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Die neue Konstruktionslehre für den Hochbau (Fach) / 03 Bauvorbereitung (Lektion)
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- Baugrunduntersuchungsarten: - Erfahrungswerte aus der Nachbarschaft - Informationen von örtlichen Aushubunternehmungen - Abklärungen bei den Baubehörden bezüglich früherer Gutachten und Untersuchungsprotokollen - Sondiergruben mit Baggerschlitz, bis zirka 6 Meter Tiefe - Rammsondierungen - Kernbohrungen mit unbegrenzter Sondiertiefe
- Rissprotokoll: Rissprotokoll Unter einem Rissprotokoll versteht man die Aufnahme von bestehenden Schäden bei Nachbarliegenschaften. Die entsprechenden Erhebungen müssen im Beisein des Besitzers und eventuell einer Amtsperson durchgeführt werden. Sie haben den Charakter einer vorbeugenden Massnahme zur Verhinderung von ungerechtfertigten Schadenersatzansprüchen.
- Fotodokumentation: Umliegende Bauten, Verkehrswege und Pflanzen werden fotografisch dokumentiert.
- Zustandsbericht In einem Zustandsbericht werden verschiedene wichtige Punkte festgehalten, die über die Situation und den effektiven Zustand eines Bauwerks Auskunft geben: - Lage, örtliche Situation - baurechtliche Situation - genereller baulicher Zustand- Gebäudestruktur (Pläne) - energetische Analyse - Gebäudehülle - Gebäudetechnik - Umgebung
- Terrainaufnahmen: - Topographie - Oberflächenbeschaffenheiten - Bodenmaterial und -aufbau - Elemente der Werkleitungen (z.B. Schächte, Sohlen, Schieber) - Kontrolle und Vergleich zum Leitungskataster - markante Pflanzen, die erhalten werden sollen
- Hierarchie der Gesetze Eidgenössische Vorschriften - Eidgenössisches Raumplanungsrecht - Eidgenössisches Umweltschutzrecht Kantonale Vorschriften (unterschiedliche Bezeichnungen) - Baugesetz oder Planungs- und Baugesetz Kommunale Vorschriften (Gemeinde) - Bauordnung - Zonenplan
- Ablauf einer Baueingabe - Baueingabe / Planeingabe - Formelle Prüfung seitens Gemeinde - Koordnierte materielle Prüfung: Einhaltung der Grenzabstände etc. - Öffentliche Auflage: Publikation mit Einsprachemöglichkeit - Bereinigung - Vorläufiger Bauentscheid - Rechtskräftige Baubewilligung
- Rückbau- Räumungsarbeiten: - Rodung - Abbruch
- Bauplatzinstallation - Bauvolumen - Zufahrtsmöglichkeit - Lage und Form der Bauparzelle - Bodenverhältnisse - Bauweise - Erschliessung durch Werkleitungen - lokale Vorschriften
- Der Bauplatzinstallationsplan legt folgende Standorte fest: - Baracken oder Container für Baubüro, Polier und Mannschaft, evtl. Sanität und Kantine, Werkzeug, Ersatzteile, Geräte und WC-Anlage - Kran, Aufzüge, Mischer und Umschlaggeräte, Silo, Fräsen usw. - Umschlagplatz für Materialien und Anlieferung - Platz für Bau- und Gerüstmaterial - Standort für Mulden - Aushubmaterialdeponie - Humusdeponie
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- Provisorische Werkanschlüsse: - Wasseranschluss - Elektrizität - Telefon, Telekommunikation und evtl. Baustellenfunk - Liegenschaftsentwässerung mit Bauwaschanlagen, WC usw. - Heizung, allenfalls Gas oder evtl. Anschluss an Fernleitungen
- Entsorungungskonzept für Bauabfälle Ziele und Massnahmen: Ziele - Trennung, Aufbereitung und Wiederverwendung der Wertstoffe - Zuteilung der Materialien zu den entsprechenden Deponien - korrekte Behandlung und Entsorgung von giftigen Materialien - Optimierung der Transportkosten Massnahmen - vorgängige Analyse der vorhandenen Baumaterialien - Erstellen des Entsorgungskonzepts - Integration des Entsorgungskonzepts in die Offertausschreibungen - Umsetzung durch die Unternehmen