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Fernuni Hagen L1 Kurs 03531-2-01-S1 Grundlagen, Arbeitsweisen, Hilfsmittel der L (Fach) / Glossar L1 zu wissenschaftlichen und literaturtheoretischen Grundbegriffen (Lektion)

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Diese Lektion wurde von PfeifferPerkuhn erstellt.

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  • Schriftlichkeit Auch Literalität: Kommunikationszustand, der sich bei der Weitergabe immaterieller Wissensbestände schriftlicher Notationssysteme bedient. Kennzeichen ist vor allem die "zerdehnte" Kommunikationssituation.
  • Semantik Lunguistische Teildisziplin für die Erforschung der Bedeutung sprachlicher Zeichen und Zeichenfolgen innerhalb eines Sprachsystems.
  • Semiotik Auch Demiologie: Bezeichnung für die allgemeine Theorie vom Zeichen. Sie umfasst Demantik (untersucht die Bedeutung von Zeichen), Pragmatik (Gebrauch von Zeichen), Syntax (Verknüpfung von Zeichen) und Sigmatik (Verhältnis von Zeichen und Referent).
  • septem artes liberales [lat. sieben freie Künste, d.h. eines freien Mannes würdige Künste] I. Trivium: Grammatik, Rhetorik, Dialektik II. Quadrivium: Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie
  • Signifikant/Signifikat Strukturalistische Begriffe für Bezeichnendes vs. Bezeichnetes: Auf De Saussure zurückgehende Unterscheidung zwischen dem Formaspekt des sprachlichen Zeichens und dem inhaltlichen Aspekt.
  • Stoff 1. Allgemein Bezeichnung für den umfangreicheren, hierarchisch gegliederten und erzählbaren Inhal eines Textes im Unterschied zum Motiv. 2. Ältere und narratologisch weniger prägnante Bezeichnung für die histoire/plot /Ordnung der Geschehenspartikel in ihrer logischen, chronologischen und psychologischen Abfolge) einer Erzählung im Unterschied zu discourse/story, der tatsächlichen Anordnung einer Erzählung.
  • Stoff 1. Allgemein Bezeichnung für den umfangreicheren, hierarchisch gegliederten und erzählbaren Inhal eines Textes im Unterschied zum Motiv. 2. Ältere und narratologisch weniger prägnante Bezeichnung für die histoire/plot /Ordnung der Geschehenspartikel in ihrer logischen, chronologischen und psychologischen Abfolge) einer Erzählung im Unterschied zu discourse/story, der tatsächlichen Anordnung einer Erzählung.
  • Struktur Allgemein Bezeichnung für die Gesamtheit der zwischen den Elementen einer gegebenen Menge bestehenden Beziehung und der sie bestimmenten Regeln.
  • synchron/diachron Strukturalistische Bezeichnung für Querschnitt (zu einem bestimmten Zeitpunkt versus (historischer) Längssschnitt. synchron = gleichzeitig diachron = ungleichzeitig
  • Systematik Planmäßige Darstellung und Gliederung eines Forschungsfeldes, besonders in den Naturwissenschaften (z.B. Biologie); zugleich Bezeichnung für eine von der jeweiligen Disziplin eingeforderten Arbeitsweise.
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  • Text Zentraler, unterschiedlich gebrauchter Begriff der Literaturwissenschaft für kohärente, gegliederte und hierarchisch geordnete Zeichenfolgen.
  • Textsorten Moderner literaturwissenschaftlicher Begriff, der anstelle des Gattungsbegriffs die Klassifikation von Texten bezeichnet.
  • Textualität Umfasst ganz allgemein alle Merkmale, die das Wesen eines Textes ausmachen.
  • Thema Allgemeine Bezeichnung für den Leitgedanken eines Textes im Unterschied zu Anspielung, Motiv oder Stoff.
  • Thema/Rhema Textlunguistische Bezeichnung für bekannte Information/noch unbekannte Information eines Textes.
  • Trivialliteratur Auch "niedere" Literatur, "Massenliteratur" oder "Popularliteratur" im Gegensatz zu "hoher" Literatur: Abwertende Bezeichnung für nicht dem Bildungskanon zugerechnete literarische Texte.
  • Unterhaltungsliteratur Abwertende Bezeichnung für nicht mit Bildungsanspruch konsumierte Literatur.
  • Verifikation Wissenschaftstheoretischer Begriff für die Bestätigung einer wissenschftlichen Aussage oder Theorie durch ein Beispiel.
  • Wertung Zuschreibung von positiven oder negativen Eigenschaften, die allerdings oft nicht explizit literaturwissenschftliches Arbeiten bestimmen.
  • Zeichen Semiotischer Grundbegriff für sinnlich wahrnehmbare Gegenstände, die aufgrund von gesellschaftlichen Verabredungen Träger einer bestimmten Information sind und daher auf etwas von ihnen Verschiedenes verweisen.
  • Zitat Wörtliche oder annähernd wörtlich wiedergegebener Teil aus einer Rede oder einem Text anderer, der in Schrifttexten meinst konventionell durch Anführungszeichen marktiert wird.