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Pharma (Fach) / HNO & Auge (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Andreas46 erstellt.

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  • Musculus sphincter pupillae zur Verengung der Pupille (Miosis) bei Helligkeit, Naheinstellung, Müdigkeit parasympathisch innverviert
  • Linse Zwischen Iris und Glaskörper, bikonvexer, elastischer Körper, über die Ziliarfasern am Ziliarkörper aufgehängt  Einziger variabler Bestandteil des lichtbrechendem System
  • Glaskörper Corpus vitreum liegt zwischen Linse und Nethaut, 2/3 des Augapfels gelartige, durchsichtige Masse für den Erhalt und Form mitverantwortlich und lichtbrechendes Element 
  • Kammerwasser ernährt die Hornhaut und Linse, trägt zum Augeninnendruck bei (beim Gesunden 17+/-3 mm Hg), enthält in geringen Mengen Eiweiß produziert vom Ziliarköprper, befindet sich in der vorderen und hinteren Augenkammer (vor und hinter der Iris), fließt dann im Kammerwinkel (spitzer Winkel zwischen Iris und Sklera) über den Schlemmschen Kanal ab. 
  • Akkomodation Anpassung der optischen Brechkraft (Diotrien) durch Veränderung des Krümmungsradius der Linse  Nahsicht: ringförmiger Ziliarmuskel zieht sich zusammen  (parasympatisch gesteuert) "Ring wird kleiner" = Aufhängefasern entspannen sich = elastische Linse kann sich stärker wölben und wird somit stärker brechend  Fernsicht: Ziliarmuskel entspannt sich "Ring wird größer" = Ziliarfasern spannen sich an = Linse wird flacher = Brechkraft nimmt ab 
  • Netzhaut - innere Augenhaut Retina enthält die bildaufnehmenden Photorezeptoren. Impulse gelangen über den Nervus Opticus (2. Hirnnerv) zur Sehbahnkreuzung (Chiasma opticum), dort kreuzen sie und werden dann weitergeleitet in den Hinterhauptslappen = Sehban  Aufbau Zapfen Makula lutea (gelber Fleck) Stäbchen Blinder Fleck
  • Zapfen gehört zur Netzhaut ca. 6 Millionen. Nehmen Farbunterschiede wahr rot, grün, und blau empflindliche Zapfen durch unterschiedliche photosensitive Pigmente (bei genetischem Fehlen eines oder mehrerer Pigmente = Farbenblindheit 
  • Makula lutea Gelber Fleck - gehört zur Netzhaut Zentrum der Netzhaut, hier herrscht die höchste Rezeptordichte v.a. Zapfen = Bereich des schärfsten Sehens
  • Pigment Rhodopsin ist ein Pigment in der Retina, genauer gesagt, in den Stäbchen, das für die Unterscheidung zwischen Hell und Dunkel zuständig ist. Unter Pigmenten versteht man in der Medizin unlösliche organische Farbstoffe, die einem Gewebe seine charakteristische Farbe verleihen. Die Färbung eines Gewebes nennt man Pigmentierung.
  • Stäbchen gehört zur Netzhaut ca. 120 Millionen, eher in der Peripherie, erkennen unterschieldihce Helligkeitsstufen, enthalten den Sehpurpur - das Rhodopsin, das bei Lichteinfall zerfällt und so einen elektrischen Impuls auslöst.
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  • Blinder Fleck gehört zur Netzhaut Austritt der Nervenfasern, hier keine Rezeptoren
  • Augenmuskeln 4 gerade und 2 schräge, quergestreifte Augenmuskeln. Sie sitzen jeweils oben, unten, rechts und links sowie schräg außen oben und unten am Augapfel an für die Bewegung in alle Blickrichtungen zuständig. Das Bild des rechten Auges und das Bild des linken Auges müssen exakt übereinander liegen, da sonst kein räumliches Sehen möglich ist.  Fettgewebe dient als Gleitlager von 3 Hirnnerven versorgt, dem 3. Nervus oculomotoris, dem 4. Nervus trochlearis und dem 6. Nervus abducens 
  • Konsensueller Reflex Augen schauen immer parallel, wird ein Auge abgedeckt und man sieht sich etwas an, das 2. Auge geht immer mit. Abweichung der Augen von 3-4 Grad werden vom Gehirn noch akzeptiert - mehr als 4 Grad - das Gehirn blendet die Information des schielenden Auges aus. 
  • Schutzeinrichtungen des Auges 1. Augenbrauen, Wimpern 2. Augenlider 3. Tränenapparat
  • Augenbrauen, Wimpern = Schutzeinrichtung der Augen Schutz vor Fremdkörper und Schweiß
  • Augenlider Bindegewebsplatten mit Talg- und Schweißdrüsen an den Rändern Verschluss bei Fremdkörpern und starker Blendung Lidschlag für gleichmäßig verteilten Tränenfilm
  • Tränenapparat Tränenflüssigkeit wird in den Tränendrüsen (oberhalb der äußeren Augenwinkel) produziert, sammeln sich in den inneren Augenwinkeln und werden über die Tränenkanälchen, in den Tränensack geleitet, von dort über die Tränenpünktchen und den Tränen-Nasen-Gang in die Nasenhöhle.  Spült Fremdkörper aus dem Auge  Schmierstoff für Augenlid Abwehr von Infektionen durch Lysozym und IgA Abtransport abgestoßener Epithelzellen der Hornhaut befeuchtet das Auge, sonst trocknet die Hornhaut aus
  • Refraktionsanomalien sind fehlerhafte Optik des Auges Astigmatismus (Stabsichtigkeit) Myopie (Kurzsichtigkeit) Hyperopie / Hypermetropie (Weitsichtigkeit)
  • Astigmatismus Stabsichtigkeit Hornhaut ist stärker oder schwächer als normal (regulärer Astigmatismus) oder unregelmäßig (irregulärer Astigmatismus) gekrümt. Punkt wird als Strich bzw. als Stab gesehen Zylinderlinsen, Kontaktlinsen
  • Myopie Kurzsichtigkeit das Bild entsteht vor der Netzhaut nur nahe Objekte werden scharf gesehen genetisch, Überlastung  Zerstreuungslinse (-dptr), Abtragen von Hornhaut mit Laser, Dioptrien = kurzsichtig (1 mm - -4 Dioptrien)
  • Hyperopie / Hypermetropie Weitsichtigkeit das Bild entsteht nach der Netzhaut  nur ferne Objekte werden scharf gesehen Sammellinse (+dptr) + Dioptrien = weitsichtig 
  • Verletzungen des Auges ohne Augenöffnung z.B. Hornhautabschürfung, Bindehautriss mit Augenöffnung z.B. durch Fremdkörper, Gewalteinwirkung Entropium / Ektropium Gerstenkorn (Hordeolum) Bindehautentzündung (Konjunktivitis) Hornhautentzündung (Keratitis) Grauer Star (Katarakt) Grüner Star (Glaukom)
  • Entropium / Ektropium ein bzw. Auswärtrollen des Augenlids Reiben der Wimpern, dadurch Schmerzen und Entzündungen bzw. Tränen fließen über die Wange ab  Operation
  • Hordeolum Gerstenkorn Abszess der Talgdrüsen des Augenlides  schmerzhafter, eitriger Knoten trockene Wärme, ev. Antibiotika 
  • Konjunktivitis Bindehautentzündung Bakterielle oder virale Infektion der Bindehaut akut rotes Auge, eitriges Sekret, Fremdkörpergefühl, Tränen Antibiotika, Desinfektion
  • Keratitis Hornhautentzündung  Bakterielle oder virale Infektion der Hornhaut bzw. Verletzung (Schweißen ohne Brille) Akutes rotes Auge, Schmerzen, Tränen, Sehverschlechterung Antibiotika, Desinfektion, kausal
  • Katarakt Grauer Star Linsentrübung, bei 0,5 - 1% der Betroffenen mit grauem Star kann es auch zur Hornhauttrübung kommen!!! Alter, genetisch, Infektion Gefühl, alles durch ein Milchglas zu betrachten, Blindheit Linsenimplantat
  • Glaukom Grüner Star erhöhter Augeninnendruck und in weitere Folge Schädigung der Netzhaut, es gibt auch einen akuten Glaukomanfall - Sympom - rasende Kopfschmerzen - Augapfel steinhart (normal kann man diese bisschen eindrücken)  Blockade des Kammerwasserabflusses Einschränkungen des Gesichtsfeldes, unbehandelt Blindheit Drucksenkung durch OP, Medikamente 
  • Inspektion werden die Ohrmuschel, der Gehörgang sowie das Trommelfell mittels Otoskopie mit dem Hohlspiegel beurteilt
  • Hörprüfung mit Prüfungen des Gehörs werden die Funktion des Schalltransports im Gehörgang und Mittelohr sowie die Schallempfindung im Innenohr festgestellt 
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  • Audiometrie Über Kopfhörer, Knochenleitungsleiter oder im freien Schallfeld werden reine Töne zwischen den Frequenzen 125 - 20.000 Hz abgespielt. Der Patient regelt die gerade noch wahrnehmbare Lautstärke.  Audiogramme geben Hinweis über die Stärke des Höhrverlustes und Abhängigkeit von der Frequenz.
  • Impedanzmessung Unter Impedanz versteht man den Widerstand, der dem Schall am Trommelfell entgegengesetzt wird.  Die Impedanzmessung stellt eine Überprüfung der Funktion des Mittelohrs da (der akustische Widerstand im Mitttelohr wird gemessen)
  • Überschwellige Hörtests Überschwellige Hörtests finden bei Schallempfindungsstörungen Anwendung.  Ziel der überschwelligen Hörtests ist es, den Ort der Hörstörung zum Beispiel im Bereich des Labyrinths oder zentral (im Gehirn) festzustellen
  • Objektive Hörtests Messung der elektrischen Potentiale, der Patient ist passiv, Anwendung bei frühkindlichen Hörstörungen
  • Schalleitungsschwerhörigkeit Unter Schalleitungsschwerhörigkeit versteht man Mittelohrschwerhörigkeit.  Schädigung des Gehörgangs, des Trommelfells oder des Mittelohrs
  • Schallempfindungsschwerhörigkeit Unter Schallempfindungsschwerhörigkeit versteht man Knochenleitungsschwerhörigkeit  Schädigung im Innenohr, im Bereich des Hörnvers oder im Gehirn
  • Zentrale Schwerhörigkeit Störung im Bereich von Hörnerv, Hörbahn oder Hörrinde 
  • Anwendungen für das Auge (Definition) Zubereitungen zur Anwendung für das Auge sind sterile, wässrige oder ölige Lösungen oder Suspensionen von einem oder mehreren Wirkstoffen. Augenbäder, Augentropfen, Augensalben, Augentabletten
  • Augenbäder bei schmerzenden, müden und vor allem "trockenen" Augen (Bildschirmarbeit, Klimaanlage,...)
  • Augensalben bei brennenden oder juckenden Augen, wie z.B.: beim Tragen von Kontaktlinsen 
  • Augentabletten sind Mikrotabletten (sehr kleine Tabletten 1 - 2,5 nm), sie werden zum Einlegen in den Bindehautsack verwendet. Augentabletten müssen aufgrund des Wikrortes sehr klein sein.
  • Augentropfen durch Eintropfen dieser wässrigen oder öligen Zubereitungen in den Bindehautsack kann der enthaltene Arzneistoff lokal seine Wirkung entfalten.
  • Anwendungen für das Ohr (Definition) Anwendungen am Ohr (Auricularia) sind flüssige (wässrige oder ölige), halbfetse oder feste Zubereitungen, die zum Einträufeln, Zerstauben oder Einblasen zur Anwendung im Gehörgang oder zu Ohrenspülungen bestimmt sind. Enthalten einen oder mehrere Wirkstoffe und geeignete Hilfsstoffe
  • Ohr Zubereitungen Ohrentropfen, Ohrensprays, Ohrenpulver, Ohrensalben, Ohrenspülungen, Ohrentampons Ohrentropfen und Ohrensprays sind Läsungen, Emulsionen oder Suspensionen, die zum Eintropfen oder Sprühen in den Gehörgang geeignet sind.
  • Anwendungen für die Nase (Definition) Anwendungen für die Nase (Nasalia) sind flüssige, halbfeste oder feste Zubereitungen, die einen oder mehrer Wirkstoffe zur lokalen oder systemischen Wirkung enthalten
  • Nasalia Zubereitungen Nastentropfen, flüssige Nasensprays, Nasenpulver, Nasesalben, Nasenspülungen, Nasenstifte Nasentropfen und flüssige Nasensprays sind Lösungen, Emulsionen oder Suspensionen, die zum Eintropfen oder Sprühen in die Nasenhöhlen bestimmt sind.