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Pädagogische Diagnostik (Fach) / Vorlesung 3 (Lektion)
- Grundsätze der Variabilität und Proportionalität mit Beispielen kennen Proportionalität:LEKs sollen den Unterricht abbilden bezüglich: Inhalte und Kompetenzenmündliche, schriftliche oder praktische AnteileAufgabenformen Anforderungstypen-/ bereiche VAriabilität:LEKs aus Gründen der Fairness abwechslungsreich gestalten bezüglich:Aufgabenformen Anforderungstypen
- Welche Entscheidungen bei der Konzipierung von Tests beeinflussen Validität und Reliabilität in welcher Weise? Konzeption einer LEK:Auswahl der Inhalte und KompetenzenMündlich, schriftlich oder praktisch testen?Festlegen des Umfangs (viele kleine Aufgaben reliabler, wenig große sind meist valider)Auswahl der AufgabenformenFestsetzen der AnforderungsbereicheFormulierung der AufgabenAnordnung der AufgabenAusarbeiten einer Musterlösung und Punktezuweisung
- Aufgabenformen und deren Vor-/ und Nachteile kennen geschlossene Form +hohe Auswertungsobjektivitätwenig Zeit zum Korrigierenhohe Reliabilität- hoher Aufwand bei ErstellungRaten möglich ; Ausschließen falscher Antwortenkeine Kreativität/ Lösungsprozess/ aktives Wissen halboffene Form +AuswertungsobjektivitätAuswertung nimmt wenig Zeit in Anspruchhohe Reliabilität (viele Aufgaben in kurzer Zeit)aktives Wissen-keine Kreativitätkeine Erfassung des Lösungsprozesses offene Form+ Erfassung des Lösungsprozesseskreative Lösungen möglich mäßiger AufwandErfassen von aktivem Wissen -hoher Aufwand (Musterlösung/ Auswertung)geringe Auswerterobjektivitätgeringere Realiabilität (weniger Aufgaben pro Test)großer Stichprobenfehler
- Stichprobenfehler erklären können, Anwendung auf ein Beispiel je nach Bestimmung des UmfangsAbweichung zwischen "Grundkönnen" und "Prüfungskönnen"Beispiel: Vokabeltest
- Prinzipien bei der Zuordnung von Punkten kennen (auch bei Auswahlaufgaben) Erwartungshorizont: legt fest, für welche (Teil-)Leistung wie viele PunkteMusterlösung immer vor der Durchführung --> höhere Objektivität, Transparenz bei der Rückmeldung Transparenz: zu erreichende Punkte bei jeweiliger Aufgabe nennen"zerlegbare Leistungen": logisch nicht in weitere Teilleistungen zerlegbar (jeweils einen Punkt)Punktevergabe anhand von Musterlösung/ Erwartungshorizont (alternativ: "partial credit")bei Auswahlaufgaben: pro richtige Antwort einen Punkt (Minuspunkt für falsch gesetztes Kreuz)
- Verschiedene Arten von Auswahlaufgaben kennen dichtome Auswahlaufgaben (wahr/ falsch)Multiple-Choice
- Konkrete Beispiele zum Testen bestimmter Kompetenzen in den eigenen Fächern kennen (Seminare) Beispiel Biologie: Kompetenzorientierung --> Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Kommunikation, Bewertung
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