37
Ski (Fach) / Fragen+Antworten 5 (Lektion)
Anzeige
- 162. Welches Ziel wird mit der Technik des Winkelspringens verfolgt? - Erlernen des Parallelen Grundschwingens
- 163. Welche technischen Kriterien beschreiben das das parallele Grundschwingen nahe der Falllinie? - gegen Ende des Schwunges noch während der Tiefbewegung den Stockeinsatz vorbereiten - direkt im Anschluss an das Beugen mit Stockunterstützung strecken und die Belastung wechseln - sofort im Anschluss an das Hochgehen zügig Tiefgehen und anhaltend das Außenbein drehen, um den Stockeinsatz vorzubereiten
- 164. Welches Ziel wird beim Parallelen Grundschwingen mit mittleren Radien verfolgt? - Paralleles Grundschwingen bei mittleren bis größeren Schwungradien
- 165. Welche der folgenden Organisationsformen eignen sich für die Ausbildung während des alpinen Skiunterrichts? - frontal - Doppelreihe - Gasse - im Gelände: Kreis/Halbkreis - Gruppe steht im Pulk mit Lehrenden
- 166. Welches Ziel wird mit dem Pflugdrehen nahe der Falllinie verfolgt? - in der Pflugfahrt durch schnelles, rhythmisches Belastungswechseln und Beindrehen Richtungsänderungen nahe der Falllinie durch zu führen
- 167. Welche Merkmale charakterisieren eine Kurvenfolge? - Frequenz, Tempo, Schwungradius, Schwungwinkel
- 168. Die Gliederung der Bewegungsstruktur kann nach verschiedenen Funktionsphasen erfolgen. Welche Phasenverläufe sind im Skilanglauf möglich? - Phasen folgen aufeinander (z.B. Abstoßphase- Gleitphase) - Phasen verlaufen gleichzeitig oder überlappen (z.B Beinabstoßphase- Armabstoßphasen)
- 169. Was versteht man unter einem Kurvenwinkel? - beschreibt, wie stark die Ski bei einer Kurvenfahrt ihre Richtung ändern
- 170. Welche Lehrschritte beinhaltet der direkte Lehrweg? - 1. Gewöhnungs.- und Gewandheitsübungen - 2.Pflugschule/ Kantengleiten - 3. Drei- Schritt- Methode - 4. Schrittbogenmodell - 5. Weg über Schwungfächer zum parallelen Grundschwung
- 171. Welche Lehrschritte beinhaltet der indirekte Lehrweg? - 1. Gewöhnungs.- und Gewandheitsübungen - 2. Pflugschule - 3. Abrutschübungen - 4. Pflugschwung - 5. Parallelgrundschwung aus der Talstemme - 6. Parallelgrundschwungfolge aus dem Umsteigen - 7. Hochentlastungsübungen/ Rhythmisierungsübungen - 8. Parallelgrundschwungfolge mit Blockbildung - 9. Varianten der Carvingtechnik
- Anzeige
- 172. Nach welchen lehrmethodischen Ansätzen des deutschen Ski- Lehrerverbandes sollte eine Skisportausbildung durchgeführt werden? - methodische Reihen - Start - Weg - Ziel - Bewegungslernen (Informationsaufnahme - kognitive Verarbeitung - Bewegungsausführung- Soll Ist Wert Vergleich)
- 173. Welche technischen Elemente sind beim Erlernen des Pflugdrehens zu beachten? - Pflugfahren in der Falllinie - Belastung ganz auf ein Bein verlagern - belastetes Bein drehen - Belastung wechseln und belastetes Bein drehen
- 176. Bei der Ausführung des Parallelen Grundschwunges heben sich die Skispitzen der Skischülerin an, ihre Geschwindigkeit erhöht sich und sie verliert die Kontrolle beim Skifahren. Welche Hinweise geben sie der Skischülerin? - Skispitzen senken und Belastung der Ski im Mittelpunkt - mittlere Position einnehmen, sodass KSP - Verlagerung etwas nach vorne
- 177. Welche Bedeutung hat die Hoch- Tief- Bewegung beim Parallelen Grundschwung? - Strecken: Schaffung der notwendigen Voraussetzungen zur Schwungsteuerung > Umkanten des Ski, Kurvenlagenwechsel - Tiefgehen: Außenbein die Ski sehr wirksam und gefühlvoll drehen kann - Beugen und Strecken ermöglicht eine besonders rhythmische Fahrweise und einem ständigen Wechsel von Spannung und Entspannung
- 178. Nach welchen Kriterien erfolgt die Grundausbildung in den alpinen Skitechniken an der Universität Leipzig? - Übungen zur Vorbereitung von Bewegungsschwerpunkten der Zieltechniken in einer großer Vielzahl - breite Basisausbildung - kontrolliertes Fahren in den meisten Situationen - hüerschließen des Skigebietes mit Stemmtechniken
- 179. Welche Organisationsformen können bei der Vermittlung von alpinen Skitechniken angewandt werden? - frontal, Doppelreihe, Gasse, Kreis/Halbkreis, Pulk um den Lehrenden
- 180. Welche technischen Kriterien beschreiben das parallele Grundschwingen mit größeren Radien? - in der Schrägfahrt Strecken und die Belastung auf den Außenski verlagern - mit der Hochbewegung den talseitigen Stock stützend einsetzen - beugen und mit dem Außenbein drehen, bis die Schrägfahrt erreicht ist - Schwungradien zunehmend vergrößern durch Markierungen setzem ect. > bei höherem Tempo Schwünge weiter aussteuern - Hochbewegung entlastungswirksam sein > Umkanten und Dreheinleitung zu erleichtern - Hochbewegung zu einer Drehung des Körpers um seine Längsachse führt und Körper Richtung Tal neigt - Beindrehung ist bei längeren Schwüngen gezielter zu regulieren - Schwungsteuerung nun stärker auf das Ausgleichen der Beinbewegung durch den Rumpf zu achten - Außenski stärker zu belasten um das Drehen und Steuern mit dem Außenbein einzuleiten - Beindrehen unabhängig von Rumpf, Becken und Armen erfolgen
- Wettkämpfe im Skilanglauf und Ski Alpin 181. Für jeden Skilanglaufwettkampf ist eine sehr gute präparierte Strecke von größter Bedeutung. Welche Anforderungen werden nach dem aktuellen FIS- Regeln an die Präparation einer Skilanglaufstrecke gestellt? - sollten für den Winter hindurch gepresst und gepflegt werden > solide Grundlage für endgültige Präparation - freie Technik: Strecke gut gepresst sein und breit genug präpariert sein, zwei Wettkämpfer sollten nebeneinander laufen können, letzten 200 m auf eine Breite von 10 m präpariert sein (3 Bahnen) - klassische Technik: zwei Spuren gesetzt, wenn es die Breite ermöglicht > mehr Spuren, Abfahrten keine Spuren, Zielbereich auf letzten 200m so viele Spuren wie möglich - beide Techniken: Wk können gleichzeitig stattfinden, Spuren durch geeignete Markierungen abtrennen
- 182. Welche Voraussetzungen werden von der FIS an eine Wettkampfstrecke im Skilanglauf gestellt? - ein Drittel definierter Anstiege mit einer Steigung zwischen 9 und 18% mit Höhenunterschied über 10 m und einigen kürzeren Anstiegen, steiler als 18% - ein Drittel wellig- kupiertes Gelände, die Geländebeschaffenheit mit Anstiegen und Abfahrten -ein Drittel verschiedenartiger Abfahrten, die vielseitige Abfahrtstechniken erfordern
- 183. Der Startbereich bei Skilanglaufwettkämpfen sollte folgende Kriterien erfüllen? -flach bzw. nahezu flach sein - direkt in die Strecke führen und breit genug sein - Start sollte sich auf einer genügend langen Strecke allmählich auf die Breite der Strecke verengen - Ausstattung im Startbereich: Skimarkierung Kontrolle der Identifikation der Wettkämpfer Kontrolle der kommerziellen Markenzeichen Einteilung der Wettkämpfer Kontrolle von Zusammenballungen
- 184. Der Zielbereich bei Skilanglaufwettkämpfen sollte folgende Kriterien erfüllen? - gerade und flacher Zugang zum Zielbereich - breit genug, dass Wettkämpfer die Möglichkeit haben, zur gleichen zeit ohne Behinderung in zu laufen - letzten 200 m sollten eine Mindestbreite von 10m aufweisen und mindestens drei Bahnen enthalten > Trennung durch Markierungen - sollte für die notwendigen Kontrollfunktionen ausgelegt und ausgerüstet sein > Zusammenballungen vermeiden - Duschen, Verpflegung, Zugang zu den Umkleiden und Transport in mehreren Sprachen ausgeschildert sein und in der Nähe des Zieleinlaufes sein
- 185. Welche der folgenden Aussagen zum Start stimmen im Skilanglauf mit den Vorgaben der FIS überein? - Starter muss sicherstellen, dass zur korrekten Startzeit gestartet wird - Fehlstarts müssen registriert werden - Füße müssen hinter der Startlinie sein und in Ruhestellung - akustisches Signal als Startkommando - Startuhr muss gesehen werden - Massenstart: Startposition durch Auslosung oder FIS Punkteliste
- 186. Welche Verhaltensregeln werden von der FIS an die Athleten während des WK gestellt? - Athleten sind selbst verantwortlich pünktlich am Start zu sein und zur korrekten Zeit zu starten - Sportler müssen den markierten Strecken folgen vom Start bis zum Ziel, alle Kontrollpunkte passieren und sich fair verhalten - gesamte Strecke auf ihren Ski und aus eigener Kraft zurücklegen - Stöcke dürfen gewechselt werden - Ski dürfen nur gewechselt werden, wenn Ski oder Bindung beschädigt oder gebrochen sind, Boxen für den Austausch von Ski platziert sind - Skiwechsel außerhalb der Spur ohne fremde Hilfe - Wachsen, Reinigen ect sind während des WK verboten, Ausnahme: klassische Technik > Abkratzen und Wachsen ohne fremde Hilfe - überholte Wettkämpfer müssen Weg freigeben, außer bei Sprintwettkämpfen und markierten Zonen - keine gegenseitige Behinderung beim Überholen - sobald Sportler in Bereich der markierten Korridore kommen, müssen sie die gewählte Bahn beibehalten, außer bei Überholungen - bei OWS, SWM, WC müssen überrundete Läufer bzw. Mannschaften ihren WK beenden - Wettkämpfer müssen Anweisungen der Wettkampffunktionäre und Ordnungsdiensten folge zu leisten - Aspekte des medizinischen Codes zu befolgen
- 187. Welche Anforderungen werden an das Anlegen einer Übungsspur für den Diagonalschritt gestellt? - hüftbreit angelegt - im ebenen und steilen Gelände -mehrere Spuren nebeneinander angelegt
- 188. Welche Anforderungen werden an eine Übungsstrecke für die Skatinglauftechnik gestellt? - ebenen, fallenden sowie leicht ansteigenden Gelände - bei ansteigenden Gelände - Übungsstrecken mit hängender Loipe und Kurven
- 189. Welche Funktionsbereiche sollte der Startbereich im Skilanglauf aufweisen? - Kontrollbereich zur Identifikation der Wettkämpfer - Startbereich mit Startlinie und Zeitnahme - genügend Platz für Wettkämpfe - Platz für Media
- 190. Wann wird eine Skilangläuferin disqualifiziert? - Teilnahme unter falschen Vorwand - Gefährdung der Sicherheit von Personen, Eigentum, Verletzungen oder Beschädigungen - nichtbefolgen der markierten Strecke - absichtliche Behinderung - Absolvierung von mehr als einer Teilstrecke beim Staffellauf - bei Erhalt einer zweiten schriftlichen Verwarnung innerhalb einer Saison
- 191. Wann wird eine Sportlerin im alpinen Rennsport disqualifiziert? - am Wk unter falschen Name teilnimmt - 5 Tage vor offizielle Trainingsbeginn auf der Wettkampfstrecke trainiert - schuldhaft die Sicherheit von Personen oder Sachen gefährdet oder Verletzungen und Schaden verursacht - ein Tor nicht durchfährt - nicht innerhalb des definierten Zeitlimit startet
- 192. Welche der dargestellten Zuordnungen zum Höhenunterschied bei alpinen Wettkampfstrecken sind richtig? - Abfahrt: Männer: bis zu höchstens 1100 m mindestens 800m, Frauen: höchstens 800 mindestens 450 m - Super- G: Männer: bis zu höchstens 650 m mindestens 400m, Frauen: höchstens 600 mindestens 400 m - Riesenslalom: Männer: bis zu höchstens 450 m mindestens 250m, Frauen: höchstens 400 mindestens 200 m - Slalom: Männer: bis zu höchstens 240m mindestens 180m, Frauen: höchstens 220 mindestens 140 m
- 193. Wie erfolgt die Ausführung der im alpinen Rennsport durchgeführten Wettkampfdisziplinen? - 1. Durchlauf erfolgt nach Auslosung - 2. Durchlauf erfolgt durch die 30 besten Sportler in umgekehrter Reihenfolge - gestartet wird nacheinander und alleine
- Anzeige
- 194. Welche Teildisziplinen werden in einer alpinen Kombination gefahren? - Abfahrt/ Super- G und einem Slalomdurchgang
- 195. Welche verschiedenen Torformen können von den FIS - Verantwortlichen während eines Weltcuprennens in der Disziplin Slalom gesteckt werden? - offenes Tor - vertikales Tor - verzögertes Tor
- Planung von Skilehrgängen 196. Die Sicherheit jeder Skischülerin darf zu keinem Zeitpunkt gefährdet sein. Welche Pflichten hat ein Skilehrer zu beachten? - neben der Vermittlung von Inhalt, muss ein gefährdungsfreier Skiunterricht und ohne unnötige Gefahren ablaufen > SuS zu eigenständigen Skifahrern ausbilden, die am Pistengeschehen pflichtbewusst teilnehmen - Aufsichtspflicht über die anvertrauten Personen > je jünger die SuS, desto höher das Maß an Obhuts- und Aufsichtspflicht > Einhaltung und Überwachung des Jugendschutzgesetzes - Achten bei Anfängerinnen und Minderjährigen auf Funktionstüchtigkeit der Ski-Schuh-Bindungs- Bremse (Funktionseinheit nicht ordnungsgemäß und durch einen Sportfachhandel eingestellten Zustand > Ausschluss vom Skikurs) - Lehrende sind Vorbilder > Einhaltung der Verhaltensregeln > Sicherheitsabstände, Gelände und Art der Aufgabenstellung sind zu berücksichtigen
- 197. Welche verschiedenen Kursangebote werden durch eine spezifische Ausrichtung der Lehrinhalte umsetzbar? - Altersorientierung: Kinderkurs, Schülerkurs, Jugendkurs, Studentenkurs, Seniorenkurs - Zweckorientierung: Urlaubskurs, Auffrischungskurs, Leistungskurs, Prüfungskurs, Hausfrauenkurs - Niveauorientierung: Anfängerkurs, Fortgeschrittenenkurs, Nachwuchskurs, Rennkurs, Tiefschneekurs - Familienkurs: kleine Gruppengröße, individuell, Hilfestellungen gebe, unterschiedliche Leistungs.- und Altersstufen - Skifahrerinnen im fortgeschrittenen Alter: bis ins hohe Alter von über 70 Jahren, Berücksichtigung der konditionellen Fähigkeiten, breite Palette der Motive - Damenkurs: Frauen als eigenständige Gruppe, spezielle Damenausrüstung, Skifahren sehr oft als Geselligkeit, Kommunikation und Emotionen verknüpft, ohne Leistungsgedanken - polysportive Kursgruppe: Teilnehmer mit unterschiedlichen Wintersportausrüstungen für Freunde, Pärchen, gerätübergreifende Aufgaben, Bewegungsverwandschaften deutlichen machen, Rücksicht und Toleranz besondere Bedeutung
- 198. welche Gesichtspunkte berücksichtigt der "Schülerkompass" des deutschen Skilehrplanes für die Gestaltung des Skiunterrichts? - Wunschziel: Umsteige.- oder Paralleltechniken als Anfangs.- und Grundtechnik? - Ausrüstung: Haben die Schüler eine nordische Ausrüstung und/ oder alpine Lernski? - Gelände: Ist dem Übungshang ein Geländearrangement vorhanden oder nicht? - Zeit: Welches Lerntempo kann zugemutet werden? - Koordination (Skigefühl): Ist die Koordinationsfähigkeit der Schüler sehr gut, gut oder nur ausreichend? - Kondition: Ist die Kondition der Schüler gut oder nur ausreichend? - Altersstufe: Sind die Schüler jünger oder älter?
- 199. Welches pädagogische Anliegen verfolgt das Schulprogramm "Auf die Plätze fertig...Ski" des deutschen Skiverband? - Gesundheit fördern und Gesundheitsbewusstsein entwickeln - Wahrnehmungsfähigkeit verbessern und Bewegungserfahrungen erweitern - sich körperlich ausdrücken und Bewegung gestalten - Das Leisten erfahren, verstehen, einschätzen - etwas wagen und verantworten - kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen
- 200. Welche Gründe sprechen für ein differenziertes Vorgehen in der Elementar.- und Grundschule des Skiunterrichts? - schülerorientierte Wege - Beachtung des Parameters Alter sowie Niveau - Differenzeren in den konditionellen Voraussetzungen - Zielsetzungen - Knüpfen neuer Kontakte - Kennenlernen von Winterlandschaften, bergen, Schnee