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Ski (Fach) / Fragen+Antworten 1 (Lektion)

Prüfung schriftlich

Diese Lektion wurde von sheesh erstellt.

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  • 1. Welche Quellen liefern uns das Wissen über den Skilauf unserer Vorfahren? - Steinzeichnungen der Steinzeitjäger - Moorfunde in Skandinavien - verbale Überlieferungen durch Lieder, Sagen, Gedichte und Berichte
  • 2. Wann entstand nach heutigen Erkenntnissen der Skilauf? - 2500 v.Chr. - ca. 1900 Ski als Gebrauchsgegenstand - ca. 1900 - Gegenwart Ski als Sportgerät
  • 3. Welche Verdienste erwarb sich Fridjof Nansen hinsichtlich der Entwicklung des Skilaufs? - ermittelt anhand sprachwissenschaftlicher Untersuchungen das Altaigebiet (Ursprungsland der Ski) > schätze sie auf 5000 Jahre (ähnliche Verwendung des Skis der Völker) - Ausbreitung des Ski aufgrund der Völkerwanderung in drei Richtungen: Skandinavien, Nordasien, Ostasien - unterschiedlichen Einflüsse hinsichtlich Verwendung, Gelände und Schneebedingungen bestimmten seine Entwicklungen - Urformen des Skis in den Trittlingen zu finden (Bauern) - Einsinken in den Schnee durch Vergrößerung der Trittfläche - Vervollkommnung der Stampfgeräte zu Gleitski (Jäger, Wanderhirten)  
  • 4. Welche Verdienste erwarb sich Matthias Zdarsky hinsichtlich der Entwicklung des Skisports? - veröffentliche sein Buch "Die Alpine Lilienfelder der Skilauftechnik" - beschreibt Stemmbogentechnik, aufgrund seiner Erfahrungen, kürzeren Ski, besseren Bindungen - Ausgangspunkt eines Technikstreits (übte Kritik an Telemark - und Kristiania - Schwünge aus) - Vervollkommnung des Skilaufes - mit der Verbesserung der Skitechnik > Entstehen von Skivereinen, nationalen Skiverbänden, Wettkampfwesen
  • 5. Von wo aus unternahm der Skilauf als Mittel der sportlichen Betätigung seinen Siegeszug um die Welt? - Norwegen - 1774 erste militärische Wettkämpfe - 1843 erste nicht militärische Sportwettkämpfe in Tromsö > es begann der Siegeszug der Ski als Sportgeräte
  • 6. Woher erhielten die Halteschwünge Telemark und Kristiania ihre Namen? - alpine Schwungtechnik wurde 1886 vom Bauernsohn Sondre Auerson Norheim aus Morgeddal (Region Telemarken, Norwegen) entdeckt > Telemark -  Name "Telemark" wurde 1888 von den Bewohnern der Hauptstadt Christiania, dem heutigen Oslo, diesem Schwung verliehen, als diese bei einem Skiwettkampf am "Huseby-Hügel" gegen einen Schüler Norheims, Torjus Hemmesveit, unterlegen waren, um so eine Verwechslung mit der Schwungtechnik aus Christiania (Parallelschwung) zu vermeiden
  • 7. Wann wurden bei den norwegischen Skiweltmeisterschaften die Sprintwettbewerbe im Skilanglauf eingeführt? - 2001
  • 8. Welche der folgenden Wintersportarten stimmen den jeweiligen Skidisziplinen überein? - Skilanglauf, Skispringen, Ski Alpin, - Biathlon, nordische Kombination, Snowboarden, Freestyle, Telemark
  • 9. In welche Richtungen verliefen die Verbreitung der Ski über die Erde als Völkerwanderung? - Ausbreitung des Ski aufgrund der Völkerwanderung in drei Richtungen: Skandinavien, Nordasien, Ostasien
  • 10. Welche Technik des alpinen Skifahrens wurde in den 90 er Jahren entwickelt? - Entwicklung der Carvingtechnik
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  • Schnee und Wachs 11. Welche der folgenden Formen sind Schneekristalle? - Nadeln, amorphe Gebilde - Säulen, Platten, Prismen - Sterne, 6-strahlige Dentriden oder Plättchen - bereifte Kügelchen, unvollständige kleine Sternen und Plättchen
  • 12. Welche Eigenschaften des Schnees können durch Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lagerungsdauer, Wind und mechanische Arbeit beeinflusst werden? - Dichte, Porenvolumen, Gefüge (Anordnung der Teilchen), Verformbarkeit, Spannungen  
  • 13. Welche Metamorphoseprozesse sind in einer Schneedecke möglich? - abbauende Umwandlung - aufbauende Umwandlung - Schmelzumwandlung
  • 14. Wodurch werden kristalliner Schnee und amorpher Schnee charakterisiert? - Trockenschnee (kristalliner Schnee): Pulverschnee, Mehlschnee, windgepresster Schnee, Grießschnee, Harsch, Raufrost, Raureif - Nassschnee (amorpher Schnee): Pappschnee, nasser Grießschnee, nasser Reifschnee > Firn, "fauler" Schnee
  • 15. Was sind Nassschneearten? - Pappschnee - nasser Grießschnee - nasser Reifschnee - Firn - fauler Schnee
  • 16. Was sind Trockenschneearten? - Pulverschnee - Mehlschnee - Grießschnee - Reifschnee - Harsch
  • 17. Welche Eigenschaften besitzt Harsch? - sehr geringe Dichte - schwer deformierbar - poröse Schneedecke - große Eiskristalle - Entstehung: langzeitig durch mehrmaligen Wechsel von Schmelzen und Gefrieren  
  • 18. Welche Eigenschaften besitzt Mehlschnee? - feinkörnig, zerbrochene Kristalle des Pulverschnee - große Dichte, zusammengepresste Schicht - Entstehung: langzeitig durch Windeinfluss
  • 19. Welche Eigenschaften besitzt Pulverschnee? - geringe Dichte, hohe Porosität - scharfkantige Nadeln - Entstehung: kurzzeitig bei Forsteinbruch
  • 20. Welche Eigenschaften besitzt Pappschnee? - große Dichte, hoher Feuchtigkeitsgehalt - zusammengedrückte glatte Fläche - Entstehung: kurzzeitig bei Temperaturanstieg über dem Gefrierpunkt
  • 21. Welche Eigenschaften besitzt Firn? - geringe Dichte, hohe Wasseranteile - grobe, runde Eiskristalle - Entstehung: kurzzeitig aus Harsch bei Temperaturanstieg
  • 22. Welche Eigenschaften besitzt fauler Schnee? -geringe Dichte, hoher Wassergehalt - geschmolzene, runde Eiskristalle - Entstehung: langzeitig durch hohen Wasser.- und Schmutzgehalt
  • 23. Worin können die Ursachen für Temperaturunterschiede der Schneedecke einer Wettkampfstrecke liegen? - unterschiedliche Sonneneinstrahlung auf der Strecke - Temperatur variiert im Streckenverlauf - Anzahl der Läufer, die die Strecke passieren - Luftfeuchtigkeit
  • 24. Warum werden Ski gewachst? - kleinen Wassertropfen bewirken Schmiereffekt zwischen Ski und Schnee - gleiten des Skis - entstehende Reibung zu reduzieren - Gleitwachs: Reibung zwischen Schnee und Ski verringern > Erhöhung der Gleitfähigkeit - Steigwachs: Reibung zwischen Schnee und Ski zu erzeugen> Verbesserung der Hafteigenschaft - Pflege der Laufsohle und Schutz bei Transport sowie längerer Lagerung > Reinigung und Auftragen von Paraffin
  • 25. Was sind ausschlaggebende Faktoren für die Wachsauswahl in der klassischen Technik? - gleiten und steigen können - zwei unterschiedliche Fähigkeiten des Skis - Temperatur und Luftfeuchtigkeit, manchmal auch die Windverhältnisse  
  • 26. Was sind ausschlaggebende Faktoren für die Wachsauswahl in der Skatinglauftechnik? - höchste Geschwindigkeiten verleihen - Gleitreibung auf der Lauffläche auf ein Minimum reduziert - verhindert Eindringen der Schneekristalle in die poröse Lauffläche der Ski - bei warmen Witterungsbedingungen: Wassergehalt des Schnee viel höher > Wachsbelag durch verstärkte abstoßende Eigenschaften eine verbesserte Gleitreibung - Temperatur und Luftfeuchtigkeit, manchmal auch die Windverhältnisse
  • 27. Was sind ausschlaggebende Faktoren für die Wachsauswahl? - Lauftechnik - Schnee- bzw. Lufttemperatur - Schneeart, Schneebeschaffenheit, Spurfestigkeit - Luftfeuchtigkeit, Schneefeuchte - Witterung - Streckeneigenschaften - konditionelle Fähigkeiten
  • 28. Welche Wachsempfehlung geben sie bei -3 bis -5 Grad und Pulverschnee für die klassische Technik? - Klister: Swix Kr 30 - Hartwachse: Swix V30 Blue - Paraffin: CH 7
  • 29. Was wachsen sie bei altem Schnee -1 Grad und Pulverschnee bei -3 Grad für die klassische Technik? - Klister: Swix Kr 30 - Hartwachse: Swix V50 Violett - Paraffin: CH 7
  • 30. Was wachsen sie bei Neuschnee -12 Grad für die klassische Technik - Hartwachs: Swix V20 Green - Klister: Swix Kr 30 - Paraffin: CH 4
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  • 31. Was wachsen sie bei Neuschnee 4 Grad für die klassische Technik? - Hartwachs: Swix VR75 - Klister: Swix Kr 50 - Paraffin: CH 10
  • 32. Was wachsen sie bei Neuschnee 0 Grad für die klassische Technik? - Hartwachs: Swix V55 Red special - Klister: Swix Kr 50 - Paraffin: CH 10
  • 33. Was wachsen sie bei alten Schnee -12 Grad für die klassische Technik? - Hartwachs: Swix V30 blue - Klister: Swix Kr 20 - Paraffin: CH 14
  • 34. Was wachsen sie bei gefrorenen Schnee -2 Grad und Nassschnee -3 Grad im Bereich der Wachsfuge bei der Diagonalschritttechnik? - Hartwachs: Swix V50 violett - Klister: Swix Kr 50
  • 35. Was wachsen sie bei nassen Schnee 4 Grad im Bereich der Wachsfuge (Abdruckzone) bei der Diagonalschritttechnik? - Klister: Swix Kr 70
  • 36. Wie wird ein Laufski für die Skatingtechnik bei Minusgraden gewachst? - Säubern, Paraffin (Swix CH7/6) auf der Gleitzone aufbügeln, Abkühlen lassen, Abziehen des Paraffins mit der Abziehklinge und ausbürsten der Gleitfläche  
  • 37. Erkennen sie die richtige Reihenfolge der Grundbehandlung im klassischen Langlaufski! - Abwachsen, Säubern, Paraffin auf Gleitzone aufbügeln, Abkühlen lassen, Abziehen des Paraffins mit der Abziehklinge und ausbürsten der Gleitfläche, Auftragen des Steigwachses im Bereich der Steigzone, Verreiben des Steigwachses mit dem Korken im Bereich der Steigzone
  • 38. Erkennen sie die richtige Reihenfolge der Grundbehandlung eines Langlaufskis für die Skatingtechnik! - Säubern, Paraffin auf der Gleitzone aufbügeln, Abkühlen lassen, Abziehen des Paraffins mit der Abziehklinge und ausbürsten der Gleitfläche
  • 39. Wie wachsen sie ein Abfahrtsski bei 0 Grad? - Säubern, Paraffin (Swix CH8) auf der Gleitzone aufbügeln, Abkühlen lassen, Abziehen des Paraffins mit der Abziehklinge und ausbürsten der Gleitfläche
  • 40. Welche Geräte benötigen Sie zur Wachspräparation der Ski? - Wachskorken, Wachsbock/ Skispanner, Bügeleisen, Acryl-Plexi Abziehklinge, Klisterspachtel, Bürste