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Sozialpsychologie 2 (Fach) / Sozialpsychologie (Lektion)
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- Mere Exposure Effekt Moreland & Beach (1992)- 4 Konfidentinnen nahmen unterschiedlich häufig an VO teil- Keine Interaktion mit anderen Studierenden- Am Ende mussten andere Studierende Fotos der Konfidentinnen bewertenVertrautheit in Beziehungen. Wiederholte Darbietung eines Objektes führt zu einer steigenden positiven Bewertung. Desto heufiger ein Objekt dargeboten wird desto positiver die Bewertung Grafik
- Phänomen: wenige Personen anwesend die Hilfe leisten könnten, dann eher Hilfe? Wenn wenige Leute anwesend sind, die Hilfe leisten können, dann übernimmt man eher Verantwortung und leistet Hilfe. Bei mehr Personen à Bystander-Effekt.Gründe für Bystander-Effekt:- Pluralistische Ignoranz- Verantwortungsdiffusion- Kognitive Ursachen Reduktion Bystander-Effekt:- Niemand sonst kann helfen- Starkes Zusammenhaltsgefühl der Gruppe- Hohe Kosten bei Nichthelfen- Hohe Relevanz für Helfer- Zuteilung von Verantwortung
- Autounfall, wen hilft Person (fremden Personen, Familie...) Gefährliche Situation: Blutsverwandten (auch wenn die Person schuld ist) Ungefährliche Situationen: unschuldige Person (auch wenn es keine Verwandten sind)
- Asch – Experiment Vergleich von Linien. 8-Personen-Gruppe, Vpn als 6., in 12 von 18 Durchgängen einstimmiges falsches Urteil. à Vpn gehen konform mit der Gruppe. Öffentliche Compliance ohne private Akzeptanz.Konformität ist in kollektivistischen Kulturen höher als in individualistischen.
- Auswirkung aggressiver Fernsehinhalte bei Kindern Der Einfluss ist am stärksten, bei Kindern, die schon zu Gewalt neigen. Viele werden nicht dadurch zu Gewalt angeregt, sondern besitzen schon eine aggressive Persönlichkeit. Es sind immer weitere Prädiktoren für Gewalt zu beachten.
- Leistung alleine/jeder für sich in der Gruppe/Gruppe - Effekte - überschätzung der eigenen Leistung in der Gruppe - weniger Leistung in der Gruppe durch soziales Faulenzen, Bewertungsangst und gegenseitigem Blockieren ----> eher bei leichten Aufgaben ----> bei schweren Aufgaben kann die nicht-identifizierbarkeit zu mehr leistung führen Lösung bei Gruppeneffekten: - Zuerst Ideen alleine ausarbeiten, dann gemeinsam - Alleine Arbeiten: mittlerer Druck - meister Druck wenn man zu Zweit arbeitet und alleine bewertet wird - wenigsten Druck in einer Gruppe ohe Einzelbewertung Studie Jackson & Williams Soziales Faulenzen x Aufgabenschwierigkeit - wie sehr fühlten sie sich unter druck
- kulturelle Unterschiede bei sozialem Faulenzen Early 1993 USA, CHINA, ISRAEL - Inderdependente vs Interpendente weltanschauung Ergebnisse anhand der Anzahl der Aufgaben die erledigt wurden - Individualisten erledgten signifikant weniger Aufgaben, wenn sie der Meinung waren, sie arbeiteten in einer kollektiven Bedingung - Kollektivisten erledigen signifikant mehr Aufgaben, wenn sie der Meinung waren in der Eigengruppe zu arbeiten
- Formen der sozialen Unterstützung Emotionale Unterstützung: In belastenden oder problematischen Situationen Instrumentelle Unterstützung: praktische Hilfe bei Problemen
- Zu welchen Theorie gehört das Hidden Profile Paradigma "Theorie des gemeinsamen Wissens" - gibt immer einen Teil des Wissens der geteilt wird und einen den jeder für sich weiß. - Gemeinsames Wissen wird eher betrachtet - nicht geteiltes Wissen bekommt wenig Aufmerksamkeit (wegen normativen Druck) Lösung um nicht geteiltes Wissen herauszuholen ---> genug Zeit lassen, Verantwortlichkeiten vergeben, Gruppennorm mit: "kritisch-denken" setzen, Advocatus diaboli (eine Person die gezielt anderer Meinung ist einsetzen), Gezielte Aufgabenstellung
- Robbers Cave Experiment - 2 Bubengruppen Ferienlager - Rattles und Eagles --> eine Woche getrennt. Als sie entdeckten dass sie nicht alleine waren (die andere Gruppe entdeckten) kam es zu Ressourcenkonflikten und Feindseligkeiten Bei gemeinsamen Ziel (Laster rearieren) wurde zwangweise Kooperation gefragt - Konfliktpotential schrumpfte Kontakthypothese - Kontakt hat positive Effekte wenn - gemeinsames Ziel, Statusgleichhiet, Unterstützung durch Institutionen/Autoritäten/ Kontakt in freundlicher zwangloser Umgebung, mehrere Gruppenmitglieder, soziale Normen
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- übliche Formen der Aggressionsmessung - Beobachtung (Labor: "unabsichtlicher" Schaden bei Vpn) - Berichte (Selbstberichte, Fremdberichte, Archivdaten)
- Strukturmerkmale von Gruppen - Soziale Normen (Gültigkeit: Alle, Ausprägung: Inhalt)o Soziale Normen sind Erwartungen darüber, wie sich alle Gruppenmitglieder zu verhalten haben- Soziale Rollen (Gültigkeit: Individuell, Ausprägung: Inhalt)o Sind Positionen innerhalb einer Gruppe/Gesellschaft, die mit bestimmten Erwartungen darüber, wie sich die Positionsträger zu verhalten haben einhergehen- Kohäsion – Gruppenzusammenhalt (Gültigkeit: Alle, Ausprägung: Intensität)o Zusammenhalt einer Gruppe, der aus allen Kräften resultiert, die die Mitglieder motivieren, in der Gruppe zu bleiben- Status (Gültigkeit: Individuell, Ausprägung: Intensität)o Sozial bewertete Stellung einer Person aus Sicht der übrigen Gruppenmitglieder
- 60. Experiment Bargh, Chen & Burrows (1996) – Altersstereotyp Ein Teil der Vpn wurde mit altersstereotypen Wörtern geprimt, die andere Gruppe mit neutralen Wörtern. Nach der Verabschiedung wurde die Zeit gestoppt, die die Vpn vom Verlassen des Raumes bis zum Aufzug benötigt hat (10m). Die mit dem alterssterotyp-geprimten Wörtern waren langsamer (war den Vpn nicht bewusst!).Ähnliche Studie: Mit Trimmrad (Altersstereotyp geprimte langsamer)
- reziproker Altruismus Man ist gegenüber fremden Menschen altruistisch, weil man einen Nutzen erwartet (zB Teilen von Lebensmitteln).
- Marcus-Newhall et al. Metaanalyse? Marcus-Newhall et al. fanden konsistente Befunde für Neigungen von frustrierten Personen Aggression auf weniger mächtige oder leichter erreichbare Zielpersonen zu verschieben. Meta-Analyse von 49 Studien
- Köhler-Effekt? GruppenZu den größten Leistungszuwächsen kommt es bei moderaten Fähigkeitsunterschieden.
- Was ist ein soziales Dilemma? Ist ein Konflikt, bei dem die vorteilhafteste Lösung für den Einzelnen, wenn sie von den meisten anderen auch verfolgt würde, schädliche Auswirkungen auf alle hat. Wissenschaftliche Untersuchung mittels experimenteller Spiele Gefangenendilemma- Zwei Spieler wählen eine der Optionen ohne zu wissen, was der andere wählt.- Anzahl der Gewinnpunkte hängt von beiden Wahlen ab
- Studie Devine (1989) “Donald”? Studie zur Stereotypaktivierung bei Aufgabe mit Lichtblitz- Sublimales Priming:o Gruppe 1 stereotyp Wörter (ghetto)o Gruppe 2 neutrale Wörter (Wasser)- Beurteiler schreiben in Gruppe 1 Den fiktiven Charakter mehr feindselige und stereotype Beschreibungen zu als Gruppe 2o Sozial geteilte Stereotype können unbewusst aktiviert werden und beeinflussen dann die Informationsverarbeitung o (unabhängig von den bewussten Vorurteilen).
- Welche Komponenten beinhaltet Sternbergs Beziehungsdreieck? Festlegung/Verbindlichkeit - Leere Liebe --------------------- Kumpelhafte/Kameradschaftliche Liebe Intimität/Vertrautheit - Mögen --------------------- Romantische Liebe Leidenschaft - Vernarrtheit --------------------- Einfältige/Alberne Liebe
- In welche motivationalen Gruppen kann man Aggression einteilen? - Instrumentelle: dient als Mittel, um ein Ziel zu erreichen, dass über die Schädigung hinausgeht Kosten-Nutzen-Überlegung - Feindselige: erfolgt aus Emotionen (Ärger, Wut) heraus und dient dazu jemanden zu schaden
- Theorie der Erwartungszustände (Berger et al.) bzw Frage nach was sind Diffuse Statusmerkmale - Hoher Status in Gruppen haben die Personen, von denen erwartet wird, dass sie gut zur Erreichung von Gruppenzielen beitragen können. - Spezifische Statusmerkmale: zB Fertigkeiten, Fähigkeiten, Bildun - Diffuse Statusmerkmale: stereotyp mit erfolgreicher Aufgabenbewältigung verbunden zB Geschlecht, ethnische Abstammung
- 69. Studie Bushman (2002) soziale Modelle, General Aggression Studie Katharsis Hypothese - Negative Bewertung für einen Kurzaufsatz von einen „angeblich“ weiteren UT in einem anderenRaum: „Das ist einer der schlechtesten Aufsätze die ich je gelesen habe“- 3 Bedingungen:A. Sandsack boxen + an anderen UT denkenB. Sandsack boxen + an körperliche Fitness denkenC. Zwei Minuten ruhig sitzen (KG)- Computeraufgabe (25 Runden) + unangenehmes Geräusch an Verlierer- Ergebnisse: Ärger: A>B>CAggression: A>B>Cè KEINE KATHARSIS, SONDERN VERSTÄRKUNG VON AGGRESSION Katharsis: bezeichnet in der Psychologie die Hypothese, dass das Ausleben innerer Konflikteund verdrängter Emotionen zu einer Reduktion dieser Konflikte und Gefühle führt.
- 70. Welche Komponenten beinhaltet die Netto-Gruppenleistung? Potenzielle Produktivität beschreibt, was Gruppe leisten könnte, wenn jedes Mitglied seine Ressourcen optimal einsetzt Prozessgewinne beschreibt Leistungszuwachs, der sich aus Gruppensituation vs. Einzelarbeit ergeben kann Prozessverluste beschreibt Leistungsverminderung, die sich aus Gruppensituation vs. Einzelarbeit ergeben kann Netto-Gruppenleistung = Σ potentielle Produktivität + Prozessgewinne - Prozessverluste 20
- Studie Smith, Coats & Wallinger (1999)? Die Autoren untersuchten, inwieweit selbstbezogenes Wissen und partnerbezogenes Wissen überlappend abgespeichert ist und wie weit dies durch die IOS – Skala wiedergegeben wird. Sie ließen Pbn für 90 Eigenschaften angeben, inwieweit diese sie selbst beschreiben und dann noch einmal, inwieweit diese ihren Partner beschreiben (7-stufige Skala: überhaupt nicht bis sehr ausgeprägt). Danach mussten die Pbn noch einmal für dieselben Eigenschaften am Computer angeben, inwieweit eine Eigenschaft auf ihren Partner zutrifft oder nicht (ja vs. nein). Dabei wurden die Reaktionszeiten gemessen. Die IOS SkalaInclusion of the Other in the Self Scale (IOS – Skala) Die Skala stellt ein Maß für die Enge der Beziehung dar. Die Kreise sind immer gleich groß und überlappen sich sukzessive immer mehr. Dieses Maß wurde in etlichen Untersuchungen eingesetzt und hat sich als relativ reliabel und valide gezeigt. 56
- Welches Phänomen beschreibt das Ergebnis, dass Langeweile in der Beziehung diese 9 Jahre voraussagt? Modell der Selbsterweiterung von Aron & Aron 1986 - Besagt, dass Menschen eine elementare Motivation zu Selbsterweiterung haben Suche nach psychologische Wachstum, nach Wissen und neuartigen Perspektiven Aufbau von Beziehungen Zufriedenheit in Beziehungen, solange diese zu Selbsterweiterung beiträgt Partner wird in das Selbst aufgenommen Schlüssel für erfolgreiche Beziehung ist, Langeweile zu verhindern. Tsapelas, Aron & Orbruch (2009) Erlebte Langeweile in einer Beziehung sagt Unzufriedenheit 9 Jahre später vorher.
- Diagramm von der Sackerl-Studie interpretieren Reno, Cialdini & Kallgren, 1993Konfident geht vor Stadbibliothe auf Probanden zu und lässt i. Deskriptive Norm: Sackerl vor den Personen auf den Boden fallen ii. Inkunktive Norm: hebt ein Sackerl das auf Boden liegt auf iii. Kontrolle: Person geht einfach an Personen vorbeiWie viele Leute lassen Flugblatt das auf ihrem Auto klebt auf boden fallen..Ergebnisse: wenn VL Sackerl auf boden fallen lassen dann werfen 12 % in suberer umgebung Flugblatt auf den Boden, 30% bei vermüllt Wenn Sackerl aufgehoben wurde wurden nur 7% der Flugblätter in sauberen Umgebungen auf den Boden geworfen und in vermüllten unter 5 %Hier geht es um Injunktive (belohnende Verhalten) vs. Deskriptive Normen (information wie zu verhalten) bei Injunktiven Verhalten weniger Sackerl wurden Fallengelassen bei Deskriptiven mehrere
- 1. 2 HAUPTfaktoren für Aggressionen im Jugendalter Mitgliedschaft in einer GangNutzung gewalthaltiger VideospieleGestörte Eltern-Kind BeziehungMediengewaltkonsum
- 2. Wer bei Bullying eher Opfer/Täter ist? (Buben oder Mädchen) Buben öfter als Täter und als Opfer
- 3. Wann tritt Soziales Faulenzen auf(mit Diagramm) (Diagramm ist ) 3 Balken bei Einfach 3 Balken bei Schwer 1 Balken: Alleine 2 Balken: zu zweit, jeder für sich 3 Balken: in der Gruppe Kann auftreten, wenn der individuelle Beitrag zur Gruppenleistung nicht identifiziert oder nicht bewertet werden kann.Soziales Faulenzen x Aufgabenschwierigkeit i. Soziales Faulenzen eher bei leichten Aufgaben. ii. Bei schwierigen Aufgaben kann die Nicht-Identifizierbarkeit des individuellen Beitrags leistungssteigernd sein (wenn Motivation gegeben ist). iii. Was reduziert soziales Faulenzen? _Intrinsische Motivation iv. _Hohe Gruppenidentifikation
- 1. Studie zum Minderheiteneinfluss (Wörterbilden) Beispielstudie Nemeth & Kwan 1987Aufgabe möglichst viele Wörter Bilden – Minderheiteneinfluss auf Vorwärts und Rückwärts wörter Bilden war enorm – mehr Wörter der allgemeinen Gruppe konnten gebildet werden. wenn eine Aufgabe konvergentes Denken erfordert, ist die Konfrontation mit einer von der eigenen Meinung abweichenden Mehrheit hilfreicher als die Konfrontation mit einer abweichenden Minderheit. Dagegen ist eine abweichende Minderheit effektiver bei Aufgaben, die divergentes Denken verlangen
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- 1. Latane und Darley Studien Studien zu: i. Fünf Schritte zur Hilfeleistung – gefahr erkennen, gefahr als Notfall einstufen, Verantwortung aufnehmen, passende Art der Hilfeleistung erkennen, Entscheidung umsetzen ii. Pluralistische Ignoranz: meherere Studienteilnehmer warten in Raum (entweder alleine, mit anderen, oder mit Schauspielern – rauch aus raum – wenn andere Anwesend die nichts tun mache Leute selbst nichts 1. Durch Kommunikation mit anderen kann dies abgeschwächt werden iii. Bystander Effekt: Telefonanlage – epileptischer Anfall – variation der Gruppengröße i. Social Impact Theory – Wann wirkt normativer Einfluss – variiert durch Gruppe: 1. Stärke (wie wichtig ist Gruppe) – Unmittelbarkeit (wie präsent – räumlich, zeitlich) – Anzahl (Wie groß ist die Gruppe)
- 2. was gehört nicht zur Ökokulturellen Theorie folgend was dazu gehört – da ich die Antworten der Frage nicht kenne:1. Ökologischer Kontext – Klima, Landwirtschaft, natürliche Ressourcen2. Ausrichtung – Landwirtschaft, Bergbau, militärische Aktivitäten3. Gesellschaftliche Praktiken: Familienbeziehungen, Geschlechterrollen4. Sozialisationsprozesse: Kindererziehung, Schulbildung5. Psychologische Ergebnisse: kognitive Stile, Wertvorstellungen
- 3. was sind Judostrategien Bewusste soziale Einflussnahme: Strategien die sich der mechanismen Menschlicher Informationsverarbeitung bedienen die andere dazu bringen etwas zu tun oder nicht zu tun i. Prinzip sozialer Bewährtheit ii. Prinzip Knappheit iii. Kontrastprinzip (Dinge werden Kontextabhängig beurteilt – viele Bodybilder – er beste Muskeln, Normal vs Body Bilder Muskel Bewertung iv. Tit for Tat v. Door in the Face (auf große Bitte folgt kleinere) vi. „Thats not All“ vii. Foot in the door (auf normale Bitte folgt größere Bitte)
- 4. Frage zu Studie von Cialdini (Door in the Face) Große Bitte: Für zwei Jahre mindestens zwei Stunden pro Woche in einer Jugendhaftanstalt unbezahlt als Berater zu arbeitenKleinere Bitte: einmalig ehrenamtlich mit problematischen Jugendlichen für zwei Stunden in den Zoo gehenNur kleine Bitte: 17% stimmen zuErst große, dann kleine Bitte: 50% stimmen zu
- Welche 4 Punkte fördern Zwischenmenschliche Anziehung? Räumliche NäheVertrautheitÄhnlichkeitPhysische Attraktivität
- 6. Frage zur Studie von Back, Schmukle & Egloff Wiederholte Darbietung eines Objektes führt zu einer steigenden positiven Bewertung (Mere exposure Effekt) Diagramm: Freundschaft per Zufall 3 Säulen - je öfter /näher in Vorlesung gesehen desto positivere Bewertung gleiche Reihe, Nachbarsitz
- 7. Was ist kein Nutzen von Gruppen? (Was nutzen sind da ich die antort nicht kenne:) i. Matereeller Nutzen: Gemeinsame Ziele und Interessen, Schutz, Macht, Sicherheit ii. Psychologischer Nutzen: Bedürfnis nach Kontakt befriedigen (Need to belong), Selbstdefiniton „Soziale Identität“, Selbstwertgefühl
- 8. Welches Verhalten zeigt sich am eheste, wenn sowohl die Kosten für unterlassene Hilfe als auch die Kosten für direkte Hilfe hoch sind? (2 Antworten richtig) indirekte Hilfe - (z.B. Rettung rufen)Kosten für Nichthelfen reduzieren: Situation neu definieren, Verantwortung abgeben i. Im Gegensatz dazu wenn beides niedrig ist dann: Problem ignorieren, leugnen, Szene verlassen
- 9. Wem wird am ehesten Geholfen? wenn mit uns verwandt sindein hohe Reproduktionspotential aufweisenuns ähnlich und vertraut sind
- 1. Beiläufiger sozialer Einfluss Drive Theory of Social fascilation Zajonc Wo lernen Sie, Bibliothek, zu hause (unter sozialem Einfluss mehr physiologische Erregung Modell links nach Rechts Anwesenheit anderer -> physiologische Erregung -> Erleichterung dominanter Reaktionen - Hemmung nicht dominanter Reaktionen -> Bessere Leistung bei einfachen bzw. Routineaufgaben - Schlechtere Leistung bei neuartigen bzw. komplexen Aufgaben
- 2. Kontrastprinzip Alles ist relativ“ i. Je nach Vergleichsgrundlage nehmen wir ein und dieselbe Sache unterschiedlich wahr. ii. Weniger positive Alternative Wertzuwachs iii. extrem positive Alternative Wertverlust iv. (Body Builder siehe Judostrategien oben) v. Dinge werden kontextabhängig beurteiltZ.B.Steigerung der Attraktivität von Personen Z.B.Steigerung der Attraktivität von Konsumgütern
- 3. Milgram Replikation Burger 2009 Abbruch nach 150 Volt, wenn man erste Schreie hört und Schüler raus möchte Vorscreening durch einen Klinischen Psychologen mit Ausschluss von Personen, für die negative Reaktionen vermutet werden mussen (38 % ausgeschlossen) Explizite und wiederholte Information, dass man das Experiment jederzeit beenden kann Sonst aber mit Originalexperiment vergleichbar Stichprobe breiter im Alter, gebildeter, auch Frauen i. Kein signifikanter Unterschied zu dem Milgram Experiment! ii. bis zu den 150 Volt hatten 70 % gehorcht und waren bereit weiterzumachen iii. bei Milgram 82.5 Prozent Unterschied nicht signifikant! iv. kein Unterschied zwischen Männer und Frauen v. kein Wissen darüber, wie weit Vpn gegangen wären
- 4. Beziehungen und körperliches Wohlbefinden Patienten mit koronarer Herzerkrankung: Liebesbeziehung vs. Alleinstehend 30 %höhere Überlebenschance nach 5 Jahren Patienten nach Herzinfarkt:glückliche Ehe vs. unzufriedene 30 % höhere Überlebenschance nach 4 Jahren Atkins, Kaplan & Toshima (1991):Fehlen enger Beziehungen = Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen(gleichzusetzen in Bedeutung mit Rauchen!)
- 5. Bindungsverhalten – Bolby Bindungsverhalten ist ein Verhalten zur Herstellung und Aufrechterhaltung von Nähe zur Bezugsperson. Bindungsrepräsentation Selbstbild positiv ängstlich sicher Fremdbild ambivalent negativ. ängstlich gleichgültig vermeidend vermeidend negativ positiv
- 7. Interdependenztheorie (Kelley & Thiebault, 1978) – Vergleichsniveau Zufriedenheit in Beziehung i. E = Belohnungen – Kosten ii. CL = Vergleichsniveau was Person denkt dass ihr zusteht iii. CLalt = Ergibt sich aus der Qualität der besten Alternative die ihr zur Verfügung steht stabil: a. zufrieden: E>CL>CLalt b. unzufrieden: CL > E > CLalt unstabil a. zufrieden: CLalt > E > CL b. unzufrieden: CL > CLalt > E
- 8. Was sind soziale Rollen? Sind Positionen innerhalb einer Gruppe/Gesellschaft, die mit bestimmten Erwartungen darüber, wie sich die Positionsträger zu verhalten haben einhergehen i. Werden Erwartungen nicht erfüllt Sanktionen ii. Problem, wenn man verschiedene Rollen einnimmt, bei denen sich Erwartungen widersprechen iii. Rollen können günstig im Sinne einer Arbeitsteilung sein iv. geben Rahmen bzw. Grenzen vor, die Sicherheit bieten v. zugleich grenzen sie dem Verhaltensspielraum ein
- 9. Folgen von Statuserwartung Personen mit hohen Status i. Werden häufiger angesprochen ii. Haben es leichter Beiträge einzubringen iii. Können Lösungen/Vorschläge leichter durchsetzen
- 10. Stereotypaktivierung – Verhaltensbezogene Auswirkungen (Bargh, Chen & Burrows, 1996) UT mussten aus vorgegebenen Wörtern Sätze bilden (Messung von „sprachlichen Fähigkeiten“)2. - Hälfte der UT Wörter assoziiert mit Altersstereotyp (z.B. alt, grau, vergesslich, abhängig, hilflos)- Hälfte der UT neutrale Wörter3. Zeit gestoppt, die UT nach Verabschiedung vom Verlassen des Raums bis zum Auszug benötigten (10 m Flur)4. Mit Altersstereotypen geprimte Personen langsamer5. war den UT in nachfolgenden Interviews nicht bewusst
- 11. Stereotype und Selbstregulation – Stimmung (gute vs schlechte) Gute Stimmung -> übergeordnete Konzepte (Stereotype) -> hohe Stereotypanwendung schlechte Stimmung -> Situationale Details -> Geringe Stereotypanwendung
- 12. Welche situativen Faktoren schränken die Selbstkotrolle ein und lassen einen deswegen eher intuitiv handeln? Selbstregulation ist schwierig wenn wir i. Unter Zeitdruck stehen ii. Durch Drogen/Alkohol beeinträchtig sind iii. Abgelenkt sind iv. Wir in guter/schlechter Stimmung sind dann münden Stereotype in Verhalten