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m7.1.3a.sb (Fach) / m7.1.3a.sb (Lektion)
m7.1.3a.sb
Diese Lektion wurde von andrea101 erstellt.
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- faking good ein Vortäuschen von guter Leistungsfähigkeit
- ist ein Fakinggood in Intelligenztests möglich? ist nahezu ausgeschlossen
- Diskussionen über Intelligenz -Intelligenz ist ein theoretisches Konstrukt, das nicht direkt beobachtbar ist - mit welchen Operationen Intelligenz gemessen werden soll ist weder für Forscher noch Anwender zwingend festgelegt-Intelligenz betrifft jeden und jede-Intelligenz hat eine Wertigkeit, wobei hohe meist positiv, niederige Intelligenz negativ bewertet wird- Intelligenz ist assoziiert mit Erfolg in vielen Lebensbereichen, wie zb Bildung und Beruf - Intelligente Menschen sind in diesen Bereichen tendenziell erfolgreicher- aus verschiedenen Forschungsperspektiven betrachtet
- Definition Laien von Intelligenz -praktische Problemlösefähigkeit-verbale Fähigkeit-soziale Kompetenz
- Defintion Binet Intelligenz Es scheint uns, dass in der Intelligenz eine grundlegende Fähigkeit vorhanden ist, die Veränderung oder deren Fehlen von, die für das praktische Leben von größter Bedeutung ist. Diese Fähigkeit ist ein Urteil, das auch als vernünftiger praktischer Sinn bezeichnet wird und die Fähigkeit initiiert, die eigenen Umstände anzupassen. Ein Mensch kann ein Idiot oder ein Idiot sein, wenn ihm das Urteilsvermögen fehlt, aber mit gutem Urteilsvermögen kann er es auch nie sein
- Intelligenz nach Wechsler Intelligenz ... die zusammengesetzte oder globale Fähigkeit eines Individuums, zweckvoll zu handeln, vernünftig zu denken und sich mit seiner Umgebung wirkungsvoll auseinander zu setzen.
- Neubauer fasst zusammen - Def. Intelligenz Bei Intelligenz handelt es sich um die Fähigkeiten:- sich in neuen Situationen auf Grund von Einsichten zurecht zu finden-Aufgaben mit Hilfe des Denkens zu lösen, ohne dass hierfür die Erfahrung, sondern vielmehr die Erfassung von Beziehungen, das Wesentliche ist.
- wie steht Stemmler zur verbalen Defintion von Intelligenz? haltet sie für Tautologienverbale Definitionen leisten letztendlich keinen substanziellen Beitrag zum Verständis und Erforschung des Konstrukts Intelligenz
- operationale Definition Boring (1923) Stemmler Intelligenz ist das - was ein Intelligenztest misst
- Theorien der Intelligenz -2-Faktoren-Theorie von Spearman-das Modell mehrerer gemeinsamer Faktoren von Thurstone-das Intelligenzmodell nach Wechsler-die Theorie der fluiden und kristallinen Intelligenz nach Cattell-das Facettenmodell von Guilford-das Berliner Intelligenzstrukturmodell (BIS) von Jäger--die Three-Stratum-Theory von Carrol
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- Die 2-Faktoren -Theorie der Intelligenz von Spearman 1904-ein Generalfaktor (g-Faktor oder kurz: g) existiere, der allen kognitiven Leistungen zugrunde liege so den positiven korrelativen Zusammenhang verschiedener Leistungsbereiche erkläre. -Für spezifische Leistung ein spezifischer Faktor (s) für den jeweiligen Aufgabenbereich hinzu, der Unterschiede zwischen den erbrachten Leistungen einer Person bei unterschiedlichen Aufgabenstellungen erkläre-Die Intelligenz eines Menschen ist demnach durch einen g-Faktor und viele (in der Anzahl von Spearman nicht definierte, theoretisch also unendlich viele) spezifische Faktoren bestimmt.-Die Korrelationen zwischen den Einzeltests lassen sich auf einen Faktor zurückführen – den g- Faktor. Die nicht erklärte Varianz führt Spearman auf spezifische, aufgabenbezogene Faktoren zurück.
- Wie lässt sich der g-Faktor beschreiben? nach Spearman Am besten, wenn man Aufgaben identifiziert, bei denen ein hoher Anteil an allgemeiner Intelligenz und ein nur geringer Anteil spezifischer Intelligenz zur Lösung benötigt wird, oder anders ausgedrückt, Aufgaben, die hoch auf dem g-Faktor laden. Aufgaben diesen Typs sind figurale Matrizenaufgaben
- Welche Test verfahren als Nachfolger von Spearman und Raven? -Coloured-Progressive-Matrices (CPM)-Standard-Progressive-Matrices (SPM)-Advanced-Progressive-Matrices (APM)-Bochumer-Matrizen Test (BOMAT)-Wiener Matrizen-Test (WMT)--Adaptiver Matrizen Test (AMT)-Intelligenz-Struktur-Test 2000 R (I-S-T 2000 R)-Hamburg-Wechsler Intelligenz Test für Kinder IV (HAWIK-IV)-Wechsler-Intelligenz Test (WAIS-IV) Matrizenaufgaben
- Das Modell mehrerer Primärfaktoren von Thurstone - zur Lösung von Aufgaben mehrere Faktoren im Zusammenspiel beteiligt sind und eine Leistung bestimmen - mehrere unabhängige Faktoren, die nicht ineinander überführbar sind und demnach nicht zu einer allgemeinen Intelligenz verrechnet werden können.-Jede Person ist demnach durch verschiedene Intelligenzkomponenten gekennzeichnet, nicht aber durch eine allgemeine Intelligenz. Die einzelnen Komponenten bezeichnete Thurstone als primäre Faktoren .
- Primärfaktoren Thurnstone v) verbal comprehensionw)word fluencyn) numbers) spacem)memoryp) perceptual speedr) induction oder reasoning general, r:
- r) induction oder reasoning general, r: Auffinden einer allgemeinen Regel in einer vorge-gebenen Reihe von Zahlen oder Symbolen sowie Anwendung der Regel bei der Vorhersage des nächstfolgenden Elements (z.B. bei Matrizen)
- p) perceptual speed: Geschwindigkeit beim Vergleich oder der Identifikation visueller Konfigurationen
- m)memory: Behalten paarweiser gelernter Assoziationen
- s) space Bewältigung von Aufgaben, die räumliches Vor-stellen oder Orientieren sowie das Erkennen von Objekten unter anderem Bezugswinkel erfordern
- n) number: Geschwindigkeit und Präzision bei einfachen arithmetischen Aufgaben
- w)word fluency Rasches Produzieren von Wörtern, die bestimmten strukturellen oder symbolischen Erfordernissen entsprechen
- v) verbal comprehension Kenntnis von Wörtern und ihrer Bedeutung sowie deren angemessener Verwendung im Gespräch
- Intelligenzmessungen unter Bezug auf Thurstones Modell der Intelligenz - Intelligenz-Struktur-Test (I-S-T 2000 R; Amthauer, Brocke, Liepmann & Intelligenz28Beauducel, 2001)-verbale Fähigkeiten, numerische und figurale Fähigkeiten, Merkfähigkeit und schlussfolgerndes Denken erfassen.
- unterschiedliche Ergebnisse Spearman und Thurstone -stellen Endpunkte einer bipolaren Dimension dar-Spearman verwendete homogeneres AufgabenmaterialDie Ergebnisse seiner Teilnehmer höher miteinander korrelierten und in der Folge einen einzigen Generalfaktor plausibel machten.-Durch das unterschiedliche Aufgabenmaterial Thurstones konnte ein einziger Faktor nicht extrahiert werden, vielmehr lag eine mehrfaktorielle Lösung nahe. -Thurstone rekrutierte Untersuchungsteilnehmer vorwiegend aus Studierendenpopulationen. Führte zu Varianzeinschränkung im Bereich der IntelligenzStudierende lösen die Intelligenzaufgaben einheitlich (überdurchschnittlich gut), so dass die Korrelationen zwischen den Aufgaben geringer ausfallen. In Faktorenanalyse macht das eine Extraktion eines einzigen Faktors unwahrscheinlich und mehrfaktorielle Lösungen werden wahrscheinlicher.
- Ursache für die Unterschiede Spearman Thurstone statistisch nicht unabhängig Thurstone damit verbundenen korrelativen Zusammenhänge erlauben die Extraktion höherer, übergeordneter Faktoren. In der Konsequenz lässt sich das Modell von Thurstone in das Spearmansche durch dieses Verfahren überführen (für einen Vergleich orthogonaler und obliquer Annahmen bei Spearman und Thurstone siehe Jensen, 1998). -Ursache der Unterschiede liegt der Faktorenanalyse -Zwischen extrahierten Faktoren kann es zu Abhängigkeiten kommen. -Praktisch ist dies immer der Fall, sofern dies nicht a priori ausgeschlossen wird (wie bei Guilford, s. u.) und orthogonale Faktoren angenommen werden. -dann Korrelationen zwischen bereits extrahierten Faktoren nachweisen-Faktor-Interkorrelationen erlauben die erneute Extraktion von weiteren, allgemeineren Faktoren. Zwischen den Alternativen, entweder einem varianzstarken g-Faktor und einige mehr oder weniger spezifische Gruppenfaktoren zu extrahieren oder aber zu Lasten des Generalfaktors die Gruppenfaktoren zu akzentuieren, gibt es keine allgemein verbindliche, allein richtige Entscheidung. Beide Lösungen sind mathematisch äquivalent und ineinander überführbar.
- Intelligenz Modell nach Wechsler - weniger empirisch-theoretisch fundiert - Wechsler-Intelligenztests weit verbreite und häufig angewendet- die allgemeine Intelligenz zwei Faktoren verbalen Intelligenz, Handlungsintelligenz verschiedene Unterfaktoren
- Verdienst Wechsler - Nach Conrad der Verdienst Wechslers nicht in der Entwicklung des Intelligenzmodells. Sein Verdienst für die Forschung liegt (natürlich neben der „Erfindung“ des modernen IQ im Sinne eines Abweichungskennwerts anstelle des Stern’schen Quotienten aus Intelligenz- und Lebensalter) darin begründet, dass er herausstellt, dass „... Intelligenzfaktoren als Merkmale eines komplexen Funktionsgefüges aufzufassen sind-Damit ist ein Problem angesprochen, das bis heute die Forschungspraxis beschäftigt und nicht gelöst ist: bei einer Intelligenz-Messung werden „nicht intellektuelle globale Faktoren wirksam“ Diese Faktoren sind z.B.:-Antriebstärke-Ausdauer-Interesse-Testmotivation.-Die Effekte solcher Faktoren selbst lassen sich allerdings nicht anhand von Scores entsprechender Testskalen abschätzen, obwohl sie bedeutende Anteile an der Varianz aller erfaßten [sic] Intelligenztestwerte determinieren“
- Die Theorie der fluiden und kristallinen Intelligenz nach Cattel - Cattell Schüler Spearmans - als Integration der Modelle von Spearman und Thurstone - verbindet die Primärfaktoren (nach Thurstone) und den generellen Faktor (nach Spearman). - g-Faktor in zwei unabhängige Bestandteile zerlegen lässt - Bestandteile die fluide Intelligenz(gf) und die kristalline Intelligenz (gc)
- fluide Intelligenz nach Cattel - Fähigkeit zum Problemlösen und zur Anpassung an neue Situationen- weitgehend unabhängig von erworbenem Wissen- (bis auf Ausnahmen) mit der Geburt relativ determiniert und unabhängig von sozialen oder kulturellen Einflüssen.
- kristalline Intelligenz nach Cattell -Fähigkeiten, die sich durch Lernerfahrungen gebildet (kristallisiert) haben. -die fluide Intelligenz Voraussetzung für die Ausbildung der kristallinen Intelligenz ist.Die fluide Intelligenz ist demnach notwendige, aber noch nicht hinreichende Bedingung für die Entwicklung der kristallinen Intelligenz.
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- wichtige Primärfaktoren nach Cattell -Kristallinen Intelligenz sind „verbales Verständnis“ und „mechanische Kenntnisse“. -Fluiden Intelligenz zählen u.a. die Primärfaktoren „induktives Schließen“ und „intellektuelle Geschwindigkeit“
- wie werden fluide und kristalline Intelligenz nach Cattell erfasst? - fluide Intelligenz wird oft über Matrizen erfasst- kristalline Intelligenz häufig über Wissensfragen oder verbale Aufgabentypen wie Wortanalogien.
- Culture-Faire Test nach Cattell Zur Messung der fluiden Intelligenz entstanden durch Cattell sogenannte „kultur-faire“ Intelligenztests (Culture-Fair-Test, CFT). Grundgedanke war, dass sprachliche Bestandteile vermieden werden sollten, um die fluide Intelligenz möglichst unabhängig von der - stark durch Sprache und Wissen determinierten - kristallinen Intelligenz zu messen. Aktuelle Versionen von Intelligenztests nach Cattell sind der:-CFT 20-R, 2. Auflage (Grundintelligenztest Skala 2 – für den Altersbe-reich von 8 bis 64 Jahren) von 2019 -CFT 1-R (Grundintelligenztest Skala 1 – für den Altersbereich von 5 bis 9 Jahren) von 2012
- Revision Cattell -Empirische Befunde Intelligenzfaktoren gf und gc nicht unabhängig voneinander sind, obwohl sie es nach dem theoretischen Modell von Cattell sein müssten. -Die Korrelation betrug über mehrere Studien hinweg rund r = .50. -Dies führte zu einer Revision, die Cattell 1971 selbst vornahm. Cattell führte einen übergeordneten Faktor gf(h)ein, der gf und gc integriert.
- Das Facetten-Modell der Intelligenz nach Guilford -Guilford (1966, 1967) das Structure of Intellect-Modell Facetten-Modell -120 verschiedene, unabhängige Fähigkeiten (Facetten) -spezifischen postulierten Fähigkeiten differenzierteste. -große Anzahl Facetten durch Kombination verschiedener, theoretisch angenommener Bereiche zustande-drei verschiedene Dimensionen, die jeweils unterschiedliche Qualitäten umfassenInhalte, Operationen, Produkte
- Inhalte nach Guillford -F Figural-S symbolisch-M semantsich-B behavioral
- Operationen nach Guillford -E Bewertung-N konvergente Produktion-D divergente Produktion-M Gedächtnis-C Erkenntnis
- 6 Produkte nach Guillford U EinheitenC KlassenR BeziehungenS SystemeT TransformationenI Implikationen
- Das Berliner Intelligenzstrukturmodell (BIS) von Jäger - hierarchisch, Spitze steht die allgemeine Intelligenz.- breit angelegt und beeinflusst jede Form der Leistung.-auf der untergeordneten Ebene die Leistungen durch sieben verschiedene Fähigkeiten beeinflusst. -inhaltliche Fähigkeitenund operative Fähigkeiten unterteilen.
- Inhaltlichen Fähigkeiten Berliner Intelligenzstrukturmodell nach Jäger - betreffen die Modalität einer Aufgabe oder eines ProblemsV = verbalF = figural-bildhaftN = numerisch
- operativen Fähigkeiten nach Berliner Intelligenzstrukturmodell nach Jäger -betreffen die Leistungsbereiche bei der BearbeitungK = Verarbeitungskapazität: Verarbeitung komplexer Aufgaben unter Verwendung von weiteren Informationen, von Denkoperationen und UrteilenE = Einfallsreichtum: Produktion von vielfältigen Ideen und Lösungen M = Merkfähigkeit: Aktives Einprägen und kurzfristiges Wiedererkennen oder Reproduktion von Informationen B = Bearbeitungsgeschwindigkeit: Arbeitstempo, Auffassungsleichtigkeit und Konzentrationskraft beim Lösen einfacher Aufgaben 3x4 Leistungsbereiche identifizierbar inhalte und operationen
- Die Three-Stratum-Theory von Carroll -Mit Faktorenanalyse (461)fand er drei Ebenen, von denen er anschließend die Three-Stratum-Theory ableitete-g auf der Stratum-III-Ebene,-unterhalb die Stratum-II-Ebene mit den verschiedenen relativ breiten Fähigkeiten-69 spezifischen Stratum-I-Fähigkeiten
- Caroll Stratum-I -69 Fähigkeitendazu zählen -quantitatives und sequenzielles Schlussfolgern-Leseverständnis-visuelle Wahrnehmungsgeschwindigkeit-Klangunterscheidung und -Gedächtnis-Originalität und Kreativität
- Stratum-II nach Caroll -8-Fluide Intelligenz:z.B. logisches und schlussfolgerndes Denken-kristalline Intelligenz:Leistungen, die stark vom Wissen abhängen-allgemeine Gedächtnisfähigkeit:Leistungen im Lernen und Behalten von Wissen oder Verhaltenvisuelle -Wahrnehmung:Fähigkeit, visuelle Aufgaben zu lösen-auditive Wahrnehmung:Fähigkeit, auditive Aufgaben zu lösen-Abruffähigkeit:Fähigkeit, auf das Langzeitgedächtnis zuzugreifen-kognitive Geschwindigkeit:Benötigte Zeit für mentale Operationen-Verarbeitungsgeschwindigkeit:Schnelle der Entscheidung bei Reaktionszeitaufgaben