85
Biopharmazie und Technologie (Fach) / 1 (Lektion)
Anzeige
- Was ist ein bekannter CYP3A4 Induktor? Johanniskraut --> vermindert Plasmaspiegelkurven
- Wichtige Phase 2 Enzyme? UDP-Glucuronosyltransferasen (UGT) N-Acetyltransferasen (NAT) Sulfotransferasen (ST) Gluthation-S-Transferasen (GST)
- Funktionen der Niere? 1. Regulierung v Volumen und Elektrolytzusammensetzung 2. Aufrechterhaltung des Sre-Base-GG 3. Ausscheidung v Stoffwechselprodukten (Harnstoff, -säure, Creatinin, usw.) 4. Ausscheidung von endogenen WS (Hormone) und Fremdstoffe 5. Produktion von enddogenen WS (EPO, Prostaglandine, Calcitriol, Angiotensin 2)
- Welche Stoffe sind im Primärharn ? Stoffe die kleiner als 15 kDa sind
- Formel für die glomeruläre Filtrationsrate? GFR=Ch*Vh/Cp ss GFR (mL/min) Ch=Substratkonz. im Harn (mikrogramm/mL) Vh=Harnminutenvolumen (mL/min) Cp ss= Substanzkonzentration im Plasma (mikrogramm/mL) GFR um die 100 bei Gesunden
- Die Ausscheidung von WS über die Niere erfolgt nach welcher Kinetik? 1. Ordnung
- Die Ausscheidung von WS über die Niere erfolgt nach welcher Kinetik? 1. Ordnung
- Biliäre und intestinale Ausscheidung von WS Aufnahme von WS aus Sinusoidalblut in die Hepatozyten Biotransformation Transport in die Gallenkapillaren durch Diffusion/aktiver Transport Verbindungen mit Da >500 Glucuronidierte Verbindungen bevorzugt
- Welche Schritte gibt es bei der Arzneimittelzulassung? 1. Präklinsche Pharmakokinetik 2. Präklinische Toxikinetik in 2 Tiermodellen 3. Phase 1: Verträglichkeit und Pharmakokinetik bei gesunden Probanden 4. Phase 2: Pharmakokinetik/-dynamik bei einer eingeschränkten Patientengruppe 5. Phase 3: Wirksamkeit und Verträglichkeit bei einer repäsentativen Anzahl an Patienten 6. Therapeutisches Drugmonitoring (nach Vermarktung)
- Welche Ziele haben die Pharmakokinetik Studien in der präklinischen Entwicklung? LADME Eigenschaften im lebendigen Organismus als Funktion der Zeit Charakterisiert die Bioverfügbarkeit nach intravasaler und extravasaler Gabe Informiert über Auswahl an Hilfsstoffen in der Formulierungsphase Toxizitätsinfos Festlegung des optimalen Therapieschemas
- Anzeige
- Was bedeutet Bioverfügbarkeit? Ist das Ausmaß und die Geschwindigkeit, mit der ein Arzneistoff aus der Darreichungsform in den systemischen Kreislauf kommt, nachdem der Arzneistoff in einer speziellen galenischen Form appliziert worden ist.
- Wie bestimmt man die Bioverfügbarkeit eines Arzneimittels? 1. Verabreichung der Arzneiform 2.1 Entnahme von Blutproben zu vorgegeben Zeiten 2.2 Entnahme von Bioflüssigkeiten zu vorgegeben Zeiten 3. Bestimmung der Wirkstoffkonzentration 4.Auftrag Blutkonzentration ggen die Zeit
- Was bedeutet Intravasale / Extravasale Gabe? Intravasal bedeutet "innnerhalb eines Blut- oder Lymphgefäßes" oder "in ein Gefäß hinein". Extravasal bedeutet außerhalb eines Blut- oder Lymphgefäßes befindlich.
- Welche Bereiche Stehen in Wechselwirkung bei der Bioverfügbarkeit? GI-Trakt - Blut - Gewebe Blut -> Niere/Leber
- Typische Blutspiegelkurve nach intra und extravasaler Gabe? intravasal: Max. Konz. zu t=0h -> Elimination 1. Ordnung Extravasal: Überlagerung von Absorption und Elimination
- Modelunabhängige PK Parameter? AUC AUMC (Area under the moment curve)= AUC * Zeit cmax tmax Verteilungsvolumen Eliminationshalbwertszeit Mittlere Verweildauer Mittlere Absorptionszeit
- Formel Absolute Bioverfügbarkeit? F=(AUCev/Dev)/(AUCiv/Div) D.....Dosis F(%)=F*100 Gibt an wieviel freier WS nach extravasaler Gabe in den systemischen Kreislauf gelangt, im Verhältnis zur intravasalen Gabe.
- Formel relative Bioverfügbarkeit? F=(AUCtest/Dtest)/(AUCref/Dref) Gibt an wieviel freier WS nach extravasaler Gabe in den systemischen Kreislauf gelangt, im Verhältnis zu einem Referenzprodukt (Gleiche Applikationsroute)
- Formel für die Trapez-regel? ∑AUC(0-1)=((C0+C1)/2) * (t1-t0)
- Bestimmung des Verteilungsvolumen? Das Verteilungsvolumen ist ein Rechenfaktor, eine fiktive Größe, welche die systemisch verfügbare Dosisfraktion mit der erreichten Plasmakonzentration eines Arzneistoffes verknüpft. V=Div/AUCiv*kel kel....Eliminationskonstante V entspricht dem Volumen das eingenommen würde, wenn sich der WS in gleicher Konz. wie im Plasma verteilen würde. Lipophile WS haben sehr hohe V V ist in der Regel proportional zu Patientengewicht.
- Integral zur Bestimmung der AUC? AUC=∫C(t) dt AUC=Dosis/V*kel
- Totaler Körperclearance (CL): intravasale Verabreichung Maß für die Eliminationkapazität des Körpers und entspricht dem fiktiven Plasmavolumen, das pro Zeiteinheit vom unveränderten WS befreit wird. Einheit=V/t CL = kel * V CL = Div / AUCiv
- Totaler Körperclearance (CL): extravasale Verabreichung CL=Dev*F/AUCev F.....Bioverfügbarkeit
- Eliminationshalbwertszeit? Zeit in der sich die Konz. im Plasma halbiert t1/2=ln2/kel
- Mittlere Verweildauer? MRT=AUMC/AUC
- Mittlere Absorptionszeit? MAT=1/ka MAT=MRTex-MRTiv
- Formel Mittlere Verweildauer? MRT=AUMC/AUC
- Formel Mittlere Absorptionszeit? MAT=1/ka MAT=MRTex-MRTiv
- Was ist das ein Kompartimentmodell? • Der Arzneistoff wird i.v. als Bolusgabe verabreicht (Dosis D)• Einziger Transportprozeß: Ausscheidung (Eliminationskonstante ke) • Der gesamte Körper wird als ein Flüssigkeitsraum angesehen • Kompartment (pharmakokinetisch)* fiktiver Raum im Körper, in dem ein Arzneistoff (Stoffmenge X)homogen verteilt vorliegt und eine einheitliche Kinetik aufweist Verteilung ins Tiefengewebe kann vernachlässigt werden -> da k12=k21
- Was bestimmt beim 1KM die Plasmakonz.? Beim 1 Kompartimentmodell bestimmt kel die Konzentration man muss nur kel und C0 bestimmen und man kann in die Formel: C=C0*e-kel*t einsetzen.
- Anzeige
- Was ist das 2 Kompartiment Modell? Auch 2 KM genannt Intravasale Verabreichung einer Bolusinj. Zentrales Kompartiment steht in WW mit einem peripherem Kompartiment (Fettgew., etc.) k12>k21 ->>>> mehr WS geht ins Gewebe als wieder raus
- Berechnung für 2 KM Biphasische Elimination (α und β) α: Verteilungsphase= schnelle Verteilung ins Blut und ins periphäre Kompartiment (k12 + Elimination) β: Eliminierungsphase= langsame Rückdiffusion vom peripherem Kompartiment ins Blut (k21) + Elimination Ct=a*e-αt + b*e-βt Bestimmung von a, b, α und β mittels Abschälverfahren Residualverfahren Schritt 1: lnC gegen t auftragen Schritt 2: bestimmung b und β beta=Steigung der letzten 3 Werte b= Entlogharitmierter Achsenabschnitt Schritt 3-4: Extrapolieren und Entlogarithmieren 3: Mittels der linearen Gleichung y=kx+d werden die werte für die terminale Eliminationsphase extrapoliert. 4: die Werte müssen nun entlogharitmiert werden um auf Konz. zu kommen Schritt 5-6: Abziehen und logharitmieren Auftragen und kx+d bestimmen 7: alpha= k a= entlogharitmiertes d
- Mehrfache Intravenöse Gabe von mehreren Bolusinjektionen Berechnung? τ=Dosisintervall Css (max) = Maximale Plasmakonz. beim Steady State Css (min) = minimale Plasmakonz. beim Steady State Formel: Ct=C0-D1* e-kel(t-(x*τ))+C0-D1
- Formel Css max u min C0-D1/1-e-kel*τ=Css max C0-D1*e-kel*τ/1-e-kel*τ=Css min
- Kinetik 1 KM bei Infusionspumpe Ct=kin/V*kel*(1-e-kel*t) kin.....Kinetik 0.Ordnung Css=kin/Vd*ke Wenn pumpe abgeschalten -> Ct=Css*e-kel*t