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Waldwirtschaft und Umwelt (Fach) / Forstbotanik (Lektion)
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- Zeigen Sie die Unterschiede für horizontale und vertikale Resistenz auf Horizonta: generelle, unspezifische und quantitative Resistenz, passiv und aktive Abwehrmechanismen Vertikal:sortenspezifischer Widerstand gegenüber spezifischen Pathogenen
- Wann ist ein Baum krank? Abweichende Leistung zu den anderen Bäumen im Bestand- Ertrags- und Qualitätsverlust reduzierte Vermehrung, Zelle: redurzierteTeilungsbereitschaft, erhöhte Membranpermeablität, Aktivierung von Entgiftungsaktivität
- Schildern Sie den hypothetischen Verlauf einer Infektion der Blattoberfläche durch eine Pilzspore. Spore keimt aus und dringt zb über eine Rindenverletzung in die Zelle ein- erhöhte Cytoplasmaströmung, Granula erreichen Eintrittspforte, Pilzwachstum wird durch Phytoalexine gehemmt , Verbräunug, Pilz und Zelle sterben ab
- Definieren Sie folgende Begriffe und grenzen Sie diese gegeneinander ab: organspezifische Prädisposition und stadienspezifische Prädisposition. organispezifische Prädisposition: Kranksheitsbereitschaft einzelner Organe für unterschiedliche Erkrankungen Stadienspezifische Prädisposition: Organ ist nur in betsimmten Stadien für Krankheit anfällig
- Nennen Sie Besonderheiten von Rostpilzen im Vergl. zu Lebenszyklen bei anderen Basidiomyceten. Sie brauchen einen Wirtswechsel zu erfolgreichen Bildung aller Generationen Bsp:Fichtennadelrost: Fichte( Alpenrose);Tannenrost: Tanne/ Weidenröschen
- Welche Bedeutung hat Mehltau bei Europ. Eichen-Arten. Ektoparasit der die jungen Blätter mit weiser Mycelschicht überzieht, Hochphase heiß/trocken, bleibt an der Blattoberfläche, kein Schaden der Bäume
- Erläutern Sie die Bedeutung von Rindenerkrankungen. Sie können Sekundärininfektionen begünstigen, da der Eintritt für Pathogene erleichter wird, das Wachstum hemmen und den Wasserhaushalt stören Bsp Rindenkrebs, Mistel
- Warum hat das Eschentriebsterben eine so große Bedeutung für den Eschenanbau im Vergleich zu anderen Erkrankungen? massives Absterben der Eschenbstände, keine Regulierung möglich, Forschung noch am Anfang
- Welche Bedingungen führen zur Buchenrindennekrose und welche Symptome sind wichtige Indizien? Entstehung: Witterungsbedingte Anfälligkeit ( Trockenstress/ zu nass) führen zur Schwächung des Baumes, zusätzlich witterungsbedingter Anstieg der Buchenwollschildlauspopulationen, sie stechen die Rinde an und verursachen oberflächige Rindenekrosen, tiefgehende Kambiumnekrosen sind möglich Folgen, hier entstehen mögliche Eintrittspforten für Pathogene - Infektion mit Neonectrica Symptome: massiver Buchenwollschildlausbefall ( in den Vorjahren), Schleimfluss an den Rindennekrosen, Rindennarben, aufgerissene Rinde, holzzersetzende Pilze, Insektenbefall
- Nennen und charakterisieren Sie die drei grundlegenden Typen von Holzfäulen. 1. Weißfäule: simultan ( vor allem Laubholz, Abbau von Lignin und Hemicellulose, Zellulose, minderung der Schlagbiegefestigkeit! Delinifizierung: Laub/ Nadelholz: beginnend mit Abbau von Lignin und hemicellulose- Minderung der Schlagbiegefestigkeit 2. Braunfäule: vor allem Nadelholz, Braunfärbung, qualitativer Qualitätsverlust 3. Moderfäule: zersetzen von Zellulose, Lignin und Hemizellulose- Sprödbruch
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- Der Wurzelschwamm ist einer der wichtigsten Schaderreger der Fichte. Welche Bedingungen fördern die Ausbreitung innerhalb einer Fichten-Monokultur? Sporenverbreitung durch Ernte oder Durchforstung bei warmen Temperaturen ( mehr Sporen in der Luft), dichter Reinbestand ( Wurzelkotakt möglich) Maßnahmen: Erte im Winter, Antargonisten "Riesenrindenpilz" auf Stümpfe aufbringen
- Geben Sie Beispiele für Abwehrmechanismen gegen Infektionen bei Bäumen biologisch, chemisch ( sekundäre Pflanzenstoffe, die antibakteriell/ Fungizid wirken) , mechanisch ( Wachsschicht der Cutikula,dicke Rinde, Haare an Spaltöffnungen)
- Welche Reaktionen auf Verletzungen erfolgen im Holz? Schutz des Wasserleitenden Systems Überwallung um Wunde zu schließen, Abschottung des verletzen Gewebes
- Wurzelmetamorphosen ‐ welche Möglichkeiten kommen bei Gehölzen neben den primären Wurzeln vor? Luftwurzeln ( Mangroven, Efeu)
- Welche Vorteile bietet eine Mykorrhiza (für den Baum, für den Pilz)? Symbiotische Lebensweise, Baum gibt synthetisierte Nährstoffe ab, Pilz sorgt für Oberflächenvergrößerung ( Nähstoff/ Wassererschliesung)
- Vergleichen Sie strukturelle Unterschiede im Aufbau eines typischen Laubblattes mit dem eines Nadelblattes. Nadelblatt: dorsiventral aufgebaut ( Ober/unterseit unterschiedlich), Cuticula überzieht die Epidermis als Abschlussgewebe, Mesophyll besteht aus Palisadengewebe ↑ ud Schwammparenchym nach ↓, Chloroplasten im Palisadenparenchym, Schwammparenchym unregelmäßig gestaltet mit Interzellularräumen und Stomata nach aussen Nadelblatt: keine Unterschiede in Ober/ Unterseite,englumiges Abschlussgewebe mit dicker Cutikula, darunter ein/zwei Schichten Hypodermiszellen, in diese sind die Spaltöffnungen eingesenkt. Assimilationsgewebe umhüllt den mit einer Epidermis umzogenen Zentralzylinder mit Leitbündel, Nadeln mit Harzkanälen durchzogen
- Welche Vorgänge laufen im Blatt beim herbstlichen Laubabwurf ab? Ziel: Baum vor Wasserverlust im Winter schützen, wenn Wurzeln kein Wasser aufnehmen können Im Herbst ( geringere Lichtintensität und Lichtdauer) zieht der Baum wichtige Nährstoffe und mobile Kohlenhydrate in die Zweige und in den Stamm zurück, hier werden sie gespeichert und können im Frühling wieder zu den Knospen transportiert werden
- Wie unterscheidet sich Druckholz von Zugholz? Druckholz: Nadelbaum, bildet sich entgegen der Belastung, Einlagerung von Lignin, Dunkelfärbung, erhöhte Druckfestigkeit Zugholz: Laubbäume, an der Belstungsstelle, Einlagerung von Cellulose - keine Verfärbung, erhöhte Zugfestigkeit
- Luftembolien sind problematisch für einen geregelten Wassertransport von den Wurzeln zu denBlättern. Vergleichen Sie die unterschiedlichen Mechanismen zur Vermeidung/Minimierung vonLuftembolien im Holz bei Nadelgehölzen und Laubgehölzen. Nadelnholz: Hoftüpfel haben Torus in der Mitte, wenn abnormale Drücke auf den Tüpfel wirken, schließt der Torus und Embolien werden vermieden Laubholz:Thyllen: parenchymatische Zellen, eingestülpt in Plasmamembran, in den Tracheen, oft wird hier Stärke gespeichert
- Was ist das besondere im Aufbau der Holzstruktur von Lianen? Sehr große Wasserleitbündel,müssen sehr große Wassermengen Trasportieren, da sie vom Boden aus andere Pflanzen überwachsen
- Vergleichen Sie "Holz"strukturen von (a) Bambus, (b) Palme und (c) Konifere. Warum ist der Begriff Holz mit Anführungszeichen versehen? Def Holz: vom Kambium nach innen abgebenes sekundäres Dauergewebe Bambus: kein Dickenwachstum- kommt schon mit endgültiger Stärke aus dem Boden- kein Holz Palme: kein Kambium- kein Dickenwachstum, kein Holz Konifere: homogen aufgebautes sekundäres Dauergewebe, bestehend aus Grundgewebszellen und Tracheiden, makroskopische Struktur
- Was ist ein Kambium? Wo ist es in einem Gehölz lokalisiert? Aufbau: Mark, sekundäres Dauergewebe, Kambium, Bast, Rinde Kambium: Meristemgewebe= teilungsfähig, gibt zellen an Holz und Bast ab = Dickenwachstum
- Schildern Sie den hypothetischen Ablauf in der Ausbildung von unterschiedlichen Abschlussgeweben an einem Baumstamm (Epidermis, Periderm, Borke). Epidermis reist durch sekundäre Dickenwachstum auf, Periderm wird als neues Abschlussgewebe gebildet. Periderm besteht aus Phellogen, welches nach innen Phelloderm und nach aussen Phellem ( Kork) abgibt. Bei Buche/Hainbuch bildet das Peridem die Borke. Wächst das Periderm lateral langsamer als das Dickenwachstum, wird dieses zum Innenperiderm und nach innen eingezogen. Die Borke wird aus den abgetrennten Bastteilen und dem teilungsfreudigen Phellogen gebildet
- Was sind Lenticellen und welche Funktion haben sie? Korkporen,enstanden durch aufgerissene Epidermis, durch die ein Gasaustausch stattfinden kann
- räumliche/zeitliche Koinzidenz zufälliges aufeinander Treffen von Ereignissen
- Spezifität von Parasitoden Art - und Stadienspezifisch Ei/Larve/Puppe/ Adult/ laval-pupal
- Superparasitismus Mutliparasitismus Hyperparasitismus Super: zb Weichen sticht Wirt mehrmals an- zu vile Eier wurden abgelegt als sich entwickeln können Multi: ein Wirt wird von mehreren Parasiten genutzt Hyper: Befall eines Parasiten durhc einen eigenen Parasiten
- Bionomie Formel 5-56,4/4+45 -A,A Eistadium( Mai) Larvenstadium ( Mai/Juni) Überwinterung bis April als Puppe Adulte Tiere im April und Mai -A,A 2 Jhare im Larvenstadium
- Fangmethoden für Insekte Stammeklektor, einfacher Ekklektor, Lichtfalle, Streifnetz, Malaisefalle