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Praxis wissenschaftlichen Arbeitens (Fach) / Statistische Hypothesenprüfung (Lektion)

Uni Wien

Diese Lektion wurde von artemislydia erstellt.

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  • Nullhypothesen  Sind die Basis der statistischen Hypothesenprüfung.  Müssen daher „mathematisch eindeutige“ Situationen darstellen. z.B. H0 : p(SAE | Methode A) unterscheidet sich nicht von p(SAE| Methode B). : Sensitivität von Methode A und B unterscheidet sich nicht. : 67% der Jugendlichen haben zu wenig Wissen über HIV. : kein Zusammenhang zwischen Alter und Wissen über HIV.  Spezialfall: Äquivalenzprüfung
  • Alternativhypothesen Wird aus Forschungsfrage hergeleitet. Ist das Gegenereignis zur Nullhypothese. Es gibt zwei Arten– ungerichtet (zweiseitig) oder – gerichtet (einseitig). z.B. ungerichtete H1 : p(SAE | Methode A) unterscheidet sich von p(SAE | Methode B): Sensitivität von Methode A und B unterscheidet sich . gerichtete H1: mehr als 67% der Jugendlichen haben zu wenig Wissen über HIV. : positiver Zusammenhang zwischen Alter und Wissen über HIV
  • Äquivalenzprüfung  Hier ist die Nullhypothese, dass der Unterschied zwischen z.B. zwei Methoden größer gleich einem zuvor festzulegenden Wert (=relevanter Unterschied bzw. Effektgröße1) ist. Ist daher eine einseitige Fragestellung.   Dieser Wert wird so bestimmt, dass man argumentieren muss, dass bis dahin die beiden Methoden als gleichwertig angesehen werden können.  Ein signifikantes Ergebnis bedeutet, dass der beobachtete Unterschied nachweisbar geringer ist als der relevante und die Methoden daher als gleichwertig anzusehen sind.
  • p-Wert, Signifikanz  Ist eine bedingte Wahrscheinlichkeit. Gibt die Wahrscheinlichkeit für das beobachtete oder ein noch extremeres Ereignis an, vorausgesetzt die unter der H0 getroffene Annahme ist gültig.  Mathematisch unexakt:Ist die „Passung“ der Daten auf die H0 Das Ergebnis wird als signifikant bezeichnet, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass es „zufällig“ aufgetreten ist, sehr gering ist. Wann ist die Wahrscheinlichkeit zu gering?(bzw. wann passen die Daten zu schlecht auf die H0) Alpha-Niveau  Legt fest, ab wann ein Ergebnis „zu unwahrscheinlich“ ist.  Wird üblicherweise mit 5 oder 1 Prozent festgelegt. Ist der p-Wert gleich oder kleiner alpha, ist das Ergebnis signifikant.  Wahl des alpha-Niveaus kann Ergebnis beeinflussen.z.B. p=.03 bei alpha =5% => signifikantbei alpha =1% => nicht signifikant  Sollte daher vor der Datenerhebung festgelegt werden.
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