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Psychologie (Fach) / Steop A2 19/20 (Lektion)
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- Differenzierung: Verhaltensmedizin kpsy • Zusammenspiel von psychischen und körperlichen Prozessen bei körperlichen Beschwerden und Erkrankungen •Welches Verhalten trägt zur Vorbeugung, Erwerb oder Erhaltung von Krankheiten b
- Differenzierung: Klinische Neuropsychologie • Erforschung und Behandlung von Störungen des zentralen Nervensystems »Teilgebiet der Klinischen Psychologie • Funktionsstörungen des Gehirns, die das »Denken »Fühlen »Handeln beeinflussen • Aufdecken von Störungen, die allein durch neurologische (medizinische) oder körperliche Untersuchungen nicht zu entdecken sind
- KlientIn vs. PatientIn KlientIn: Psychologische Tätigkeit im Sinne der Unterstützung zu selbständigem, erfülltem Leben »Therapie als Hilfestellung • PatientIn: Personen werden eher im Störungs- , bzw. Krankheitssinn als zu behandelnd betrachtet • Theorie! In der Praxis richtet sich das oft nach dem Setting und Verständnis des Arbeitskontextes, aber auch der eigenen Sozialisation. »Reflektion des eigenen Menschenbildes
- psychisch kpsy die PSyche betreffend, psychische Probleme
- Psychologisch, kpsy die Psychologie betreffend, psychologische Fragestellungen
- Berufsfelder der Klinischen Psychologie • Psychische Störungen • Körperliche Störungen mit psychischen Faktoren »Psychophysiologische Störungen »Somatische Erkrankungen und psychische Belastung »Somatoforme Störungen »Körperliche Erkrankungen mit psychischen Faktoren • Psychische Extremsituationen • Psychische Folgen akuter Belastung • Entwicklungskrisen und psychische Krisen
- Merkmale von Gesundheit Abwesenheit von Krankheit Subjektives Wohlbefinden auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene Funktionale und statistische Norm: • Statistische Norm: Abweichungen von einem Wert • Funktionale Norm: Kann eine Person soziale Aufgaben und Rollen adäquat erfüllen? Gesellschaftlich bestimmte Leistungsfähigkeit
- Bereiche der Wirtschaftspsychologie • Arbeitspsychologie • Organisationspsychologie • Markt- & Konsumpsychologie • Ökonomische Psychologie
- Handlungstheorie von W. Hacker Arbeit ist bewusste, zielgerichtete Tätigkeit; • gerichtet auf die Verwirklichung eines Ziels als vorweggenommenes Resultat, das • vor dem Handeln ideell gegeben ist. • Arbeit wird willensmäßig auf das bewusste Ziel hin reguliert. • Arbeit formt Persönlichkeit und Einstellungen. • Jede Arbeitstätigkeit ist gesellschaftlich bestimmt und eingebettet in gesellschaftliche Werte
- Ziel - Operatives Abbildsystem (OAS) OAS bildet alle Abschnitte der Arbeitstätigkeit ab: gewünschte Zielvorgaben, Wissen um Arbeitsmaterialien, Funktionsweisen von Maschinen, Eingriffspunkte in den Produktionsprozess, subjektive Freiheitsgrade, fungiert als Sollwert beim rückgekoppelten Soll-Ist-Vergleich und entspricht einem Prototyp oder Schema. Ist besonders effektiv, wenn es aus visuell-anschaulichen und begrifflich-abstrakten Doppelkodierungen besteht, weil ein schnelles Abrufen von Informationen gewährleistet.
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- Regulationsprozesse auf 3 Ebenen • Sensomotorische Regulationsebene: Handlungssteuerung durch das Zusammenspiel von Bewegungen und Sinnesempfindungen (Beispiel: Satz-schreiben) • Perzeptiv-begriffliche Regulationsebene: Handlungssteuerung durch Signale und Begriffe • Intellektuelle Regulationsebene: Handlungssteuerung durch Denken, Analysieren und Planen
- Arbeitszufriedenheit die generelle Einstellung zur Arbeit und vor allem die allgemeine Bewertung der Arbeit, eine komplexe Summation von Zufriedenheiten mit einzelnen Arbeitsaspekten, eine subjektive Erfahrung.
- Modell von Bruggemann et al. (1975) Verschiedene (Un)zufriedenheiten resultieren aus dem Vergleich zwischen aktuellen Belohnungen (Ist-Zustand) und den erwarteten Belohnungen (Soll-Zustand).
- Motivation: 4 Phasen des Rubikonmodells von H. Heckhausen Prä-dezisionale Phase: Prä-aktionale Phase: Aktionale Phase Post-aktionale Phase:
- Eigenschaftstheorien Beginn mit den „great man“- Theorien: Es gibt bestimmte angeborene und ererbte Merkmale, die eine Führungsperson ausmachen, z. B. Körpergröße, Eigenschaften wie Dominanz, Selbstvertrauen und emotionale Stabilität. Ziel: Entdeckung von hohen Korrelationen zwischen Personenmerkmalen und Führungserfolg.
- Nachgewiesene Charakteristika von erfolgreichen Führungskräften (Yukl, 2010) Hohes Potenzial mentale und körperliche Energie und Stresstoleranz Selbstvertrauen Interne Kontrollorientierung Emotionale Reife Persönliche Integrität Bedürfnis nach Macht Hohe Leistungsmotivation Geringes Affiliationsbedürfnis
- „Leadership styles“ Eine klassische Führungstypologie stammt von Kurt Lewin. Auf Basis von Laborexperimenten formulierte er 3 Stile: • Demokratischer Führungsstil: Führungskräfte diskutieren Aufgaben und Ziele in der Gruppe; Mitentscheidung, Transparenz . Hohe Zufriedenheit bei den Mitarbeitenden. • Autokratischer Führungsstil: Führungskräfte bestimmen und steuern die Aufgaben und Ziele. Tätigkeiten werden nach eigenen Vorstellungen verteilt und nicht von den Mitarbeitenden. • Laissez-faire: Führungskräfte lassen den Mitarbeitenden Freiheit bei der Arbeit und vermeiden Beurteilunge
- Ohio-Studien (Fleishman et al.) Zwei Verhaltensdimensionen • Consideration: Beschreibt den Grad an Mitarbeiterorientierung. Auf eine gute Beziehung, gegenseitiges Vertrauen wird Wert gelegt; Sensibilität für Gefühle, Offenheit gegenüber Vorschlägen. • Initiating structure: Beschreibt den Grad der Aufgabenorientierung. Führungskräfte definieren und strukturieren Ziele und Aufgaben.
- „Managerial Grid“-Modell (Black & Mouton, 1960er Jahre) Das Modell baut auf den Ergebnissen der Ohio- und Michigan-Gruppe auf, sieht den idealen Führungsstil in einer gleichermaßen hohen Ausprägung an „Personen- und Aufgabenorientierung“ und unterscheidet zwischen verschiedenen Führungsstilen, je nachdem ob die Personenorientierung und die Aufgabenorientierung hoch oder niedrig ausgeprägt sind.
- Kritik am „Managerial Grid“-Modell In empirischen Studien konnte der Zusammenhang zwischen 9.9-Ausprägung des Führungsstils und Führungseffektivität nicht nachgewiesen werden. Vernachlässigung von Situationsvariablen – dadurch keine befriedigenden Antworten auf die Fragen die sich bei komplexen Organisationen.
- Situative Reifegradtheorie (Hersey & Blanchard, 1977) ... verwendet als Situationsvariable den „Reifegrad der Mitarbeitenden“. Der Reifegrad der Mitarbeitenden setzt sich aus fachspezifischem Wissen (Fähigkeiten) und Leistungsmotivation, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen (Wollen) zusammen.
- Führungsstil in Abhängigkeit vom Reifegrad • Telling: aufgabenorientiert; diktieren, lenken, leiten oder etablieren • Selling: sehr aufgabenorientiert aber auch mitarbeiterorientiert; argumentieren, erklären, klarstellen oder überzeugen • Participating: stark mitarbeiterorientiert; ermutigen, zusammenarbeiten oder anvertrauen • Delegating: niedrige Aufgaben- und Mitarbeiterorientierung; delegieren, beobachten oder bevollmächtigen
- Marketing-Instrumentarium Produktpolitik (Wahrnehmung, Produkttests, Imageund Einstellungsmessung) • Preispolitik (Preiswahrnehmung, Preis-QualitätsIllusion) • Distributionspolitik (Vertriebswege: Fachhandel, online etc.) • Kommunikationspolitik (persönlicher Verkauf, Werbung, PR)
- Emotionale Konditionierung Analog zu Klassischer Konditionierung Voraussetzungen für Wirksamkeit: • Gleichzeitige Darbietung von emotionalem Reiz und (neutralem) Markennamen • Reize müssen intensiv sein • Zahlreiche Wiederholungen sind notwendig • Konsistente Reizdarbietung ist notwendig • Gedankliche Passivität ist kein Konditionierungshindernis Produkte (Marken) werden mit Emotionen „aufgeladen“, die für die Zielgruppe relevant sind (z. B. Erfolg, Gesundheit, Sport)
- Ökonomische Psychologie Themen an der Schnittstelle PsychologieVolkswirtschaftslehre (behavioral economics, behavioral finance) Entscheidungen über den Umgang mit knappen Ressourcen (Geld, Zeit, Energie,…) • Entscheidungstheorien • Laientheorien • Konsumgütermärkte (Haushaltsentscheidungen, Marketing) • Arbeitsmärkte (Unternehmen; Lohn, Arbeit vs Arbeitslosigkeit) • Kapitalmärkte (Börse) • Geldpsychologie (Währung, Inflation) • Schattenwirtschaft und Steuern • Wohlfahrt und Wohlbefinde