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Sozialpsychologie (Fach) / 5. Prosoziales Verhalten (Lektion)
- 3.Latine und Darley: Der Effekt kann sich auf mindestens drei Stufen des Modells zeigen. Erläutern Sie diese und schildern Sie ein Experiment, mit dem der Effekt auf einer der Stufen gezeigt wurde. 1. Stufe: Mangelnde Aufmerksamkeit: Bevor man hilft, muss man den Notfall erkennen 2. Stufe: Pluralistische Ignoranz: Hypothese: Versuchsteilnehmer folgen, dass andere Zuschauer einen Vorfall aus harmlos einschätzen, wenn diese nicht reagieren -Setting: Rauch wird in einem Raum eingeleitet, in dem der/die Versuchsteilnehmer arbeiten -UV: Zahl zusätzlich anwesender Personen -AV: Prozentsatz der Versuchsteilnehmer, die auf den Rauch reagieren Ergebnis: Wenn keine andere Person anwesend ist, holen 75% der Teilnehmer Hilfe, Wenn drei andere Personen anwesend sind, dagegen nur 38% 3. Stufe : Verantwortungsdiffusion: Bei Anwesenheit anderer wird die eigene Verantwortung als geringer empfunden 4. Stufe : Einschätzung von Fähigkeiten und Wissen: Angst, bei Hilfeversuch zu scheitern nimmt zu, wenn andere Personen anwesend sind 5. Stufe: Gefahr für einen Selbst: Wenn die Kosten zu hoch eingeschätzt werden
- 4.Man hat gefunden, dass Menschen auf dem Land in der gleichen Situation eher prosoziales Verhalten zeigen als in der Stadt. Bedeutet dies, dass das Landleben eine altruistische (Fedakar) Persönlichkeit fordert, wenn ja warum, wenn nein, wieso nicht? Ja, weil Das Aufwachsen in ländlichen Gegenden der Entwicklung einer altruistischen Persönlichkeit mit entsprechenden Wertekodex erforderlich ist Menschen in Städten schotten sich eher von ihrer Umgebung ab um eine Reizüberflutung zu vermeiden.
- 7. Wie erklärt Batson altruistisches Verhalten? ( Empathie-Altruismus-Hypothese) Besagt, empathische Menschen zeigen eher prosoziales Verhalten >Neben dispositionaler Empathie können auch situative Faktoren Empathie auslösen (z.B. Ähnlichkeit)
- 6. Welche Maßnahmen würden Sie an einer Schule treffen, um das Hilfeverhalten von Schülern in kritischen Sitatuationen zu fördern 1. Normen etablieren, die Hilfeverhalten etablieren 2. Identifikation mit denen stärken, die Hilfe benötigen 3. Normen in der Situation aktivieren 4. Verantwortung individuell fokussieren
- 5. Überlegen Sie eine Maßnahme, mit der man dem Phänomen der Verantwortungsdiffussion in kiritischen Situation begegnen kann Den Opfern empfehlen mit ihren Hilferufen nicht in die Allgemeinheit zu richtern sonder ganz gezielt eine Person herauszupicken und an diese zu appellieren -Artikel über dieses Thema lesen lassen
- Warum können gute und schlechte Stimmung zu verstärktem Hilfeverhalten führen? Negative-State-relief-Hypothese: Hilfverhalten dient der Vermeidung eines negativen Gefühlszustandes. Die Ursache der negativen Gefühle spielt dabei aber keine Rolle Mood-as-information-Heuristik: Stimmung geht in das Urteil über den Hilfesuchenden/die Gesamtsituation mit ein
- 2. Differenzieren Sie Hilfe, prosoziales Verhalten und Altruismus Hilfeverhalten: Ganz allgemein zum Vorteil anderer Prosoziales Verhalten: hilfreiche Handlung zum Vorteil anderer Menschen, ohne dass die handelnde Person selbst einen direkten Vorteil durch ihr Verhalten hat Altruismus: Prosoziale Handlungen, die durch vollständig selbstlose Sorge für das Wohlergehen anderer motiviert sind
- 1. Beschreiben Sie zwei Aspekte von sozialem Einfluss auf prosoziales Verhalten (Pluralitische Ignoranz):Irrtümliche Schlussfolgerung, dass andere Zuschauer einen Vorfall harmlos einschätzen, wenn sie passiv bleiben (Verantwortungsdiffusion) Einfluss der Gruppengröße auf das Hilfeverhalten: Je größer die Anzahl der Gruppenmitglieder, desto geringer Wahrscheinlichkeit dafür.Hintergrund: Jeder Einzelne glaubt, dass nicht die ganze Verantwortung alleine auf ihm lastet –
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