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Wirtschaftsinformatik (Fach) / Supply Chain Management 2 (Lektion)
- Push-basiertes Modell klassische SCM-Ansätze folgten dem Push-basierten Modell, bei dem Lieferketten durch Produktionspläne gesteuert wurden, die auf Schätzungen des zukünftigen Absatzes basierten. Diese Schätzungen waren jedoch zumeist ungenau und stimmten mit der Realität nur selten überein.
- Pull-basierte Modell Heutzutage findet daher das Pull-basierte Modell verstärkt Anwendung, das die Lieferkette auf Basis der tatsächlichen Kundenaufträge und Käufe steuert.
- Supply-Chain-Managementsysteme (SCM-Systeme) Supply-Chain-Managementsysteme (SCM-Systeme) umfassen alle betrieblichen Anwendungssysteme, die den Daten- und Informationsaustausch zwischeneinem Unternehmen sowie dessen Lieferanten und Kunden unterstützen, um Planung, Beschaffung, Fertigung und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungenlieferkettenübergreifend zu optimieren
- Die Funktionen eines SCM-Systems lassen sich grundsätzlich in zwei Klassen untergliedern Die Funktionen eines SCM-Systems lassen sich grundsätzlich in zwei Klassenuntergliedern: Lieferkettenplanung (taktisch) Lieferkettensteuerung (operativ)
- Lieferkettenplanungssysteme Lieferkettenplanungssysteme sind betriebliche Anwendungssysteme, die es ermöglichen, Bedarfsvorhersagen für ein Produkt zu erstellen sowie Einkaufs- undProduktionspläne für die gesamte Lieferkette eines Produkts zu entwickeln
- Zentrale Funktion/Planungen der Lieferkettenplanung Eine zentrale Funktion der Lieferkettenplanung ist die auf Prognosen und Auftragslisten basierende Bedarfsplanung, d.h. eine möglichst exakte Vorhersageder Kundennachfrage. In der Auftragsplanung werden des Weiteren die zugehörigen Bestellmengen und -zeitpunkte festgelegt. Darauf aufbauend wird die Produktionsplanung durchgeführt, indem z.B. die Maschinenbelegungen festgelegtwerden. Dabei werden die Zeitintervalle vorgegeben, innerhalb der bestimmteProdukte produziert werden müssen. Basierend auf der Bedarfs- und Produktionsplanung werden bei der Vertriebsplanung detaillierte Pläne zur Auftragserfüllung für die Logistiker erstellt. Mit einem entsprechenden Tourenplanungssystemkann schließlich die Transportplanung durchgeführt werden. Hierbei verwaltetdas entsprechende System Fahrzeuge und Routen, um für eine möglichst optimaleTransportauslastung zu sorgen sowie um überflüssige und umständliche Fahrtenzu vermeiden
- Lieferkettensteuerungssysteme Lieferkettensteuerungssysteme sind betriebliche Anwendungssysteme zur Verwaltung des Produktdurchlaufs durch das Lager und durch Verteilzentren. Sie gewährleisten, dass Produkte auf effiziente Weise an die richtigen Standorte transportiert werden
- Aufgaben von Lieferkettensteuerungssystemen x Verwaltung von Auftragsbestätigungenx Organisation aller Ressourcen, die für die Endproduktion benötigt werdenx Koordination der Lieferanten, Lagerbestände sowie Lagerauffüllungenx Koordination des Transports der Produkte vom Hersteller bis hin zumKunden sowie deren Nachverfolgungx Buchhaltung der rücklaufenden Produkte
- Aus Kundensicht besteht eine Lieferkette nur aus einem .... Aus Kundensicht besteht eine Lieferkette nur aus einem Upstream Teil
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