15

CB Pferdeverhaltensberater ATN 2020 (Fach) / Emotionen - neurobiologische Grundlagen (Lektion)

Lernkartei

Diese Lektion wurde von Motheroftecias erstellt.

Lektion lernen

Anzeige
  • Welche der Kriterien treffen auf Emotionen zu?- 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Emotionen sind dasselbe wie Gefühle. b)Emotionen sind stammesgeschichtlich sehr alt. c)Emotionen haben die Funktion, das Tier an aktuelle Ereignisse anzupassen. d)Emotionen sind mit physiologischen Veränderungen verbunden. b)Emotionen sind stammesgeschichtlich sehr alt. c)Emotionen haben die Funktion, das Tier an aktuelle Ereignisse anzupassen. d)Emotionen sind mit physiologischen Veränderungen verbunden.
  • Warum führen soziale Stressoren bei Hunden oft zu chronischem Stress? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Hunde leben in einem sozialen Gefüge, das sie bei den typischen Haltungsbedingungen für sich nicht vollständig kontrollieren können, z.B. bei der Mehrhundehaltung. b)Viele Hunde sind nicht ausreichend in einer Rangordnung untergeordnet. c)Das Verhalten der Bezugspersonen ist nicht immer vorhersehbar. d)Chronischer Stress entsteht nur, wenn zu viele erregende Aktivitäten möglich sind, wie z.B. Agility oder Ball-Werfen. a)Hunde leben in einem sozialen Gefüge, das sie bei den typischen Haltungsbedingungen für sich nicht vollständig kontrollieren können, z.B. bei der Mehrhundehaltung. c)Das Verhalten der Bezugspersonen ist nicht immer vorhersehbar.
  • Weshalb ist Bewegung ein wesentliches Element bei der Stress-Reduktion? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Bewegung verbessert die Aufnahme von Serotonin über die Blut-Hirn-Schranke. b)Bewegung ist kein Element der Stress-Reduktion, weil Bewegung selber stressend ist. c)Bewegung verbessert das Wohlbefinden durch allgemein entspannende Wirkung. d)Bewegung verbessert die Aufnahme von L-Tryptophan über die Blut-Hirn-Schranke. c)Bewegung verbessert das Wohlbefinden durch allgemein entspannende Wirkung. d)Bewegung verbessert die Aufnahme von L-Tryptophan über die Blut-Hirn-Schranke.
  • Was verstehen Sie unter einem Stress-Typ A? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Stress-Typ A ist ein Tier, welches sehr stressempfindlich ist. b)Stress-Typ A bedeutet, dass unter Stress der Sympathicus stark aktiviert wird. c)Stress-Typ A bedeutet, dass das Tier sehr reaktiv ist. d)Stress-Typ A bedeutet, dass der Cortisol-Spiegel lange Zeit erhöht bleibt. b)Stress-Typ A bedeutet, dass unter Stress der Sympathicus stark aktiviert wird.
  • Welche Faktoren verändern die Bewertung eines Reizes als Stressor? 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Social Support b)Vorhersagbarkeit des Stressors c)Der Stress-Typ d)Kontrollierbarkeit des Stressors a)Social Support b)Vorhersagbarkeit des Stressors d)Kontrollierbarkeit des Stressors
  • Welche Folgen können wiederholt auftretende Stressoren haben? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Habituation b)Herzrhythmus-Störungen c)Lethargie d)Keine, weil es sich nicht um chronischen Stress handelt a)Habituation b)Herzrhythmus-Störungen
  • Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Stress und Angst? 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Angst ist stressend. b)Stress setzt die Reaktionsschwelle für Angst herauf. c)Stress macht empfindlicher. d)Schmerz macht Angst. a)Angst ist stressend. c)Stress macht empfindlicher. d)Schmerz macht Angst.
  • Chronischer Stress verändert Abläufe und Strukturen im Gehirn. Welche sind davon besonders betroffen? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Amygdala b)Hirnstamm c)Präfrontaler Cortex d)Medulla oblongata a)Amygdala c)Präfrontaler Cortex
  • Über welchen Zusammenhang kann chronischer Stress zu Lethargie führen? 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Chronischer Stress kann zu Ängstlichkeit führen; Ängstlichkeit führt zur Hemmung von Verhalten. b)Cortisol hemmt Synthese und Ausschüttung von Dopamin. Dopamin als Neurotransmitter ist beteiligt an der Bewertung von Ereignissen als Belohnung. c)Chronischer Stress unterdrückt die Emotion SEEKING. d)Nur Schmerzen führen als chronischer Stressor zu Lethargie. a)Chronischer Stress kann zu Ängstlichkeit führen; Ängstlichkeit führt zur Hemmungvon Verhalten. b)Cortisol hemmt Synthese und Ausschüttung von Dopamin. Dopamin alsNeurotransmitter ist beteiligt an der Bewertung von Ereignissen als Belohnung. c)Chronischer Stress unterdrückt die Emotion SEEKING.
  • Stress führt zu Erkrankungen der Haut. Welche Faktoren spielen hierbei eine Rolle? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Ein erhöhter Cortisol-Spiegel macht -dünnhäutiger-, so dass Krankheitserreger leichter in die Haut eindringen können. b)Ein erhöhter Cortisol-Spiegel begünstigt Entzündungsprozesse. c)Prinzipiell schwächt Stress das Immunsystem, so dass Entzündungsprozesse begünstigt werden. d)Stress kann zu Überreaktionen des Immunsystems und damit zu Entzündungen der Haut führen. a)Ein erhöhter Cortisol-Spiegel macht -dünnhäutiger-, so dass Krankheitserregerleichter in die Haut eindringen können. d)Stress kann zu Überreaktionen des Immunsystems und damit zu Entzündungender Haut führen.
  • Anzeige
  • Welche Parameter eignen sich zur Beurteilung des Stress-Levels bei Tieren am besten? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Die Reproduktionsrate b)Die Höhe des Cortisol-Spiegels c)Verhaltensreaktionen, die auf eine emotionale Belastung schließen lassen. d)Nur die Kombination möglichst vieler verschiedener Parameter lässt eine Beurteilung zu. d)Nur die Kombination möglichst vieler verschiedener Parameter lässt eine Beurteilung zu.
  • Was trifft in Verbindung mit Übergewicht zu? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Tiere mit Übergewicht sind immer überfüttert. b)Überfressen ist ein Symptom für Stress; bei Zugang zu Futter führt dies zu Übergewicht. c)Bei Übergewicht sollte vor einer Kalorienreduktion das Ausmaß des Hintergrundstresses überprüft und gegebenenfalls abgebaut werden. d)Übergewicht sollte immer mit einer strikten Kalorienreduktion abgebaut werden. b)Überfressen ist ein Symptom für Stress; bei Zugang zu Futter führt dies zu Übergewicht. c)Bei Übergewicht sollte vor einer Kalorienreduktion das Ausmaß desHintergrundstresses überprüft und gegebenenfalls abgebaut werden.
  • Wie kann der Fortpflanzungserfolg eines Tieres durch chronischen Stress beeinflusst werden? - 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Cortisol kann die Ausschüttung von Geschlechtshormonen hemmen. b)Embryonen werden durch erhöhte Cortisol-Spiegel der Mutter resistenter gegen Stress. c)Cortisol kann die Ausschüttung von Gonadotropin-Releasing-Hormon hemmen. d)Nachkommen gestresster Mütter geraten leichter in den Zustand chronischen Stresses. a)Cortisol kann die Ausschüttung von Geschlechtshormonen hemmen. c)Cortisol kann die Ausschüttung von Gonadotropin-Releasing-Hormon hemmen. d)Nachkommen gestresster Mütter geraten leichter in den Zustand chronischen Stresses.
  • Auf welchem Weg wirkt Cortisol im Blut der Mutter auf ihre ungeborenen Jungen? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Über die Plazenta gelangt mütterliches Cortisol in den Kreislauf der Embryonen und wirkt dort direkt. b)Das Cortisol aus dem Blut der Mutter hemmt in der Plazenta die Ausschüttung von Corticotropin-Releasing-Hormon. c)Das Cortisol aus dem Blut der Mutter steigert die Ausschüttung von Corticotropin-Releasing-Hormon. d)Das Cortisol aus dem Blut der Mutter regt in der Plazenta die Bildung von ACTH an. c)Das Cortisol aus dem Blut der Mutter steigert die Ausschüttung vonCorticotropin-Releasing-Hormon.
  • Warum wird während stressender Ereignisse Oxytocin ausgeschüttet? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Oxytocin setzt die Schwelle für Schmerzempfindung herauf. b)Oxytocin hilft, emotionale Reaktionen zu regulieren. c)Oxytocin wirkt allgemein erregungssteigernd. d)Oxytocin und Corticotropin-Releasing-Hormon stammen aus denselben Neuronen im Hypothalamus. a)Oxytocin setzt die Schwelle für Schmerzempfindung herauf. b)Oxytocin hilft, emotionale Reaktionen zu regulieren.