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Allg. Zoologie (Fach) / Allg. Zoologie (Lektion)
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- Was sind Hermaphroditen Zwitter
- Was ist Dioecie? Dioecie = getrennte Geschlechter
- Was ist Oogenese? Entwicklung der weiblichen Keimzellen
- Was ist Protandrie Männchen werden schneller geschlechtsreif als Weibchen
- Nenne Aspekte der Männchen – Männchen – Konkurrenz Paarungserfolg der Männchen durch Zugang zu Weibchen limitiertjede Mutation, die diesen Zugang verbessert, hat Selektionsvorteilman unterscheidet: - direkte Konkurrenz (contest competition) - Verdrängungskonkurrenz (scramble competition)
- Benenne Aspekte der Spermienkonkurrenz bedingt durch Spermienzahl, Spermiengröße, Spermienheteromorphismus Konkurrenz zw. Spermien zwei oder mehrerer Männchen um die Befruchtung eines GelegesErstes Männchen, das mit Weibchen kopuliert, sollte seine Spermien vor Rivalen schützen Weibchen hat bereits kopuliert; Männchen sollte Vorgängerspermien ausschalten
- Wann kommt es zu einer Geschlechtsumwandlung? immer dann, wenn dadurch reproduktiver Wert steigt (bei Polychaeten)
- Nenne einige Aspekte der Geschlechtsdetermination (Stichwörter: Phänotypische / Genotypische Geschlechtsbestimmung, Hetero-/ Homogametisches Geschlecht) Geschlechtsdetermination = Festlegung des Geschlechts jedes Individuum hat (fast) vollständige Information für beide Geschlechter Phänotypische Geschlechtsbestimmung: Temperatur, Hormone z.B. Krokodile: je wärmer, desto weniger Weibchen Genotypische Geschlechtsbestimmung : Segregation eines oder mehrerer geschlechtsbestimmender Gene Heterogametisches Geschlecht = ungleiche Chromosomen z.B. XY oder ZW (männl. Vögel, Amphibien) Homogametisches Geschlecht = gleiche Chromosomen z.B. XX oder ZZ (weibl. Vögel, Amphibien) → Problem: Dosiskompensation (z.B. bei Weibchen wird ein X inaktiviert)
- Was ist eine bipotente Gonade? bipotent = Zellen können sich in zwei Zelltypen differenzieren (vgl. pluripotent, multipotent...) Gonade = z.B. Hoden, Eierstöcke; auch Keimdrüse oder Geschlechtsdrüse genannt, ist jenes Geschlechtsorgan, in dem sämtliche Keimzellen (Gameten) gebildet werden. Eine Gonade ist beim Menschen bis zu 7 SSW indifferent
- Was ist Spermatogenese? Nenne einige Aspekte Spermatogenese = Entwicklung der Spermienzellen Aspekte: beweglich, Durchdringen der Eihülle, Fusionsprozess induzieren Entwicklung: 16 primäre Spermatocyten → 32 sekundäre Spermatocyten → 64 Spermatiden Reifes Spermium: Zellkern inaktiv
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- Was ist Oogenese? Nenne einige Aspekte Oogenese = Entwicklung der Eizelle Aspekte: Genaktivität, starkes Wachstum, Cytoplasma zur Embryonalentwicklung Entwicklung: 1 reifes Ei → Befruchtung → 1 Ei und 3 Polkerne
- Welche beiden Formen der Gametogenese kann man unterscheiden? Spermatogenese Oogenese
- Was ist Befruchtung? Nenne einige Aspekte def.: Einlassen des Spermiums in den weiblichen Gameten (Ei), Fusion der beiden Zellkerne Aspekte: Verhinderung von Polyspermie durch Akrosom- und CorticalreaktionEikern und Spermakern wander aufeinander zu, fusionieren und es kommt zur ersten Mitosebefruchtete Eizelle = Zygote
- Wie lässt sich Polyspermie verhindern? durch Akrosom- und Corticalreaktion
- Welche Formen der Furchung gibt es und was unterscheidet sie? Holoblastisch = totale Furchung (Furche schürt das Ei komplett ab) dabei Unterscheidung in: äqual (entstehende Zellen gleich groß; Schwämme, Nesseltiere) inäqual (entstehende Zellen unterschiedlich groß; Amphibien) und Unterscheidung in Spiralfurchung (z.B. Weichtiere) Radiärfurchung (z.B. Schwämme) Meroblastisch = partielle Furchung dabei Unterscheidung in : discoidal (Fische, Vögel, Reptilien, Kopffüßler) inäqual (Insekten)
- Was ist Furchung? Zellteilung durch Abschnürung bei Zygoten am Beginn der EmbryogeneseSchnelle Teilungen ohne VergrößerungZellen die Entstehen: BlastomerenTranskription des zygotischen Genoms erst nach einer best. Kern-Plasma-RelationEnde der Furchung erstmalige Nutzung embryoeigener Gene
- Der äußere Furchungsablauf ist durch die Verteilung und Menge an Cytoplasma und Dotter bestimmt. Welche verschiedenen Möglichkeiten gibt es dort (Eier, Dotter)? Eier können oligolecithal sein (wenig Dotter; z.B. Frösche mit Kaulquappenstadium) oder polylecithal (viel Dotter; z.B. Vögel, Reptilien, Eierlegende Säugetiere). Dotterverteilung kann gleichmäßig sein (isolecithal) oder am vegetativen Ende konzentriert sein (telolecithal)
- Gib grob den Prozess der Embryonalentwicklung und Keimblätterbildung an Befruchtung → 2-Zell-Stadium (Furchung) → 4-Zell-Stadium (Furchung) → 8-Zell-Stadium (Furchung) → … (weitere Teilungen) → Morula (kompaktes Vielzelliges Gebilde) → Differenzierung von Zellen in der Morula (innen Embryoblast, außen Trophoblast) → Blastula (eine Art Blasenkeim, der einen flüssigkeitsgefüllten Hohlraum umschließt (Blastocoel)) → Gastrula (Bildung von Keimblättern) → Blastocoel wird im Mesoderm vom sekundärer Leibeshöhle (Coelom) verdrängt verdrängt
- Lies bitte den Absatz: Embryonalentwicklung (Bsp.: Mensch) und Keimblätterbildung Okay
- Was ist der Unterschied zwischen Protostomien und Deuterostomien? Urmund als Mund: Urmünder (Protostomia). z.B. fast alle nicht-Wirbeltiere meist Spiralfurchung, frühe Zelldifferenzierung, wenn Mesoderm, dann durch Schizocoelie entstanden Urmund als After: Neumünder (Deuterostomier) . z.B. Chordatiere (u. A. Wirbeltiere) und Stachelhäuter meist Radiärfurchung, Enterocoelie: Mesoderm und Coelom entstehen gleichzeitig
- Welches sind die drei Keimblätter und wie entwickeln sie sich Ektoderm, äußeres Keimnblatt (daraus bilden sich Haut, Sinnersorgane, Nervenzellen, Zähne) Endoderm, inneres Keimblatt (daraus bilden sich Verdauugstrakt, Leber, Geschlechtszellen...) Mesoderm, mittleres Keimblatt (Knochen, Herz, Nieren...), Hohlraum (Coelom) verdrängt Blastocoel, entsteht durch Schizocoelie oder Enterocoelie. Mesoderm + Coelom = Hydrostatisches Skelett
- Welche Tierarten besitzen zwei, welche drei Keimblätter? Folgende Tierarten haben 2 Keimblätter: Nesseltiere, Rippenquallen Folgende Tierarten haben 3 Keimblätter: fast alle, z.B. Säugetiere, Insekten, Vögel...
- Was ist eine Plazenta und welche Funktionen hat sie? auch: Mutterkuchen ein bei allen weiblichen höheren Säugetieren während der Trächtigkeit (bzw. Schwangerschaft) sich entwickelndes Gewebe an der Gebärmutterwand, das zum embryonalen Organismus gehört, von diesem gebildet wird und von Blutgefäßen der Mutter und des Embryos durchwoben ist Funktionen: AtmungsorganDarmLeberNiereSchutzorgan, das den Übertritt schädlicher Stoffe in den fetalen Kreislauf verhindert. Hormondrüse: Gonadotropin zur Erhaltung der Schwangerschaft
- Was ist ein Epithel? = biologische Sammelbezeichnung für Deckgewebe und Drüsengewebe. Es handelt sich um ein- oder mehrlagige Zellschichten, die alle inneren und äußeren Körperoberflächen der vielzelligen Organismen bedecken
- Welche Synapsenformen gibt es? Chemische (durch Neurotransmitter) und elektrische Synapse (durch Ionen)
- Was ist die Morula? Kompaktes, vielzelliges Gebilde, durch die Furchung entsteht Anschließend: Differenzierung von Zellen in der Morula (innen Embryoblast, außen Trophoblast)
- Was ist die Blastula? Der Zustand, nachdem sich die Zellen der Morula differenziert haben Sie ist eine Art Blasenkeim, der einen flüssigkeitsgefüllten Hohlraum umschließt (Blastocoel) Aus dem Basenkeim entwickelt sich die Gastrula
- Was ist ein Blastocoel und wodurch wird es verdrängt Ein flüssigkeitsgefüllten Hohlraum, der von der Blastula umschlossen wird. Das Blastocoel wird im Mesoderm von einer sekundären Leibeshöhle (Coelom) verdrängt
- Im Stadium der Morula kommt es zu einer Differenzierung der Zellen. Welche Zellen differenzieren sich wie? die innere Zelllage wird zum Embryoblast, die äußere wird zum Trophoblast
- Was passiert mit dem Embryoblas, was mit dem Trophoblast? Aus dem Embryoblast entwickelt sich später der Embryo (hier werden auch die Embryonalen Stammzellen gewonnen), der Trophoblast entwickelt sich zu extraembryonalem Gewebe (z.B. Teilen der Plazenta)
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- Beschreibe den Prozess der Blastogenese bis zur Bildung der Morula Nach der Befruchtung verschmelzen die Kerne beider Keimzellen zu einem (Karyogamie), der sich mitotisch teilt, bevor sich dann die Zygote teilt. Die aus der Teilung hervorgehenden Tochterzellen bleiben in engem Kontakt miteinander und teilen sich wieder. Auf das 2-Zell-Stadium nach der ersten Teilung folgt so das 4-Zell-Stadium nach dem zweiten Teilungsschritt, und nach einem weiteren das 8-Zell-Stadium. Diese ersten Teilungsschritte folgen rasch aufeinander und verlaufen synchron; sie werden als Furchungen bezeichnet und führen zu einer Zellvermehrung ohne Zunahme des Gesamtvolumens. Mit wachsender Anzahl nimmt folglich die Größe der Zellen ab; damit entsteht ein kompaktes kugeliges Gebilde von ähnlicher Größe wie die Zygote, das jedoch aus vielen Zellen, den Keimteilen oder Blastomeren, besteht. Es wird als Maulbeerkeim oder Morula bezeichnet.