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Anbau und Physiologie der Sonderkulturen (Fach) / Zwetschgen (Lektion)

Uni Bonn

Diese Lektion wurde von wanzi erstellt.

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  • Wann beginnt die Blüteninduktion? im Sommer des Vorjahres Juni/Juli
  • wahr/falsch: Die Blüte findet kurz nach dem Blattaustrieb statt falsch: sie findet kurz VOR dem Blattaustrieb statt
  • Wo findet die Blütenbildung statt? in Blattachseln von Kurztrieben des zweijährigen Holzes
  • wahr/falsch: Typischerweise besteht eine Knospe aus 4 Einzelblüten falsch: 2 Einzelblüten, je nach Sorte auch manchmal 1 oder 3
  • Welchen Chromosomensatz besitzt die Pflaume? hexaploid
  • wahr/falsch: die meisten Sorten der Pflaumenartige sind selbstfertil wahr
  • Ansprüche an Pflaumenanbau allgemein: früher Ertragsbeginn hohe Produktivität bei guter Fruchtgröße gute Verträglichkeit Schwachwuchsinduktion andere: Scharkafreiheit/ -immunität Frosthärte Freiheit von Wurzelschossern
  • Pflaumenartige mit starkem Wuchs Hauszwetschge Mirabelle von Nancy
  • Pflaumenartige mit mitllel-starkem Wuchs Katinka Auerbacher Hanita Toptaste Presenta
  • Pflaumenartige mit schwachem Wuchs Cacaks Schöne Topper Topfive
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  • Welche Kronenformen werden in Deutschland verwendet? Spindel Flachkrone Heckenform (v.a. Pfälzer Hecke)
  • Eigenschaften Spindelkrone höchste Pflanzdichte früher Ertragsbeginn gute Belichtung gleichmässige Fruchtqualität
  • Merkmale Flachkrone größere Pflanzabstände niedrigere Bäume verlangt gute Böden und niederschlagreiches Klima
  • Merkmale Pfälzer Hecke gute Belichtung, dadurch gute Qualität Jungbaum im Winkel von 45° schräg in Reihenrichtung gepflanzt
  • Frostgefährdung Zwetschen sind sowohl durch Winterfröste im Holz als auch durch Blütenfröste auf Grund der relativ frühen Blüte gefährdet
  • Welche Standorte zur Verringerung der Frostgefahr? leichte Hanglagen, wo kalte Luft abfließen kann zu vermeiden: Kaltluftseen, KAltluftsenken Weißung der Stämme
  • Ansprüche an den Boden gut durchlässug (lehmig sandige bis leicht tonige Lehme) Drainage zur Vermeidung von Staunässe
  • Was ist bezüglich der Exposition zu beachten? bei hügeligen Regionen: Vermeideung von extremen Südlagen und Nordost-LAgen
  • Vorteile und Nachteile von Höhenlagen Vorteil Spätere Marktbelieferung nach Hauptanfuhr Nachteile Limitierung auf späte Sorten (zb Presenta) höhre Niederschläge --> Platzen der Früchte
  • Vorteile und NAchteile von Tallagen Nachteile Blütenfrost Hitzestau --> Schädlinge, Kleinfrüchtigkeit, Blattfall, Halswelke
  • In welche Richtung sollten die Reihen gepflanzt werden? Nord-Süd-Richtung
  • wahr/ falsch: Der Unterschied, ob es sich um eine Zwetsche, Pflaume, Reneklode oder Mirabelle handelt, ist nur auf äußere Merkmale bezogen (phänotypisch). wahr