47

Ebusiness (Fach) / 1. Semester (Lektion)

eBusiness (Prof. Olaf Fritz)

Diese Lektion wurde von TinaS erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Systeme des eBusinness für B2B und B2C Lieferant: CRM (Customer Rlationship Managemnt Kunde: SRM (Supplier Relationship Management) Unternehmen: * SCM (Supply Chain Managment) * SRM * ERP (Enterprise Resource Planning) * CRM * PLM (Product Lifecycle Management)
  • Transaktionsbereiche des eBusiness * B2B * B2C * C2B (Rebuy) * C2C (eBay Kleinanzeigen) * B2A (Business to Administration / Ämter, Behörden)
  • eBusiness Strategie Strategische Konzepte (Entwicklungsauer ca. 1/2 - 1 Jahr) Sicherstellung langfristigen Erfolgs des Unternehmens
  • SWOT Analyse Interne Analyse: Stärken und Schwächen Externe Analyse: Chancen und Risiken * Stärken/ Chancen: Gibt es Stärken um Chancen wahrzunehmen? * Schwächen/ Chancen: Welche Chancen werden durch Schwächen verpasst? * Stärken/ Risiken: Gibt es Stärken um Risiken zu bewältigen * Schwächen/ Risiken: Welchen Risiken ist man durch Schwächen ausgesetzt? (jeweils 4 Nennungen)
  • SMART (Zielformulierung) * Spezifisch * Messbar * Attraktiv * Realistisch * Terminiert
  • eBusiness Ziele * gemeinsame (ganzheitliche) Datenbank * Transparenz * Aussagekraft * Vereinheitlichung von Prozessen * Effizienz * Harmonisierung * Modernisierung * Automatisierung *Eliminierung von Ressourcen
  • Ansätze der Integration * Top-Down (Ausrichtung an den UN-Zielen) * Bottom-Up (Impuls aus Fachabteilung) * Horizontale Integration (Verbindung von Teilsystemen einer Ebene) * Vertikale Integration (Verwendung der Daten aus Admin- und Dispo-System)
  • PPS Produktionsplanungs- und Steuerungssystem * Auftragsabwicklung * Planung/ Steuerung der Mengen-, Termin- und Kapaplanung * Verwaltung von Daten ! Nicht ganzheitlich !
  • MRP Material Requirement Planning * Reine Bedarfsermittlung * Beschaffungs- und Lagermanagement * vorgegebenes Produktionsprogramm * Sukkzessivplanung
  • MRP I * Kernfunktion heutiger PPS Systeme * Material wir aus Kundenbedarf ermittelt * Verrechnung von Lager- und Werkstattbeständen * Kentniss zukünftiger Bedarfe ! Zu hoher Lagerbestandsaufbau !
  • Anzeige
  • MRP II * Produktionsprogramm * Kapa-Auslastung * Business-Planning * Shop-Floor-Control
  • ERP Enterprise Ressource Planning * Betriebswirtschaftliche Softwarelösung, die alle Unternehmensbereiche unterstützt * Marketing, Vertrieb, Produktion mit gemeinsamer Datenbank und Analysetool für Auswertungen (Geschäftsführung)
  • Nutzung von ERP Systemen * Prozesseffizienz: Flexibilität, Transparenz, Verständnis über Prozesse * Markteffizienz: Zuverlässigkeit, Planungshorizont, Bündelungen, Auskunftsfähigkeit * Delegationseffizienz: Informationsgewinnung, Reporting, Analyse * Ressourceneffizienz: Kapa-Auslastung, Personaleinsatz
  • SCM Supply Chain Management * inner- und überbetriebliche Integration von Geschäfts- und Wertschöpfungsprozessen * Netzwerkgedanke * Prozessoptimierung über eigenes Unternehmen hinaus * Wertschöpfungskette vom Lieferanten bis zum Kunden des Kunden * gesamtheitlich * einheitliche Datenbasis und durchgängige Prozesse
  • U-Modellierung ARIS-Modell * IST-Prozess-Analyse Sichten: 1. Organisationssicht (Wer?) 2. Funktionssicht (Was?) 3. Datensicht (Womit?) 4. Leistungssicht (Was?) 5. Steuerungssicht (Wie?)
  • Ansätze zur Prozessoptimierung 1. Evolutionärer Ansatz (Veränderung in kleinen Schritten - CPI) 2. Revolutionärer Ansatz (Veränderung gesamthaft in einem Schritt - BPR)
  • eBusiness Ermöglicher 1. Service Provider - IPS (Internet Service Provider) - Applikationsanbieter (SAP, Office, Dropbox) - Marktplatzbetreiber (Amazon, Ariba, eBay) - Content Provider (Wiki, YouTube) 2. Enabler - Carrier (Netzwerk/ Telekom) - Webhosting Anbieter (Cloud, Server) - Technologieplattformen (Serverfarmen) - Security Anbieter (Sicherung/ Cisco) 3. Systemintegratoren - Beratung (Unternehmenberatung) - Technologieintegration (Technologieberatung/ IBM)
  • Netzkommunikation * Festnetzkommunikation (Nutzung komplexer Internetanwendungen und Übertragung großer Datenmengen) * Mobilfunkkommunikation (Festnetzunabhängige Nutzung) 2G (GSM, HSCSD) 3G (GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA) 4G (LTE)
  • Green IT * Umwelt- und Ressourcenschonende Nutzung von IT * von Design über Produktion, Verwendung, bis zum Recycling -> Stromverbrauch und Kühlung als Hauptthemen (Lösung: Cloud Computing) Virtualisierung: * Server Virtualisierung * Speicher Virtualisierung * Applikations Virtualisierung
  • Effizienzvorteile der Virtualisierung * Nachhaltigkeit (Reduzierung von Energieverbrauch, CO2 Ausstoß und Abwärme) * Kostensenkung (Reduzierung von Hardware, Platz und Strom, günstige Software) * Skalierbarkeit/ Flexibilität (leichte Erweiterungen, optimierte und flexible Ressoucenausschöpfung) * Performance/ Leistungssteigerung (Geschwindigkeit, Reduzierung Ausfallzeiten) * Betrieb/ Optimierung (Einfache Wartung, Reduzierung von Aufwand)
  • Cloud Computing * Servicebereitstellung (skalierbare Infrastruktur) * Pay-as-you-go * Anpassbarkeit * Bedarfsgesteuerte Ressourcenallokation * Nutzungsabhängige Rechnungsstellung * Services auf Web-Browser 1. SaaS (Software-as-a-Service) 2. PaaS (Plattform-as-a-Service) 3. IaaS (Infrastructure-as-a-Service)
  • Cloud Computing Betrieb 1. Public Cloud (Dropbox) 2. Private Cloud 3. Hybride Clous
  • eCommerce Digitale Anbahnung, Aushandlung und Abwicklung von Transaktionen
  • Erlösmodell eCommerce Transaktionsabhängig/ direkt: * Transaktionserlöse * Verbindungsgebühren * Nutzungsgebühren Transaktionsabhängig/ indirekt: * Provision Transaktionsunabhängig/ direkt: * Einrichtungsgebühren * Grundgebühren (bspw. Amazon Prime)
  • Die 4 C's 1. Content: Bereitstellung von Infos (bspw. durch Influencer) 2. Commerce: Unterstützung des Verkaufs (Waren/ Dienstleistungen) 3. Context: Informationsaufbereitung, -verarbeitung und -verdichtung (redaktionell) 4. Connection: Verbindung von Partnern in der Wertschöpfungskette
  • Instrumente der Digitalisierung * Web 1.0: elektronische Visitenkarte, elektronischer Prospekt, Web-Shops, Foren... * Web 2.0: social Media, social Networks, Blogs, Wikis * Web 3.0: Lokalisierbarkeit, standortbezogene Werbung
  • Virtual Community * Teilnehmer: Betreiber, Content-Provider, Werbetreibende, Besucher * Zielsetzung: Empfehlungsmarketing, Reichweite, Kundenbeobachtung (Trends, MaFo)
  • Hybride Strategie Billiges Massenprodukt durch Individualisierung teuer im Internet verkaufen (bspw. MyMuesli) Mix aus Kostenführerschaft (nur noch online) und Differenzierung (Konfigurator)
  • Shopfunktionen * Sortimentspolitik: Größenrechner, Filter, Shop the look * Preispolitik: Sale, gratis Versand, Zahlungsmöglichkeiten, Preisgarantie * Distributionspolitik: Expresslieferung, Verpackungen, kostenlose Rücksenung * Kommunikationspolitik: Chat-Bots, Influencer, Newsletter, Hotline
  • Preisfindungsmechanismen - Fixpreis - Festes Verhandlungsverfahren - Flohmarktprinzip 1. Holländische Auktion (Anbieter/ sinkend) 2. Umgekehre Englische Auktion (Nachfrager/ sinkend) 3. Englische Auktion (Anbieter/ steigend)
  • Anzeige
  • RFID * Funktion: Radiowellenbasierte Übertragung von Daten/ Informationen (Passiv oder Aktiv) * Vorteile: kontaktloses Auslesen, Abbildung kompletter Lieferkette, Leichte Integration, Verfolgbarkeit, Zeitersparnis, Speicherkapazität * Datenschutz: Speicherung von Daten, Überwachung, kein Berechtigungssystem, Erfasung von Bewegungen * Probleme: Hohe Kosten, Infrastrukturkosten, kein sofortiges Feedback, Betrug
  • M-Commerce mobile Business 1. Pure mobile Business (ausschließlich über mobilen Kanal) 2. Multi-Channel Mobile Commerce (mobiler Kanal in Kombination mit anderen online und offline Kanälen + stationärer Verkaufskanal) 3. Hybrider Mobile Commerce (mobiler Kanal in Kombination mit anderen online Kanälen)
  • Vorteile von Smartphones (M-Commerce) * Identifizierbarkeit (spezifische Werbung und Angebote, Datenerfassung, flexible Preisgestaltung, personenbezogene Abrechnung) * Ubiquität (permanente Erreichbarkeit, überall Einkaufen, flexible Bezahlmöglichkeiten, tracking) * Kontextabhängigkeit (Onlineverfügbarkeit prüfen, übergreifende Angebote, Aftersales)
  • M-Commerce Trends * Apps * Smartphones * Tablet * Internetfähige TV-Geräte * Wearables * Cloud Computing
  • Anwendungen des Marketings * QR-Code * Location Based (LBS) und Motions Based (MBS) Services * RFID/ NFC * Augmented Reality * GPS
  • M-Commerce Design * Responsive Design: Shop passt sich der verfügbaren Bildschirmgröße an * Zusätzliche mobile Version: Umleitung zur Shop-Version die der Kunde nutzen möchte * Native Apps: nutzt spezifische Funktionen des Betriebssystems des Endgeräts
  • M-Commerce Responsive * Vorteile: - auf Basis eines speziell zu entwerfenden Templates - geringer Aufwand für Content-Pflege - Vorteilhaft für Suchmaschinenoptimierung * Nachteile: - Hoher Aufwand zur Entwicklung des Templates - umfangreiche Test - ältere Browser
  • M-Commerce Payment 1. Adaption bestehender ePayment-Lösungen auf mobile Geräter 2. Entwicklung neuer Lösungen speziell für mobile Geräte * Bezahlmöglichkeiten: - Bankenzentrierte Modelle - Mobilfunkbetreiber dominierte Modelle - Händlerzentrierte Modelle - Trusted Third Party Modelle (bspw. Apple, Google)
  • E-Procurement 1. Kostenvorteile: - Bessere Vergleichbarkeit der Angebote - Förderung von Wettbewerb - Bündelungseffekte - Prozessoptimierung/ Automatisierung 2. Zeitvorteile: - Reduzierung der Vergabedauer - Bündelungseffekte 3. Qualitätsvorteile: - Prozessqualität
  • Einsatzfelder des E-Procurement * Integrationsgrad 0 (Informationsfokus) - Digitale Kommunikation und Informationsbeschaffung * Integrationsgrad 1 (Transaktionsfokus) - elektronische Ausschreibung, Autkionen, Marktplätze und Kataloge * Integrationsgrad 2 (Kooperationsfokus) - E-SCM, E-SRM
  • Einteilung (E-Procurement Transaktionsfokus) * C-Teile: katalogorientierte Bschaffung (Direct Purchasing) * B/A-Teile: Ausschreibungen, Auktionen
  • Desktop Purchasing * Buy-Side-Lösung: - Käuferkatalog wird beim Abnehmer vorgehalten, dieser übernimmt Systembetrieb und Content-Management Vorteile: schnelle Übersicht, zentrale Bereitstellung, Bündelung, bedarfsgerechte Steuerung Nachteile: Kosten-, Pflege- und Aministrationsaufwand, Systemabhängiger Anschluss * Sell-Side-Lösung: - Lieferantenkatalog (extern) wird beim Zulieferer vorgehalten, Einkäufer greift über Internet auf Artikeldaten zu Vorteile: schneller Einstieg, keine Pflege, kleinere Volumen, schnelle Lieferantenwechsel Nachteile: hoher Aufwand, keine Prozessautomatisierung, schlechte Transparenz
  • Drittanbieter/ Multilieferantenstrategie (E-Procurement) * Dienstleister/ neutrale Kataloge: Conten Service Provider übernimmt Systembetrieb, Contentmanagement und Integration Vorteile: Betrieb durch Dritte, Administration entfällt, größere Auswahl, bessere Preise durch Bündelung Nachteile: Kosten für Betreiber, Abhängigkeiten, Daten und Informationen der Kunden
  • E-Ausschreibungen * öffentliche vs. geschlossene * Rahmenvertäge vs. Einzelausschreibungen * offene vs. verdeckte Angebotsabgabe * Vorgabe des Preislimits -> Vereinfachung der Prozesse - eliminierung manueller Prozesse - Beschleunigung - Identifikation neuer Geschäftspartner
  • E-Auktionen 1. Verkauforintierte Auktionen (Vertrieb) - Versteigerung von Überbeständen, Gebrauchtwaren, Restposten -> Identifikation neuer Kaufinteressenten 2. Einkaufsorientierte Auktionen (Beschaffung) - Ausschreibungsprozess - mehrstufig - Lieferanten sehen günstigstes Angebot und reagieren -> Minimierung des Kaufpreises
  • E-Marktplätze internetbasierte Plattformen, die Angebot und Nachfrage bündeln 1. Unternehmensmarktplätze (Marktmacht) 2. Konsortialmarktplätze (Unternehmensverbände) 3. Neutrale Vermittler (Service Provider) -> vertikal oder horizontal
  • Barrieren und Nachteile des E-Procurement * Systemschnittstellen * hohe Kosten bei Integration * Machtverhältnisse * großes Netzwerk aber wenig persönliche Beziehung * Systempflege * Hackerangriffe * Trainings/ Schulungen