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m7einführung3b (Fach) / m7einführung3b (Lektion)

m7einführung3b

Diese Lektion wurde von andrea101 erstellt.

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  • Erblichkeit Erblichkeit ist eine Masszahl , die angibt, wie viel von der phänotypischen interindividuellen Varianz eines Merkmals auf genotypische Unterschiede in einer Population zurück geht.Daraus folgt , dass Erblichkeit nur ein relativer Begriff ist, der stets auf eine bestimmte population und einen bestimmten historischen Zeitraum bezogen ist
  • zum einen ist Erblichkeit immer die Kehrseite  von Umwelteinflüssen als Ursache für individuelle Unterschiede in Merkmalen andererseits bedarf es gelegentlich des Zusammentreffens von bestimmten genetischen und situativen Einflüssen ehe ein Merkmal manifest wird
  • untersuchung von Merkmalen zwei Aspekte qualitativen Aspekt mit der Frage nach der Art der Vererbung und einem quantitativen Aspekt mit der Frage nach ihrem Ausmass
  • Art der Vererbung Erbgang
  • Ausmass der Vererbung Erblichkeit
  • Pleiotropie wo ein Gen mehrere Merkmale beeinflusst
  • Polygenie mehrere Gene auf ein Merkmal wirken
  • genotypische Information die genotypische Information kann oft nicht losgelöst von Umweltwirkungen auf den Phänotyp verstanden werden, wie auch umgekehrt die Gesamtheit von Umwelteinflüssen nicht ohne den Genotyp verstanden werden kann - der durch die Umwelt bedingte Anteil am Phänotyp ( Paratyp) wird nur innerhalb der durch die Gene gesetzten Grenzen wirksam ( Reaktionsnorm)
  • Erblichkeit oder Heritabilität h2 ist eine Masszahl für die relative Grösse des Einflusses des Genotyps auf den Phänotyp und bestimmt sich als Anteil der genotypischen an der phänotypischen Varianz
  • der passive Typ Einer Erbe-Umwelt-Kovariation liegt dann vor, wenn Eltern ihrenKindern sowohl vorteilhafte (bzw. nachtei-lige) Gene wie auch günstige (bzw. ungüns-tige) Umweltbedingungen vermitteln.Die Kinder sind am Zustandekommen der Kovariation nicht beteiligt; daher wird dieserTyp als passiv bezeichnet durchschnittlich begabte Eltern vererben ihren Kindern solche Gene, die für einehöhere Ausprägung des Merkmals förderich sind. Zum anderen stellen sie Umwelt-bedingungen her, die in dieselbe Richtung wirken.
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  • Der reaktive Typ ist gegeben, wenn die Umwelt differentiell auf wahrgenommene Talente und Entwicklungspotentiale reagiert, etwa ein ausreichend musikalisches Kindzusätzlich angeregt, ein lernbehindertes Kind durch Fachkräfte speziell gefördert oder dieAggressionstendenz einer Person gezielt gelöscht wird
  • der aktive Typ Typ umfasst jene Fälle, in denen sich ein Individuum die für seine genetische Ausstattung optimal stimulieren- die Umwelt selbst aussucht bzw. herstellt, etwa ein hochbegabtes Kind zusätzliche Aktivitäten entfaltet, die wiederum auf seine Intelligenz positiv rückwirken
  • die Interaktion zwischen Erbe und Umwelt Darunter wird der Tatbestandverstanden, dass sich der genetische Einfluss auf den Phänotyp in verschiedenenUmwelten unterschiedlich auswirkt
  • Phenylketonurie wo mentale Retardation erst unter bestimmten Ernährungsbedingungen auf-tritt.
  • Konzeptuell können die folgenden Varianzkomponenten (V) als Folge genetischer Faktoren unterschieden werden Additive V, erzeugt durch additive Effekte der beiden Gene an einem Genort;V durch gezielte Partnerwahl; V durch Dominanzabweichung, also nonadditiv;Epistase, nonadditive V, die durch Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Genen
  • Zusammenfassend kann im Bereich der selbstberichteten Persönlichkeit von einer mittelhohen Erblichkeit im Bereich von 50% ausgegangen werden, wobei nonadditive genetische Effekte einen geringeren Anteil zuhaben scheinen als additive Effekte
  • second law of behavioral genetics Gemeint ist damit,dass der Umstand, gemeinsam in ein- und derselben Familieaufgezogen zu werden, eine geringere Auswirkung auf die individuellen Unterschiedehat als die genetische Ausstattung.