
  • Was sind Maßnahmen zur Komplexitätsbeherrschung (von nicht vermeidbarer Komplexität)? - Optimierung d. Randbedingungen entl. Entwicklung & Wertschöpfungskette  - Bildung von Prozess & Produktzirkeln zur Sicherung einer permanenten Optimierung - Zyklische Auditierung - Produkt & Prozessschulung
  • Was sind Maßnahmen zur langfristigen Komplexitätsvermeidung? - Parellele Entwicklung von Produkten & Prozesses unter Berücksichtigung von Plattformstrategie - Antizipation von erforderlichen Produkt / Prozessvarianten durch gelebte Kundenorientierung - Modulbildung bei Entwicklung & Ausgestaltung v. Produkt / Prozess - Informationen zur Verfügung stellen -> Permanente Beurteilung der Komplexitätswirkung
  • Beispiele für Mehraufwände in Entw. , Einkauf, Produktion, Logisitk, Marketing / Vertrieb / Service? Entw.: Kompl. Konstruktionsaufwände, mehr Freigaben, mehr Doku Einkauf: intens. Verhandlungen, höhere Preise, mehr Sonderwerkzeuge, Bedarfermittlung Produktion: ger. Produktivität, Rüstzeiten, geringere WDH-Häufigkeit, kompl. Planung Logistik: Komplexe Logistikketten, höhere BEstände, Lagerraum, häufigere Lagerein / ausgänge Marketing/Vertrieb/Service: Marketing-Mix, Schulungsbedarf, mehr Werkstattausrüstung, Beratungsaufwand
  • Definition einer Variante & Varianten-MGM? Variante: Gegenstände ähnlicher Form & Funktion mit einem hohen Anteil an identischen Gruppen & Teile Varianten-MGM: Alle Steuerungsvorgänge zur Optimierung der Variantenvielfalt & Beherrschung variantenreicher Produktspektren
  • Was ist und woraus besteht die Produkstruktur? = Bildet nach bestimmten Kriterien die Produktgliederung ab - Konstruktionstruktur (Produktgliederung nach funktionalen Gesichtspunkten) - Fertigungsstruktur (Produktgliederung nach fertigungstech. Gesichtspunkten)
  • Was ist eine Produktarchitektur? Transformationsstruktur zwischen Funktionsstruktur & physikalischen Struktur (Produktstruktur) eines Produkts
  • Beispiele für Fertigungsunterlagen? - Mengenstückliste - Mehrfach-SL - Varianten-SL - Referenz-SL - Struktur-SL - Baukasten-SL - Konstruktion-SL - Fertigungs-SL
  • Was ist ein Baukasten & ein Baukastensystem? BK: Maschinen, Baugruppen & Einzelteile, als Bausteine mit oft unterschiedlichen Lösungen durch Kombinationen verschiedene Gesamtlösungen erfüllen BK-Systemte: Aus Bausteinen aufgebautes System:  -> lösbar verbunden (reale BS)  -> unlösbar (abstrakte BS)
  • Welche Arten & Varianten von Baukästen gibt es? Arten:  - Funktions-BS: Festlegung nach Erfüllung von technischen Funktionen  - Fertigungs-BS: nach fertigungstechn. Gesichtspunkten Varianten:  - Hersteller: von hersteller montiert (nicht änderbar)  - Anwender: von anwender je gewünschter Gesamtfkt montiert  - Geschlossene: vorgegebenes Bauprogramm (Gesamtfunktionsanz. begrenzt)  - Offene: unbegrenzte Anzahl an realisierbaren Gesamtfunktionen  - Strukturgebunden: BS an bestimmten Stellen einbindbar  - Modulare / Freie: BS an jeder Stelle einbindbar
  • Vorteile und Nachteile eines Baukastens für Hersteller? Vorteile: - Schnelle Lieferbereitschaft durch Parallelfertigung - Optimale Losgröße durch Auftragsfertigung - Kombinationsmöglichkeiten mit Nichtbausteinen - Auftragsgebundener Konstruktionsaufwand für nicht-vorhergesehene Funktion Nachteile: - erhöhter Aufwand bei kundenspezif. Anpassungen - erhö. Aufwand bei Planung / Konsturktion & Doku - Produktändeurngen und anpassung nur in größeren Abständen wirtschaftlich - Schnittstellernerhöhung (größerer Fertigungsaufwand + Montageaufwand)
  • Vorteile und Nachteile eines Baukastens für Anwender? Vorteile: - kürzere Lieferzeiten - bessere Austausch / instandhaltungsmöglichkeiten - besserer Ersatzteildienst - ausgereifte Gestaltung Nachteile: - spezielle Anforderungen nicht realisierbar (bzw. zu hohen Kosten) - Eigenschaften können ungünstiger sein als bei kundenspezif. Produkt - zusätzliche Schnittstellen -> erhöhtes Bauvolumen & Gewicht - Komplexität des Produktes steigt
  • Was sind Module & deren Ziel? Subsystem, dessen Grenzen nach fertigungstech. & funktionalen Gesichtspunkten festgelegt ist -> Anbauteile an komplexen Grundgütern -> Spezifische Funktion, nicht frei kombinierbar & können an verschiedenen STellen angesetzt werden Ziel: Unabhängig von Gesamtsystem zu entwickeln, konstruieren, fertigen, prüfen
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  • Welche Modularten gibt es? - Generisch: Produktzusammensetzung aus stets gleicher Anzahl standardisierter Bauteile (-> können unterschiedliche Leistungsmerkmale aufweisen) - Quantitativ: Zusammensetzung aus unterschiedl. vielen, standardisierten Komponenten auf Basisprodukt - Individuell: Zusammensetzung in fixer oder variabler Anzahl (-> teil. Standardsatz, teilw. kundenindividuell zugeschnitten / gestaltet)
  • Was sind Ansätze zur systematische Modulbildung? - Modular Function Deployment (MFD) - Design for variety (DfV) - Modular Product Architecture
  • Was sind Vorteile und Nachteile von Modulen? Vorteile: - Parallelisierung v. Proezssschritten - Verringerte Teilevielfalt - Erhöhte Qualität - Varringerter Prüfaufwand d. Gesamtsystems Nachteile: - Mehr Schnittstellen, Bauteile, Bauraum, Einmalaufwand, Montageaufwand
  • Definition einer Plattform? Gleichteilkonzept, das modellübergreifen die Verwendung identischer Teile, Komponenten & Module vorsieht -> signifikante Verringerung der Variantenvielfalt & Komplexität
  • Was sind Merkmale einer Plattform? - kein eigenst. Produkt, aber wesentlicher Bestandteil eins - Produkteigenschaften wesentlich durch Plattform bestimmt - Einsatz bei mehreren Produken (auch versch. Preis-Leistungen möglich) - Längere Entwicklungszeit (Produkte auf Platfform aber kürzer) - Weiterentwicklung d Plattform & Produkte kann parallel sein
  • Vorteile und Nachteile von Plattformen? Vorteile: - Kostensenkpotenzial in Prod. & Entwicklung ( durch Anzahl GLeichteile) - Kostensenkungen durch geringe Teilanz. in Logistik, Distribution, Lager, Verkauf, Service... - Kostensenk. für Bauteilpflege während PLZ - hohe Varianz bei geringen Kosten -> Marktnischen - Qualität Nachteile: - Höherer Aufwand bei Bauteiländerung in Serie -> da mehr Randbedingungen - Steigende Autauschbarkeit der Produkte - Nahezu identische Grundeigeschaften der Produkte - Gefahr der Kannibalisierung im eig. Unternehmen
  • Gründe für hohe Variantenazahl? - Vage Vermutung über Abstazgenerierung durch Variante - Mangelhafte, ineffziente Methodne - Fehlende Budgets zur Messung d. Variantennutzens / Varianten-Mehrabsatzes - Mangelh. Kopstenrechnungssystem - Prozesskostenrechnung nicht modern - Abteilungsdenken - Messung an Absatz - / umsatz
  • Was sind die Vielfaltsprinzipien? - Innere Vielfalt verringern (Gleichteile, Module, Plattform) - Mögl. späte Vielfaltsentstehnuug (1 Hardware, viele Software) - Systematisierung der Prozesse (Integrierende Prozesse + Entscheidungen aller Bereiche)