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Filmwissenschaft (Fach) / Regisseure (Lektion)
Charakteristiken
Diese Lektion wurde von Charlie_44 erstellt.
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- Auguste und Louis Lumière Stilmittel; Kracauer, Ziele mit ihren Filmen Kracauer: Begründer der realistischen Tendenz im Film wollen Fotografie vervollkommen Stilmittel: Sinn für Blidausschnitt, Entfernung von der Kamera Stilmittel: klare Vorgaben an Bildkomposition, an Statisten
- George Méliès Kracauer, Ziele mit Filmen, welche Technik?, Stilmittel Kracauer: Begründer der formgebenden Tendenz will märchenhafte Filme, Kino = Spektakel zur Illusionserzeugung Licht-Raucheffekte Stilmittel: Auf-und Abblende, Stopptrick, Doppel- und Mehrfachbelichtung, Überblendungen, Handcolorierung des FIlmstreifens
- David W. Griffith - filmische Stilmittel - Motiv Panoramaaufnahme elliptische Montage Parallelmontage wenig Großaufnahmen Auf-und Abblenden Kamerafahrten Motiv: Melodramatiker
- Charlie Chaplin - Motive - Tramp Menschenwürde in der elenden Welt behalten Tramp: - Kostüm: lockere Hosen, zu große Schuhe, eleganter Gehstock, Melone - Maske: glatt rasiert, Schnurrbart, buschige Augenbrauen - Bewegung: Watschelgang, tanzend - Leben auf der Straße - anarchistischer Humanist: akzeptiert die gesellschaftliche Ordnung nicht, aber bewahrt Menschlichkeit und hilft Deklassierten
- Buster Keaton - SToneface Keaton, keine Mimik - Artist: die Komik liegt in der Bewegung - stoischer Humanist: alle gegen Keaton - Reflexionskomik: Weltfremdheit der Figuren
- King Vidor Leben in der Masse, Entindividualisierung Betrachtung des unspektakulären Lebens
- Erich von Strohheim 1. Naturalismus: Milieustudie, triebgesteuert 2. Realismus: realistische Figurenzeichnung 3. Verismus: Wahrheit finden - psychologisch ausgearbeitete Figuren - pessimistische Menscheneinstellung - realistische Dekors
- Fritz Lang - Motive - Stilmittel - Macht der Dinge - conditio humana: Liebe, Hass, Gewalt, Rache, Schuld, Sühne, Schicksal - Langs kalter Blick: distanziert, nicht empathisch, Zuschauer muss sich selbst ein Bild machen - Film als Zeitbild = bildhafte Verdichtung der Gegenwart ------------------------- - Anlehnung an Malerei - spürbare Inszenierung
- Friedrich Wilhelm Murnau - Koebner - Stilmittel - Motive - Romantiker der Weimarer Republik ------------------------------ - Bildkomposition: Anlehnung an Malerei, Bruch mit Illusionen, nutzt moderne Filmsprache - Raumtiefe ------------------------------- - Kontrast Innenraum und Landschaft - labile Zustände der Protagonisten
- Georg Wilhelm Pabst - Koebner - Kunstrichtung - Motive - realistischer Blick auf Erfahrungswirklichkeit -------------------------- -Neue Sachlichkeit: neutrale Realitätsbeobachtung, der Zuschauer muss urteilen ---------------------------- - Schere zwischen Arm und Reich - Klassen - und Geschlechterkampf - Begehren und Emotionen im sozialen Kontext
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- Sergej Eisenstein - Herkunft - Theorie - Montage - Attraktionsmontage - intellektuelle Montage - ursprünglich dezidiert propagandistisches Theater ------------------------------------- - Theorie auf Filme übertragen, bis diese Theorie ausgereizt ist ---------------------------------------- - Wesen des Films - Parallelstellen von 2 unabhängigen Attraktionen -> Bedeutung im Bewusstsein des Zuschauers ---------------------------------------- - Zuschauer = Einwirkung auf Sinne und Psyche ausgesetzt, emotionale Erschütterung --------------------------------------- - Bewusstsein der Zuschauer ändern, aber kein Wíderspruch von Sprache der Bilder und Sprache der Logik - Film wird zur Denkform - Denkprozess fördern
- Wsewolod Pudowkin - Unterschiede zu Eisenstein - Übereinstimmungen - Zusammenhang zwischen Attrakionen notwendig, Irritationen vermeiden - Montage der Evidenz ----------------------------------------------- - Montage = Wesen des Films - 2 Einstellungen in Montage = Wirklichkeit - Beeinflussung der Gedanken
- Dsiga Wertow - Kino-Glaz = Kino-Auge, das neue Sehen, Montage-Sehen - das menschliche Auge ist nicht scharf und schnell genug und muss durch ein technisches Auge ersetzt werden
- Luis Bunuel - bewusster Verstoß gegen die Normen des Erzählkinos - Aggressivität in der Sexualität - Brechen mit Regeln von Raum und Zeit - Provokationen - Assoziation = Verbindung von 2 Einstellungen
- Abel Gance - Charakteristiken - Kinematograph - Sprache = nicht mehr Wahrheitsmedium (beeinflusst durch Moral und Konventionen) - Filmsprache finden - Kinematograph verbindet Handlungen durch Sprachverzicht
- Orson Welles - Figuren, die "larger than life" waren - Vorbild: William Hearst
- Leni Riefenstahl - Hitler = mystische Figur, von der Vorhersehung bestimmt - ästhetische Formung der Masse, Ornament der Masse
- Veit Harlan - Melodramatiker - bedeutenster Regisseur zur NS-Zeit
- Jean Vigo - realistische Milieudarstellung - traumhafte, halb-irreale Atmosphäre
- Jean Duvivier - Auswegslosigkeit, Fatalismus
- Marcel Carné - mit Schriftsteller Jacques Prévert - pessimistische Filme - lässt sich Sets bauen
- Jean Renoir - Sohn von Auguste Renoir - bedeutenster Regisseur Frankreichs
- Maya Deren - Bedeutung - Stilmittel - Einfluss: Surrealismus - leitet Avantgarde ein -------------------------------------- - sie selbst ist Protagonistin - ohne Sprache - keine Kohärenz von Raum und Zeit - weiblicher Körper im Fokus
- Kenneth Anger - Motiv: eigene Homosexualität - Fireworks: ironische Männlichkeitssymbole, vision of beauty - Scorpio Rising: NS-Symbole, Popkultur, blasphemischer Humor -> ALLES wird zum Bild
- Stan Brakhage - Motive - Stilmittel - Einflüsse - Geburt, Sex, Tod, Suche nach Gott - "untutored eye" ------------------------------------------- - poetische Filme durch Lichtsetzung ------------------------------------------- - Einfluss: Maya Deren, Kenneth Anger
- Andy Warhol - Ereignislosigkeit in Filmen, Langweile als ästhetische Erfahrung - Zuschaueraktivität gefördert, der Film entsteht im Kopf des Publikums - Interesse an Oberflächlichkeit, wenig Mimik, wenig filmsprachliche Mittel
- Yasujiro Ozu - Motive - Stilmittel - "japanischster Regisseur" - Alltagsgeschichten über Familien und gesellschaftliche Veränderungen ------------------------------------------ - Untersicht - strenge Bildkomposition - starre Kamera = minimale Bewegung - lange Einstellungen - keine Wertung des Gezeigten - ruhige, keine dramatischen Moment in der sich verändernen Welt
- Kenji Mizoguchi - Motive - Stilmittel - jidai-geki - Unterdrückung und Gewalt an Frauen ------------------------------------------- - lange Plansequenzen - bewegte Kamera
- Akira Kurosawa "westlicher Regisseur" - Würde bewahren in unwürdigen Momenten - einfache, humane Akte - durch Gewalt unterdrückte Menschen
- Nagisa Oshima - jugendliche Perspektive - japanische "Neue Welle"
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- Agnes Varda - eigentlich Fotografin - Protagonistinnen im Fokus
- Jean-Luc Godard - filmische Essays - Zitate, dokumentarische Elemente - alles existiert nebeneinander - jeder Film als Versuch, die richtigen Töne, Bilder zu treffen - Mutation der Gegenwart beobachten
- Alfred Hitchcock - "Künstler der Angst" - Innovator des Thriller-Genres ------------------------------- - wie unschuldig ist der Unschuldige? - instabil werdende Beziehungen - Krise und Auflösung der Persönlichkeit
- Luchino Visconti - Motive - Herkunft - Synthese von Theater, Kino, Oper, Literatur - ursprünglich Mitbegründer des Neo-Realismus
- Federico Fellini - Satiriker der italienischen Gesellschaft
- Pier Paolo Pasolini - Herkunft - Motive - Lyriker der 50er, Maler, Kritiker, Intellektueller ---------------------------------------------------- - zeigt Subproletariat (Bauern/Vorstädte) - durch Konsumgesellschaft: Körper wird zur Ware - "Kino der Poesie" -> Annäherung an sakrale Musik, Gemälde - Formung der Wirklichkeit
- Luis Bunuel (als auteur) - Surrealismus: Verschmelzung von Trau, Imagination, Wirklichkeit - Raum, Zeit, INdividualität ist variabel - Spiel mit den Konventionen des filmischen Erzählens - Arbeit mit Schockbildern - Angriff auf das Bildungsbürgertum
- Ingmar Bergmann - radikales Infragestellen von Gott - Krise = Existenzprüfung - Mensch ist radikaler Einsamkeit ausgesetzt
- Robert Bresson - Motive - Stilmittel - Minimalist - sucht das absolut notwendige Bild - will direkte Kommunikation mit dem Zuschauer - Zuschauer darf Protagonist psychisch nicht nahkommen --------------------------------------------------- - Laiendarsteller - flache, nüchterne Bilder - keine konventionelle Handlungg
- Jacques Tati - Motive - Stilmittel - Slaptsick-Comedy - er spielt Monsieur Hulot, kaum Sprache, verhält sich kindlich ------------------------------------ - fragmentische Erzählung - ungewöhnlicher Ton
- Rosa von Praunheim - Begründer des Queer-Cinema
- Helke Sander - radikal-feministisch
- Helma Sanders-Brahms - deutsche Geschichte aus weiblicher Perspektive
- Alexander Kluge - Einfluss: Godard, Frankfurter Schule - filmische Essays - Mix von Dokumentation und Fiktion
- Rainer Werner Fassbinder - Ursprung - Einfluss - Motive - ursprünglich aus dem Theater --------------------------------------------- - Jean-Pierre Melville - französische Gangsterfilme, Melodramen - Douglas Sirk ----------------------------------------- - Angst im Bürgertum (Einrichtungen) erzeugen - Liebe als sadomasochistisches Spiel - Gewalt und Entfremdung - Konstellation von Arbeit, Liebe, Geld -> Leidens- und Passionsgeschichten
- Wim Wenders - Einfluss - Motive - Kolker - amerikanisches Kino/Popmusik -------------------------------------------- - Road-Movies - UNterwegs-Sein - nicht zwingend geschlossene Geschichte - Kamera sucht nach Augenblicken --------------------------------------------- - Motiv der Figuren = ungeklärte Sehnsucht - Heimatlosigkeit ästhetisch dargestellt
- Volker Schlöndorff - lernt von: - Einfluss - Motive - Louis Malle, Jean-Pierre Melville ------------------------------------------- - Literatur
- Werner Herzog - Inspiration - Motive - Stilmittel - Literatur, Malerei der Romantik ----------------------------------------- - große Figuren (Klaus Kinski) enden im Nichts, Wahn, Tod - Dellusionsromantik - Aufbrüche - Untergänge - zum Scheitern verurteilt, bewusstes Scheitern ------------------------------------------ - Suche nach ungesehen Bildern, Visionen - Kreisfahrten = Auswegslosigkeit