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CB Pferdeverhaltensberater ATN 2020 (Fach) / Verhaltensökologie Z mit Fragen (Lektion)
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- Die Mendelschen Gesetze... 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)treffen für alle Lebewesen zu b)treffen nur für Tiere, nicht aber für Pflanzen und Mikroorganismen zu. c)basieren auf dominanten und rezessiven Erbgängen d)sind nur gültig, wenn ein Lebewesen mehr als zwei Nachkommen hat c)basieren auf dominanten und rezessiven Erbgängen
- Die Mitose umfasst 2 von 5 Antwortmöglichkeiten a)die Kondensation des Chromatins. b)die Proteinsynthese. c)die Kernteilung. d)die Bildung von haploiden Zellen. e)die Trennung der väterlichen und mütterlichen Chromosomen. a)die Kondensation des Chromatins. c)die Kernteilung.
- Bestimmte Veränderungen der DNA werden als Mutationen bezeichnet. SolcheMutationen : 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)können bei Homozygotie schwere bis tödliche Auswirkungen haben b)Sind nur für die Gendrift von Bedeutung c)haben keinen Einfluss auf die natürliche Selektion d)entstehen zufällig und ungerichtet a)können bei Homozygotie schwere bis tödliche Auswirkungen haben d)entstehen zufällig und ungerichtet
- Worin stimmten Lamarcks und Darwins Vorstellungen zur Evolution überein? Korrekte Antworten: 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Im Laufe des Lebens erworbene Eigenschaften sind erblich. b)Organismen können sich an ihre Umwelt anpassen. c)Spontane Schöpfungen treten häufig auf. d)Evolution ist ein kontinuierlicher Prozess. b)Organismen können sich an ihre Umwelt anpassen. d)Evolution ist ein kontinuierlicher Prozess.
- Die Evolution beruht auf folgenden Mechanismen: Korrekte Antworten: 3 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Erzeugung genetischer Variation b)Entwicklung zur Vollkommenheit c)Vererbung d)Natürliche Auslese e)Unterstützung von Verwandten a)Erzeugung genetischer Variation c)Vererbung d)Natürliche Auslese
- Anpassungen an verschiedene Umweltbedingungen 3 von 5 Antwortmöglichkeiten a)sind im Kontext der Phylogenese eines Organismus zu betrachten. b)sind optimal. c)können durch andere Typen der Anpassung verdrängt werden. d)können nur durch Mutationen erzielt werden. e)unterliegen dem Selektionsdruck. a)sind im Kontext der Phylogenese eines Organismus zu betrachten. c)können durch andere Typen der Anpassung verdrängt werden. e)unterliegen dem Selektionsdruck.
- Welche Kernaussage hat Dawkins- These des -egoistischen Gens- 1 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Verwandtenselektion findet nicht statt. b)Organismen sind die Einheit der Selektion. c)Die Chromosomen sitzen alle im selben Boot. d)Gene -manipulieren- Organismen so, dass möglichst viele Kopien ihrer selbst hergestellt werden. e)Der Einfluss der natürlichen Selektion wird verringert. d)Gene -manipulieren- Organismen so, dass möglichst viele Kopien ihrer selbst hergestellt werden.
- Die natürliche Selektion setzt vor allem .... 2 von 5 Antwortmöglichkeiten a)an der Art an. b)am Individuum an. c)an der Gruppe an. d)an der Population an. e)am Gen an. b)am Individuum an. e)am Gen an.
- Es lassen sich verschiedene Strategien der Vermehrung feststellen. Wodurch lassen sich r-Strategien beschreiben? 2 von 5 Antwortmöglichkeiten a)durch eine hohe Vermehrungsrate des einzelnen Individuums b)durch eine ausgedehnte Brutpflege c)durch eine niedrige Wachstumsrate d)durch eine hohe Konkurrenzfähigkeit e)durch kurze Entwicklungszeiten a)durch eine hohe Vermehrungsrate des einzelnen Individuums e)durch kurze Entwicklungszeiten
- Unter genetischer Drift versteht man 2 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Veränderung aufgrund des Hardy-Weinberg-Gesetzes. b)die gleichmäßige Auslese aller Genotypen. c)die zufällige Auslese bestimmter Genotypen eher in kleinen Populationen. d)die zufällige Veränderung von Allelfrequenzen. e)Mutationen in größeren Populationen. c)die zufällige Auslese bestimmter Genotypen eher in kleinen Populationen. d)die zufällige Veränderung von Allelfrequenzen.
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- Werden die Merkmale zweier unterschiedlicher Allele phänotypisch ausgeprägt, spricht man von einem intermediären Erbgang. Individuen mit Eigenschaften aus intermediären Erbgängen 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)haben einen selektiven Nachteil. b)bremsen die Evolution einer Art. c)haben einen selektiven Vorteil. d)verschieben den Genpool in eine bestimmte Richtung. a)haben einen selektiven Nachteil.
- Der Genpool umfasst 2 von 5 Antwortmöglichkeiten a)den Gesamtbestand aller Gene in einer Fortpflanzungsgemeinschaft. b)den Gesamtbestand aller Gene einer Art. c)den Gesamtbestand aller Gene eines Individuums. d)den Gesamtbestand aller Gene in einer Population. e)nur Genotypen, die einen selektiven Vorteil haben. a)den Gesamtbestand aller Gene in einer Fortpflanzungsgemeinschaft. d)den Gesamtbestand aller Gene in einer Population.
- Für Sexuelle Fortpflanzung gilt : 4 von 6 Antwortmöglichkeiten a)Es werden neue Genkombinationen erzeugt. b)Während der Reifungsteilung werden Chromosomen rekombiniert. c)Es werden von einander abweichende Nachkommen erzeugt. d)Nachteilige Mutationen können aus Populationen ausgeschlossen werden. e)Es werden Punktmutationen erzeugt. f)Es werden Genommutationen erzeugt a)Es werden neue Genkombinationen erzeugt. b)Während der Reifungsteilung werden Chromosomen rekombiniert. c)Es werden von einander abweichende Nachkommen erzeugt. d)Nachteilige Mutationen können aus Populationen ausgeschlossen werden.
- Die intra-sexuelle Selektion 3 von 6 Antwortmöglichkeiten a)ist wirksam, wenn Männchen untereinander um die Befruchtung von Weibchen konkurrieren. b)ist wirksam, wenn Weibchen bestimmte Männchen zur Paarung auswählen. c)ist wirksam, wenn Männchen die Fitness, von Konkurrenten erniedrigen. d)ist wirksam, wenn Männchen um Weibchen balzen. e)ist bei allen Aktionen, die im Sinne der Reproduktion stehen, wirksam. f)bezieht sich auf die Evolution von Merkmalen, die direkt aus dem Konkurrenzkampf zwischen Männchen hervorgehen. a)ist wirksam, wenn Männchen untereinander um die Befruchtung von Weibchen konkurrieren. c)ist wirksam, wenn Männchen die Fitness, von Konkurrenten erniedrigen. f)bezieht sich auf die Evolution von Merkmalen, die direkt aus dem Konkurrenzkampf zwischen Männchen hervorgehen.
- Anhaltspunkte für Spermakonkurrenz sind 3 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Kopulationen der Weibchen mit mehreren Männchen. b)Konkurrenz der Männchen um die Weibchen. c)Anzahl und Beschaffenheit der Spermien pro Ejakulation. d)ausgeprägter Sexualdimorphismus. e)Verschluss der weiblichen Genitalöffnung nach der Kopulation durch mechanische oder physikalische Sperre a)Kopulationen der Weibchen mit mehreren Männchen. c)Anzahl und Beschaffenheit der Spermien pro Ejakulation. e)Verschluss der weiblichen Genitalöffnung nach der Kopulation durch mechanische oder physikalische Sperre
- Die intersexuelle Selektion ist wirksam- 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)nur wenn das Männchen eine Auswahl zwischen Weibchen trifft. b)wenn Männchen um Weibchen konkurrieren. c)wenn ein Männchen die für das Weibchen notwendigen Ressourcen verteidigen kann. d)wenn das Weibchen eine Auswahl zwischen Männchen trifft c)wenn ein Männchen die für das Weibchen notwendigen Ressourcen verteidigen kann. d)wenn das Weibchen eine Auswahl zwischen Männchen trifft
- Männchen versuchen, durch Merkmale ihrer Konkurrenzfähigkeit Weibchen zu gewinnen. Ein Beispiel sind Paradiesvögel, die ein aufwendiges und auffälliges Gefieder entwickelt haben. Welche Erklärungen wurden dafür gefunden 3 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Weibchen bevorzugen solche Männchen, da sie attraktivere Söhne produzieren. b)Andere Männchen können durch die Darstellung der Überlegenheit vertrieben werden. c)Weibchen bevorzugen solche Männchen, da diese Merkmale physiologische Gesundheit repräsentieren. d)Weibchen bevorzugen solche Männchen, da diese trotz des Nachteils überleben können. e)Weibchen bevorzugen solche Männchen, da sie dominanter sind. a)Weibchen bevorzugen solche Männchen, da sie attraktivere Söhne produzieren. c)Weibchen bevorzugen solche Männchen, da diese Merkmale physiologische Gesundheit repräsentieren. d)Weibchen bevorzugen solche Männchen, da diese trotz des Nachteils überleben können.
- Männliche Rauchschwalben wurden experimentell die Schwanzfedern manipuliert, um die Hypothese der Signalisierung von Parasitenresistenz zu überprüfen. Es wurde gezeigt, dass die Schwanzlänge 1 von 5 Antwortmöglichkeiten a)keinen Einfluss auf den Zeitpunkt der Verpaarung hat. b)nicht in Zusammenhang mit der Anzahl der Parasiten im Nest steht. c)keinen Einfluss auf die Anzahl der Kopulationen hat, da Rauchschwalben monogam sind d)keinen Einfluss auf den Aufzuchterfolg hat. e)in Zusammenhang mit der Anzahl der Parasiten im Nest steht. e)in Zusammenhang mit der Anzahl der Parasiten im Nest steht.
- Was untersucht die Verhaltensökologie?- 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Sie beschreibt das Zusammenleben verschiedener Individuen einer Art. b)Die Wechselbeziehung zwischen einem Organismus und seiner Umwelt. c)die physiologischen Grundlagen von Verhalten zur Klärung der Frage nach den ultimativen Ursachen für Verhaltensmuster. d)Sie beschreibt die Phylogenese von Pflanzen und Tieren auf Basis der Evolution und der natürlichen Selektion b)Die Wechselbeziehung zwischen einem Organismus und seiner Umwelt. d)Sie beschreibt die Phylogenese von Pflanzen und Tieren auf Basis der Evolution und der natürlichen Selektion
- Wie ist eine ökologische Nische definiert? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Jede Art definiert ihre eigene ökologische Nische. b)Ökologische Nische ist eine andere Bezeichnung für den natürlichen Lebensraum einer Art. c)Ökologische Nischen entsprechen Grundtypen von Ökosystemen. d)Sie definiert sich durch die Beziehung zu den anderen Arten der Lebensgemeinschaft und die physikalischen Bedingungen. a)Jede Art definiert ihre eigene ökologische Nische. d)Sie definiert sich durch die Beziehung zu den anderen Arten der Lebensgemeinschaft und die physikalischen Bedingungen.
- Welchen Vorteil hat die Formulierung von Optimaliätsmodellen? 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Sie befassen sich mit den Zielen eines Verhaltens nach Kosten-Nutzen-Aspekten und berücksichtigen keine anderen Funktionskreise. Das macht sie einfach überschaubar b)Anhand von Optimalitätsmodellen können aufgestellte Hypothesen getestet werden. c)Verhaltensentwicklungen können damit nicht vorhergesagt werden. d)Die dem Verhalten zugrunde liegenden Mechanismen können damit erkannt werden a)Sie befassen sich mit den Zielen eines Verhaltens nach Kosten-Nutzen-Aspekten und berücksichtigen keine anderen Funktionskreise. Das macht sie einfach überschaubar b)Anhand von Optimalitätsmodellen können aufgestellte Hypothesen getestet werden. c)Verhaltensentwicklungen können damit nicht vorhergesagt werden.
- Welche Komponenten enthält ein Optimalitätsmodell?- 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Währung (currency) b)Zeitdauer (duration) c)Bedingungen (constraints) d)Entscheidungsvariablen (decision variable) a)Währung (currency) c)Bedingungen (constraints) d)Entscheidungsvariablen (decision variable)
- Beim Kopulationsverhalten der Dungfliegen treten Abweichung zwischen dem durch das Modell erwarteten und beobachteten Werten auf. Wodurch entstehen diese Unterschiede? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Die Messungen sind teils zu ungenau. b)Es wurde der Energieaufwand für die Verhaltensweisen nicht berücksichtigt. c)Es wurde der Zeitaufwand für die Suche nach einem neuen Weibchen nicht berücksichtigt. d)Solche Modelle können allgemein nur ungenaue Daten liefern. b)Es wurde der Energieaufwand für die Verhaltensweisen nicht berücksichtigt.
- Worin liegen die Grenzen von Optimalitätsmodellen? 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Die Voraussagen lassen sich meist nicht quantitativ überprüfen. b)Auftretende Differenzen zwischen erwarteten und beobachteten Werten lassen sich oft nur schlecht erklären. c)Die Tiere selbst stellen keine Kosten-Nutzen-Analyse auf. d)Die Modelle machen keine Aussagen über die Mechanismen der Maximierung. b)Auftretende Differenzen zwischen erwarteten und beobachteten Werten lassen sich oft nur schlecht erklären. c)Die Tiere selbst stellen keine Kosten-Nutzen-Analyse auf. d)Die Modelle machen keine Aussagen über die Mechanismen der Maximierung.
- Wodurch ist die Möglichkeit des Elches, eine beliebige Menge an Wasser- und Landpflanzen aufzunehmen, begrenzt? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Durch die Zeit b)Durch innerartliche Konkurrenz c)Durch die Magenkapazität d)Durch den Natriumgehalt c)Durch die Magenkapazität
- Was versteht man unter einer gemischten Strategie? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Unter gleichen Bedingungen immer die gleiche Strategie anwenden. b)In der gleichen Situation verschiedene Strategien einsetzen. c)Wenn verschieden Strategien in einer Population existieren. d)Unter bestimmten Umständen zu -bluffen-. b)In der gleichen Situation verschiedene Strategien einsetzen. c)Wenn verschieden Strategien in einer Population existieren.
- Wann ist eine Verhaltensstrategie evolutionsstabil? 2 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Sie darf nicht von anderen Verhaltensstrategien unterwandert werden. b)Sie muss leicht erlernbar sein. c)Sie muss ökonomisch sein. d)Sie muss sich gegen andere Strategien durchsetzen. e)Es gibt keine echten evolutionsstabilen Strategien. a)Sie darf nicht von anderen Verhaltensstrategien unterwandert werden. d)Sie muss sich gegen andere Strategien durchsetzen.
- Tiere können in Auseinandersetzungen unterschiedliche Strategien einsetzen. Welche der aufgeführten Strategien ist in solchen Fällen evolutionsstabil? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Keine der angegeben Strategien ist evolutionsstabil. b)Die Bourgeoisstrategie c)Die Taubenstrategie d)Die Falkenstrategie b)Die Bourgeoisstrategie
- Was versteht man unter alternativen Strategien?- 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Die Entwicklung von Gegenstrategien gegen parasitäres Verhalten einer anderen Art. b)Strategien, die eine verbesserte Ausnutzung der Ressourcen gewährleisten. c)Strategien, bei denen die gewünschte Ressource erschlichen werden kann. d)Strategien, bei denen die direkte Auseinandersetzung mit Konkurrenten um dieselbe Ressource vermieden wird c)Strategien, bei denen die gewünschte Ressource erschlichen werden kann. d)Strategien, bei denen die direkte Auseinandersetzung mit Konkurrenten um dieselbe Ressource vermieden wird
- Welche Verhaltensweisen haben die Wirtsarten des Kuckucks entwickelt, um möglichst wenig vom Kuckuck parasitiert zu werden? 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Sie akzeptieren nur Eier, die in ihrer Färbung dem eigenen Gelege entsprechen. b)Sie nehmen keine Eier an, wenn sie selbst noch nicht gelegt haben. c)Sie verlassen das Revier, wenn sie einen Kuckuck im Revier bemerken. d)Sie reagieren auf Kuckucke im Revier mit aggressivem Verhalten. a)Sie akzeptieren nur Eier, die in ihrer Färbung dem eigenen Gelege entsprechen. b)Sie nehmen keine Eier an, wenn sie selbst noch nicht gelegt haben. d)Sie reagieren auf Kuckucke im Revier mit aggressivem Verhalten.
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- Nach welchen Faktoren werden Gruppenstrukturen unterschieden? 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Man unterscheidet nach körperlicher Verfassung und Kraft der Tiere b)Man unterscheidet, ob eine Gruppe offen oder geschlossen ist. c)Man unterscheidet, ob die Tiere sich individuell kennen. d)Man unterscheidet, welcher Anlass für das Zusammensein besteht. b)Man unterscheidet, ob eine Gruppe offen oder geschlossen ist. c)Man unterscheidet, ob die Tiere sich individuell kennen. d)Man unterscheidet, welcher Anlass für das Zusammensein besteht.
- Welche der folgenden Gruppenstrukturen stellt einen geschlossenen anonymen Verband da? 1 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Die Familie b)Ein Heringsschwarm c)Ein Schwarm von Zugvögeln d)Eine Aggregation von Tieren an einer Wasserstelle e)Ein Ameisenstaat e)Ein Ameisenstaat
- Welche sozialen Strukturen existieren bei nichtmenschlichen Primaten?- 3 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Ansammlungen oder Aggregationen b)Solitäre Lebensweise c)Geschlossene, anonyme Verbände d)One-male groups e)Echte Familien b)Solitäre Lebensweise d)One-male groups e)Echte Familien
- Wodurch ist eine -echte- Familie gekennzeichnet? 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Monogames Fortpflanzungssystem. b)Mehrere Generationen von Tieren leben zusammen. c)Eine Familie besteht aus mehreren fortpflanzungsfähigen Weibchen und einem fort- pflanzungsfähigen Männchen. d)Ein weibliches und ein männliches Tier leben mit seinem Nachwuchs zusammen. a)Monogames Fortpflanzungssystem. b)Mehrere Generationen von Tieren leben zusammen. d)Ein weibliches und ein männliches Tier leben mit seinem Nachwuchs zusammen.
- Welche Funktion hat das Balzverhalten? 3 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Männliche Tiere suchen damit ihren weiblichen Fortpflanzungspartner. b)Es gibt Anhaltspunkte über die Fitness des Paarungspartners. c)Der Paarungspartner wird nicht länger gebunden, als es für die reine Kopulation nötig wäre. d)Die Chance des Männchens, eine weitere Paarungspartnerin zu finden, werden ver- ringert. a)Männliche Tiere suchen damit ihren weiblichen Fortpflanzungspartner. b)Es gibt Anhaltspunkte über die Fitness des Paarungspartners. d)Die Chance des Männchens, eine weitere Paarungspartnerin zu finden, werden ver- ringert.
- Worin besteht der sexuelle Konflikt? 3 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Männchen sind aufgrund der kostengünstigen Produktion einer Vielzahl ihrer Gameten interessiert, möglichst wenig Zeit für die Begattung und die Jungenaufzucht aufzuwenden und sich mit möglichst vielen Weibchen zu paaren. b)Ein Männchen maximiert seinen Fortpflanzungserfolg durch Mithilfe an der Jungenaufzucht. c)Weibchen produzieren relativ wenige, große und teure Gameten und oft auch mehr Zeit in die Aufzucht des Nachwuchses. d)Männchen sind interessiert, möglichst viel in gemeinsame Nachkommen zu investieren. e)Weibchen haben ein größeres Interesse an männlicher Mitarbeit bei der Aufzucht von Nachwuchs a)Männchen sind aufgrund der kostengünstigen Produktion einer Vielzahl ihrer Gameten interessiert, möglichst wenig Zeit für die Begattung und die Jungenaufzucht aufzuwenden und sich mit möglichst vielen Weibchen zu paaren. c)Weibchen produzieren relativ wenige, große und teure Gameten und oft auch mehr Zeit in die Aufzucht des Nachwuchses. e)Weibchen haben ein größeres Interesse an männlicher Mitarbeit bei der Aufzucht von Nachwuchs
- Welche Faktoren haben Einfluss auf das Paarungssystem? 3 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Die Ökologie einer Tierart b)Die Asymmetrie der Anfangsinvestition der beiden Geschlechter c)Der Verlauf der Ontogenese d)Die Phylogenie einer Tierart e)Die gleichen Interessen von männlichen und weiblichen Tieren a)Die Ökologie einer Tierart b)Die Asymmetrie der Anfangsinvestition der beiden Geschlechter d)Die Phylogenie einer Tierart
- Welche Ursachen können zur Polygynie führen? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Das Männchen kann Ressourcen monopolisieren. b)Es liegt eine gleichmäßige Verteilung der Ressourcen vor. c)Kurze Brutzeiten. d)Die weiblichen Tiere synchronisieren ihre Fortpflanzungszyklen. a)Das Männchen kann Ressourcen monopolisieren.
- Warum leben 90 % aller Vogelarten monogam? 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Weil die Weibchen für die Versorgung der Jungen prädestiniert sind. b)Wegen des hohen elterlichen Investments. c)Weil beide Geschlechter die Jungenaufzucht gleich gut übernehmen können. d)Weil die Männchen eine Nahrungsquelle monopolisieren können. b)Wegen des hohen elterlichen Investments. c)Weil beide Geschlechter die Jungenaufzucht gleich gut übernehmen können.
- Wie wirkt sich die räumliche und zeitliche Verteilung von Ressourcen auf die Form von Paarungssystemen aus? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Die zeitliche und räumliche Verteilung der weiblichen Fortpflanzungspartner hat kei- nen Einfluss auf Paarungssysteme. b)Bei einer gleichmäßigen räumlichen und zeitlichen Verteilung von Nahrungsreses- sourcen kann ein männliches Tier mehrere weibliche Fortpflanzungspartner monopo- lisieren. c)Räumlich gleichmäßige Verteilung und zeitliche Synchronisation der Fortpflanzungs- partner führt zur Monogamie. d)Ungleichmäßig gehäufte Verteilungen von Ressourcen, z.B. Futter oder Brutplätze, führen zur Monogamie. c)Räumlich gleichmäßige Verteilung und zeitliche Synchronisation der Fortpflanzungs- partner führt zur Monogamie.
- Worin besteht der Vorteil für Beutetiere in Gruppen zu leben? 3 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Räuber werden früher entdeckt. b)Räuber können bei gemeinsamer Flucht irritiert werden. c)Gemeinsam kann man sich besser verteidigen. d)Es existiert eine bessere Tarnung durch die Gruppe. e)Es werden nur schwache Tiere erbeutet a)Räuber werden früher entdeckt. b)Räuber können bei gemeinsamer Flucht irritiert werden. c)Gemeinsam kann man sich besser verteidigen.
- Welche Vorteile hat die Gruppenbildung für Räuber? 3 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Es können größere Tiere erbeutet werden. b)Das erbeutete Tier kann besser verteidigt werden. c)Die Beute kann eingekreist werden. d)Die Beute kann geteilt werden. e)Die Tiere können sich unauffälliger annähern. a)Es können größere Tiere erbeutet werden. b)Das erbeutete Tier kann besser verteidigt werden. c)Die Beute kann eingekreist werden.
- Welche Nachteile entstehen durch die Gruppenbildung?- 2 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Räuber werden später entdeckt. b)Räuber werden durch die Konzentration mehrerer Tiere angezogen. c)Größere Auffälligkeit d)Erhöhte Nahrungskonkurrenz c)Größere Auffälligkeit d)Erhöhte Nahrungskonkurrenz
- Was versteht man unter dem Begriff Altruismus? 2 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Tiere kümmern sich nur um nahe Verwandte. b)Die Fürsorge von Eltern für ihre Kinder c)Kooperation von mehreren Tieren d)Verhalten, das dem Geber nur Kosten, aber keinen Nutzen bringt. e)Uneigennütziges Verhalten d)Verhalten, das dem Geber nur Kosten, aber keinen Nutzen bringt. e)Uneigennütziges Verhalten
- Was spricht für die Hypothese, dass sich altruistische Verhaltensweisen auf Basis von Gruppenselektion entwickelt haben?- 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Nichts, da gruppenselektive Verhaltensstrategien nicht evolutionsstabil wären. b)Es existieren viele Verhaltensweisen, die zum Wohl der Gruppe beitragen. c)Die Art und Weise, wie sich Eltern um ihren Nachwuchs kümmern. d)Ohne Gruppenselektion wären keine sozialen Gruppen, wie z. B. Familienverbände entstanden. a)Nichts, da gruppenselektive Verhaltensstrategien nicht evolutionsstabil wären.
- Was versteht man unter Verwandtenselektion? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Die Tatsache, dass die Selektion am Individuum ansetzt. b)Die Tatsache, dass die natürliche Auslese Gene begünstigt, die zu altruistischen Verhaltensweisen gegenüber verwandten Tieren führt. c)Verhaltensweisen, die zum Gruppenzusammenhalt beitragen. d)Verwandtenselektion ist eine spezifische Form der Gruppenselektion. b)Die Tatsache, dass die natürliche Auslese Gene begünstigt, die zu altruistischen Verhaltensweisen gegenüber verwandten Tieren führt.
- Wie kann sich ein Gen für eine Verhaltensweise in einer Population aus- breiten, obwohl es zum Tod des Individuums führt 2 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Die Verhaltensweise muss gleichzeitig mehr als zwei Geschwistern das Leben retten. b)Die Verhaltensweise muss gleichzeitig mehr als vier Enkeln das Leben retten. c)Solche Gene können sich nicht ausbreiten. d)Die Verhaltensweise muss gleichzeitig das Leben des Fortpflanzungspartners retten. e)Solche Gene können sich nur dann ausbreiten, wenn die Gene dominant sind a)Die Verhaltensweise muss gleichzeitig mehr als zwei Geschwistern das Leben retten. b)Die Verhaltensweise muss gleichzeitig mehr als vier Enkeln das Leben retten.
- Was versteht man unter reziprokem Altruismus? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Altuistisches Verhalten gegenüber verwandten Tieren. b)Das elterliche Investment in ihren Nachwuchs. c)Verhaltensweisen, bei denen die hinreichende Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Rezipient sich in entsprechenden Situationen genauso verhält. d)Altruistisches Verhalten, das genetisch fixiert ist. c)Verhaltensweisen, bei denen die hinreichende Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Rezipient sich in entsprechenden Situationen genauso verhält.
- Man kann zeigen, dass in Konfliktsituationen, die dem -Gefangenendilemma- entsprechen, Betrügen sich lohnt. Unter welchen Umständen trifft dies nicht mehr zu? 1 von 5 Antwortmöglichkeiten a)Die Kontrahenten treffen mehrmals aufeinander. b)Die Kontrahenten treffen nur einmal aufeinander. c)Die Kontrahenten treffen in einer festgelegten Anzahl aufeinander. d)Die Kontrahenten kennen sich gut. e)Die Kontrahenten kennen sich nicht. a)Die Kontrahenten treffen mehrmals aufeinander.
- Was versteht man unter einer -tit-for-tat--Strategie? 1 von 4 Antwortmöglichkeiten a)Sie ist ein Modell, das zeigt, wie sich unkooperatives Verhalten in einer Population ausbreiten kann. b)Sie entspricht in ihrer Grundform einer reinen, rigiden Strategie. c)Sie ist ein Modell, welches erklärt, warum es sich lohnt, in bestimmten Situationen zu betrügen. d)Sie beinhaltet, dass wenn sich andere mir gegenüber kooperativ verhalten, ich mich auch ihnen gegenüber kooperativ verhalte. d)Sie beinhaltet, dass wenn sich andere mir gegenüber kooperativ verhalten, ich mich auch ihnen gegenüber kooperativ verhalte.