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CB Pferdeverhaltensberater ATN 2020 (Fach) / Ethologie des Pferdes 1 - Sinnesleistungen und Aktionsraum (Lektion)
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- Welche der folgenden Aussagen ist richtig? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Pferde besitzen eine reflektierende Schicht im Auge (Tapetum lucidum), die ihnen ermöglicht, auch bei kompletter Dunkelheit zu sehen. b)Pferde können bei geringerer Lichtintensität zwar besser sehen als Menschen, sind aber bei Dunkelheit fast nie aktiv. c)Da Pferde im Dunkeln genauso gut sehen wie im Hellen, sind sie auch nachts aktiv. d)Die Fähigkeit, auch geringe Lichtintensitäten zum Sehen zu nutzen, ist für das Pferd bei nächtlicher Aktivität sehr hilfreich. d)Die Fähigkeit, auch geringe Lichtintensitäten zum Sehen zu nutzen, ist für das Pferd bei nächtlicher Aktivität sehr hilfreich.
- Welche der folgenden Aussagen trifft zu? Alle Giftpflanzen ... 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)... werden gemieden, da sie schlecht riechende oder schmeckende Inhaltsstoffe enthalten (Repellenswirkung). b)... verlieren im getrockneten Zustand ihre Repellenswirkung und werden dadurch ungiftig. c)... werden besonders schnell aufgenommen, wenn eine vorherige Prüfung über Geschmacks- und/oder Geruchssinn entfällt. d)... werden stets instinktiv gemieden c)... werden besonders schnell aufgenommen, wenn eine vorherige Prüfung über Geschmacks- und/oder Geruchssinn entfällt.
- Welche Aussage bezüglich der Lautäußerungen von Pferden trifft nicht zu? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Einige Laute werden besonders häufig in bestimmten Situationen geäußert. b)Die Lautäußerungen der Pferde sind stets situationstypisch, man kann sie daher leicht interpretieren und auf ihre Bedeutung schließen. c)Die meisten stimmhaften Laute der Pferde liegen in einem ähnlichen Frequenzbereich wie die Sprache der Menschen. d)Gleiche Laute können in unterschiedlichen Situationen geäußert werden. b)Die Lautäußerungen der Pferde sind stets situationstypisch, man kann sie daher leicht interpretieren und auf ihre Bedeutung schließen.
- Welche Aussagen sind richtig? Das vomeronasale Organ (Jakobsonsche Organ)... 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)... liegt in der Mundhöhle und dient vermutlich auch zur Perzeption von Pheromonen. b)liegt im Boden der Nasenhöhle und kommt ausschließlich bei Pferden vor. c)dient der Wahrnehmung chemischer Reize. d)wird vermutlich beim Flehmen besonders aktiviert. c)dient der Wahrnehmung chemischer Reize. d)wird vermutlich beim Flehmen besonders aktiviert.
- Welche Aussage ist korrekt? Im Laufe der Evolution haben sich die Pferde gut an das Leben als Fluchttier der Steppe angepasst. Folgende Punkte machen diese Anpassung deutlich: 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Abwandlung der Backenzähne von hochkronigen zu niederkronigen Formen als Anpassung an den Futterwechsel von harten Blättern zu weicherem Gras. b)Ein sehr scharfes Gehör, das dem des Menschen in der Empfindlichkeit weit überlegen ist. c)Reduktion der Zehenzahl und der Körpergröße, um bessere Flucht zu ermöglichen. d)Ein sehr weites Gesichtsfeld, das hilft, herannahende Räuber frühzeitig zu erkennen. d)Ein sehr weites Gesichtsfeld, das hilft, herannahende Räuber frühzeitig zu erkennen.
- Es gibt verschiedenen Theorien, wie Pferde Gegenstände fokussieren. Welche der folgenden Theorien werden diskutiert? 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Die Linse der Pferde ist wenig elastisch. Das Fokussieren erfolgt daher nur z. T. über Krümmungsänderungen der Linse, die mit Hilfe der stark entwickelten Ziliarmuskeln erreicht werden. Zusätzlich werden Kopfbewegungen eingesetzt. b)Pferde besitzen eine geneigte Retina, die dafür sorgt, dass das Bild im Nahbereich und in der Ferne zugleich scharf ist. c)Da der Abstand der Netzhaut zur Linse im Pferdeauge nicht an allen Stellen gleich ist, müssen Pferde zum Fokussieren den Kopf bewegen. d)Pferde können Gegenstände in ihrem Gesichtsfeld in gewissem Umfang - scharf stellen - , indem sie den Krümmungsgrad der Linse ändern. Die dafür zuständigen Ziliarmuskeln sind allerdings nur schwach ausgebildet. b)Pferde besitzen eine geneigte Retina, die dafür sorgt, dass das Bild im Nahbereich und in der Ferne zugleich scharf ist. c)Da der Abstand der Netzhaut zur Linse im Pferdeauge nicht an allen Stellen gleich ist, müssen Pferde zum Fokussieren den Kopf bewegen. d)Pferde können Gegenstände in ihrem Gesichtsfeld in gewissem Umfang - scharf stellen - , indem sie den Krümmungsgrad der Linse ändern. Die dafür zuständigen Ziliarmuskeln sind allerdings nur schwach ausgebildet.
- Welche Aussage zum Heimfindevermögen der Pferde ist richtig? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Pferde finden aus einer unbekannten Gegend höchstens durch Zufall zurück. b)Dank ihres guten Erinnerungsvermögens finden Pferde selbst aus großer Entfernung stets problemlos zum heimatlichen Stall zurück. c)Pferde verlassen sich völlig auf ihren guten Gesichtssinn. So finden sie anhand von Landmarken nach Hause zurück. d)Pferde nutzen vermutlich neben dem Erinnerungsvermögen und Gesichtssinn auch ihren Geruchssinn, um aus einer fremden Gegend zu ihrem Stall zurückzufinden. d)Pferde nutzen vermutlich neben dem Erinnerungsvermögen und Gesichtssinn auch ihren Geruchssinn, um aus einer fremden Gegend zu ihrem Stall zurückzufinden.
- Welche Aussage ist richtig? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Bittere Pflanzen werden von Pferden stets gemieden. b)Weniger schmackhaftes Futter wird lieber aufgenommen, wenn es etwas warm gemacht wird, da die Geschmacksempfindung mit steigender Temperatur abnimmt. c)Pferde wählen ihr Futter nur über Geschmacks- und Geruchssinn aus. d)Pferde sind in der Lage Übelkeit kurz nach Aufnahme eines bestimmten Futters mit diesem Futter in Verbindung zu bringen und das entsprechende Futter in Zukunft zu meiden. d)Pferde sind in der Lage Übelkeit kurz nach Aufnahme eines bestimmten Futters mit diesem Futter in Verbindung zu bringen und das entsprechende Futter in Zukunft zu meiden.
- Welche der folgenden Punkte könnten eine mögliche Ursache dafür sein, wenn ein Pferd besonders beim Reiten auf unebenem Boden oft stolpert? 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Das Pferd kann nicht gut sehen. b)Das Pferd richtet seine Aufmerksamkeit auf weiter entfernte Objekte und sieht deshalb die Unebenheiten direkt vor sich nicht. c)Pferd wird mit sehr kurzen Zügeln geritten und an Kopfbewegungen gehindert. d)Der bei Pferden normalerweise sehr gut ausgeprägte Tastsinn der Hufe ist bei diesem Pferd gestört. a)Das Pferd kann nicht gut sehen. b)Das Pferd richtet seine Aufmerksamkeit auf weiter entfernte Objekte und sieht deshalb die Unebenheiten direkt vor sich nicht. c)Pferd wird mit sehr kurzen Zügeln geritten und an Kopfbewegungen gehindert.
- Welche Aussage ist richtig? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Die Tatsache, dass Pferde auch weit in den Infraschallbereich hinein hören, muss beachtet werden, wenn man handelsübliche Infraschallgeräte zur Nagerabwehr einsetzt. b)Die Nasentrompete wird als infraschallerzeugendes Organ diskutiert. c)Die meisten Lautäußerungen der Pferde liegen zwischen 1 und 5 Hz und damit in einem ähnlichen Bereich wie die des Menschen. d)Die großen, trichterförmigen Pferdeohren können unabhängig von einander um ca. 180- gedreht werden. d)Die großen, trichterförmigen Pferdeohren können unabhängig von einander um ca. 180- gedreht werden.
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- Es gibt diverse Unterschiede, aber auch Übereinstimmungen im Verhalten und Aussehen von Haus- und Wildpferden. Welche der folgenden Aussagen trifft zu? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Hauspferde zeigen eine wesentlich größere Variabilität in Farbe und Größe als Wildpferde. b)Durch Reduktion der relativen Hirngröße kam es im Laufe der Domestikation zum Verlust zahlreicher Verhaltensweisen beim Hauspferd. c)Einmal verwilderte Hauspferde lassen sich fast genau so schwer zähmen wie echte Wildpferde. d)Es gibt viele Populationen verwilderter Hauspferde, die sich ohne menschliche Fürsorge erhalten. Dies zeigt, dass sich Hauspferde in ihrem Verhalten nicht von echten Wildpferden unterscheiden. a)Hauspferde zeigen eine wesentlich größere Variabilität in Farbe und Größe als Wildpferde.
- Die Ohren und der Maul-Nüstern-Bereich der Pferde haben große Bedeutung bei der Kommunikation. Welche Aussagen sind richtig? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Zur Seite gerichtete Ohren treten häufig bei entspannten oder ruhenden Pferden auf. b)Gespitzte Ohren zeigen meist nach vorne gerichtetes Interesse an. c)Nach hinten gelegte Ohren sind ausnahmslos ein deutliches Zeichen für Drohen bei Equiden. d)Entblößte Zähne sind immer ein deutliches Zeichen starker Drohung. a)Zur Seite gerichtete Ohren treten häufig bei entspannten oder ruhenden Pferden auf. b)Gespitzte Ohren zeigen meist nach vorne gerichtetes Interesse an.
- Welche Aussagen zum Wohngebiet von Pferden stimmen nicht? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Wohngebiete freilebender Pferde sind stets wesentlich größer als die von Pferden in Menschenhand. b)Pferde bewegen sich in ihren Wohngebieten stets entlang bestimmter Wechsel. c)In einem Streifgebiet müssen neben Futter und Wasser auch verschiedene andere Fixpunkte vorhanden sein. d)Die Größe eines Wohngebietes hängt stark von der Verfügbarkeit von Wasser und Futter ab. a)Wohngebiete freilebender Pferde sind stets wesentlich größer als die von Pferden in Menschenhand. b)Pferde bewegen sich in ihren Wohngebieten stets entlang bestimmter Wechsel.
- Welche Aussage ist richtig? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Die Sinnesorgane eines neugeborenen Fohlens sind bereits voll entwickelt, so dass man davon ausgehen kann, dass sich die Wahrnehmung des Fohlens nicht von der von erwachsenen Pferden unterscheidet. b)Ein Salzleckstein sollte in keiner Box fehlen. c)Auch der Tastsinn spielt beim ersten Kontakt zwischen Mutter und Fohlen vermutlich eine Rolle. d)Das vomeronasale Organ wird beim neugeborenen Fohlen noch nicht genutzt, sondern erst später, wenn das Fohlen zusätzlich zur Mutter Kontakt mit anderen Gruppenmitgliedern aufnimmt. c)Auch der Tastsinn spielt beim ersten Kontakt zwischen Mutter und Fohlen vermutlich eine Rolle.
- Welche Aussagen treffen nicht zu? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Die individuelle Erkennung zweier Pferde erfolgt bei der Naherkennung vor allem anhand von taktilen Reizen. b)Die Lippen der Pferde sind sehr sensibel, die Hufe dagegen völlig unempfindlich. c)Die individuelle Erkennung zweier Pferde erfolgt bei der Fernerkennung vielfach anhand von visuellen Merkmalen. d)Die individuelle Erkennung zweier Pferde erfolgt bei der Fernerkennung z. T. auch an der Stimme. a)Die individuelle Erkennung zweier Pferde erfolgt bei der Naherkennung vor allem anhand von taktilen Reizen. b)Die Lippen der Pferde sind sehr sensibel, die Hufe dagegen völlig unempfindlich.
- Welche der folgenden Aussagen zum Schmerzsinn bei Pferden stimmt? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Pferde mit Schmerzen zeigen meist ein starkes Ohrenspiel. b)Stöhnen ist ein sicheres Zeichen für Schmerzen. c)Wie beim Menschen ist die Schmerzempfindung auch beim Pferd in akuten Stresssituationen besonders ausgeprägt. d)In Stresssituationen überlagern häufig andere Reize den Schmerz. d)In Stresssituationen überlagern häufig andere Reize den Schmerz.
- Welche der folgenden Aussagen zum Lebensraum und Wohngebiet der Equiden ist richtig? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Verwilderte Hauspferde sind sehr weit über die Erde verbreitet und können sich an unterschiedliche Klimate anpassen. b)Als typische Bewohner offener Landschaften meiden Pferde stets den Wald. c)Im Verbreitungsgebiet der meisten wilden Equiden fehlen natürliche Feinde in Form großer Beutegreifer. d)Equidenhengste besetzen nur in Ausnahmefällen Territorien. a)Verwilderte Hauspferde sind sehr weit über die Erde verbreitet und können sich an unterschiedliche Klimate anpassen.
- Welche Aussage zum Tagesablauf der Pferde trifft zu? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Da Pferde - Gewohnheitstiere - sind, halten sie unter natürlichen Bedingungen stets feste Zeiten für bestimmte Tätigkeiten ein. b)Selbst starker Regen und Wind halten freilebende Pferde nicht davon ab, ihrem - normalen - Tagesablauf nachzugehen. c)Die Vermeidung von blutsaugenden Insekten kann im Sommer zu einer verminderten Nahrungsaufnahme besonders am Tage führen. d)Die Zeit für die Nahrungsaufnahme nimmt bei freilebenden erwachsenen Pferden immer mindestens 50 % des 24-Stunden-Tages ein. c)Die Vermeidung von blutsaugenden Insekten kann im Sommer zu einer verminderten Nahrungsaufnahme besonders am Tage führen.
- Häufig hören Pferde Geräusche, die dem Menschen entgehen. Welche der folgenden Aussagen treffen zu? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Pferde hören besonders Töne tiefer Frequenzen schon bei geringerer Lautstärke als der Mensch. b)Pferde haben große bewegliche Ohren, die das Auffangen und Orten von Geräuschen erleichtern. c)Das Gehör des Pferdes ist bei hohen Frequenzen empfindlicher als das des Menschen. d)Nur im Ultraschallbereich unterliegt das Hörvermögen des Menschen dem des Pferdes nicht. b)Pferde haben große bewegliche Ohren, die das Auffangen und Orten von Geräuschen erleichtern. c)Das Gehör des Pferdes ist bei hohen Frequenzen empfindlicher als das des Menschen.
- Welche der folgenden Aussagen sind aus Kenntnis der Sinnesleistungen der Pferde richtig? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Beim Fahren mit dem Mehrspänner kann der Fahrer gezielter ein einzelnes Tier mit einer Peitschenhilfe erreichen, wenn die Pferde Scheuklappen tragen b)Pferde mit Scheuklappen haben ein eingeschränktes Gesichtsfeld. c)Die Gefahr, dass ein Pferd vor einem von hinten kommenden Fahrrad erschrickt ist geringer, wenn dieses Pferd Scheuklappen trägt, als wenn es keine trägt. d)Pferde mit Scheuklappen sind in ihrem räumlichen Sehen stark eingeschränkt. a)Beim Fahren mit dem Mehrspänner kann der Fahrer gezielter ein einzelnes Tier mit einer Peitschenhilfe erreichen, wenn die Pferde Scheuklappen tragen b)Pferde mit Scheuklappen haben ein eingeschränktes Gesichtsfeld.
- Welche Aussage zur Abstammung der Hauspferde trifft mit Sicherheit zu? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Die Hauspferde stammen direkt vom Przewalskipferd ab, das der nächste, heute noch lebende Verwandte des Hauspferdes ist. b)Zur Abstammung des Hauspferdes gibt es verschiedene Theorien. c)Hauspferde haben eine polyphyletische Abstammung. d)Die Abstammung der Hauspferde ging von Equus ferus aus. b)Zur Abstammung des Hauspferdes gibt es verschiedene Theorien.
- Welche der folgenden Aussagen zur Domestikation ist richtig? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Das Pferd wurde vermutlich zur gleichen Zeit domestiziert wie der Hund. b)Unter Domestikation versteht man die Haltung von Wildtieren über zahlreiche Generationen in Menschenhand. c)Domestikation ist die Zähmung eines Wildtieres durch den Menschen. d)Der Begriff - Domestikation - bezieht sich auf eine Population nicht auf ein Individuum. d)Der Begriff - Domestikation - bezieht sich auf eine Population nicht auf ein Individuum.
- Welche Aussage ist richtig? Der Tastsinn der Pferde... 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)... ist bei der Futterwahl unwichtig, weil hierfür schon der Geschmacks- und der Geruchssinn eingesetzt werden. b)ist auf der gesamten Körperoberfläche etwa gleich gut ausgebildet, was z.B. an der Reaktion auf landende Insekten deutlich wird. c)ist besonders in Bereichen mit langen Tasthaaren empfindlich (Lippen, Nüstern und Augenlieder). d)spielt die entscheidende Rolle bei der individuellen Naherkennung von Pferden. c)ist besonders in Bereichen mit langen Tasthaaren empfindlich (Lippen, Nüstern und Augenlieder).
- Welche Aussagen zum Streifgebiet von Pferden sind korrekt? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Im Gegensatz zu Territorien können sich die Streifgebiete verschiedener Gruppen überschneiden. b)Pferde unternehmen größere Wanderungen i. d. R. nur, wenn die Bedingungen es erfordern. c)Liegen alle Fixpunkte in einem Wohngebiet dicht beieinander, so nimmt der Bewegungsbedarf der Pferde zu. d)Pferde bevorzugen grundsätzlich möglichst große Streifgebiete. a)Im Gegensatz zu Territorien können sich die Streifgebiete verschiedener Gruppen überschneiden. b)Pferde unternehmen größere Wanderungen i. d. R. nur, wenn die Bedingungen es erfordern.
- Welche Aussagen sind nicht richtig? 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Pferde verfügen, ähnlich wie der Mensch über ein dichromatisches Sehen. b)Selbst, wenn es nicht stimmen sollte, dass Pferde die Farben Gelb und Blau besonders gut sehen können, ist dennoch anzunehmen, dass gelb-blaue Hindernisse relativ gut wahrgenommen werden. c)Pferde besitzen nur zwei Sorten der für das Farbsehen zuständigen Stäbchen, man spricht auch von dichromatischem Sehen. d)Starke Helligkeitskontraste werden von Pferden eher schlecht wahrgenommen. a)Pferde verfügen, ähnlich wie der Mensch über ein dichromatisches Sehen. c)Pferde besitzen nur zwei Sorten der für das Farbsehen zuständigen Stäbchen, man spricht auch von dichromatischem Sehen. d)Starke Helligkeitskontraste werden von Pferden eher schlecht wahrgenommen.
- Welche Aussage zur Schweifhaltung trifft nicht zu? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Heftiges Schweifschlagen tritt bei starker Insektenbelästigung auf, hat darüber hinaus aber vermutlich keinen kommunikativen Wert. b)Ein eingeklemmter Schweif kann auf Schmerzen hindeuten. c)Starke Erregung ist oft an einem steil aufgestellten Schweif zu erkennen. d)Bei einem drohenden Pferd kann u.a. die Schweifhaltung häufig Aufschluss darüber geben, ob es sich um defensives oder offensives Drohen handelt. a)Heftiges Schweifschlagen tritt bei starker Insektenbelästigung auf, hat darüber hinaus aber vermutlich keinen kommunikativen Wert.
- Welche der folgenden Aussagen über Beinbewegungen des Pferdes sind richtig? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Scharren ist eine typische Bettelgeste von Hauspferden. In der Wildbahn wird es kaum gezeigt. b)Neben visuellen Signalen können viele Beinbewegungen auch akustische und/oder taktile Reize liefern. c)Scharren ist eine typische Übersprungsbewegung von Pferden und deutet daher immer auf Konfliktsituationen oder Schmerzen hin. d)Häufiges Treten mit den Hinterbeinen unter den Bauch kann ein Zeichen für Schmerzen im Bauchbereich sein. b)Neben visuellen Signalen können viele Beinbewegungen auch akustische und/oder taktile Reize liefern. d)Häufiges Treten mit den Hinterbeinen unter den Bauch kann ein Zeichen für Schmerzen im Bauchbereich sein.
- Welche Aussage ist richtig? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Visuelle Signale werden überwiegend bei der Fernkommunikation eingesetzt, bei geringer Entfernung spielen sie dagegen kaum noch eine Rolle. b)Chemische Signale sind für die Kommunikation nur im Rahmen des Paarungsverhaltens von Bedeutung. c)Die Pferde einer Gruppe sind vermutlich in der Lage sich individuell an der Stimme zu unterscheiden. d)Stimmlose Laute sind im Gegensatz zu stimmhaften für die Kommunikation der Pferde kaum von Bedeutung. c)Die Pferde einer Gruppe sind vermutlich in der Lage sich individuell an der Stimme zu unterscheiden.
- Welche der folgenden Aussagen sind falsch? Ein auf dem rechten Auge blindes Pferd... 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)kann ohne den Kopf zu bewegen noch ein Gesichtsfeld von bis zu 215- haben. b)hat kein binokulares Sehvermögen mehr und ist daher in dem, etwa 60- - 70- umfassenden, normalerweise binokularen Bereich vor seinem Kopf blind. c)wird den Kopf vermutlich häufig nach rechts drehen, um sein Gesichtsfeld zu verschieben d)kann ohne binokulares Gesichtsfeld keine Entfernungen mehr abschätzen. b)hat kein binokulares Sehvermögen mehr und ist daher in dem, etwa 60- - 70- umfassenden, normalerweise binokularen Bereich vor seinem Kopf blind. d)kann ohne binokulares Gesichtsfeld keine Entfernungen mehr abschätzen.
- Welche Aussagen zur chemischen Kommunikation des Pferdes treffen zu? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Chemische Signale können der gegenseitigen Identifikation dienen. b)Chemische Signale sind bei der individuellen Naherkennung unabdingbar. c)Bestimmte Pheromone können Aufschluss über den Fortpflanzungsstatus eines Tieres liefern. d)Die Bedeutung des Informationsaustauschs über chemische Signale bei Pferden ist noch relativ unerforscht, sie ist aber vermutlich sehr gering. a)Chemische Signale können der gegenseitigen Identifikation dienen. c)Bestimmte Pheromone können Aufschluss über den Fortpflanzungsstatus eines Tieres liefern.