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Unfallgeschehen (Fach) / Alpin (Lektion)

MUdul 1

Diese Lektion wurde von teddyw97 erstellt.

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  • 5.Geben Sie jeweils intrinsischen und extrinsischen Risikofaktoren mit den entsprechenden Prozentsätzen an, worin sich männliche und weibliche Skifahrer mit einer ACL-Verletzung unterscheiden (gemäß Ruedl et al. 2016, BJSM)? Intrinsisch BMI Skill level (more skilled): (72,3% m; 53% w) Risikofreudigere Fahrweise (42% m; 15%w)   Fehlerhafte Bindungsauslösung: 66 vs 83% (Mann vs Frau) Bindungseinstellung diese Saison: 65 vs75%
  • 6.In wie fern könnte die subjektive Geschwindigkeitseinschätzung zur Bestimmung des Bindungsauslösewertes (gemäß ISO 11088) eine geschlechtsspezifische Rolle spielen? Bei gleicher Geschwindigkeitseinschätzung von Frau und Mann ist die Frau im Mittel in Wirklichkeit ca. 10 km/h langsamer, bei der ISO Norm wird das abgefragt aber die tatsächliche Geschwindigkeit nicht berücksichtigt.
  • 7.Welche geschlechtsspezifischen Unterschiede würden für eine eigene Bindungseinstellungsnorm für Frauen sprechen? Gewicht und Größe Relative Kraft der unteren Extrimität Knie valgus Winkel und Kniestabilität und Steifigkeit Durchschnittliche Geschwindigkeit Osteoporoserisiko mit 50 Hormonschwankungen (Menstruationszyklus)
  • 1. In welchen Verletzungslokalisationen (inkl. Prozentzahlen) unterscheiden sich Kinder und Erwachsene beim Skifahren und Snowboarden? Schifahren Schulter: 7 vs 14% (Kinder vs Erwachsene) Knie: 22 vs 30% Unterschenkel: 19 vs 7% Sprunggelenk: 7 vs 5%   Snowboard Schulter: 10 vs 20% Arm: 13 vs 8% Thorax: 1 vs 4% Knie: 4 vs 8%
  • 2. Vergleichen Sie die Inzidenzen von traumatischen Gehirnverletzungen (TBI) zwischen Kindern und Jugendlichen gemäß Graves et al. (2013)! TBI rate war 2,24 pro 10.000 Schigebietsbesuche für Kinder und 3,13 pro 10.000 für Jugendliche
  • 3. Worin unterscheiden sich Kinder und Jugendliche beim Skifahren und Snowboarden hinsichtlich der Inzidenz von traumatischen Gehirnverletzungen im Zeitverlauf von 1996-2010 gemäß Graves et al. (2013)? Die Inzidenz von TBI stieg von 1996 bis 2010 nur bei den Jugendlichen an.
  • 4. Welche Verletzungslokalisation und Art der Verletzung (inkl. Prozentzahlen) tritt besonders häufig bei skifahrenden Kindern auf? Unterschenkelverletzungen treten besonders bei Kindern mit 24% häufiger auf (Knieverletzungen 29%) Knochenbrüche treten mit 27% bei Kinder häufiger auf als bei den anderen Altersgruppen Knie ergänzen
  • 5. Wie verläuft die Prävalenz von Unterschenkelverletzungen im Vergleich zu Knieverletzungen im Altersvergleich beim Skifahren? Unterschenkelverletzungen treten bei Kindern am meisten auf und je älter die Personen desto weniger werden diese art von verletzung, ab 46 Jahren steigt die Prävalenz wieder leicht an Knieverletzungen nehmen im Altersverlauf zu, ab 46 Jahren sinkt die Prävalenz der Knieverletzungen wieder
  • 6. Wie verläuft die Prävalenz von Handgelenks-/Unterarmverletzungen im Vergleich zu Schulterverletzungen im Altersvergleich beim Snowboarden? Handgelenks und Unterarmverletzungen treten im Kindesalter am meisten auf, die Prävalenz sinkt mit zunehmenden Alter bis es ab ca 19 Jahre ein Plateau erreicht
  • 7. Welche Präventivmaßnahmen empfehlen Sie zur Prävention der relevantesten Verletzungslokalisationen beim Skifahren und Snowboarden im Kindesalter? Snowboard Handgelenksschützern   Skifahren Bindungseinstellung richtig einstellen
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  • 1.Welche Präventivmaßnahmen lassen sich aus der Studie von Bergstrom & Ekeland(2004) für Skigebiete ableiten? Es zeigte sich eine negativer Zusammenhang zwischen Zeit investiert für Pistenpräperation und Unfälle. Je mehr investierte Zeit desto weniger Unfälle. Eine weitere Maßnahme ist durch modifizieren von gewissen Pistenabschnitten die Unfallgefahr zu verringern.
  • 2.Welche multifaktoriellen Risikofaktoren sind mit Verletzungen auf einer Pistenkreuzung gemäß Ruedl et al. (2013) assoziiert? Kollisionen mit anderen Personen, Armverletzungen
  • 3.Welche Körperregionen sind im Funpark besonders von Verletzungen betroffen? Kopf und Rücken
  • 4.Reihen Sie die unterschiedlichen Hindernisse im Funpark gemäß der Höhe des Verletzungsrisikos gemäß Russell et al. (2014)! Half-pipe, jumps, mushroom, kickers, rails, (quarter pipes)
  • 5.Welches sind die 3 häufigsten Verletzungslokalisationen (inkl. Prozentangaben) beim Variantenskilauf? Kopf (22%), Kniegelenk (18%), Schulter/Rücken (18%)
  • 6.Bei welcher Lawinen-Gefahrenstufe passieren die häufigsten Lawinenunfälle? Bei Stufe 3 (Erheblich)
  • 7.Aus welchen Teilen soll eine Lawinenschutzausrüstung bestehen? Schaufel, Sonde, Lawinensuchgerät, ABS-Rucksack
  • 8.Nennen Sie 3 mögliche Gefahren beim Pistentourengehen! Kollisionen mit Skifahrern beim Aufstieg an engen und unübersichtlichen Stellen der Piste Gefrorene Spuren durch abendliches Abfahren auf frisch präparierte Pisten Pistenpräparierung mit der Seilwinde in der Nacht à tödliche Gefahr
  • 9.Welches sind mögliche Risikofaktoren für Verletzungen von Pistentourengehern gemäß Ruedl et al. (2015)? Alkohol, Musik hören, Abfahrt (Rückenprotektor)
  • 10.Aus welchen Dimensionen besteht die Haddon-Matrix zur Planung von Präventivmaßnahmen? Mensch, Material, Umwelt – vor, während und nach dem Event
  • 1.Welche ist (gemäß der Zahlen des Kuratoriums für alpine Sicherheit) die häufigste Unfallursache beim Rodeln und mit wieviel Prozent? Kollision – 33%
  • 2. Nennen Sie 2 mögliche Gründe, warum (gemäß der Zahlen des Kuratoriums für alpine Sicherheit) die häufigsten Rodelunfälle im Alter zwischen 11 und 20 Jahren geschehen? Insgesamt mehr Personen in diesem Alter gehen Rodeln und vlt ist die Risikobereitschaft/Einschätzung höher, und weniger Können/Erfahrung
  • 3. Welches sind die 3 häufigsten Verletzungslokalisationen beim Rodeln (gemäß des Kuratoriums für Verkehrssicherheit) und bei welcher (inkl. Prozentzahlen) unterscheiden sich Männer und Frauen am deutlichsten? Sprunggelenk, Knie, Kopf bzw. Unterschenkel beim MannBei Kopfverletzungen unterscheiden sich Männer und Frauen am deutlichsten (6% Männer / Frauen 17%)
  • 4. Warum unterscheiden sich die Hauptursachen von Rodelverletzungen so deutlich zwischen dem Kuratorium für alpine Sicherheit und dem Kuratorium für Verkehrssicherheit? Beim Kuratorium für alpine Sicherheit werden alle tödlichen und gemeldetet Ereignisse erhoben. Beim Kuratiorium für Verkehrssicherheit aus Krankenhauserhebungen und Hoochrechnungen.
  • 5. Nennen Sie 3 Risikofaktoren für Rodelverletzungen gemäß Ruedl et al. (2017) und erläutern Sie diese! Welche Limitation ist dabei besonders zu beachten? Männer, höhere Rodelhäufigkeit, risikofreudiges Fahrverhalten satz hingschreiben Limitation: Zahlen nicht relativiert
  • 6. Nennen Sie 5 Empfehlungen für sicheres Rodeln! Auf andere Rücksicht nehmen Geschwindigkeit und Fahrweise dem Können anpassen Am Rand anhalten und nicht an unübersichtlichen Stellen Keine Hunde Gute Ausrüstung verwenden, Schuhwerk, Helm…
  • 8.Nennen Sie die Häufigkeit der getragenen Schutzausrüstung beim Rodeln und diskutieren Sie die Vorbildwirkung Erwachsener gemäß der angeführten Studien! Skihelm 42%, Skioder Sonnenbrille 71%, Rückenprotektor 6%, Handgelenkschutz 2,6% Erwachsene tragen zu 47% einen Helm, wenn sie auf demselben schlitten wie das Kind saßen und zu 30% wenn ein anderer Erwachsener auf dem Schlitten saß. Erwachsene ziehen eher einen Helm an wenn sie als Vorbild wirken wollen oder sollen, anstatt wegen der Kopfverletzungsgefahr.
  • 1.Unterscheiden Sie beim Bergwandern tödliche und nicht tödliche Unfälle hinsichtlich der Geschlechterverteilung und Durchschnittsalter! Tödliche 93 Insgesamt 1670 Bei Stürzen mit fatalen folgen sind 72% männlich und 28% weiblich. Wanderer über 50 sind überrepräsentiert bei Verletzungsverteilung
  • 2.Nennen Sie 3 Faktoren, die gemäß Faulhaber et al. (2017) mit traumatische Verletzungen bzw. Todesfällen in Verbindung stehen! Abstieg, Alkohol, Terrain: Markierte Pfade und Wege, Stein oder Geröll Untergrund
  • 3.Nennen Sie die 3 häufigsten anatomischen Verletzungslokalisationen bei Stürzen beim Bergwandern und geben Sie Geschlechterdifferenzen an! Knöchel: 46% Frauen vs 27% Männer Kopf: 10% vs 17% Unterschenkel: 11% vs 9%
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  • 4.Nennen Sie 3 Risikofaktoren, die den plötzlichen Herztod bei männlichen Bergwanderern (> 34 Jahre) begünstigen! Was wirkt sich präventiv aus? Risikofaktoren: Diabetes, Bluthochdruck und koronare Herzkrankheit Präventiv mehr als 2 Wochen Bergsport pro Jahr
  • 5.Bei welchen 3 Unterdisziplinen des Kletterns gab es, in Anlehnung an das evaluierte 10-Jahres Mittel des KFAS, die meisten Toten und Verletzte (+Zahlen)? Sportklettern: 32 - 1 Alpinklettern saniert: 31 - 2 Alpinklettern klassisch 26 - 6
  • 6.Welche 3 Altersklassen stellen, in Anlehnung an das evaluierte 10-Jahres Mittel des KFAS, den größten Anteil von Verunfallten (Tote, Verletzte, Unverletzte) dar? 21-30 Jahre 31-40 Jahre 41-50 Jahre
  • 7.Nennen Sie die 3 Hauptursachen für Unfälle und die 3 häufigsten Unfallfolgen auf Österreichs Klettersteigen (+Prozentwerte)! Ursachen Erschöpfung (38%) Sturz, Stolpern, Ausgleiten (14%) Verirren/Versteigen (8%)   Unfallfolgen Unverletzt (64%) Leicht verletzt (17%) Schwer verletzt (7%)
  • 8.Nennen Sie 5 Präventionsmaßnahmen für mehr Sicherheit beim Klettersteiggehen! Richtige und sorgfältige Tourenplanung (Wetterbericht…) Wahl des passenden Klettersteiges (Leistungspotential, Dauer, Höhe, Exposition) Partnercheck (Sorgfaltspflicht) Richtige Technik (ökonomisches Klettern etc) Richtig Sichern Rücksicht auf andere
  • 9.Nennen Sie die dominante Verletzungsart bei Weltcup-Mountainbiker und die davon hauptbetroffenen Körperteile! Prellungen, Schürf- , Platzwunden Diese leichten Verletzungen betreffen hauptsächlich die unteren Extrimitäten Die oberen Extrimitäten sind vorwiegend von Frakturen betroffen
  • 10.Diskutieren Sie Vor-und Nachteile von E-Bikes! Der e-Bike Markt hat über die letzten Jahre stark zugenommen, auch Verletzte und Totesfälle mit E-Bikes haben zugenommen vorallem von älteren Personen.Vorteil ist ein gesundheitsfördernder Effekt bei vorher inaktiven Personen. Der gesundheitsfördernde Effekt ist kleiner als beim herkömmlichen fahrradfahren aber größer als beim Gehen.