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Wirtschaftsinformatik (Fach) / Informationssystemarchitekturen 2 (Lektion)

Informationssystemarchitekturen 2

Diese Lektion wurde von IssamHagen erstellt.

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  • Zachman Framework for Enterprise Architecture Bestandteile  „Scope“ steht für den Geltungsbereich aus strategischer Perspektive.  „Enterprise Model“ beschreibt Geschäftsprozesse und -objekte sowie deren Interaktion.  „System Model“ stellt Funktionen und Datenelemente dar.  „Technology Model“ beschreibt die Übertragung der fachlichen Konzepte auf technische Artefakte, wie z. B. Hardware.  „Components“ steht für die Darstellung von Teilsystemen bzw. Komponenten aus Entwicklersicht.  „Operations“ umfasst die operativen Zusammenhänge aus Nutzersicht.
  • Um einen Ordnungsrahmen für die Unternehmensarchitektur zu bilden, werden jeweils sechs Fragestellungen an die einzelnen Sichten gestellt  „Data: Was ist im Hinblick auf die Geschäftstätigkeit wichtig für dieOrganisation?“ „Function: Wie funktioniert die Organisation?“ „Network: Wo befindet sich die Organisation?“ „People: Wer ist für welche Schritte verantwortlich?“ „Time: Wann müssen die Ereignisse ablaufen?“ „Motivation: Wieso werden die verschiedenen Ziele und Strategien so undnicht anders verfolgt?
  • Applikation Software, die unmittelbar durch die Benutzer verwendet wird und die Aufgabenerfüllung unterstützt
  • Ziele der Applikationsarchitektur Gruppen + Ziele Nach Baumöl und Meschke (2012) lassen sich die Ziele der Applikationsarchitekturin zwei Gruppen einteilen, die operativen und die strategischen Ziele. strategische Perspektive: hat die Applikationsarchitektur das Ziel, die Flexibilität und damit die Anpassungsgeschwindigkeit des Unternehmens, bezüglich neuer Anforderungen, zu erhöhen. Ein weiteres strategisches Ziel liegt laut Winter (2003) in derStandardisierung von einzelnen Architekturkomponenten, denn damit soll derenWiederverwendbarkeit ermöglicht werden. operative:  Ziele der Applikationsarchitektur zielen auf deren prozessunterstützende Funktion ab. Eine gut abgestimmte und strukturierte Applikationsarchitektur kann Prozesskosten senken, die Qualität von Prozessergebnissen verbessern und Durchlaufzeiten verringern.
  • Gruppen von Applikation in der Applikationsarchitektur vertikale ApplikationenHierbei handelt es sich um Applikationen, die produktabhängige Abwicklungsprozesse unterstützen. Diese Applikationen sind oft an bestimmte Abteilungen oder andere abgegrenzte Organisationseinheiten geknüpft.  horizontale ApplikationenHorizontale Applikationen unterstützen Beschaffungs- und Vertriebsprozesse produktübergreifend.  informationszentrierte ApplikationenHierbei handelt es sich um Applikationen, die um Informationsobjektgruppen integriert sind, wie z.B. CRM-Applikationen.  analytische ApplikationenSie dienen der Unterstützung von Führungsprozessen, indem sie diese mit Informationen versorgen. Hierzu zählen z.B. Business Intelligence-Applikationen
  • Serviceorientierte Architektur (SOA) Komponenten ApplikationsfrontendDas Applikationsfrontend ist der aktive Part einer SOA. Es ist für die Initiierung und Überwachung von Funktionen und Prozessen zuständig. DasApplikationsfrontend kann z. B. durch Benutzeroberflächen, Stapelprogramme oder auch lange Prozesse dargestellt werden. ServiceDer Service, die namensgebende Komponente dieser Architekturform, kannals funktionale Softwarekomponente der Architektur bezeichnet werden.Services besitzen die eigentliche geschäftliche Funktionalität, welche vomAnwendungsfrondend oder aber auch von anderen Services verwendet werden kann. (Bestandteile: Vertrag, Schnittstelle, Implementierung Service RepositoryDas Service Repository, als weitere Komponente der SOA, kann als Katalogvon Informationen, welche für die Nutzung von Services relevant sind, angesehen werden. Service-BusDie SOA-Komponente Service-Bus stellt die Verbindung von Frontendsund Services her.
  • Ganzheitliches Modell der Informationssystemarchitektur Krcmar Ebene 1 Die erste Schicht dieses Modells steht für den Themenkomplex Geschäftsstrategie.Das Modell trifft jedoch keine Aussage, wie diese Strategie abgeleitet werden soll,sondern betont vielmehr, dass die Geschäftsstrategie von der dem Unternehmenverfügbaren Informationssystemarchitektur abhängig ist. Die Ebene der Geschäftsstrategie ist somit nicht nur mit den Architekturen der zweiten Ebene verbunden,sondern mit allen im Modell enthaltenen. Dies wird in Abbildung 20 durch die gestrichelten Linien symbolisiert.
  • Ganzheitliches Modell der Informationssystemarchitektur Krcmar Ebene 2 Die zweite Ebene des Modells, welche auch als organisatorische Schicht bezeichnetwird, umfasst die Prozess- und Aufbauorganisationsarchitektur. Das ganzheitlicheInformationssystemarchitektur-Modell sieht eine enge Verbindung zwischen denbeiden Komponenten dieser Ebene und geht davon aus, dass eine Prozessarchitektur ohne eine Aufbauorganisation, und umgekehrt, nicht möglich ist
  • Ganzheitliches Modell der Informationssystemarchitektur Krcmar Ebene 3 Die dritte Ebene beinhaltet die Anwendungsarchitektur. Im Rahmen dieser Modellkomponente stehen die beiden Aspekte Flexibilität und Risiko im Vordergrund. DieBeurteilung der Flexibilität einer Anwendungsarchitektur soll Aufschluss darübergeben, ob sie alternative strategische Ausrichtungen des Unternehmens unterstützt.Der Aspekt des Risikos zielt auf die Frage ab, ob aufgrund der Anwendungsarchitektur Verfahren und Prozesse weiterhin verfolgt werden müssen, obwohl diese alsineffizient identifiziert wurden.Die Datenarchitektur bildet den zweiten Bestandteil der dritten Ebene. Sie beschreibt und modelliert die Zusammenhänge, welche zwischen den unternehmensrelevanten Daten bestehen. Die dritte Teilarchitektur der dritten Ebene ist die Kommunikationsarchitektur. Das Modell sieht in dieser Architektur mehr als nur dasResultat der Anwendungsarchitektur (im Folgenden Applikationsarchitektur genannt) und Datenarchitektur vor. Denn in ihr können auch informelle Informationsflüsse abgebildet werden
  • Ganzheitliches Modell der Informationssystemarchitektur Krcmar Ebene 4 Die vierte Ebene des ganzheitlichen Modells besteht aus der Infrastrukturmodellkomponente. Sie wird auch als Technologiearchitektur bezeichnet. Im Rahmen dieser Architektur wird dargestellt, wo welche Informations- und Kommunikationstechnik im Unternehmen verwendet wird. Somit wird durch die Technikinfrastruktur ersichtlich, wo und wie aufkommende technische Innovationen das Unternehmen beeinflussen
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  • Architekturmodelle sind also eine wichtige Brücke, ... Architekturmodelle sind also eine wichtige Brücke, um die fachliche und die technische Seite des Informationssystems miteinander zu verbinden
  • Wobei handelt es sich bei dem Zachman Framework Dabei handelt es sich bei dem Zachman Framework nicht um eine Methode, also eine spezifische Vorgehensweise, sondern eine Ontologie, also eine explizite Spezifizierung einer Konzeptualisierung