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Grundlagen der Psychologie des Lehrens und Lernens I (Fach) / 3. Wissenerwerb und Gedächtnismodelle 2 (Lektion)

what to know

Diese Lektion wurde von AKeyn erstellt.

Lektion lernen

  • Lernhemmungen 1. retrograd 2. proaktiv 3. retroaktiv 4.reproduktiv 1. Das Lernen und Behalten (Reproduzieren) eines ersten Inhalts wird durch einen später gelernten Inhalt behindert, vor allem dann, wenn sich die Inhalte ähneln. 2.Ein vorhergehender Lerninhalt (z.B. eine Serie von Silben) beeinträchtigt das Einprägen unmitttelbar nachfolgender Inhalte (eine andere Silbenserie) 3.Überlagerung von früher Gelerntem durch später Gelerntes Bsp: Man merkt sich die eigene neue Telefonnummer und kann nach einiger Zeit die alte Nummer nicht mehr wiedergeben, obwohl sie Jahre lang benutzt wurde.  4. Inhalte, die vorher bereits lernmäßig mit anderen Inhalten verknüpft waren, lassen sich mit neuen Inhalten schwerer verbinden als solche, bei denen dies nicht der Fall war
  • Wie kann das Vergessen durch Engramme erklärt werden? Engramme => Gedächtnisspurendurch Reize verursachte, dauerhafte strukturelle Veränderungen im Gehirndas Aktivieren von Engrammen stärkt die Spurenfehlende Aktivierung => Spurenzerfall
  • Wie kann man dem Vergessen nach Ebbinghaus entgegenwirken? - man sollte Sinnhaftigkeit einbringen - man sollte erst in kürzeren, dann in längeren Zeitabständen die Inhalte wiederholen
  • Interferenzeffekte Überlagerung bzw. Überschneidung von Informationen, so daß im negativen Fall eine Lernhemmung, im positiven Fall Transfer stattfinden kann
  • Bedeutung von Abrufreizen- Wie kann die Reproduktionsrate erhöht werden? - Lernen und Testen sollte im selben Kontext stattfinden - es sollte an einen  Kontext gebunden sein
  • kognitive Sicht Wissen als Besitz von Fakten, Konzepten, Prozeduren und kognitiven Fähigkeiten, das durch Erfahrung oder Bildung erworben wurdeWissen als Grundlage zur Wiedererkennung und Konstruktion von Symbolmustern.Wissen als Grundlage für so allgemeine Fähigkeiten wie Sprechen und Sprachverstehen oder Problemlösen und Denken.
  • konstrutivistische Sicht Fokus auf der Frage nach der Art, wie Wissen unter Individuen, Gemeinschaften und deren Artefakten verteilt ist.Wissenserwerb als aktive Konstruktion und Kommunikation Informationen
  • Welche Wissensarten gibt es? Deklaratives Wissen – knowing what / thatSemantisch:Episodisch:Prozedurales Wissen – knowing howAbläufeKonzeptuelles Wissen – knowing whyImplizites vs. Explizites WissenMetakognitives WissenTräges Wissen
  • Anliegen und geforderte Modelleigenschaften Beschreiben, Erklären und/oder Vorhersagen von Phänomenen, die bei menschlichen Informationsverarbeitungsprozessen im LZG beobachtet werdenGeschwindigkeiten beim EinspeichernAbrufgeschwindigkeiten (z.B. Reaktionszeiten)Fehler beim Abrufen, Anwenden des Wissens
  • Was ermöglichen uns Scripts? Repräsentation einer häufig erfahrenen Folge von Ereignissen (episodisches Wissen)Scripts umfassen Handlungswissen sowie Wissen um Eingangsbedingungen, Szenenfolgen und mögliche Ereignisse.
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