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AVS2 (Fach) / Licht, Sehen, Farben (Lektion)
Licht
Menschliches Auge
Farben (Farbräume, Farbpaletten)
Diese Lektion wurde von timmi0701 erstellt.
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- Spektrum des sichtbaren Lichtes Formel Wellenlänge 380nm - 780nmLichtgeschwindigkeit 299.792km/s --> sind ca. 3*10^8 m/sFrequenzbereich 800 - 400Thz Formel: v = (lambda) * f Geschwindigkeit(m/s) = Wellenlänge(m) * Frequenz(Hz)
- Wie reagiert der Mensch mit seinen Sehrfähigkeiten? - Physiologie des Sehens- Empfindlichkeit gegenüber örtlichen Schwankungen des visuellen Signals- Empfindlichkeit gegenüber zeitlichen Schwankungen des visuellen Signals- Helligkeitsempfindung- Farbempfindung
- Was ist die Ursache für optische Täuschungen irrelevante Anteile im Bildsignal Bereits beim Sehen findet die Weiterleitung der reize an das Gehirn unter Informationsreduktion statt Viele Rezeptoren verlaufen zu einem Nervenstrang zusammen Rezeptoren sind hinter der Netzhaut, d.h. das Licht muss durch die Nervenfasern durch bevor es auf die Rezeptoren landet.
- Aufbau Menschlisches Auge HornhautVordere Augenkammer mit KammerwasserLinseRegenbogenhaut (Iris) (Reguliert den Lichteinfall)GlaskörperNetzhaut mit Rezeptoren (Stäbchen (Helligkeit) Zapfen(Farbe) Zapfen sind in der Mitte konzentrierter als nach außen (Gelber Fleck) Jeder Zapfen ist mit einer Nervenzelle verbunden, mehrere Stäbchen mit einer
- Eigenschaften von Zapfen vs Stäbchen Empfindlichkeit Aktivität Empfindung Anzahl Sonstiges Eigenschaften von Zapfen vs StäbchenEmpfindlichkeit niedrig hochAktivität Tagsehen NachtsehenEmpfindung Farbe und Helligkeit monochrom (Helligkeit)Anzahl ca. 60 Mio. ca. 120 Mio.Sonstiges rot-,grün-,blauempfindlich
- Warum sehen wir bei Dämmerung (Nacht) besser Weil die Anzahl der Stäbchen, die für die Helligkeit zuständig sind, deutlich mehr sind ca. 120 Mio, während Zapfen (für RGB sehen) ca 60 Mio. sind Im Außenbereich der Netzhaut überwiegt die Zahl der Stäbchen, dadurch sehen wir bei Dämmerung in der Peripherie besser als im Zentrum.
- Theorie des trichromatischen Sehens von Young und Helmholtz Jeder Farbeindruck kann durch Zusammenwirken dreier Primärfarben im roten, grünen, und blauen Teil des Spektrums erzeugt werden Die Vorstellung, dass die jeweiligen Zapfen direkt für diese 3 Farben zuständig sind, ist aber nicht richtig. Die Wahrnehmung ist wesentlich komplizierter.
- Warum sind Nachts alle Katzen grau? Oder anders, warum sehen wir Nachts keine/wenig Farben? Die Farbempfindlichkeit der Zapfen liegt bei ca. 1/5 der Helligkeitsempfindlichkeit der Stäbchen Weil wir mehr Stäbchen haben als Zapfen und die auch empfindlicher sind (schneller anpassung von hell nach dunkel)
- Was sagt die Farbkonstante (Farbgedächtnis)? Selbst bei unterschiedlicher Beleuchtung, erscheinen uns Objekte (z.B. Baum, Haut) immer in der richtigen Farbe => Der Gesichtssinn ermittelt aus der Farbverteilung im Gesichtsfeld ein Referenz-Unbunt (Grau, Weiß), gegen das die einzelnen Farbkomponenten bewertet werden ("automatischer Weißabgleich")
- Was ist Metamerie Zwei Farbproben, die unter einer Lichtart gleich aussehen, können unter einer anderen Lichtart einen anderen Farbabstand zeigen. Unterschiedliche Farben können demnach je nach Beleuchtung auch gleich aussehen. (Beispiel Würfel der ein Schatten legt. Ein Karriertes Feld im Licht sieht heller aus, als das Karrierte Feld im Schatten, obwohl beide Felder die gleiche Farbe haben)
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- Was sind Machbänder? Was ist der Mach-Effekt? Machbänder: Helligkeitsverlauf (Schwarz zu Weiß) -> Wahrnehmung heller und dunkler Streifen an den Knickpunkten des Helligkeitsverlauf --> Folge des Bandpaßverhaltens im Sehsystem Mach-Effekt: "Überschwingen" der Wahrnehmung an Grenzen mit hohen Helligkeitskontrast: Heller Bereich erscheint an der Kante noch Heller => höhere Empfindlichkeiten an kontrastreiche Kanten
- Maskierungeffekte: Was ist eine Vorwärtsmaskierung und was besagt die Rückwärtsmaskierung Vorwärtsmaskierung: Nach einem vollständigen Bildwechsel vergeht eine kurze Zeit, bis das Sehsystem die neuen Bilder wahrnehmen kann Rückwärtsmaskierung: Diese führt dazu, dass man auch die Details kurz vor einem Bildwechsel des Bildinhaltes nicht in vollem Umfang wahrnehmen kann.