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Volkswirtschaft (VWL) (Fach) / Kapitel 21 (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Freddyahr erstellt.
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- Investitionsfalle -> vertikal verlaufende IS-Kurve -> Zinsänderungen haben keinen Einfluss auf gesamtw. Nachfrage ---> Geldpolitik ist nicht mehr in Lage durch niedrige Zinsen die Wirtschaft zu stimulieren ---> dazu kann es zu sehr starken Konjunktureinbruch kommen -> führt zu: hohen Überkapazitäten und einer hohen Unsicherheit der wirtschaftl. Entscheidungsträger -> führt zu: Unternehmen verzichten auf Erweiterungsinvestitionen, stattdessen: Ersatzinvestitionen
- Von negativen Nachfrageschock zu Vollbeschäftigung (IS-Kurve) Von Vollbeschäftigungsgleichgewicht zu negativen Nachfrageschock führt zu-> vertikal verlaufende IS-Kurve wird nach links verschoben führt zu-> Beim Schnittpunkt mit Zinslinie kein Beschäftigungsgleichgewicht - Zinssenkung auf 2 % würde nicht helfen - gesamtw. Einkommen wäre unverändert führt zu: Aufgabe der Konjunkturstimulierung bei Fiskalpolitik führt zu -> Erhöhung der Staatsausgaben (oder Steuerenkung) führt zu -> gesamtw. Nachfragekurve verschiebt sich wieder in Ausgangsposition -> Vollbeschäftigung erreicht
- Nominalzinsfalle Nominalzins kann keine negativen Werte annehmen -> Handlungsmöglichkeiten der Geldpolitik eingeschränkt -> zero lower bound der Zinspolitik Verschwiebung der IS-Kurve wegen Schocks nach unteen -> Wenn Vollbeschäftigung allein durch Geldpolitik --> rechnerisch nur mit Zinsniveau von -0,5 % - da dann jährlicher Verlust wegen Negativzinssatz -> diese Politik nur begrenzt möglich ----> Fiskalpolitik muss eingreifen (Steuern und/ oder höhere Ausgaben)
- Zeitbedarf der Entscheidungsprozesse - In diesem Punkt ist die Geldpolitik der Fiskalpolitik eindeutig überlegen -fiskalpolitische Maßnahmen: -> zeitraubender Abstimmungsprozess -geldpolitische Entscheidungsprozesse -> recht kurz -> von EZB-Rat entschieden und kann unmittelbar umgesetzt werden -----> Vorteil vorallem auf europäischer Ebene -> EZB beschließt mit Mehrheit Zinsänderung und setzt unmittelbar um -> Fiskalpolitik müssen in Ländern politisch durchgesetzt werden
- Wirkungsverzögerung - geldpolitische Maßnahmen wirken indirekt -> durch lange und variable Wirkungsverzögerungen gekennzeichnet - Grund: -> Leitzinssenkung muss zunächst über das Banksystem und dann über Investitionen wirken -> bei unsicheren Wirtschaftslage mit zumindest recht wenig elastischen IS-Kurve ----> kann dauern bis Unternehmen zusätzliche Investition nehmen Gegensatz Fiskalpolitik: -> direkte Nachfrageeffekte -> gilt vor allem für Senkung der Einkommenssteuer ---> höheres verfügbares Einkommen -> wirkt unmittelbar auf privaten Konsum aus -> Ausgabenprogramme z.B. Straßenbau demgegenüber eher verzögert -> Planung und Genehmigung erforderlich -> Weisen aber deutlich höheren Multiplikator auf als Steuersenkungen
- Reversibilität - ausgehend von zyklischem Konjunkturmuster -> Konjunkturpolitische Maßnahmen in gleichem Maß expansiv und restriktiv eingesetzt -> entscheidener Vorteil der Geldpolitik, insbesondere wenn geldpolitische Entscheidungsträger politisch unabhängig Problem bei Fiskalpolitik: -> Steuersenkung in Rezession einfach -> in Boom schwer - bei staatlichen Ausgabenprogramm werden Folgekosten nicht berücksichtigt -> Fiskalpolitik läuft Gefahr -> über Zeit zu steigenden Staatsausgaben und einer wachsenden Staatsverschuldung zu führen
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