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Sprachdidaktik (Fach) / Einführung in die Sprachdidaktik (Lektion)

Einführung in die Sprachdidaktik

Diese Lektion wurde von nkkklllsh erstellt.

Lektion lernen

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  • Warum stellt die Forderung, dass in einem Stabreim auch Funktionswörter (Artikel, Präpositionen, Konjunktionen) 'mitstaben' sollen, eine Erschwernis dar? Funktionswörter (Artikel, Präpositionen, Konjunktionen) bilden jeweils eine geschlossene Klasse mit begrenztem Umfang darstellt. (z.B. keine Konjunktionen beginnen mit “h”)
  • Welche Schritte können als Vorbereitung auf das Erstellen eines Stabreimes unternommen werden? Vollständige Listen der verfügbaren Funktionswörter zur Vorbereitung erstellen
  • Welche Schritte können als Vorbereitung auf das Erstellen einer Gedichtvariation unternommen werden? Analysieren zum Erfassen von Mustern         - Zeilenvorgaben         - Reimschemata der Endwörter (farblich) makieren (Paarreim/Kreuzreim,...)         - zentrale Anfangswörter angeben
  • Beschreiben Sie mit wenigen Worten, was agglutinierender Sprachbau ist agglutinierend: (anleimend) Anfügen von Suffixen an einen unveränderlichen Wortstamm
  • Beschreiben Sie mit wenigen Worten, was flektierender Sprachbau ist. beugende Sprache; durch Veränderung des Wortstamms oder Anfügen von Endungen - Fusion (Beeinflussung von benachbarten Morphemen),  - Polysemie (mehr als eine Bedeutung/ ein Merkmal möglich → Synkretismen), z.B. Änderungen des Wortstammes (Stammvokal z.B. Brich - Brechen - Brach)
  • Nennen Sie in einigen Stichpunkten, warum die deutsche Nominalgruppenflexion für 
Fremdsprachenlerner schwer zu erlernen ist.  - Erheblich kompliziertere Paradigmen im Deutschen (im Genus und folglich auch Kasus) - Synkretismen (Zusammenfallen von Beugungsformen z.B. dieselbe Endung bei verschiedenen Kasus) - Stammänderungen - Kasuserwerb ist vom Genuserwerb abhängig
  • Welche Hinweise auf die Genuszuordnung deutscher Substantive können 
Fremdsprachenlernern gegeben werden. 1. semantisch: z.B. alle Obstsorten Feminina (aber: der Apfel) 2. morphologisch: -heit, -keit, -ung  → Feminina;                           -el, -er, -ich, -ing → Maskulina; (aber: die Gabel)                            -chen, -lein, -nis  → Neutrum 3. phonologisch: Schwa-Auslaut (kurzes,unbetontes "e")  meist Feminina (aber:der Junge) 4. natürliches Geschlecht (aber: das Mädchen)
  • Würde man Genusfehler von Muttersprachlern im gleichen Ausmaß erwarten wie von Kindern mit Migrationshintergrund? Nein, aber Fehler sind auch existent. Im regulären Spracherwerb sollten der richtige Genusverwendung erworben werden. Die Voraussetzung ist hier kompetente Versprecher. Dies ist im deutschen besonders wichtig, da die Genuszuweisung einem eher arbiträr ist als einem System zu folgen. 
  • Erläutern Sie den Begriff "präpositionaler Kasus". verschiedene Präpositionen erfordern einen spezifischen Kasus. Die kann einmal allgemein sein wie bei “bis” der Dativ fordert. Auf der anderen Seite gibt es Präpositionen die je nach Kontext einen unterschiedlichen Kasus fordern, wie z.B. “außer”: “außer Landes gehen” (Genitiv), ich bin außer mir (Dativ) und “außer Zweifel setzen” (Akkusativ).In der Grundschule sind nur primäre Präpositionen wichtig, d.h. Präpositionen, die keine  Ableitungen oder Wort Zusammensetzungen sind.
  • Warum sollten die Wortarten mit Hilfe von syntaktischen und nicht semantischen Proben bestimmt werden? Syntaktisch (nominale Funktion):Die wortinitiale Großschreibung hebt die in der Satzgrammatik verankerte nominale Funktion von Wörtern im Satz hervor. Sie fügt der Sprache nicht willkürlich etwas hinzu, sondern verdeutlicht einen Aspekt ihrer grammatischen Struktur.Sie bezieht sich auf die Verwendung von Wörtern im Satz, nicht auf isolierte Wörter. Semantisch (Bedeutung):Es reicht nicht aus und muss auf nur gedachte Dinge ausgeweitet werden (Wind, Idee, Gedanke = Abstrakta).Zusätzlich fallen Bezeichnungen von Handlungen unter die Bestimmung (das Fahren) und damit geht die Bestimmungskraft verloren.
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  • Nennen Sie drei Probleme, die sich aus der Verwendung der Artikelprobe für die Groß- und Kleinschreibung ergeben. Geben Sie je ein kommentiertes Beispiel. 1. Adjektive zwischen Artikel und Substantiv werden groß geschrieben.<die *Dumme Tante> -> es steht <die> davor => <die Dumme>
 2. nominalisierte Verbenformen werden groß geschrieben. <Die Kinder *Laufen.> -> "<das Laufen> 3. Substantive ohne bestimmten Artikel davor werden klein geschrieben. <ein *gewitter>, <viele *birnen>, <mit *vorsicht>.
 4. Komparierte Adjektive werden groß geschrieben.Irrtümlich wird angenommen(<dort ist es am *Schönsten>),, <am> setze sich aus <an dem> zusammen (vgl. <Er hielt sich am Schönsten fest.>).
 5. Infinitivkonstruktionen werden groß geschrieben. Irrtümlich wird angenommen (<Er ist beim essen.>), <beim> setze sich aus <bei dem> zusammen (vgl. <Er steht beim Essen (nicht bei den Getränken).>).
  • Welche Probe zur Wortartenbestimmung funktioniert immer, auch unabhängig vom Satzkontext und warum? Probe der Wortinitialen Großschreibung: Großgeschrieben werden diejenigen Wörter, die in einem Satz nominale Funktion besitzen. => Zu testen ist, ob ein Wort ein eigenes Genus hat.
  • Nennen Sie drei zentrale Kennzeichen der Wörter mit substantivischer Funktion 1. Wort ist im Kasus bestimmt. (wer, wessen, wem, wen oder was erfragen) 2. Substantive haben ein festes Genus. 3. Hat eine Numerusinformation. (nicht hinreichende Bestimmung) 4. Suffixe (-heit,-keit,-nis,-ung,…) (typischerwiese)
  • Beschreiben Sie, wie ein vorhandenes Treppengedicht (z.B. "ein ... Flo hüpft auf meinem Po" abgewandelt werden kann, um die Übung zu vertiefen. - Benennungen für die verschiedenen Wörter (z.B.: "Stufenwort", "Einfüllwort",    “Achsenwort” können weingeführt werden. - Umstellung zu Fragesätzen - Umkehrung bzw. Reduktion - Spielen mit Erweiterung, Umstellung, Flexion
  • Beschreiben Sie die Unterschiede zwischen der deduktiven und der induktiven Vorgehensweise im Grammatikunterricht. Induktives lernen heißt durch logische Schlussfolgerung “eigene” Regeln bilden und in der Zukunft eigenständig anzuwenden.Deduktives Lernen bedeutet man gibt dem Lernenden einen Lernprozess vor, welcher wiederholt und dadurch in Zukunft wiedergegeben werden soll.
  • Diskutieren Sie die Bedeutung der Vermittlung von Fachtermini. Widerspruch; Zum einen soll der Lernende wissen was er tut und dies auch allgemeinverständlich kommunizieren können, auf der anderen Seite können diese auch überwältigend sein und zu Frontalunterricht werden. Einführend können hier unter Anleitung eigene Synonym-Termini gebildeten werden. 
  • Best gf ever Dede