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Grundlagen der Psychologie des Lehrens und Lernens I (Fach) / 5. Lernen und Verhaltensmanagement I - Klassisches Konditionieren (Lektion)
Lernen
Psychologische Lerntheorien
Klassisches Konditionieren
Unterrichtsbeispiele
Diese Lektion wurde von AKeyn erstellt.
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- Was ist Lernen? relativ überdauernden Veränderung von Verhalten und/oder Verhaltenspotential durch Erfahrung und wiederholte Übung.Veränderungen im Verhaltenspotential (z.B. Wissen) sind nicht direkt zu beobachten und müssen daher aus Veränderungen des beobachtbaren Verhaltens geschlossen werden
- Ist jede Verhaltensänderung lernbedingt? Nein! - Abgrenzung zu Ermüdung, Prägung, Reifung, Pharmaka- Einfluss
- Lernen vs. Reifung vs. Prägung Lernen: nicht universell, reversibel ( vergessen), nachholbar Reifung: gengesteuerte Entwicklung biologischer Strukturen und Funktionen (zB. Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale) universell, irreversibel, nachholbar Prägung: Verknüpfung eines genetisch bedingten artspezifischen Verhaltensmusters mit einem Auslösereiz zB. Nachfolgeverhalten von Gänsen universell, irreversibel, nicht nachholbar
- Eigenschaften von lernbedingter Verhaltensänderung - geht auf Erfahrung / Übung zurück - muss überdauernd verfügbar sein - Lernkurve
- Typischer Verlauf einer Lernkurve Zu Beginn: großer Lernzuwachs Forschreitender Lernprozess: Lernzuwachs wird kleiner
- Was zeichnet klassisches Konditionieren aus? Form des assoziativen LernensSignallernenEin ursprünglich neutraler Reiz wird zu einem Signal für einen bedeutungsvollen Reiz, der unmittelbar ein bestimmtes Verhalten auslöst, indem er wiederholt mit dem bedeutungsvollen Reiz dargeboten wird.Das Verhalten wird nun durch diesen Signalreiz ausgelöstElementarer Lernprozess
- Klassiches Konditionieren- unabhängige Variablen die Bedingungen, unter denen der mit dem unkonditionierten Reiz gekoppelte, zu konditionierende Reiz dargeboten wird, z.B.Kontiguität - Zeitdauer oder Zeitpunkt zwischen Aufleuchten einer Lampe und FuttergabeKontingenz – Systematik der Verknüpfung zwischen unkonditioniertem und zu konditionierendem Reiz
- Klassisches Konditionieren- abhängige Variablen Ausmaß der durch den konditionierten Reiz ausgelösten Reaktion, z.B.Menge des SpeichelflussesAngstreaktionSchmerzempfinden
- Wie müssen unkonditionierter und zu konditionierender Reiz dargeboten werden, damit das Erlernen der Assoziation zwischen diesen Reizen gut gelingen kann? 1. der zu konditionierender Reiz 2. unkonditionierter Reiz
- Das Ausmaß der Konditionierung hängt davon ab... ... wie gur der konditionierte Stimulus den unkonditionierten Stimulus voraussagt
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- Reiz-Generalisierung Auch dem ursprünglichen Signalreiz ähnliche Reize lösen die konditionierte Reaktion aus
- Reiz-Diskrimination Nur genau der ursprüngliche Signalreiz löst die konditionierte Reaktion aus, bei ähnlichen Reizen wird die Reaktion nicht ausgelöst
- Beispiel für Reiz-Generalisierung Wenn Mathelehrer A,B,C ein Tadel vergeben hat, wird Schüler auch vor Mathelehrer D Angst haben.
- Jedes Mal, wenn der Lukas schnipst, nimmt Herr Mayer ihn dran. hohe Kontingenz
- Klasse war laut, das Tadel gibt es darauffolgende Stunde niedrige Kontiguität
- Hund wird "Pfote geben" beigebracht. Bei Erfolg direkt im Anschluss Leckerli hohe Kontiguität
- Schüler tippt auf Handy rum- manchmal ermahnt, nicht immer niedrige Kontingenz