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ÖG I (Fach) / Namen (Lektion)

Namen

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  • Heiliger Severin (Severin von Noricum) ca 410-482; „Heiliger Severin“, Missionar undKlostergründer in Noricum Um 480 lässt sich der aus dem Osten nach Noricum kommende heilige Severin in Mautern als Mönch nieder, Mitbruder ist Biograph (Eugippius) -> Lebensbescheribung (Vita sancti Severini) ist eines der wichtigsten historischen Dokumente der Zeit (schildert politische Vorgänge, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Situation; u.a. Hungersnot, weil Getreideschiffe aus Rätien auf zugefrorenem Inn steckengeblieben) Severin Seelsorge, aber auch Organisation des Alltags, diplomatische Verhandlungen mit Germanen und Rugiern Ständige Angriffe im Westen des Limes (Alemannen und Germanen) -> romanische Siedlungen westlich von Lauracium geräumt (nur wer unter Schutzmacht der Rugier, bleibt) Hl. Severin stirbt 482, 488 wird sein Leichnam beim Abzug der Romanen (nachdem die Rugier zusammenbrechen) nach Italien mitgenommen 
  • Heiliger Florian war Offizier der römischen Armee, Oberbefehlshaber derFeuerbekämpfung; Patron der Diözese Linz stammt aus Worms  Diese Höhensiedlung dürfte noch bestanden haben, als, aus Worms kommend, im Jahr 696 der heilige Rupert im bairischen Salzburg ankam und ihm der Baiernherzog Theodo das zerstörte Iuvavum schenkte Rupert viel Bautätigkeit 
  • Heiliger Rupert erster Bischof von Salzburg, Schutzpatron von Salzburg
  • Bischof Altmann von Passau ca 1015-1091; reformerisch gesinnter Bischof, gründete St.Nikola bei passau und Stift Göttweig Bischof Altmann von Passau gründete um 1070 St. Nikola bei Passau und 1083 Göttweig als bischöfliche Eigenstift War in Kirchenreform eine große Gestalt, macht erst Karriere am Hof Heinrichs III. 1077 von den Kaiserlichen aus Passau vertreiben, war v.a. in Mautern und Zeiselmauer, brachte babenbergischen Markgrafen Leopold II: auf die päpstliche Seite 1085 abgesetzt, starb 1091 im Exil in Zeiselmauer In Ö führte er zu einem Neubeginn der klösterlichen Kultur (strenge monastische Disziplin), Vollendung des Pfarrnetzes – eine Epoche für Entwicklung der Kirche in ö Donauraum fördert eine Synthese von Mönchtum und Weltpriestertum, nach der Regel des hl. Augustinus lebende regulierte Chorherrenstifte 
  • Markgraf Leopold III. von Österreich Babenberger Markgraf der bayrischen Marcha orientalis, Gründer von Klosterneuburg, Landespatron von Wien und Niederösterreich 1095-1136 Errichtete auch Klöster, 1485 heiliggesprochen Babenberger „der fromme Markgraf“ Frontwechsel im Investiturstreit Heiratet Schwester Heinrichs V. -> hebt das Ansehen der Markgrafen von Ö Heinrich II (Jasomirgott) ist einer seiner Söhne 
  • Heinrich II. „Jasomirgott“ von Österreich Herzog von Bayern, der bei tadtwerdung Wiens eine Schlüsselrolle spielte, erhielt 1156 das Privilegium Minus, das Österreich zum Herzogtum erhob Sohn von Leopold III. von Ö Steht auf Seite der Staufer (heiratet ein) -> bekommt vorübergehend Herzogtum Bayern Will Bayern nicht zurückgeben, macht es doch, weil Kaiser Friedrich Barbarossa ihn mit Privilegium minus entschädigt (1156)  
  • Otto von Freising war seit 1138 Bischof von Freising, ein Geschichtsschreiber desMittelalters Bischof und Historiograph (1112-1158), Babenberger 
  • Herzog Otakar IV. von Steier(mark) war ab 1164 Markgraf der Steiermark Erster Herzog der Steiermark Bekommt Titel durch Sturz der Welfen 1180 Stirbt kinderlos – Personalunion mit Ö dann Verbrieft Rechte des Adels in Georgenberger Handfeste („Magna Charta der Steiermark“) 
  • König Přemysl Otakar II. war König von Böhmen von 1253-1278 Von Böhmen Übernimmt nach Aussterben der Babenberger 1251 die Herrschaft in Österreich Von steirischem Adel bevorzugt vor ungarischem König, übernimmt auch dort die Herrschaft Bald wollen sie ihn in Ö und Stmk aber loswerden Stirbt 1278 bei Schlacht in Dürnkrut (gegen Rudolf I) 
  • Graf Rudolf I. von Habsburg ab ca 1240 Graf von Habsburg; von 1273-1291 erster römischdeutscher König aus dem Geschlecht der Habsburger ab ca 1240 Graf von Habsburg; von 1273-1291 erster römischdeutscher König aus dem Geschlecht der Habsburger Schwäbischer Graf Wird 1273 deutscher König Geht gegen Otakar II vor Gibt Ö, Stmk, Krain an Sohn Albrecht I. 
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  • Herzog Rudolf IV. von Österreich „der Stifter”, (Erz)Herzog von Österreich, Kärnten, Steiermark, Krain und Graf von Tirol, Fälscher des Privilegium Majus „der Stifter“ Unter ihm Tirol erworben (1363) Gilt als Vollender der habsburgischen „Herrschaft zu Österreich“ Will Residenzstadt Wien ausbauen Stiftung Uni Wien u.a. 
  • Kaiser Friedrich III. war ab 1440 römisch-deutscher Kaiser und ab 1452 Kaiser des HRR Kaiser Friedrich III vereint als Senior des Hauses alle österreichischen Länder in seiner Hand Viele Konflikte (Mündel Ladislaus Postumus praktisch als Geisel) mit Bruder, ö, böhm und ung Ständen Setzt sich in Kärnten durch und eint das Land Wurde nach Romfahrt in Wiener Neustadt von den ö Ständen belagert -> musste Ladislaus ausliefern Auch Vormundschaft über Herzog von Tirol vorbei -> nur Innerösterreich Ladislaus Postumus (Böhmen und Ungarn) stirbt -> Ö ob und unter der Enns fällt an Friedrich III 1477 beginnt (erneut) Krieg gegen Matthias Corvinus (Ungarn) - > nimmt Wien ein Sohn Maximilian wird römischer König, dann auch Herzog von Tirol – vereint alle österreichischen Erblande + Erblande seiner Frau Maria von Burgund 
  • Kaiser Maximilian I. „der letzte Ritter”, Erzherzog der Österreichischen Erblande, Herzog von Burgung, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, vereinigte die habsburgischen Erblande wieder wird römischer König, dann auch Herzog von Tirol (1490) – vereint alle österreichischen Erblande + Erblande seiner Frau Maria von Burgund (1477; Burgund und Niederlande) viele Kämpfe gegen innerburgundische und innerniederländische Opposition und FR Vereinheitlichung der Länder, Verwaltungsreform 1486 zum römischen König gewählt Heiratet ein zweites Mal: Bianca Maria Sforza -> Mitgift und Flankendeckung durch Mailand bei geplantem Türkenkrieg Doppelhochzeit seiner Kinder mit Spanien 1496/97 (Allianz mit Spanien gegen Frankreich, damit weg aus Italien), etliche Leute sterben -> Spanien geht an Sohn von Philipp: König Karl I/Kaiser Karl V. Maximilian denkt auch viel über Ungarn nach (Vertrag über Erbfolge, falls das dortige Geschlecht ausstirbt) „militärische Revolution“ -> need Geld -> Steuer- und Finanzsysteme weiterentwickelt Bei seinem Tod haben ö Länder riesige Schulden v.a. Stände finanzieren Krieg (dualistischer Staat) bevorzugt Söldner anstatt Landesaufgebote, Technisierung und Entindividualisierung der Kriegsführung immer mehr formal geregelte diplomatische Kommunikation Verwaltungs- und Behördenreformen in ö Ländern (1490/93-1519): Anstoß zu moderner Staatlichkeit (einheitliche Staatsgewalt, keinerlei Immunitäten ihr gegenüber), will v.a. mehr Steuern einheben für Kriege -> dank Burgund ganz neue Vorstellungen von Politik, Krieg, Regierung, Verwaltung etc., Ziel Einheit seiner Länder (Zentralbehörden etc.) Generallandtag in Innsbruck, weiß, dass er die Stände braucht, wenn Reformen von Dauer sein sollen (wollen Mitsprache bei Krieg) Aber doch gewisse Selbstverwaltung der Länder beibehalten (Landeshauptleute/Landmarschall) Beamte: Professionalisierung, Spezialisierung, Kollegialitätsprinzip (gemeinsame Beschlüsse in Räten z.B.), Kontrolle (gegenseitige) Alles blieb im Prinzip bis Maria Theresia so (Reformen haben funktioniert) „Auto“Biographien Praktisch bildeten also die altösterreichischen Länder seit 1500 „ein geschlossenes, der Hoheit des Erzherzogs von Österreich unterworfenes Gebiet“. 
  • Maria von Burgund Frau Kaiser Maximilian I., Alleinerbin von Herzog Karl der Kühne; lebtevon 1457-1482 Burgund ist teilweise dem dt und teilweise dem fr König lehenspflichtig, wollen weg von Fr und eigenes Reich bilden -> Heirat  Starb schon 25-jährig nach Reitunfall, 2 Kinder – Margarethe kinderlos (Statthalterin der Niederlande – berät Vater) und Philipp „der Schöne“ 
  • Matthäus Lang (von Wellenburg) war ein Salzburger Erzbischof und Kardinal, lebte im 15. und 16. JH. Staatsmann, Diplomat und Humanist, Kardinal 1519-1540 Salzburg (zog ein und unterwarf Salzburg) Davor 2 Jahrzehnte im Dienst von Maximilian, Doppelhochzeit von 1515 eingefädelt Lädt auch nach Tod von Maximilian zu Huldigungslandtagen Leitet „oberstes Regiment“ in Augsburg Salzburger Erzbischof Wirft Bauernaufstand blutig nieder 
  • Gabriel Salamanca war von 1521-1526 Generalschatzmeister und Hofkanzler unterErzherzog Ferdinand von Österreich Generalschatzmeister Maximilians Bei dessen Tod totale Verschuldung, Salamanca brutale „Entschuldungspolitik“ Ö Länder zahlen jahrzehntelang Schulden ab Auch engster Vertrauter von Ferdinand Bei Ständen verhasst, dann ausgeschaltet 
  • Kaiser Karl V. war Herzog der burgundischen Niederlande, König von Spanien, als Karl V.wurde er zum römisch-deutschen König im Jahr 1519 Doppelhochzeit der Kinder von Maximilian mit Spanien 1496/97 (Allianz mit Spanien gegen Frankreich, damit weg aus Italien), etliche Leute sterben -> Spanien geht an Sohn von Philipp: König Karl I/Kaiser Karl V. 1519 deutscher König 
  • Kaiser Ferdinand I. war von 1558-1564 Kaiser des HRR, auch König von Böhmen, Kroatien und Ungarn Doppelhochzeit, heiratet Anna von Ungarn Nachdem Ludwig stirbt, bekommt er ungarische und böhmische Krone, war eine Wahl zwischen ihm und Wittelsbachern (Bayer) Abschluss der Umbildung der ö Länder zu geschlossenen Territorien Neue bzw. reorganisierte Regierungsgremien (Hofrat, geheimer Rat, Hofkanzlei, Hofkammer, dann noch Hofkriegsrat hinzugefügt) Krönung in Ungarn, kaum Widerstand in Kroatien (Angst vor Osmanen), Erkennen Erbrecht an, Ungarn bis 1687 Wahlkönigreich 
  • Königin Maria von Ungarn Enkelin Maximilan I., die in der Wiener Doppelhochzeit 1515 mit Ludwig Jagiello von Ungarn verheiratet wurde. Schwester von Ferdinand, Witwe von Ludwig -> Statthalterin in Ungarn (1526 oder 27) 
  • Dr. Martin Siebenbürger geb. Dr. Martin Kapp, Humanist im Professorenkollegium der Uni Wien, 1520 als Bürgermeister für 1521 in Wien gewählt, Führer der Ständischen Bewegung im Interregnum nach Tod Maximilians I., 1522 im Wiener Neustädter Blutgericht enthauptet Professor für Recht an Uni Wien, will Rechte der Stände verteidigen in Zeit zwischen Tod Maximilians und Erbhuldigung an Karl V. – radikaler Verfechter der ständischen Rechtsauffassung Wird 1520 Bürgermeister von Wien 
  • Bernhard von Cles Bischof und Kardinal der kath. Kirche, im 16. JH. Präsident des Geheimen Rates unter Ferdinand I. Bischof von Trient Einflussreichster Ratgeber von Ferdinand, bis 1538 Seit 1528 auch „oberster Kanzler“ Auch Statthalter für die oberösterreichische Ländergruppe 
  • Johann Szapolyai war ein ungarischer Aristokrat von Siebenbürgen und ab 1526 König von Ungarn und Kroatien; im Türkenkrieg stand er gegen den Konkurrenten Ferdinand I. von Österreich 1525/26 ungarischer Adel geteilt, wer Ludwig nachfolgen soll Zweiteilung: die einen für Johann Szapolyai (Woiwod von Siebenbürgen), 1526 gekrönt, praktisch in ganz Ungarn anerkannt Die anderen für Königin-Witwe Maria (aber weniger Anhänger) bzw. Ferdinand 1527 Einmarsch in Ungarn (Habsburger), Krönung von Ferdinand Ruft Sultan zu Hilfe – wird sein Vasall 1538 hinter dessen Rücken mit Ferdinand Friedensvertrag -> nach Johanns Tod soll alles an Ferdinand fallen, bis dahin 2 Könige 
  • Michael Gaismair Bauernführer in Tirol und Salzburg im Deutschen Bauernkrieg Anführer des Bauernaufstands in Tirol und Salzburg (15./16.Jh.), ehemaliger Schreiber des Tiroler Landeshauptmanns, Sekretär des Bischofs von Brixen Wird von Reformer zu radikalem Revolutionär 1532 im Exil in Padua ermordet Fordert 1526 „Landesordnung“ -> Aufhebung rechtlicher Unterschiede zw Stadt und Land, Bürgern und Bauern, Abschaffung des Adels und der Herrschaftsrechte des Klerus, Pfarrer einsetzen durch Gemeinde,  
  • Jakob Hutter ein Führer und Organisator des Tiroler Täufertums; gilt als Namensgeber der Hutterer
  • Erzherzog Ferdinand II von Tirol: Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, vereinte Habsburgermonarchie, König von Österreich, Ungarn und Kroatien, Böhmen, Gegenreformator; Aufstand der böhmischen Stände gegen ihn war Auslöser des 30jährigen Kriegs Einer der drei Söhne von Ferdinand I., bekommt Tirol, gegen Versprechen an Vater führt Ende 16.Jh. gewaltsame Gegenreformation durch, persönliche Religionsfreiheit des Adels tastet er aber noch nicht an Nicht ebenbürtige Ehefrau -> Kinder nicht erbberechtigt -> fällt an Kaiser Rudolf II. 
  • Kaiser Rudolf II. Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, König von Böhmen und Ungarn, Erzherzog von Österreich, dessen Regierungssitz in Prag war, verzichtete im Vertrag von Lieben 1608 auf Ungarn, Österreich und Mähren zugunsten seines Bruders Matthias Kaiserhof übersiedelt nach Prag Regiert 1576 bis 1612 HRR Zeit der Bauernkriege in OÖ und NÖ (1590er) 1597 Interimsresolution: beschränkt Robot in NÖ auf 14 Tage/J Langer Türkenkrieg (1593-1606) 1611 von böhmischen Ständen abgesetzt -> Matthias eingesetzt Davor schon Bruderzwist -> Ungarn etc. an Matthias (Vertrag von Lieben) 
  • Erzherzog Maximilian der Deutschmeister Sohn von Maximilian II., lebte von 1558-1618,
  • Primus Truber Bischof Martin Brenner: Begründer einer slowenischen Schriftsprache, Superintendent der protestantischen Landeskirche in Krain, Abfassung einer slowenischen Kirchenordnung, übersetzte Neues Testament ins Slowenische Katholischer Priester, hatte sich der Reformation zugewandt 1548 aus Krain nach Nürnberg geflohen 1561 Einladung der Krainer Stände -> übersiedelt nach Laibach 1565 des Landes verwiesen Leitet Exilliteratur-Verlag, Übersetzt (auch Luther) Begründer einer slowenischen Schriftsprache 
  • Stefan/Stephan Bocskai ein refomierter Fürst in Siebenbürgen im 16. JH.; er wuchs am Hofe der Habsburger auf Fürst von Siebenbürgen, Herr von Teilen Ungarns Aufstand in Ungarn und Siebenbürgen (1604-1606) 
  • Stefan/Stephan Bocskai ein refomierter Fürst in Siebenbürgen im 16. JH.; er wuchs am Hofe der Habsburger auf
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  • Georg Erasmus von Tschernembl war ein Calvinist und Wortführer der Stände in Österreich ob der Enns, lebte von 1567-1626 Integrationsfigur der Ständeopposition (frühes 17.Jh.) 
  • Melchior Klesl Bischof von Wien, Kanzler Kaiser Matthias, Hauptvertreter der Gegenreformation Der „Umschwung zur Festigung des alten Glaubens“ und zum „Aufbau einer katholischen Konfessionskirche“ erfolgten in Österreich ob und unter der Enns später als in den anderen österreichischen Ländern und in Bayern. Kardinal Gegenreformation 1590 landesfürstlicher (kaiserlicher) Gegenreformator für Österreich (durch Bruderzwist Ruhepause für Protestanten, aber 1620 + 1627 blutige Niederwerfung von Bauernaufstand -> evangelische Pfarrer ausgewiesen) 
  • Kaiser Ferdinand II. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, vereinte Habsburgermonarchie, König von Österreich, Ungarn und Kroatien, Böhmen, Gegenreformator; Aufstand der böhmischen Stände gegen ihn war Auslöser des 30jährigen Kriegs Regiert 1619-1637 HRR Folgt Matthias nach (Kaiser + König von Böhmen und Ungarn, Landesfürst Ö ob und unter der Enns + Innerösterreich (ist die Linie)) OÖ Bauernkrieg 
  • Albrecht von Wallenstein böhmischer Feldherr, der auf Seiten der katholischen Liga und Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee im Dreißigjährigen Krieg
  • Johann Amos Comenius ein tschechischer evangelischer Philosoph, Theologe und Pädagoge, Bischof im 15./16. JH Letzter Bischof der Brüderunität, Pädagoge Cz Bibelübersetzung (Kralitzer Bibel -> später Grundlage für die cz Schriftsprache)  1620 Vertreibung der Brüderunität -> gehen nach Polen, müssen aber auch von dort weg (er 1656) Exil in Amsterdam bis zu Tod 
  • Kaiser Leopold I. Kaiser des heiligen Römischen Reiches, König von Ungarn, Böhmen, Kroatien, Slawonien, Gegenreformator, Großer Türkenkrieg Regiert 1658 bis 1705 HRR Wiederaufstieg der kaiserlichen Rolle im HRR Ungarisch-kroatische Magnatenverschwörung (Aufstand), wegen „Schandfrieden“ mit Osmanen -> wollen innerhalb von Osmanischem Reich so eine Selbstständigkeit haben wie Siebenbürgen Verschwörung aufgedeckt, Todesurteile, antihabsburgischer Guerillakrieg (1672-1685), am Ende Kompromiss 1680 erlässt Robotpatent für Böhmen (maximal 156 Tage, aber nicht mehr als zuvor) Koalitionskrieg gegen Osmanen (Ende 17.Jh.) (1683 Belagerung Wiens) 
  • Prinz Eugen von Savoyen Oberbefehlshaber im Großen Türkenkrieg, Sieger in der entscheidenden Schlacht bei Zenta 1697 Oberbefehlshaber der kaiserlichen Armee in Ungarn Siegt 1697 gegen die Osmanen 
  • Kaiser Karl VI von 1711-1740 römisch-deutscher Kaiser und Erzherzog von Österreich Regiert 1711-1740 HRR, immer mehr in den Dienst der ö Großmachtpolitik gestellt Türkenkrieg (1716-1718), zweiter (1737-39) -> Niederlage (Frieden von Belgrad) 
  • Kaiserin Maria Theresia Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und Böhmen, aufgeklärte Absolutistin, die viele Reformen (Staatsorganisation, Justiz, Bildungswesen,...) durchführte 1700
  • Wenzel Anton von Kaunitz war seit 1764 Reichsfürst von Kaunitz-Rietberg in Westfalen, war österreichischer Staatsmann des aufgeklärten Absolutismus, Reichshofrat und Diplomat Ö Gesandter in Paris (1750-53), Leiter der Hof- und Staatskanzlei Initiative für Schaffung des Staatsrats Ab 1760 wichtigster Berater in Innenpolitik von Maria Theresia, Joseph II und Leopold II („Premierminister der Monarchie“) Versteht aus Krieg um Schlesien, dass Reformen nötig sind 
  • Friedrich Wilhelm Graf Haugwitz war ein böhmisch-österreichischer Staatsmann und Verwaltungsbeamter in der Zeit der Aufklärung Zeit Maria Theresias, schafft Mittelbehörden (für Kontrolle der Grundherrschaften), wodurch der „absolutistische“ Staat vollendet wird (davor leiden Untertanen mehr unter Abgaben an Grundherren, jetzt braucht Staat wegen Kriegen – Schlesische Kriege, Erbfolgekrieg – mehr von den Untertanen) 
  • Kaiser Joseph II. von 1765-1790 als erster des Hauses Habsburg-Lothringen Kaiser des HRR Türkenkrieg 1787-1791 (Status quo ante bellum wiederhergestellt) 
  • Kaiser Franz II./I. letzter Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutschen Nationen und erster Kaiser Österreichs, Enkel Maria Theresias Regiert 1792-1806 HRR 
  • Erzherzog Karl Bruder von Kaiser Franz, kommandiert die ö Armee bei fünftem Koalitionskrieg (1809) 
  • Andreas von Riedel österreichischer Offizier und Mathematiker, lebte von 1748-1837 Mathematiklehrer am Hof, Kopf der „Wiener Jakobiner“ (diese wurden 1794 verhaftet) 
  • Franz Hebenstreit gehörte zu den Wiener Demokraten, zu den Wiener Jakobiner, er lebte von 1747-1795
  • Andreas Hofer 1767-1810 Anführer der Tiroler Aufstandsbewegung 1809, Freiheitskämpfer gegen die bayerische und französische Besetzung seine Heimat Tirol Tirol: Volkskrieg unter Führung von Andreas Hofer gegen bayerische und französische Besatzer (Bergiselschlachten), 1809, fünfter Koalitionskrieg 
  • Klemens Wenzel Lothar von Metternich Diplomat und Staatsmann im Dienste Österreichs, 1809 wurde er Außenminister, lebte von 1773-1859 Bis fünfter Koalitionskrieg war Botschafter in Paris, jetzt neuer Außenminister Konzipiert Wiener Kongress (1814/15) -> Neuordnung des eu Staatensystems (Deutscher Bund geschaffen, Wiener Kongressakte unterzeichnet: Wiederherstellung von Zustand von 1792, Solidarität unter Monarchen gegen Liberalismus, Gleichgewicht der 5 eu Großmächte) Ö bekommt Gebiete zurück 1815: Schlacht bei Waterloo (Heilige Allianz – Russl, Preußen, Ö) – zweiter Friede von Paris
  • Bischof Martin Brenner Klagenfurt Leitet 1599-1601 die Religionsreformationskommissionen -> regelrechte Feldzüge gegen protestantische Bürger und Bauern In Stmk, Kärnten und Krain tätig
  • Kaiser Franz I.