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Medizin (Fach) / Betriebsmedizin (Lektion)

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  • Sozialgesetzbücher Sozialgesetzbuch V    gesetzliche Krankenversicherung Sozialgesetzbuch VI   gesetzliche Rentenversicherung Sozialgesetzbuch VII  gesetzliche Unfallversicherung Sozialgesetzbuch IX   Rehabilitation und Teilhabe
  • Kriterien einer Berufskrankheit nach §9 SGB VII 1. nach Erkenntnis der medizinischen Wissenschaft 2. durch besondere Einwirkungen verursacht (Ursache-Wirkungs-Prinzip) 3. denen bestimmte Personengruppen 4. durch ihre versicherte Tätigkeit 5. in erheblich höherem Grad ausgesetzt sind (Verdoppelung Erkrankungsrisiko) als andere 6. Berufskrankheit in BK-Liste (Öffnungsklausel im Paragraphen enthalten) 7. neue BK vorgeschlagen durch ärztlichen Sachverständigen, Aufnahme in Liste durch Bundesregierung mit Zustimmung Bundesrat
  • Öffnungsklausel BK Krankheit, die nicht in der Rechtsverordnung BK-Liste aufgeführt ist, kann trotzdem anerkannt werden, wenn neue Erkenntnisse dies begründen
  • Arbeitsbedingte Erkrankungen Krankheiten im Sinne SGB V, die hinsichtlich Erscheinungsbild, Dauer, Behandlungsbedürftigkeit und Ursache der Arbeit zuzuordnen sind, ohne die Kausalvoraussetzungen einer BK zu erfüllen
  • Voraussetzungen Anerkennung BK Einwirkungskausalität:Zusammenhang versicherte Tätigkeit und schädigende Einwirkung Haftungsbegründende KausalitätZusammenhang schädigende Einwirkung und Erkrankung Haftungsausfüllende KausalitätZusammenhang berufsbedingte Erkrankung und BK-Folgen
  • Stationen BK-Verfahren Meldung an UV-Träger Ermittlung von Amts wegen mit Info Staatlicher Gewerbearzt, Erhebung Arbeitsanamnese und Erstellung Zusammenhangsgutachten Feststellung BK Entscheidung Leistungen ggf. Widerspruch
  • BK: Versicherungsfall / Leistungsfall Grundsatz Rehabilitation vor Rente Reha: Versicherungsfall Entschädigung: Leistungsfall Leistungsfall beginnt ab MdE = 20% MdE = 100%: Vollrente Vollrente entspricht 2/3 des bisherigen Verdienstes
  • BK Blei = BK 1101 Anorganische Bleiverbindungen:- Vorkommen Bleifarben, Akkus, Bleiglas, spez. Kunststoffe, Keramik- Aufnahme oral, inhalativ- Tox Hämsynthese, glatte Muskulatur, periphere Nerven- Speicherung im Knochen- Klinik Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Darmkoliken, Fallhand, Bleisaum am Zahnfleischrand- Diagnose BB, Delta-ALA, Koporphyrin-III Organische Bleiverbindungen:- ZNS-Symptome, RR-Abfall- Vorkommen v.a. früher in Benzin- Aufnahme transdermal
  • Belastungs- Beanspruchungskonzept Belastung: vorgegebene fremd- oder selbstbestimmte Anforderung (Aufgabe) Beanspruchung: - individuelle Reaktion des Organismus beim Erbringen einer Leistung - abhängig von persönlicher Leistungsfähigkeit - äußert sich in Herzfrequenz, Atemzeitvolumen, psychischer Ermüdung ...
  • Energieumsatz Grundumsatz:Energiemenge zur Aufrechterhaltung von 37° KT bei Raumtemperatur ohne Bewegung100kJ / kgKG (100kJ=24kcal) Leistungsumsatz:Energiemenge pro Tag für zusätzliche Arbeit. PAL-Faktoren (Physical Activity Level). Gesamtumsatz: Grundumsatz + Leistungsumsatz
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  • Energieumsatzbestimmung indirekte Kalorimetrie: 1l O2-Verbrauch = 4,8kcal respiratorischer Quotient: O2-Aufnahme / CO2-Abgabe = 0,82 (abhängig von Nahrungsmitteln)
  • Dynamische und statische Arbeit Dynamische Arbeit: HF und O2-Aufnahme etwa proportional bis etwa 110bpm nicht ermüdend und aerob, danach anaerob mit Laktatazidose Statische Arbeit: Haltungsarbeit und Haltearbeit nur bis etwa 50% aerob
  • niedrigere physiologische Leistungsfähigkeit der Frauen Muskelmasse ca. 10% weniger Hb geringer Mitochondriendichte in Muskeln ca. 20% niedriger ==> O2-Aufnahme/kgKG um ca. 20% niedriger
  • Dauerleistungsgrenze - Grenze, bis zu der statische oder dynamische Arbeit ohne zunehmende muskuläre Ermüdung erbracht werden kann - ca. 110bpm bzw. 30l/min O2 bei Untrainierten - Nettoherzfrequenz: HF(Bel) - HF(Ruh) < 30-35bpm
  • Ermüdung und Erschöpfung physische Ermüdung- Folge körperlicher Arbeit oberhalb Dauerleistungsgrenze- Abnahme Leistungsfähigkeit, Koordinationsstörungen psychische Ermüdung- langdauernde Arbeiten mit hohen Anforderungen an Konzentration, geistige Regsamkeit, Geschicklichkeit sowie monotone Tätigkeiten, schlechte Umgebungsbedingungen, Konflikte, Sorgen, Krankheiten- Beeinträchtigung Denken, Entscheiden, gestörte sinneswahrnehmungen, Depression, Angst, Reizbarkeit- kann schlagartig aufgehoben werden Erschöpfung
  • BK 5101 schwere oder wiederholt rückfällige Hauterkrankung am häufigsten angezeigte, am dritthäufigsten anerkannte BKaktuell noch UnterlassungszwangVoraussetzung Anerkennung: 1) Zusammenhang mit Arbeit; 2) schwer (Behandlung über mind. 6m) oder wiederholt rückfällig (mind. 2x rückfällig); 3) Unterlassung am Häufigsten: kumulativ toxisches Ekzem: Auslöser eher wässrig als öligktE oft Wegbereiter für allergisches Ekzem: Allergene dringen tiefer ein, aktivieren T-Ls --> Typ IV Reaktion; Streuung möglich weitere Probleme: Urtikaria, gewerbliche Akne (Mineralöle, Teer, chlorierte aromatische KW), Dermatomykosen (Badebetriebe, Molkereien, Schlachthöfe, Bergbau), Strahlenschäden Prävention: Expositionsschutz, z.B. Vermeiden gepuderter Latexhandschuhe; Handschuhe; Hautschutz
  • Urticaria "Nesselsucht" also Erscheinung wie nach Brennnesseln: Rötung (Erythem), Bläschenbildung (Quaddeln) Auslöser oft Allergene, z.B. Holz, Mehl, Haare, Eiweiß, PVC
  • Ruß, Rohparaffin, Teer, ähnliche Stoffe BK 5102: Hautkrebs oder entspr. Präkanzerosen Auslöser intensiver Hautkontakt, oft durch mangelnde Hygiene PAKs als eigentlicher Auslöser Biomonitoring wäre Benzo[a]pyren initial juckende, entzündliche oder ekzematöse Veränderung, im Verlauf Melanose, dann Teer- oder Pechwarzen; Entartung nach 3-4a, meist Spinaliome Vorsorge: bei hautkrebserregenden Stoffen (ehem. G4)
  • BK5103 Krebs durch natUV Plattenepithel-ca, multiple aktinische Keratose durch natUV Melanome, Basaliome nur relativ mit Sonnenlicht verbunden, deshalb keine BK UVA, UVB aktinische Keratose: raue, schuppige Areale in Sonnenlicht ausgesetzter Haut; "multipel" bedeutet hier mehr als 5/a oder mehr als 4qcm Tropen, große Höhe verstärktes Auftreten insgesamt Gefährdung: draußen Arbeitende Prävention: S drinnen arbeiten T Beschattung O morgens, abends arbeiten, mittags Nordseiten P 4H (Hemd, Hose, Hut, hoher Lichtschutzfaktor) Vorsorge: früher nach G4, jetzt nach GnatUV
  • BK 6101 Augenzittern der Bergleute BK 6: sonstige Ursachen historische BK um 1900 Nystagmus Ursache: schlechte Beleuchtung, Methanvergiftung, O2-Mangel
  • BK 4301 obstruktive Atemwegserkrankung durch Allergie inklusive Rhinopathie aktuell noch Unterlassungszwang Wirkung: Sensibilisierung mit nachfolgender Antigen-Antikörper - Rkt, v.a. Typ-1-Rkt, tlw. auch Typ III Rkt (EAA) Stadium 1: Rhinopathie, bei mehr als 90% in ersten 5 JahrenStadium 2: danach EtagenwechselStadium 3: unspezifische Hyperreagibilität auch auf andere Noxen Diagnose: Klinik, Labor, LuFu, inhalativer Provokationstest Prävention: Staubschutzmaßnahmen, Allergenkarenz Vorsorge: ehem. G23
  • BK4302 obstruktive oder chemisch-irritative Atemwegserkrankung aktuell noch Unterlassungszwang Ammoniak, Chlorwasserstoff, Halogene, nitrose Gase, Schwefeldioxid, Schwefelwasserstaub, Metallstäube, Säuren und Laugen, Formaldehyd; Prototyp: Isocyanat-Asthma Wirkung: chemisch-irritative Stoffe reizen Schleimhäufe oberer Atemtrakttoxische Substanzen reizen mittlere / untere Atemwege--> Schwellung, Sekretion, später Emphysembei nitrosen Gasen, Phosgen, Dimethylsulfat: tox. Lungenödem möglich Sy: Atemnot, Husten, Auswurf, Konjunktivitis Diag: Auskultation, RTX, LuFu Vorsorge: G23, G27
  • BK 4203 Adeno-ca durch Nasenhaupt- und NNH durch Stäube Eichen- und Buchenholz Holzindustrie, holzverarbeitende Gewerbe Latenz von oft > 30a oft von mittlerem Nasengang ausgehend, Einbruch in Siebbeinzellen, Orbita, vordere Schädelbasis Klinik: Blutungen, Sekrete, Borken, Fremdkörpergefühl; später Kopfschmerzen; einseitige Nasenatmung Prävention: Substitution; Absaugung G44; Nachuntersuchungen mit Endoskop empfohlen
  • Kühlschmierstoffe - lipophile und hydrophile KSS - viele Additive (Entschäumer, Biozide, Stabilisatoren, Korrosionsinhibitoren)problematische Additive: - Natriumnitrit - heute verboten, kann aber durch Bakterien entstehen           - Naphthylamin: Blasenkanzerogen; Korrosionsschutz           - Phenylamin: K-Schutz; mit Nitrit: Nitrosamine; hautgefährdend           - Formaldehyd, Pentachlorphenol: Biozide Gefahrstoffe: - N-Nitrosamine; Mikroorganismen; Metalle Gefährdungen: Haut: v.a. ktE; obstruktive Atemwegserkrankungen, aber wohl sehr selten; Krebs Schutz: KSS-Pflege: regelmäßiger Wechsel, Kontrolle Nitrit+KeimzahlenKapselung, Absaugung, ReinigungP: PSA
  • Schicht- und Nachtarbeit Schichtarbeit: Arbeit zu wechselnden oder ungewöhnlicher TageszeitNachtarbeit: zwischen 23 und 6 Uhr, die länger als 2h dauertNachtarbeitnehmer: mindestens 48d im Jahr Nacht- oder Wechselschicht Probleme: -Schlafdauer, Schlafqualität- Störung sozialen Lebens- Magen-Darm, Kardiovask, pot. cancerogen Empfehlungen: -Vorwärtsrotation- nicht mehr als 4 Nachtschichten- Freischichten ebenfalls 3-4d- kein Coffein, kein C2, Achtung Übergewicht, Achtung Helligkeit, Achtung Lärm... Cave:Jugendliche, MutterschutzAnspruch auf "Vorsorge"Gefährdet: chronisch Magen-Darm, Stoffwechsel, Anfallsleiden, Psychiatrische Probleme
  • Leitmerkmalmethode - manuelles Heben, Halten, Tragen- ziehen, schieben- Ganzkörperkräfte- manuelle Arbeit- Körperfortbewegung Tabellen zur Kalkulation mit Wichtungen Zeit und Belastung Ergebnis: Punktewert zur Belastung <20: alles okay20-<50: Maßnahmen für minder belastbare Personen sinnvoll50-<100: Maßnahmen sind zu prüfen; Vorsorge ist anzubieten>100: Maßnahmen sind erforderlich; Vorsorge ist anzubieten
  • Hitzearbeit ab ca. 25°C Raumtemperatur selbst bei Ruhe SchwitzenKlimasummenmaß = T + Feuchtigkeit + LuftgeschwindigkeitKlimasummenmaß + Wärmestrahlung = korrigierte EffektivtemperaturZusätzlich muss Arbeitsschwere beurteilt werden. Probleme: allgemeines (kardvask Belastung, Konzentration...)- Hitzekollaps, Hitzschlag, SonnenstichT: Abschirmung, klimatechnische MaßnahmenO: Verlegung Arbeit in kühle Morgen- und Abendstunden, EntwärmungsphasenP: Hitzeschutzkleidung, Ausgleich Flüssigkeitsverlust Gesetze: Mutterschutz, Jugendarbeitsschutz Probleme bei karvask, endokrin, gastroint., pulm., Anfall, Sucht, Adipositas
  • Kältearbeit Arbeit in Räumen mit Temperaturen < -25°C Probleme: Unterkühlung, Erfrierung, RR-Anstieg (periph. Vasokonstr.), Muskelsteifigkeit, Leistungsabfall Prävention: Schutzkleidung Gesetze: Verbot in Mutterschutzg., Jugendarbeitsschutzg. Probleme: bei kardvask, pulmo, renal, Haut, Rheuma, Epilepsie, Sucht
  • Arbeitsschutzgesetz recht allgemeines Gesetz, regelt v.a. Pflichten des Arbeitgebers bezüglich der Gefährdungen und Rechte der Aufsichtsorgane Kern-Bestandteile: §4 ==> Gefährdungen möglichst gering halten            Gefährdungen sind möglichst an ihrem Ursprung zu bekämpfen            Stand der Technik, Hygiene, Arbeitsmedizin§5 ==> Gefährdungsbeurteilung§10 Erste Hilfe§11 Arbeitsmedizinische Vorsorge§12 Unterweisung aber auch Dokumentationspflichten, Unterweisungspflichten...
  • Gefährdungsbeurteilung, wo steht die Àrbeitsschutzgesetz §5
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  • PSA, Regeln und Klassen Laut PSA-Benutzerverordnung Es darf nur PSA verwendet werden, die - den gesetzlichen Anforderungen entsprechen- Schutz gegen die Gefährdung bieten, ohne selbst eine größere Gefährdung zu verursachen- für die Bedingungen am Arbeitsplatz geeignet sind- den ergonomischen und gesundheitlichen Anforderungen des Beschäftigten entsprechen Klassen:I: sollen vor geringfügigen Gefährdungen schützen; einfache CE-KennzeichnungII: weder I noch III; mit Baumusterprüfung, einfache CE-KennzeichnungIII: vor tödlichen oder irreversibel schädigenden Gefahren; mit Baumusterprüfung, CE mit Nummer
  • Okklusionseffekt Feuchtigkeits- und Hitzestau unter Handschuhen --> Abtransport Lipide, Säureschutzmantel der Haut --> Wassereinlagerung in Hornschicht --> Aufquellen der Haut und Verlust der Barrierefunktion --> Verminderung mechanische Belastbarkeit, Erhöhung Infektionsgefahr und tieferes Eindringen von Chemikalien
  • Schutzhandschuhe gegen Chemikalien, Materialreaktionen Penetration = Eindringen durch Löcher im Handschuh Permeation = Chemikalien durchwandern Handschuhmaterial Degradation = Handschuhe werden durch Chemikalie verändert / abgebaut
  • Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken 4 Kriterien: gegen Abrieb gegen Schnitte gegen Weiterreißen gegen Stiche
  • Atemschutz, FFP-Klassen FFP 1: Leckage höchstens 25%, im Mittel 22%; nicht toxische, nicht fibrogene Stäubemax. 4x max. Arbeitsplatzkonzentration FFP 2:11%, 8%gesundheitsschädliche Stäube, Nebel und Rauchemax. 10x max. Arbeitsplatzkonzentration FFP 3:5%, 2%giftige, krebserregende, radioaktive Stoffe, Mikroorganismenmax. 30x max. Arbeitsplatzkonzentration
  • Lärm, welche Gesetze ArbSchG LärmVibrationsArbSchV TRLV 0 bis 3(Technische Regel zur LärmVibrationsArbSchV) Arbeitsstättenregel ASR A3.7 diverse Normen
  • LärmVibrationsArbeitsSchutzVerordnung, Inhalt Gefährdungsbeurteilung Messung Fachkunde Auslösewerte Maßnahmen zur Minderung Gehörschutz
  • TRLV Technische Regel LärmVibrationsArbSchV 1. BeurteilungFrequenzkurven A, CAuslösewerteMittelwertberechnungenHinweis Schwangere 2. Messung 3. Maßnahmen(STOP)z.B. leise Maschinen, Raumakkustik
  • ASR A3.7, Inhalt Beurteilungspegel Lr : Dauerschallpegel in dB(A) + Impulszuschlag + Informationszuschlag (Impulse sind erhöht störwirkend, Töne, die Informationen tragen, sind noch störender, da sie noch mehr ablenken) geistige Tätigkeit Lr max. 55dB(A) mittlere geistige Tätigkeit Lr max. 70dB(A) --> Grenzwerte für Fremdgeräusche Anforderungen an Raumakkustik (Reduktion Nachhall)
  • psychische Fehlbelastung, Langzeitfolgen - körperlich (RR, GI, KS, Schlafstörungen, Immun...) - seelisch (Depression, Burnout, Angst...) - emotional (geringere Arbeitsleistung, Passivierung) - Verhalten (Suchten, Essstörungen...)
  • psychische Belastung, Demand-Control - Modell Vier Felder Tätigkeitsspielraum - Anforderungen high - low: Low Strain Job high - high: active Job low - low Passive Job low - high: High Strain Job !!
  • psychische Fehlbeanspruchung, Indikatoren 1. Betriebliche Daten- auffälliges Unfallgeschehen- Krankenstand, Fehlzeiten- Fluktuation 2. Arbeitsprozesse- schlechte Qualität des Produkts- Bruch Arbeitszeitgesetz, viele Überstunden etc.- viele Störungen/Unterbrechungen 3. Gesundheit der Beschäftigten- Resignation, Innere Kündigung, Erschöpfung- Suchtverhalten- Häufung psychischer Erkrankungen 4. Soziales Klima- häufige Konflikte, Kompetenzgerangel- aggressives Verhalten, disziplinäre Probleme, Gewalt- Mobbing
  • Gefährdungsbeurteilung Psyche, mögliche Vorgehensweisen standardisierte Mitarbeiterbefragung Checklisten moderierte Gruppenanalyse Beobachtungsinterviews
  • Atemschutz, Auswahlkriterien Chemikalien bzw. Biostoffe, vor denen geschützt werden soll am Arbeitsplatz vorherrschende Atmosphäre und Platzverhältnisse Verwendungszweck (z.B. Tragezeit, Bewegungsnotwendigkeit) Eigenschaften des Trägers
  • Atemschutzgeräte, Gruppeneinteilung Gruppe 0Schlauch- oder gebläsegestützte Geräte mit Helm oder Visir, aber ohne Maske Gruppe 1Gerätegewicht bis 3kg, Widerstand bis 5mbarz.B. Halbmasken FFP1-3, Filtergeräte P1-2, gebläsegestützte Filtergeräte mit Voll- oder Halbmaske, Druckluftschlauchgeräte mit Ausatemventilen Gruppe 2Gerätegewicht 3-5kg oder Widerstand >5mbarFiltergeräte P3, verschiedene Schlauchgeräte Gruppe 3frei tragbare Isoliergeräte
  • Atemschutzgeräte, welche Gruppen welche Vorsorge Gruppe 0: keine Gruppe 1: Angebot; keine, falls Tragezeit <30 Minuten / Schicht Gruppe 2+3: Pflicht "G26.III": schwerer Atemschutz der Feuerwehr, Eignung aufgrund gesetzlicher Regelung
  • Gefährdungsbeurteilung, gesetzliche Grundlage ArbSchG, §5 aber auch: ArbeitsmittelnutzungsverordnungArbeitsstättenverordnungBiostoffverordnungLastenhandhabungsverordnungMutterschutzgesetzGefahrstoffverordnung
  • Gefährdungsbeurteilung, 7 Schritte Analyse Beurteilung Setzen von Zielen Entwicklung von Lösungsalternativen Auswahl der Lösung Durch- und Umsetzung der Lösung Wirkungskontrolle
  • Gefährdungsbeurteilung, 12 Punkte OrganisationArbeitsplatzgestaltungErgonomieMechanikElektrikGefahrstoffeBrände & ExplosionenBiostoffespezielle physikalische EinwirkungenPsycheSonstigeMutterschutz
  • PSA, Kategorien Kategorie 1:einfache PSA, die vor geringfügigen Risiken schützen sollen Kategorie 2:nicht Kat 1, nicht Kat 3 Kategorie 3:schützt vor tödlichen Gefahren und irreversiblen Gesundheitsschäden