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SAP FLK (Fach) / Allgemeines Verständnis (Lektion)

Bedeutung von Realtime, Vorteile SAP-Standardsoftware, Vorteile Workflows, Organisationsebenen, Konzept Stammdatenverwaltung, Einstellung Sprache, Applikationen im SAP-System, Verbessern der Performance, Customizing, Allgemeine Grundlagen

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  • Personalstammsätze sind... a) ...mandantenunabhängig b) ...mandantenspezifisch Richtige Antwort: b) Personalstammsätze sind mandantenspezifisch.
  • Die Abkürzung SAP steht für... a) ...Software auf Polen. b) ...Schrecken, Angst und Panik. c) ...Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung. d) ...Betriebswirtschaftliche Software, Anwendungen und Programme. e) ...Sorgen, Angst und Probleme. Richtige Antwort: c) Die Abkürzung SAP steht für Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung.
  • Ein Mandant ist... a) ...ein dreistelliges, numerisches Kürzel, welches bei der Anmeldung an einem SAP-System über SAP Logon immer angegeben werden muss. b) ...ein dreistelliges, alphanumerisches Kürzel, das den gesamten Konzern widerspiegelt. c) ...ein anderer Begriff für das SAP-System. d) ...für die Datenspeicherung ohne Bedeutung. Richtige Antwort: a) Ein Mandant ist ein dreistelliges, numerisches Kürzel, welches bei der Anmeldung an einem SAP-System über SAP Logon immer angegeben werden muss (000 bis 999 = 1000 Mandanten möglich).
  • Wie heißt die hauseigene Programmiersprache des SAP-Systems? a) APAB/4 b) ABAP/4 c) R/3 d) ERP 6.0 Richtige Antwort: b) Die hauseigene Programmiersprache des SAP-Systems heißt ABAP/4.
  • Transaktionen sind Anwendungsprogramme, die Geschäftsprozesse im SAP-System ausführen. a) richtig b) falsch Richtige Antwort: a) Transaktionen sind Anwendungsprogramme, die Geschäftsprozesse im SAP-System ausführen.
  • Was sind die wesentlichen betriebswirtschaftlichen Anwendungen der SAP-Software? (3 richtige Antworten) a) Rechnungswesen b) Logistik c) Personalwesen d) Informationswesen Richtige Antwort: a), b), c) Die wesentlichen betriebswirtschaftlichen Anwendungen der SAP-Software sind Rechnungswesen, Logistik und Personalwesen.
  • Was kann ein Benutzer unternehmen, um die Antwortzeiten des SAP-Systems positiv zu verkürzen? (2 richtige Antworten) a) In möglichst vielen Modi gleichzeitig arbeiten. b) Varianten für Reports anlegen, die nur die notwendigen Daten ermitteln. c) Listen und Reports in Zeiten einplanen, in denen erfahrungsgemäß wenige Benutzer auf dem System arbeiten. Richtige Antwort: b), c) Um die Antwortzeiten des SAP-Systems positiv zu verkürzen, kann ein Benutzer Varianten für Reports anlegen, die nur die notwendigen Daten ermitteln und Listen und Reports in Zeiten einplanen, in denen erfahrungsgemäß wenige Benutzer auf dem System arbeiten.
  • Wie kann einem Interessenten der Begriff "Realtime" näher gebracht werden? Sobald Daten gespeichert werden... a) ..., stehen sie am nächsten Tag unternehmensweit zur Verfügung. b) ..., stehen sie weltweit zur weiteren Bearbeitung bereit. c) ..., stehen sie nur dem selben Benutzer sofort zur Verfügung. Richtige Antwort: b) Durch "Realtime" stehen die Daten weltweit zur weiteren Bearbeitung bereit, sobald sie gespeichert wurden.
  • Welche der folgenden Möglichkeiten ist ein Beispiel für Organisationselemente? a) Buchungskreis b) Mandant c) Werk d) Alle der Genannten e) Keines der Genannten Richtige Antwort: d) Buchungskreis, Mandant und Werk sind Beispiele für Organisationselemente.
  • Welche Aussage über Kundenstammdaten trifft zu? a) Kundenstammdaten enthalten zentrale Informationen über die Geschäftsbeziehung zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden. b) Kundenstammdaten umfassen materialspezifische Parameter zur Ausführung von Geschäftsprozessen. c) Kundenstammdaten müssen für jedes Unternehmen angelegt werden, das etwas an Kunden verkaufen möchte. d) Keines der Genannten. Richtige Antwort: a) Kundenstammdaten enthalten zentrale Informationen über die Geschäftsbeziehung zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden.
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  • Welche der folgenden Aussagen über Stammdaten treffen zu? (3 richtige Antworten) a) Stammdaten werden zentral angelegt und stehen allen berechtigten Benutzern in allen Anwendungen zur Verfügung. b) Stammdaten senken die Menge an redundanten Daten. c) Stammdaten sind in Sichten gegliedert, die Organisationselementen zugeordnet sind. d) Stammdaten stehen anderen Anwendungen am nächsten Tag zur Verfügung. Richtige Antwort: a), b), c) Stammdaten werden zentral angelegt und stehen allen berechtigten Benutzern in allen Anwendungen zur Verfügung. So wird die Menge an redundanten Daten reduziert. Sie sind in Sichten gegliedert, die Organisationselementen zugeordnet sind.
  • Was beschreibt einen Kurzdump des SAP-Systems am besten? (2 richtige Antworten) a) Ein Kurzdump ist eine einfach aufgebaute Liste aus dem bearbeiteten Bereich. b) Es handelt sich um ein Fehlerprotokoll, das nach einem Laufzeitfehler angezeigt und gespeichert wird. c) Ein Kurzdump ermöglicht die Ausgabe einer einfachen Liste von Kunden. d) Es handelt sich um ein Protokoll, das nach einer Exit-Meldung (bricht das Programm ab und erzeugt einen Kurzdump) angezeigt und gespeichert wird. e) Ein Kurzdump enthält alle Daten einer Datenbank (Tabellen und deren Inhalte) und wird zur Sicherung erstellt. Richtige Antwort: b), d) Beim Kurzdump handelt es sich um ein Fehlerprotokoll, das nach einem Laufzeitfehler oder einer Exit-Meldung (brechen das Programm ab und erzeugen einen Kurzdump) angezeigt und gespeichert wird. Das System verzeichnet den Fehler im Systemprotokoll und macht eine Bildschirmkopie des Programms zum Abbruchzeitpunkt.
  • Das SAP-System unterscheidet Stamm- und ... a) ...Flussdaten. b) ...Aktivitätsdaten. c) ...Bewegungsdaten. d) ...Falldaten. Richtige Antwort: c) Das SAP-System unterscheidet Stamm- und Bewegungsdaten.
  • Welche Aussagen zu Mandant und Buchungskreis sind korrekt? (3 richtige Antworten) a) Es können maximal 999 Mandanten in einem SAP-System existieren. b) Es können in einem Mandanten beliebig viele Buchungskreise angelegt werden. c) Der Buchungskreis ist die oberste Klassifizierungsebene für alle betriebswirtschaftlich relevanten Daten (handelsrechtlich, organisatorisch und datentechnisch abgeschlossene Einheit innerhalb eines SAP-Systems) mit eigenen Tabellen und Datensätzen. d) Ein Mandant verfügt über eigene Stamm- und Bewegungsdaten und eigene Benutzerdaten. e) Die Organisationselemente werden innerhalb eines Mandanten im Customizing definiert und zueinander in Beziehung gebracht. Richtige Antwort: b), d), e) Es können in einem Mandanten beliebig viele Buchungskreise angelegt werden. Ein Mandant verfügt über eigene Stamm- und Bewegungsdaten und eigene Benutzerdaten. Die Organisationselemente werden innerhalb eines Mandanten im Customizing definiert und zueinander in Beziehung gebracht.
  • SAP Business Workflow ist eine SAP-Anwendungskomponente, die Technologien und Werkzeuge zur manuellen Steuerung und Bearbeitung von anwendungsübergreifenden Abläufen umfasst. a) richtig b) falsch Richtige Antwort: b) SAP Business Workflow ist eine SAP-Anwendungskomponente, die Technologien und Werkzeuge zur automatisierten Steuerung und Bearbeitung von anwendungsübergreifenden Abläufen umfasst. Der Ablauf von Geschäftsvorgängen kann damit optimiert werden.
  • Bei der Optimierung von Arbeitsprozessen mit dem SAP Business Workflow stellt die Koordination welche Objekte in den Vordergund? (4 richtige Antworten) a) Die beteiligten Personen. b) Die anfallenden Arbeitsschritte. c) Die beteiligten Organisationsstrukturen. d) Die dabei zu bearbeitenden Daten. e) Die Geschäftsobjekte. Richtige Antwort: a), b), d), e) Bei der Optimierung des Ablaufs von Geschäftsvorgängen mit SAP Business Workflow stehen die Koordination der beteiligten Personen, den anfallenden Arbeitsschritten und den dabei zu bearbeitenden Daten (Geschäftsobjekte) im Vordergrund.
  • Bei einem SAP Business Workflow führen Workitems den Benutzer direkt zu Transaktionen oder Formularen, mit denen er sich beschäftigen muss. Die Workitems ähneln dabei E-Mail-Sendungen. a) richtig b) falsch Richtige Antwort: a) Wenn die Teilnahme eines SAP-Benutzers an einem Arbeitsprozess erforderlich ist, wird er mit Hilfe von Workitems informiert (ähnlich E-Mail-Sendungen). Diese führen den Benutzer direkt zu Transaktionen oder Formularen, mit denen er sich beschäftigen muss.
  • Der SAP Business Workflow verwendet die existierenden Transaktionen und Funktionen des SAP-Systems. Es passt die bestehenden Funktionen entsprechend der Aufgabe an. a) richtig b) falsch Richtige Antwort: b) Der SAP Business Workflow verwendet die existierenden Transaktionen und Funktionen des SAP-Systems und ändert die bestehenden Funktionen nicht.
  • Welche Vorteile sind für SAP Business Workflow korrekt wiedergegeben? (2 richtige Antworten) a) Es kommt zur Verringerung der Durchlaufzeiten, der Kosten und der Transparenz. b) Durch die schnellere Abwicklung von Prozessen kann die Kundenzufriedenheit erhöht werden. c) Die Fehlerquote verringert sich und es kann schneller auf Fehler reagiert werden. d) Durch Beschleunigung der Geschäftsprozesse ergibt sich keine Produktionssteigerung. Richtige Antwort: b), c) Durch Beschleunigung der Geschäftsprozesse ergibt sich eine Produktionssteigerung. Die Fehlerquote verringert sich und es kann schneller auf Fehler reagiert werden. Durch die schnellere Abwicklung von Prozessen und des gesteigerten Informationsflusses kann die Kundenzufriedenheit erhöht werden. Es kommt zur Verringerung der Durchlaufzeiten und der Kosten der Geschäftsprozessabwicklung sowie zur Steigerung der Transparenz und der Qualität.
  • Mit welchem Transaktionscode wird der Einführungsleitfaden aufgerufen? Richtige Antwort: SPRO
  • Änderungen an Stammdaten müssen in allen Anwendungskomponenten möglichst gleichzeitig durchgeführt werden, damit keine Fehler produziert werden. a) richtig b) falsch Richtige Antwort: b) Änderungen an Stammsätzen müssen nur an einer Stelle durchgeführt werden, da zentral auf diese Daten zugegriffen wird. Die Änderungen im Stammsatz sind für alle Anwendungen, die diese Stammsätze nutzen, wirksam.
  • Das SAP-System wird branchen- und unternehmensneutral ausgeliefert und wird erst durch das Customizing an die spezifischen betriebwirtschaflichen Anforderungen des Unternehmens angepasst. a) richtig b) falsch Richtige Antwort: a) Die branchen- und unternehmensneutral ausgelieferte Standardsoftware muss bei Einführung den spezifischen betriebswirtschaflichen Anforderungen des Unternehmens angepasst werden. Dieser Anpassungsprozess wird Customizing genannt. Er umfasst sowohl mandantenabhängige als auch mandantenunabhängige Einstellungen.
  • Um verschiedene Aufgaben systemtechnisch zu trennen, können in einem SAP-System mehrere Mandanten angelegt werden. Welche Mandanten werden dabei unterschieden? (4 richtige Antworten) a) Produktivmandant b) Schulungsmandant c) Entwicklungsmandant d) Produktionssicherungsmandant e) Testmandant Richtige Antwort: a), b), c), e) Im SAP-System können folgende Mandanten zum Einsatz kommen: - Produktivmandant - Customizingmandant (Entwicklungsmandant) - Qualitätssicherungsmandant - Schulungsmandant (Testmandant)
  • Das gleichzeitige Anmelden an Produktiv- und Testmandant mit identischem Benutzernamen ist lizenzrechtlich nicht gestattet. a) richtig b) falsch Richtige Antwort: b) Die Anmeldung eines Benutzers an einem Mandanten erfordert einen Benutzerstammsatz für diesen Benutzer. Benutzerdaten sind im SAP-System mandantenabhängig.