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EW-1.1 + EW-1.2 (Fach) / Sozialisation (Lektion)
Sozialisation
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- Makrosoziale Ebene (Definition) Persönlichkeitswerdung des MEnschen im weitesten Sinne in der Auseinandersetzung mit der materielen, geistigen und sozialen Umgebung
- Begriffsbestimmung (lat. Begriff + Übersetzung) sociare = verbinden
- Definition Sozialisation - alle Prozesse der PERSÖNLICHKEITSWERDUNG des Menschen - in AUSEINANDERSETZUNG mit MATERIALER, SOZIALER und INSTITUTIONELLER UMWELT - ENTWICKLUNG gemeinsamer Handlungspraxis in GESELLSCHAFT - herausbilden von WERTEN, NORMEN, KOMMUNIKATIONSSTRUKTUREN und ROLLENMUSTERN
- bidirektionaler Prozess Vermittlung der gesellschaftlichen Wirklichkeit in Interaktion und Kommunikation
- Entwicklungstheorien (4 verschiedene, nennen + kurz erklären) Exogenistische Theorie = Subjekt, passiv + Umwelt, aktiv - Mensch dank Umwelt, Watson, John Locke - Der Mensch und seine Entwicklung sind völlig durch äußere Reize kontrolliert, deren Manipulation jedes gewünschte Ergebnis bringt. Endogenistische Theorie = Subjekt, passiv + Umwelt, passiv - Anlage + Gene stehen im Vordergrund Selbstgestaltungstheorie = Subjekt, aktiv + Umwelt, passiv - Mensch konstruiert eigene Realität - kognitive Entwicklungspsychologie = Piaget Interaktionistische Theorie = Subjekt, aktiv + Umwelt, aktiv - Wechselwirkung von Individuum selbst + Umwelt
- Sozialisationsinstanzen (3 verschiedene nennen + kurz erklären) Primäre Instanz = Familie - Grundfertigkeiten der Gesellschaft - Urverteuensentwicklung - Erlernen grundlegender Werte Sekundäre Instanz = Schule - Kulturtechniken = lesen, schreiben - Normen, Regeln = pünktliches Erscheinen Teritäre Instanz = Uni, Arbeitswelt - eigenständige Überzeugung politischer, gesellschaftlicher Art - Selbstbildung, Menschwerdung
- Struktur-Funktionalismus = Parson Struktur = Sozialisation = einwachsen in die Gesellschaft im Sinne einer Übernahme von zunehmend mehr Rollen Funktion = Rollen = Erwartung, welche die Gesellschaft an die Inhaber bestimmter Positionen stellt
- Symbolischer Interaktionismus = Goffmann (3 Rollen + Bezug zu Parsons) Kritik an Struktur-funktionaler Theorie - zu passives Hineinwachsen in die statistischen Rollen der Gesellschaft Rollen eines Individuums in Gesellschaft: - nicht starr festgelegt - nicht an bestimmte Positionen gebunden - unterliegen sozialen Definitionsprozess
- Symbolischer Interaktionismus = Goffmann (Rollenverhalten (2) + Identität des einzelnen(2)) role making: - Interaktionspartner übernehmen wechselseitig die Perspektive des anderen - Interaktionspartner spielen Rollenverhalten aus role taking: - Interaktionspartner bieten dem anderen Rollen an, die dieser annehmen oder auch verweigern kann Identität des einzelnen - psychisches Selbst = etwas der Genasustattung, der Spontanität - soziale Komponenten = Bilder, die wir glauben, das sie andere von uns haben
- Persönlichkeitsentwicklung Hurrelmann Innere Realität = Anlage Äußere Realität = Umwelt Zwischenraum = produktive Realitätsverarbeitung
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- Modell der Wechselwirkungen Mensch-Umwelt von Urie Bronfenbrenner Mikrosystem = Individuum Mesosystem = Kindergarten, Schule, Nachbarschaft, Spielplatz, Kernfamilie Exosystem = erweiterte Familie, Gemeinde, Gesundheitsdienste, Freunde, Nachbarn, Arbeitsplatz Makrosystem = Werte, Gesetze, Verhaltensnormen
- Sozialisationsebenen 1. Subjekt = Erfahrungsmuster, Einstellungen, Wissen, emotionale Strukturen, kognitive Fähigkeiten 2. Interaktion + Tätigkeiten = Eltern-Kind-Beziehungen, schulischer Unterricht, Kommunikation zwischen Gleichaltrigen, Freunden, Verwandten 3. Institutionen = Betriebe, Massenmedien, Schulen, Uni, Militär, Kirchen 4. Gesamtgesellschaft = ökonomische, soziale, politische, kulturelle Struktur