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Verletztenartenverfahren (Fach) / Verletzung der Weichteile (Lektion)
Verletzung des Bewegungsapparates
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- Geschlossene Verletzungen der Weichteile Geschlossene Verletzungen der Weichteile ohne Unterbrechung des Gewebes (Haut) wie Prellungen, Quetschungen, Zerrungen und Teileinrisse werden konservativ behandelt. Größere Zerreißungen müssen oftmals operativ versorgt werden. Zu erwarten ist eine längere AU oder AZ (Ausfallzeit). Der operativen Versorgung folgt eine Physiotherapie. Verbleibende Einbußen sind möglich.
- Offene Weichteilverletzung Betreffen immer die Haut, ggf. mit dem darunter liegenden Bindegewebe. Es können auch Muskulatur, Sehnen, Gefäße und Nerven beteiligt sein. Wird durch Naht versorgt. Tiefgreifende Weichteilverletzungen werden revidiert und verschlossen. Sehnen- und Muskelverletzungen durch Naht/plastische Techniken operativ. Offene Verletzungen sind immer durch bakterielle Kontamination infektgefährdet.
- Sehnenruptur Trauma muss geeignet sein, die Verletzung zu verursachen. Gefordert wird eine plötzliche überfallartige Überdehnung der Sehne. Beweiskette: 1. Unfallanamnese 2. Zeitpunkt der erstmaligen Vorstellung beim D-Arzt 3. erstmalig geschilderte Beschwerden 4. genauer klinischer Befund 5.bildgebendes Verfahren: Röntgen, Sonographie, CT, MRT 6. arthroskopischer Befund 7. feingewebliche Untersuchungender Rupturzone