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m7Beobachtung4 (Fach) / m7Beobachtung4 (Lektion)

m7Beobachtung4

Diese Lektion wurde von andrea101 erstellt.

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  • Möglichkeiten der Segmentierung Verhaltensstrom kann inhaltlich und zeitlich segmentiert werden
  • Inhaltliche Segmentierung -morphologische Segmentierung-semantische Segmentierung-verhaltenspsychologische Segmentierung-Differentiellpsychologische Segmentierung
  • zeitliche Segmentierunng -Ereignisstichprobenplan-Zeichenstichprobenplan
  • morphologische Segmentierung aus Verhaltensstrom Einheiten nach dem am Verhalten beteiligten Körperabschnitten oder Muskelgruppendefiniert werden
  • semantische Segmentierung liegt vielen Verhaltensinventaren zugrundeAbgrenzung von Beobachtungseinheiten nach der gleichen zugeschriebenen sozialen Bedeutung( stimmt zu - macht Vorschläge, setzt andere herab)
  • Verhaltenspsychologische Segmentierung grenzt Beobachtungseinheiten vor dem Hintergrund eines lerntheoretisch fundierten funktionalen Bedingungsmodells aus.antezedente situative Bedingungen ( Mutter ist zärtlich gegenüber dem kleinen Sohn), daran anschliessendes Verhalten ( ältere Tochter berichtet über Unwohlsein) und daraus folgende Konsequenzen ( Mutter wendet sich der Tochter zu) unterschieden
  • Differentiell-psychologische Segmentierung fokussiert Beobachtungseinheiten, die zb nach Analyse selbstberichteter Verhaltensweisen in Fragebogenstudien korrelieren bzw auf demselben Faktor laden.Verhaltensweisen registrieren die theoretisch Persönlichkeitsmerkmale, die bekanntermassen als hyptohethische Konstrukte gelten indizieren sollen ( lächeln, andere ansprechen, von sich erzählen, auf andere zu gehen)
  • Ereignisstichprobenplan ( event sampling) innerhalb festgelegten Beobachtungszeitraums immer dann beobachtet und protokolliert, wenn es auftrittgeeignet für seltene und kurz auftretende Verhaltensweisen
  • Zeichenstichprobenplan erfolgt Beobachtung der inhaltlich definierten Einheiten zu bestimmten Zeitpunkten ( Protokollterminen) innerhalb kürzerer Zeitintervalle ( Beobachtungsfenster)möglichst reoresantative Verhaltensstichproben zu gewinnen
  • Konstruktion Verhaltenseinheit möglichst konkret, eindeutig und verhaltensnah explizieren
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  • Disjunkte Verhaltenseinheiten konstruieren sollten disjunkt sein und sich gegenseitig ausschliessen
  • Relevante Verhaltensweisen vollständig im Beobachtungssystem abbilden Verhaltensweisen die relevant sind für Fragestellung , sollten vollständig abgebildet werdeneine Restkategorie erstellen jedoch höchstens 5%
  • klassifikation und Hierarchisierung der Beobachtugseinheiten 17 Verhaltensweisen vier Kategorieren ( im BASA)-Rigidität ( gespannte Gesichtsmuskeln,Bewegungslosigkeit)- Inhibition ( monontone Stimme, zu geringe Lautstärke)-Disfluenz ( nach Worten suchen, Sprechblockierungen)-Agitiertheit ( zB zappelige Bewegungen, fehlender Blickkontakt)
  • Grenzwerte bei der Anzahl der Beobachtungseinheiten beachten 10 Beobachutngseinheiten Faustregel unvermittelte Beobachtungvermittelte Beobachutng sehr viele verwendet werden inhaltlich und pragmatischen Gründen jedoch beschränken
  • x Schluss lesen
  • Vorteile Video Aufzeichnung - möglichst vollständig zu registrieren - beliebig oft wiederzugeben und detailiert zu analysieren- kein Aufmerksamkeitsverlust
  • Nachteile Videoaufzeichnung Gefahren PRobleme bei vielen Personen die Standort wechseln-kommt mit schwenken nicht nach etcjedoch durch mehrere Kameras aufgehoben werden- jede Aufnahme ist schon vor dem Schnitt eine Interpretationunterschiedlicher Kombination aus Kamerastandpunkt, Neigunswinkel der Kamera und Brennweite ( Tele Weitwinkel)zb dadurch grösser beherrschter Erscheinenselegierte konstruierte und interpretierte Wirklichkeit
  • Videofeedback ersten Video-Selbstkonfrontation achten Personen mehr auf Äusserlichkeiten eher negativen Eindruck von Verhalten und Aussehen - ist immer eine Selbstbewertung-Selbsterkenntnis-Selbstkorrektur
  • im Videofeedback undbedingt vermeiden ausschliesslich negativem Moment nicht veränderbaren Verhaltensweisen ohne Kommentar und Instruktion die womöglich noch vor der Gruppe und ohne Eingriffsmöglichketi stattfindet.
  • Änderungsotivation durch Videokonferenz Studie konfrontierte Alkoholiker nach Rausch mit Video - nach anfänglicher Betroffenheit und hoher Änderungsmotivation tranken sie nachher mehr
  • Videofeedback Selfmodeling - nicht isoliert und nicht ohne Vor und Nachbearbeitung- Zeitpunkt der Konfrontation -Aufmerksamkeit des Klienten fokussieren ( instruiert worauf der sich achten soll)-grösstmögliche Kontrolle bei der Wiedergabe-unerwünschte aber leicht veränderbare Verhaltensweisen rückmelden