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CB Pferdeverhaltensberater ATN 2020 (Fach) / Kommunikation - und Ausdrucksverhalten (Pferd 5) (Lektion)

Lernkartei

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  • Welche Aussagen zur Evolution und zum Ausdrucksverhalten sind richtig? Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Pferde sind seit ca. 60 Millionen Jahren grasfressende Steppenbewohner b)Seit mindestens 25 Millionen Jahren leben Pferde als hochspezialisierte Fluchttiere im Sozialverband mit Artgenossen c)Ungerichtete Signale richten sich konkret auf einen oder mehrere Empfänger d)Das Verstehen des Ausdrucksverhaltens der Artgenossen muss im Laufe der Jugendentwicklung erst erlernt werden b)Seit mindestens 25 Millionen Jahren leben Pferde als hochspezialisierte Fluchttiere im Sozialverband mit Artgenossen d)Das Verstehen des Ausdrucksverhaltens der Artgenossen muss im Laufe der Jugendentwicklung erst erlernt werden
  • Es werden verschiedene Formen der Kommunikation unterschieden. Welche Aussage zur digitalen und analogen Kommunikation ist nicht zutreffend? Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Zur digitalen Kommunikation zählen z.B. Haltung und Blick b)Die älteste Form der Verständigung unter höheren Lebewesen ist die analoge Kommunikation c)Als analoge Kommunikation wird die nicht-sprachliche bzw. non-verbale Kommunikation bezeichnet d)Zur digitalen Kommunikation werden diverse Aspekte des Redens gezählt a)Zur digitalen Kommunikation zählen z.B. Haltung und Blick
  • Das Zusammenleben in einem sozialen Gefüge wie einer Pferdeherde Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)st insbesondere abhängig von der Anwesenheit eines Leithengstes b)beruht hauptsächlich auf soziopositiven Beziehungen und Bindungen c)wird vor allem bestimmt durch sozionegative Interaktionen d)ist unabhängig von der Erstellung einer Rangordnung b)beruht hauptsächlich auf soziopositiven Beziehungen und Bindungen
  • Welche der folgenden Aussagen sind nicht richtig? Im Rahmen des Zusammenseins zwischen Mensch und Pferd -- Korrekte Antworten: 2 von 5 Antwortmöglichkeiten a)scheinen Pferde Menschen als Sozialpartner zu akzeptieren und trachten danach, ihn rangmäßig einzustufen b)spielt die Rangordnung eine untergeordnete und zu vernachlässigende Rolle c)ist das Erreichen einer ranghöheren Position durch Dominanz und das Einhalten von strikten Regeln zur Aufrechterhaltung der Dominanz das wichtigste d)spielen neben der Etablierung einer ranghöheren Position des Menschen vor allem vertrauensbildende Übungen eine bedeutende Rolle e)wird das Nachahmen bestimmter Verhaltensweisen des Pferdes auch als Imitationsverhalten bezeichnet b)spielt die Rangordnung eine untergeordnete und zu vernachlässigende Rolle c)ist das Erreichen einer ranghöheren Position durch Dominanz und das Einhalten von strikten Regeln zur Aufrechterhaltung der Dominanz das wichtigste
  • Bei der Kommunikation zwischen Mensch und Pferd - Korrekte Antworten: 2 von 5 Antwortmöglichkeiten a)sind soziopositive Interaktionen für die Beziehung eher kontraindiziert, da sie sich nachteilig auf die Dominanz und den Respekt auswirken b)steht die analoge Verständigung im Vordergrund c)steht die digitale Kommunikation im Vordergrund d)sollte beachtet werden, dass Pferde den Menschen am besten verstehen, wenn dieser möglichst schnelle und vielseitige Bewegungssignale gibt e)sind Pferde nicht in der Lage, inkongruentes Verhalten zu zeigen b)steht die analoge Verständigung im Vordergrund e)sind Pferde nicht in der Lage, inkongruentes Verhalten zu zeigen
  • Welche Aussagen zum akustischen Kommunikationsverhalten sind richtig? - Korrekte Antworten: 2 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Stöhnen zählt zu den nicht-stimmlichen Lautäußerungen b)Blasen ist ein prustendes Ausstoßen von Luft durch weit geöffnete Nüstern und ist im Gegensatz zum Schnauben ein nicht pulsierender Laut c)Hengste äußern Laute ca. doppelt so oft wie Stuten d)Quietschen ist das lautstärkste akustische Kommunikationssignal von Pferden e)Hufgeräusche haben definitiv keine kommunikative Funktion b)Blasen ist ein prustendes Ausstoßen von Luft durch weit geöffnete Nüstern und ist im Gegensatz zum Schnauben ein nicht pulsierender Laut c)Hengste äußern Laute ca. doppelt so oft wie Stuten
  • Das Wiehern -- Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)ist u.a. dadurch gekennzeichnet, dass mit zunehmender Tonhöhe der Kopf waagerecht gehalten wird b)klingt bei Wallachen meist lauter als bei Hengsten c)zur Begrüßung von Artgenossen ist meist besonders laut und langanhaltend d)Ihres eigenen Nachwuchses wird von den Mutterstuten höchstwahrscheinlich erkannt und von anderen Tieren unterschieden a)ist u.a. dadurch gekennzeichnet, dass mit zunehmender Tonhöhe der Kopf waagerecht gehalten wird d)Ihres eigenen Nachwuchses wird von den Mutterstuten höchstwahrscheinlich erkannt und von anderen Tieren unterschieden
  • Die Lautäußerung des Brummelns wird in unterschiedlichen Kontexten gezeigt. Brummeln, Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)welches bei der Begrüßung bzw. beim Hinzugehen gezeigt wird, scheint weniger in einfache Silben gebrochen zu sein als ein in anderen Kontexten gezeigtes Brummeln b)welches von Hengsten beim Paarungsvorspiel zu hören ist, wird oft begleitet von einem wiederholten Kopfnicken und einer Flexion des Halses c)als Signal einer Mutterstute an ihr junges Fohlen, welches zu ihr kommen soll, ist eher laut d)bei der Begrüßung ist gekennzeichnet durch einen gesenkten Kopf, angespannte Nüstern und fehlendes Ohrenspiel a)welches bei der Begrüßung bzw. beim Hinzugehen gezeigt wird, scheint weniger in einfache Silben gebrochen zu sein als ein in anderen Kontexten gezeigtes Brummeln b)welches von Hengsten beim Paarungsvorspiel zu hören ist, wird oft begleitet von einem wiederholten Kopfnicken und einer Flexion des Halses
  • Bei der Zusammenarbeit von Mensch und Pferd - Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)sollten zu konditionierende Stimmhilfen möglichst kurz nach anderen Hilfen wie z.B. Schenkel oder Gerte eingesetzt werden b)kann das Geräusch des Clickers als klassisch konditionierte Belohnung beim operanten Konditionieren eingesetzt werden c)sind tiefe und gelassen gesprochene Worte wie -A- oder -O- zum Aufmuntern zu empfehlen d)wird die Clickermethode oft im Rahmen der Habituation bzw. Gewöhnung eingesetzt b)kann das Geräusch des Clickers als klassisch konditionierte Belohnung beim operanten Konditionieren eingesetzt werden
  • Welche der folgenden Aussagen zur sozialen Fellpflege sind richtig? Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Soziale Fellpflege wird vor allem im Herbst betrieben, da in dieser Zeit das dichte Winterfell gebildet wird b)Die gegenseitige Fellpflege dauert meist maximal 3 Minuten und selten bis hin zu einer halben Stunde c)In größeren Gruppen werden oftmals bestimmte Fellpflegepartner bevorzugt und das wechselseitig ausgeprägte Fellkraulen ist ein Indikator für die Intensität der Freundschaft d)Sehr häufig sind auch der körperliche Kontakt und die Fellpflege zwischen Hengst und Fohlen einer Herde b)Die gegenseitige Fellpflege dauert meist maximal 3 Minuten und selten bis hin zu einer halben Stunde c)In größeren Gruppen werden oftmals bestimmte Fellpflegepartner bevorzugt und das wechselseitig ausgeprägte Fellkraulen ist ein Indikator für die Intensität der Freundschaft
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  • Taktile Signale -- Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)zwischen Pferden können einen beruhigenden Effekt auf die Ausübenden haben oder auch Ausdruck höchster Erregung sein b)in Form des Ableckens des Fohlens kurz nach der Geburt durch die Mutterstute sind von großer Bedeutung für die Bindung und Prägung zwischen Mutter und Fohlen c)in Form von Belecken des Fohlens durch die Mutterstute nehmen innerhalb der ersten 5 Wochen zu d)spielen im innerartlichen Sozialverhalten von Equiden so gut wie keine Rolle a)zwischen Pferden können einen beruhigenden Effekt auf die Ausübenden haben oder auch Ausdruck höchster Erregung sein b)in Form des Ableckens des Fohlens kurz nach der Geburt durch die Mutterstute sind von großer Bedeutung für die Bindung und Prägung zwischen Mutter und Fohlen
  • Welche Aussagen zum Kampf- und Spielverhalten sind zutreffend? - Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Ein typisches Indiz für einen Ernstkampf ist ein Kopf auf die Schulter legen und seitliches Besteigen b)Bei spielerischen Kämpfen kann es auch zu einem Wechsel zur gegenseitigen Fellpflege oder zum gelegentlichen Aufreiten kommen c)Im Rahmen von Stutenkämpfen kommt es vor allem zu Vorhandschlägen und Beißen d)Bei Hengsten kommt es bei Auseinandersetzungen vor allem zu Hinterhandschlägen b)Bei spielerischen Kämpfen kann es auch zu einem Wechsel zur gegenseitigen Fellpflege oder zum gelegentlichen Aufreiten kommen
  • Welche der folgenden Aussagen ist in Hinsicht auf eine gute Mensch-Pferd-Beziehung und erfolgreiche taktile Kommunikation zwischen Mensch und Pferd nicht richtig? - Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Wie bei der intraspezifischen gegenseitigen Fellpflege kann auch das Kraulen am Widerrist durch den Menschen eine deutliche Absenkung der Herzfrequenz bewirken b)Eine einfühlsame und auf das Pferd abgestimmte Körperpflege kann zu einer starken sozialen Bindung und großem Vertrauen beitragen c)Beim Umgang mit Pferden sollten von Seiten des Menschen möglichst deutlich spürbare Hilfen z.B. mit Zügeln und Beinen gegeben werden, da dies auch für die Erhaltung der Rangordnung von Bedeutung ist d)Bei der Bodenarbeit oder beim Reiten sollten richtige Reaktionen auf taktile Signale des Menschen sinnvollerweise mit positiver oder negativer Belohnung verstärkt werden c)Beim Umgang mit Pferden sollten von Seiten des Menschen möglichst deutlich spürbare Hilfen z.B. mit Zügeln und Beinen gegeben werden, da dies auch für die Erhaltung der Rangordnung von Bedeutung ist
  • Im Rahmen der chemischen Kommunikation- Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)dient an erster Stelle das Absetzen von Urin dem olfaktorischen Markieren des Geländes und gibt anderen Pferden Informationen über die Präsenz und den Status des Ausscheiders b)wird mit dem Nicht-Überdecken des Kotes eines anderen Hengstes die eigene Überlegenheit demonstriert c)spielt das vomeronasale Organ für die Identifikation von Pheromonen eine große Rolle d)sind lediglich Urin und Kot als chemische Botenträger zu erwähnen, da nur diese Substanzen chemische Botenstoffe enthalten, welche der Kommunikation dienen können c)spielt das vomeronasale Organ für die Identifikation von Pheromonen eine große Rolle
  • Der bei Pferden sehr gut ausgeprägte feine Geruchs- und Geschmackssinn spielt sowohl innerartlich als auch artübergreifend eine große Rolle. Welche der folgenden Aussagen sind richtig? -- Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Bei der Prägung des Fohlens und die Bindung der Mutter an das Fohlen ist die geruchliche Bindung als Erstes abgeschlossen b)Eine sog. -Futterprägung-, d.h. die Prägung von Pferden auf Nahrungsmittel, welche sie in der Jugend zu fressen bekamen, spielt bei der Spezies Pferd, im Gegensatz z.B. zu Hunden, keine Rolle c)Ranghohe Tiere (insbesondere Hengste) sind daran interessiert, ihre eigene spezifische Duftmarke zu hinterlassen und trachten danach, als Letzter zu koten oder sich zu wälzen d)Eine olfaktorische Geruchskontrolle der Anogenital-Region des Fohlens vor dem Säugen wird von der Mutterstute nur in den ersten Tagen nach der Geburt vorgenommen a)Bei der Prägung des Fohlens und die Bindung der Mutter an das Fohlen ist die geruchliche Bindung als Erstes abgeschlossen c)Ranghohe Tiere (insbesondere Hengste) sind daran interessiert, ihre eigene spezifische Duftmarke zu hinterlassen und trachten danach, als Letzter zu koten oder sich zu wälzen
  • Im Ergebnis von Beobachtungen und Versuchen zum olfaktorischen Kommunikationsverhalten wurde herausgefunden dass -- Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Pferde wahrscheinlich dazu in der Lage sind, ihre Bezugspersonen olfaktorisch zu erkennen b)Appeasing-Pheromone (E.A.P.) unter Umständen bei der Behandlung von aggressionsbedingten Verhaltensstörungen hilfreich sein könnten c)es ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass ein Einreiben des zu adoptierenden Jungtieres mit Milch oder Kot der zukünftigen Ammenstute eine Adoption des fremden Fohlens durch diese Stute erleichtern könnte d)durch die Veränderung des Geruchs eines Pferdes durch den Menschen, wie z.B. durch das Waschen, evtl. negative Reaktionen seitens ihrer Herdenmitglieder hervorgerufen werden können a)Pferde wahrscheinlich dazu in der Lage sind, ihre Bezugspersonen olfaktorisch zu erkennen d)durch die Veränderung des Geruchs eines Pferdes durch den Menschen, wie z.B. durch das Waschen, evtl. negative Reaktionen seitens ihrer Herdenmitglieder hervorgerufen werden können
  • Welche der folgenden Aussagen zur visuellen Signalwahrnehmung und zum Kommunikations- und Ausdrucksverhalten von Pferden sind zutreffend? Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Pferde haben im Gegensatz zu Raubtieren zwar ein geringes monokulares Blickfeld, verfügen aber über einen sog. Weitwinkelblick, d.h. ihre binokularen Blickfelder rechts und links sind mit ca. 215 Grad sehr ausgeprägt b)Pferde haben fixe Blindzonen u.a. im Körperbereich zwischen Stirn und Nase und am oberen Mähnenkamm c)Obgleich bei Pferden stimmliche wie auch visuelle Signale eine gewisse Rolle spielen, basiert die Kommunikation mit Sozialpartnern doch hauptsächlich auf der olfaktorischen Signalgebung und -wahrnehmung d)Pferde verfügen über ein gutes Dämmerungssehen b)Pferde haben fixe Blindzonen u.a. im Körperbereich zwischen Stirn und Nase und am oberen Mähnenkamm d)Pferde verfügen über ein gutes Dämmerungssehen
  • Der Orlow Traber -Kluger Hans-- Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)gehörte dem Philosophie-Professor Karl Stumpf, welcher behauptete, dass das Pferd arithmetische Aufgaben lösen könnte b)war im Besitz des Mathematiklehrers Wilhelm von Osten, welcher behauptete, dass sein Pferd arithmetische Aufgaben lösen, Buchstabieren und Gegenstände oder Personen abzählen könnte c)beantwortete die Fragen seines -Lehrers- mit dem Klopfen eines Hufes oder durch Nicken/Schütteln des Kopfes. Dies weist darauf hin, dass Pferde tatsächlich in der Lage sind, gewisse mathematische Aufgaben zu lösen d)war in der Lage, feinste Nuancen in Gesichtsausdruck und Körpersprache der ihn umgebenden Menschen zu deuten b)war im Besitz des Mathematiklehrers Wilhelm von Osten, welcher behauptete, dass sein Pferd arithmetische Aufgaben lösen, Buchstabieren und Gegenstände oder Personen abzählen könnte d)war in der Lage, feinste Nuancen in Gesichtsausdruck und Körpersprache der ihn umgebenden Menschen zu deuten
  • Verschiedene Stellungen und Bewegungen des Kopfes spielen bei der innerartlichen Kommunikation eine große Rolle. Welche der folgenden Aussagen zu bestimmten Kopfbewegungen sind richtig? - Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Das sogenannte -Kopfschlenkern- kommt insbesondere im Rahmen von Hengstauseinandersetzungen, beim Paarungsvorspiel und beim Imponieren vor b)Kopfschwingen- wird lediglich im Stehen oder im Schritt gezeigt c)Das sogenannten -Kopfstoßen- wird vor allem im Rahmen des Erkundungs- und Wachsamkeitsverhaltens gezeigt d)Im Rahmen der Naherkundung und Untersuchung von nahe liegenden Reizen kommt es häufig zu einem sogenannten -Kopfhochstrecken- a)Das sogenannte -Kopfschlenkern- kommt insbesondere im Rahmen von Hengstauseinandersetzungen, beim Paarungsvorspiel und beim Imponieren vor
  • Bestimmte Schweifhaltungen und Schweifbewegungen geben entscheidende Hinweise auf den emotionalen Zustand bzw. die Stimmung und die Intentionen des Tieres. Welche der folgenden Aussagen sind richtig? - Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Beim Urinmarkieren halten Hengste den Schweif deutlich höher als beim normalen Urinieren b)Die Bewegungsfähigkeit der Schweifrübe wird von 15 bis 21 Schweifwirbeln sowie speziellen Schweifmuskeln ermöglicht c)Die unterschiedliche Bewegungsfähigkeit der Schweifrübe hängt mit dem Bau der Kruppe zusammen; ist diese abfallend, setzt der Schweif tiefer an und ist beweglicher, als wenn die Kruppe waagerecht ist d)Ein normal hängender Schweif wird in der Regel bei mittlerer Erregung und mittlerem Erregungsgrad gezeigt a)Beim Urinmarkieren halten Hengste den Schweif deutlich höher als beim normalen Urinieren b)Die Bewegungsfähigkeit der Schweifrübe wird von 15 bis 21 Schweifwirbeln sowie speziellen Schweifmuskeln ermöglicht
  • Pferde besitzen- Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)zehn Muskeln zur Bewegung der Lippen und Backen b)acht Muskeln zur Bewegung der Nase c)fünf exorbitale Muskeln für die Bewegung der Augenlider d)dreizehn mimische Muskeln für die Bewegung der Ohrmuscheln a)zehn Muskeln zur Bewegung der Lippen und Backen d)dreizehn mimische Muskeln für die Bewegung der Ohrmuscheln
  • Welche Aussagen zur Stellung der Ohren in Relation zum Kopf und zum Ohrenspiel sind nicht richtig? - Korrekte Antworten: 2 von 6 Antwortmöglichkeiten a)Bei gleichzeitiger Kopf-Tiefhaltung können in verschiedene Richtungen gerichtete Ohrmuscheln auf eine entspannte Aufmerksamkeit hinweisen b)Eine seitwärts gerichtete Ohrstellung ist niemals bei Rangordnungskämpfen oder stressgeladenen Auseinandersetzungen mit Artgenossen zu beobachten c)Seitwärts gehaltene Ohren werden auch als Flügel-Ohren bezeichnet. Diese Ohrstellung wird auch von hochrossigen Stuten im Rahmen des Paarungsverhaltens gezeigt d)Ausgeprägtes Ohrenspiel deutet meist auf Erregung hin e)Unter dem Sattel können nach hinten gestellte Ohren des Pferdes auf Schmerzen z.B. durch Zügelfehler hinweisen f)Unter reiterlicher Einwirkung weisen flach angelegte Ohren nicht auf Angst sondern nur auf Aggression hin b)Eine seitwärts gerichtete Ohrstellung ist niemals bei Rangordnungskämpfen oder stressgeladenen Auseinandersetzungen mit Artgenossen zu beobachten f)Unter reiterlicher Einwirkung weisen flach angelegte Ohren nicht auf Angst sondern nur auf Aggression hin
  • Der Augenausdruck liefert einerseits Informationen über das, was das Pferd gerade wahrnimmt, darüber hinaus kann es zusammen mit der Mimik verschiedene Stimmungslagen der Pferde dokumentieren. So können beobachtet werden - Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)sichtbares Augenweiß insbesondere bei großer Aggression und Wut b)weit geöffnete Augen u.a. beim Spielen c)Faltenbildung über dem Auge häufig bei tiefer Entspannung d)starrende Augen bei Wut und beim Drohen b)weit geöffnete Augen u.a. beim Spielen d)starrende Augen bei Wut und beim Drohen
  • In welchen Kontexten werden die folgend beschriebenen Nüstern-, Lippen-, Maul- und Wangenausdrücke nicht beobachtet? - Korrekte Antworten: 2 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Beim Schmerzgesicht treten die Kaumuskeln oft streifenförmig hervor und die Unterlippe ist nach unten gezogen b)Beim entspannten Gesicht ist die Maulspaltenlinie kurz und gerade c)Bei Erregung und im Drohverhalten werden keine -gerümpften- Nüstern gezeigt, lediglich bei größerem Unbehagen sowie bei Frustration d)Verengte Nüstern mit nach hinten gezogenen Maulwinkeln deuten auf große Angst hin e)Bei Angst ist das Maul mit langer Nüsternpartie, deutlichem Kinn und geweiteten Nüstern meist fest geschlossen c)Bei Erregung und im Drohverhalten werden keine -gerümpften- Nüstern gezeigt, lediglich bei größerem Unbehagen sowie bei Frustration d)Verengte Nüstern mit nach hinten gezogenen Maulwinkeln deuten auf große Angst hin
  • Das oft als Unterlegenheitsgebärde gezeigte Fohlenkauen bzw. rhythmische Maulöffnen Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mundwinkel und Lippen nach hinten gezogen sind und die Kinnbacken bei entblößten Zähnen auf und zu gemacht werden b)wird ausschließlich gegenüber Pferden gezeigt c)wird von einigen Autoren auch als Maulschnappen oder Zähneklappern bezeichnet d)wird bei schmächtigen und unterwürfigen Tieren mit zunehmendem Alter häufiger gezeigt a)ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mundwinkel und Lippen nach hinten gezogen sind und die Kinnbacken bei entblößten Zähnen auf und zu gemacht werden c)wird von einigen Autoren auch als Maulschnappen oder Zähneklappern bezeichnet
  • Verschiedene Kopfstellungen in Relation zum Hals und Körper sowie bestimmte Kopfbewegungen können auch bei der Zusammenarbeit mit dem Menschen in unterschiedlichen Zusammenhängen auftreten. Welche der folgenden Aussagen dazu sind richtig? - Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Kopfschwingen wird bei Verärgerung und auch bei Angst gezeigt. Als Übersprungshandlung in Konfliktsituationen wurde diese Verhaltensweise b)Kopf- Zurückwerfen bzw. Kopf- Aufwerfen wird im Umgang mit dem Menschen häufig angst- und schreckmotiviert gezeigt c)Kopfschlagen während der Nutzung ist oft aggressiv bedingt d)Ein Kopf- und Halsabsenken wird auch als Beschwichtigungsgeste gezeigt b)Kopf- Zurückwerfen bzw. Kopf- Aufwerfen wird im Umgang mit dem Menschen häufig angst- und schreckmotiviert gezeigt d)Ein Kopf- und Halsabsenken wird auch als Beschwichtigungsgeste gezeigt
  • Die Stellung und Bewegung der Beine kann auch bei der Zusammenarbeit mit dem Menschen kommunikative Funktionen haben. Ein Ausschlagen - Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)ach dem Menschen mit der Hinterhand erfolgt in der Regel als offensives Aggressionsverhalten b)mit der Hinterhand kann mitunter als reflexartige Reaktion auf ungewohnte Berührungen der Schweifrübe, des Anus oder der Hintergliedmaßen erfolgen c)mit der Hinterhand kann beim Fohlen oft durch ein Berühren der Hinterhand reflexartig hervorgerufen werden d)mit der Hinterhand kann beim Pferd durch ein Tiefhalten des Kopfes eingedämmt werden, da Pferde ihren Kopf beim Hinterhandschlagen hoch nehmen b)mit der Hinterhand kann mitunter als reflexartige Reaktion auf ungewohnte Berührungen der Schweifrübe, des Anus oder der Hintergliedmaßen erfolgen c)mit der Hinterhand kann beim Fohlen oft durch ein Berühren der Hinterhand reflexartig hervorgerufen werden
  • Im Rahmen des Umgangs von Pferden mit Menschen am Boden und unter reiterlicher Einwirkung werden unterschiedliche Schweifstellungen und Schweifbewegungen beschrieben, welche in verschiedenen Kontexten auftreten können. Welche der folgenden Aussagen ist nicht richtig? - Korrekte Antworten: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Schweifschlagen kann auf Schmerzen im Rückenbereich durch unpassende Ausrüstung sowie einen nicht im Gleichgewicht sitzenden Reiter zurückzuführen sein b)Ein nach unten geknickter Schweif kann Unsicherheit und Konfliktverhalten anzeigen c)Schweifschlagen unter dem Reiter weist meist auf eine fehlende Losgelassenheit hin und kann von Pferden auch gezeigt werden, wenn diese eine Lektion besonders schwierig finden d)Pferde klemmen bei deutlicher offensiver Abwehr gegen den Reiter ihren Schweif ein d)Pferde klemmen bei deutlicher offensiver Abwehr gegen den Reiter ihren Schweif ein
  • Auch im Rahmen der Mensch-Pferd-Beziehung zeigen Pferde verschiedene Maulbewegungen. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? - Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)In der Herde aufgewachsene Pferde zeigen die Gebärde des Fohlenkauens b)Zu den Beschwichtigungsgesten zählen z.B. Kopf- und Halsabsenken oder Blick abwenden. Leck- und Kaubewegungen wurden dagegen noch nicht als solche beschrieben c)Beim Lecken und Kauen kann es sich auch um Übersprungshandlungen handeln d)Auch Gähnen kann als Übersprungshandlung gezeigt werden c)Beim Lecken und Kauen kann es sich auch um Übersprungshandlungen handeln d)Auch Gähnen kann als Übersprungshandlung gezeigt werden
  • Ein Zungenstrecken oder -schleppen bei der Nutzung Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)st ein Saugen an der Zunge, welches als Verhaltensstörung insbesondere nach der Verfütterung schmackhafter Leckerlis gezeigt wird b)ist ursächlich immer auf Schmerzen zurückzuführen c)ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge zeitweilig oder andauernd meist seitlich heraus hängt d)ist dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der Tiere die Zunge über das Gebiss legt, um sich dadurch der Zügeleinwirkung zu entziehen b)ist ursächlich immer auf Schmerzen zurückzuführen c)ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge zeitweilig oder andauernd meist seitlich heraus hängt