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Ski (Fach) / Fragen+Antworten 2 (Lektion)
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- Gerät und Ausrüstung des Skisportlers 41. Welche Faktoren sollten beim Kauf von Alpinski beachtet werden? - eigenes Fahrkönnen - Skilänge - Qualitätsanspruch - Skimodell
- 42. welche Faktoren bestimmen die Auswahl beim Kauf von Speziallanglaufski? - Vorspannung - Restspannung - Finalgewicht
- 43. Welche der folgenden Gesichtspunkten sind bei der Auswahl von alpinen Ski richtig? - eigenes Fahrkönnen, Skilänge (kürzere - weniger, längere - laufruhiger, führen besser, komfortabler), Qualitätsanspruch
- 44. Welche Kriterien bestimmen die Fahreigenschaften von alpinen Ski? - Biegehärte - Torsionssteifigkeit - Druckverteilung - Taillierung - Auftrieb - Skilänge - Elastizität - Dämpfung - Gewicht
- 45. Welche Baustoffe finden im Skibau vorrangig Anwendung? - Holz - hochwertige Kunststoffe
- 46. Welchen Einfluss hat die Mittelspannung bei der Nutzung von Langlaufski für die klassische Technik? - Spannung des Ski in der Abdruckzone > gute Gleitfähigkeit und volle Verzahnung mit der Unterlage - Spannung zu hart: Kraft bei Steigungen nicht optimal umsetzen - Spannung zu weich: Gleitfähigkeit beeinträchtigt
- 47. Welche Faktoren bestimmen die Fahreigenschaften von alpinen Ski? - Biegehärte - Torsionssteifigkeit - Druckverteilung - Taillierung - Auftrieb - Skilänge - Elastizität - Dämpfung - Gewicht
- 48. Welche Funktionen erfüllen die Skistöcke beim alpinen Skilauf? - Balancehilfe, Rhythmusgeber, Stütze, guten Halt gewährleisten
- 49. Wählen Sie die charakteristischen Merkmale der für die Skatingtechnik angebotenen Ski im Vergleich zu den Laufski für die klassische Technik aus. - Skatingtechnik- Laufski oft kürzer, steifer, oft verstärkte Seitenwangen und veränderte Bieglinie, Bindung hart - klassische Technik- Laufski bessere Gleiteigenschaften, schmalere und leichtere Bauweise, Biegfestigkeit, Flexibilität, Bindung weich
- 50. Welche Parameter sollten bei der Auswahl eines Langlaufskis beachtet werden? - Vorspannung, Restspannung, Finalgewicht
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- 51. Wie werden die Kunststoffsohlen der Ski auf eine längere Lagerung vorbereitet? - Paraffin auftragen
- 52. Welche wesentlichen Merkmale sollten Laufski für die Skatinglauftechnik aufweisen? - Skatingtechnik- Laufski oft kürzer, steifer, oft verstärkte Seitenwangen und veränderte Bieglinie, Bindung hart - Bieglinie keine funktionale Haftwachszone
- 53. Welche wesentlichen Merkmale sollten Laufski für die klassische Lauftechnik aufweisen? - klassische Technik- Laufski bessere Gleiteigenschaften, schmalere und leichtere Bauweise, Biegfestigkeit, Flexibilität, Bindung weich
- 54. Wie sollte sich eine Skilehrerin verhalten, wenn es bei einer Sportlerin zu wiederholten Fehlauslösungen der alpinen Ski kommt? - Ausschluss aus dem Skikurs - Verstellen der Auslösehärte bei einem Fachhändler - dazu die Gruppe eine Pause einlegen lassen und mit der Sportlerin die Bindung neu einstellen lassen
- 55. Nach welchen Gesichtspunkten wird eine alpine Skibindung für Anfängerausbildung eingestellt? - Tibiawert - skifahrerischen Können - Alter der Skifahrerin
- 56. Worin besteht die Wirkung des Fersenteils einer alpinen Skibindung? - Ein.- und Ausstieg - Auslösung der Frontalstürzen
- 57. Warum werden alpine Skibindungen rückversetzt montiert? - es wird ein Drehmoment erzeugt, welches die Richtungsänderung unterstützt
- 58. Welche Merkmale sollten alpine Skischuhe ausweisen? gute neutrale Passform - Verwendung von Schaftmaterial zur Stabilität - erfüllen der Bindeauslösewerte - Vierschnaller oder Dreischnaller im sportlichen Bereich verwendet - Softboot: weichere Materialien und Schnüranteile
- 59. Warum werden im Skilanglauf für die Skatingtechnik spezielle Laufschuhe verwendet? - umschließen die Knöchel und haben zusätzlich eine seitliche Versteifung - sollte exakt der Fußlänge entsprechen, da hier keine Abrollbewegung stattfindet
- 60. Die Größe der Laufstöcke hängt u.a. davon ab, ob in der klassischen oder in der Skatingtechnik gelaufen wird. Welche Stocklängen sind zutreffen? - Skatingski: Körpergröße + ca. 10 cm bis 25 cm - klassische Technik: Körpergröße + ca. 25 cm bis 35 cm
- Skilanglauf Technik und Methodik 61. Welche Merkmale unterscheiden bei der Betrachtung der Grundstruktur des Diagonalschrittes die Hauptphase von der Zwischenphase? - Hauptphase: Antriebsphase - Stockeinsatz erfolgt auf Höhe der Bindung - Arm leicht und gemäßigt gebeugt - Beinabstoß bildet größeren Vortrieb - Abstoßvorbereitung > schnelles Beugen des Gleitbeins > gleichzeitige Vorverlagerung des KSP - Druckpunktnehmen: Stillstand des Gleitski > kurzes Gleitbeinbeugen zur Vorspannung > Beinabstoß mit Abstoßstreckung (Beginn mit Öffnung des Beinwinkels) > Gegenbein gleitet nach vorn - Gewichtsverlagerung auf das gebeugte Gleitbein - Zwischenphase: Gleitphase - Knie des Gleitbeins senkrecht zum Mittelfuß - Verwringung des Rumpfes und Hüftstreckung > größere Schrittlänge - Gleiten: Abstoßbein und Arme pendeln locker aus - Bogenspannung in Hüfte > KSP in optimale Position
- 63. In welchen Skilanglauftechniken kommen Strukturelemente des Diagonalschrittes vor? - Doppelstockschub mit Zwischenschritt - Grätenschritt
- 64. Welche Bedeutung kommt der Vorverlagerung des Körpers und dem Druckpunktnehmen beim Diagonalschritt zu? - Vorverlagerung des Körpers: Abstoßvorbereitung des Beines > schnelles Beugen des Gleitbeins - Druckpunktnehmen: Stillstand des Gleitskis > nochmaliges kurzes Gleitbeinbeugen zur Vorspannung der Streckmuskulatur > aus dieser Position erfolgt Beinabstoß mit Abstoßstreckung
- 65. Welche strukturellen und technischen Unterschiede weist der Diagonalschritt im Anstieg gegenüber dem Diagonalschritt in der Ebene? - kürzere Gleitphase - Erhöhung der Schrittfrequenz - aufrechtere Körperposition - Übergang zu Sprungschritten in sehr steilen Aufstiegen - Verlängerung der Beinabstoßphase - nach vorne bringen des Unterschenkels
- 66. Welche Anforderungen werden an eine technisch richtige Arm/Stockarbeit beim Diagonalschritt in der Ebene gestellt? - Einsatz des Stockes erfolgt auf Höhe der Bindung im Winkel von 70-85 Grad > Arm ist gebeugt und stoßt sich damit ab - nach der Armbeugung erfolgt die explosive Armstreckung und das Auspendeln der Handöffnung - Stockführung verläuft parallel zum Körper - Armabstoß über Stockschlaufe und Stockgriff übertragen
- 67. Welche Bedeutung hat die Bogenspannung im Diagonalschritt? - bringt den KSP in eine optimale Position für den folgenden Bewegungszyklus
- 68. Wann endet der Stockabstoß beim Diagonalschritt in der Ebene im Vergleich zum Ende des Beinabstoßes? - Stockabstoß endet mit Beginn des Beinabstoßes - Beinabstoß endet mit Verlagerung des KSP vom Abstoßbein auf das
- 69. In welcher Reihenfolge erfolgt beim Diagonalschritt die Streckung der einzelnen Gelenke beim Beinabstoß? -Fußgelenk, Kniegelenk, Hüftgelenk
- 70. Welche Skilanglauftechniken können durch den Doppelstockschub unterstütz werden? - ohne Zwischenschritt - mit Zwischenschritt - Spurwechsel - Bogentreten
- 72. Bennen sie die elementaren Technikknotenpunkte beim Doppelschub mit einem Zwischenschritt. - Beinabstoßphase > Gleitphase > Armabstoßphase > Schwungphase
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- 73. Wie erfolgt beim Doppelstockschub mit Zwischenschritt die Koordination zwischen Arm- und Beinbewegung? - Beinbewegung mit anschließender nachfolgender Armbewegung
- 74. Unter welchen Bedingungen wird der Einsatz des Doppelstockschubes wirksamer als der des Diagonalschrittes? - Doppelstockschubes ohne Zwischenschritt: fallenden und ebenen Gelände, leichte Anstiege, Technikwechsel, hohe Beschleunigung - Doppelstockschub mit Zwischenschritt: hohe Beschleunigung, Tempoerhöhung, Technikwechsel - Diagonalschritt: ebenen und ansteigenden Gelände, steilen Gelände
- 75. Wodurch ist beim Doppelstockschub die Schubphase/Antriebsphase charakterisiert? - paralleler Stockeinsatz auf Höhe der Bindung im spitzen Winkel - Oberkörperbeuge mit Gewichtsverlagerung auf die Stöcke - Armbeugen und Armabstoß - Unterarme werden nahezu zu den Stöcken geführt
- 76. Wo und unter welchen Winkel erfolgt der Stockeinsatz beim Doppelschub? - auf Höhe der Bindung im spitzen Winkel (70-74 Grad)
- 77. Welches sind kennzeichnende Merkmale des Bogenlaufens/Umlaufens? - entspricht der Bewegungsstruktur des Diagonalschrittes, aber höhere Bewegungsfrequenz - Schrittlänge und Gleitphase kürzer - Körper nimmt je nach Bogenradius eine leichte Kurveninnenlage ein
- 78. Welches sind kennzeichnende Merkmale des Bogentretens/Umtretens? - kraftvoller Abstoß vom bogenäußeren, gekanteten Ski - vollständige Gewichtsverlagerung auf das bogeninnere Gleitbein - Rhythmuswechsel beim Fahren über die Falllinie
- 79. Welches sind die kennzeichnenden Merkmale des Spurwechsels? - Ausscheren - Spur kreuzen - Einsetzen - Beistellen
- 80. Welches sind die kennzeichnende Merkmale des Grätenschritts? - aus dem Diagonalschritt werden bei de Ski ausgeschert - Abstoß erfolgt von Skiinnenkante des Abstoßbeines - Stockeinsatz erfolgt auf Höhe oder hinter dem Körper > zeitlich verkürzt - Armarbeit im Diagonalschrittrhythmus > etwas weiter vom Körper entfernt - Abstoßrichtung der Stöcke verläuft von vorne innen nach hinten außen - nach absolvieren des Anstieges erfolgt das Einscheren des ersten Ski in Laufspur - zweiter Ski in Spur gesetzt und Übergang zum Diagonalschritt