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bayerisches wörterbuch n (Fach) / n (Lektion)
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- na (Adv.) [na] na (Adv.)[na] 1. dann, daraufhin, nachher (…wo geh ma iatz na hi?) 2. denn, tatsächlich (…hod’s na wenigstens gschmeckt?)
- Nachad, die [nà:chàd] Nachad, die [nà:chàd] Nähe (…kimm ma bloß ned in d’Naachad, sonst daschlog i di!)
- nachgehen: etwas geht jmdm. nach [nåchge:] nachgehen: etwas geht jmdm. nach[nåchge:] etwas nicht vergessen können; über etwas nicht hinweg kommen (…dass ihr Bua gstorm is, geht ihra oiwei no nach!)
- nachert nachher (Adv.) [nachàd] [nachà] nachert nachher (Adv.) [nachàd][nachà] danach, dann (…wos dean ma nachad?), hernach (…zerst glaubst allweil ned, was ma da sagt und nachert schaugst recht deppert!)
- nachanand nachanander (Adv.) [nåchànand / nåchànandà] nachanand nachanander (Adv.) [nåchànand /nåchànandà] hintereinander, nacheinander (…i kann euch nur nacheinand drannehmen!)
- nachgeraten [nå:chgrådn / nå:chgrå:n] nachgeraten[nå:chgrådn /nå:chgrå:n] in Aussehen oder Wesen (u.U. beides) einem Vorfahren ähneln; nachschlagen (…der Bua gradt sei’m Vadda nach!)
- nachhin (Adv.) [nå:che] nachhin (Adv.) [nå:che] hinterdrein, hinterher (…des kimmt davo, wenn mar am jedn Rock nacherennt!)
- nachschauen [nå:chschaung] nachschauen [nå:chschaung] nachsehen
- Nache Nache Altbayern Nagel oder Nelken
- nacht z'moargescht nacht z'moargescht Altbayern gestern in der Früh
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- nacht z'moargescht nacht z'moargescht Altbayern gestern in der Früh
- nacht z'moargescht nacht z'moargescht Altbayern gestern in der Früh
- Nacht: auf d’Nacht [aufdnåchd] Nacht: auf d’Nacht[aufdnåchd] abends, am Abend (…i kimm erst auf d Nacht wieder hoam.)
- Nacht: bläd wia d’Nacht finster [blädwiàdnachpfinzdà / blädwiàdnåchpfinzdà Nacht: bläd wia d’Nacht finster[blädwiàdnachpfinzdà /blädwiàdnåchpfinzdà äußerst dumm, ungeschickt, tölpelhaft
- napfitzn napfetzen, g'napfetzt napfitzn Altbayern ein Nickerchen machen napfetzen, g'napfetzt Altbayern kleines Schläfchen, Nickerchen
- Nasenkaibe Nasenkaibe Altbayern Nasenpopel Nachttopf
- nachtarocken [nachtaroggn / nå:chtaroggn] nachtarocken [nachtaroggn /nå:chtaroggn] eine eigentlich bereits erledigte Angelegenheit wieder aufgreifen, um weiter zu sticheln oder -streiten
- nassäugeln nassäugeln Altbayern weinen
- nachteln [nàchddln] nachteln [nàchddln] dämmrig werden, Abend/Nacht werden (…nach der Zeitumstellung im Herbst nachtelts scho um fünfe.)
- Nachtessen, das [nåchdessn] Nachtessen, das [nåchdessn] Abendessen
- Nachthaferl, das [nåchdhàfàl Nachthaferl, das [nåchdhàfàl Nachttopf
- Nachtkastl, das [nåchkàssdl] Nachtkastl, das [nåchkàssdl] Nachtkästchen, Nachttisch
- nackeln [nàggln] nackeln [nàggln] 1. locker sein, wackeln (…der Zahn nackelt.) 2. beben, zittern vor Angst oder Kälte (…du nackelst ja vor Kältn!) 3. rütteln (…i hab so lang am Hoftürl gnackelt, bis ma oana aufgmacht hod.) 4. etwas so lange drehen oder hin- und herbewegen, bis es locker ist (…hob i so lang an dem Zahn gnackelt, bis a rausgfoin is!)
- Nackerbätzi, das [naggàbäzze] Nackerfrosch, der Nackerfroscherl, das [naggàfroschàl] Nackedei, nacktes kleines Kind FAMILIÄR SCHERZHAFTnacktes kleines Kind 2.UMGANGSSPRACHLICH SCHERZHAFTnackte Person
- nackert (Adj.) [naggàd] nackert (Adj.) [naggàd] 1. nackt, unbekleidet 2. kahl, schmucklos (…a nackerte Wand ohne Buidl is greislich!)