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Volkswirtschaft (VWL) (Fach) / Kapitel 18 (Lektion)
bkjvsuoi
Diese Lektion wurde von Freddyahr erstellt.
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- Konjunkturelle Arbeitslosigkeit -> rein makroökonomisch ausgelöste Arbeitslosigkeit -> durch Schocks ausgelöst, die zu einem Rückgang der gesamtw. Nachfrage führen -> kann selbst bei völlig flexiblen Löhnen nicht beseitigt werden
- Kurzarbeit, Kurzarbeitergeld Kurzarbeit -> Unternehmen kann seine Beschäftigten temporär um einen bestimmten Prozentsatz reduzieren, damit auch die Lohnkosten Kurzarbeitergeld -> deutscher Arbeitsmarkt robust in der Krise, weil flexible Anpassung durch Kurzarbeitergeld -> Arbeitnehmer kriegen rund 60% des Nettoeinkommensverlusts durch das Arbeitsamt erstattet
- Wirtschafts- und Finanzkrise hat gezeigt, dass größere Konjunktureinbrüche zum starken Anstieg der Arbeitslosigkeit führen
- Bestimmung der konjunkturellen Arbeitslosigkeit Bei Vollbeschäftigungsgleichgewicht und Reallohn (w/P)* besteht bei Arbeitnehmern ein geplantes Angebot an arbeit von N* In Situation der Rationierung aufgrund der deflationären Lücke -> Unternehmen fragen nur nach Beschäftigung in Höhe von N0 -> Konjunkturelle Arbeitslosigkeit U in Höhe von U = N*-N0 Reallohn nicht in der Lage, Vollbeschäftigung herbeizuführen Rückgang des Reallohns -> Bewgung auf vertikal verlaufenden effektiven Arbeitsmartknachfrage, ohne Beschäftigung auszuweiten -> entstandene Arbeitslosigkeit -> konjunkturelle oder keynesiamische Arbeitslosigkeit --> kann von flexiblen Löhnen nicht beseitigt werden
- Eurokrise in Spanien und Griechenland Arbeitslosenquote dramatisch angestiegen -> zurückzuführen auf schweren Konjunktureinbruch und strukturelle Probleme: -starke Ausweitung des Bausektors in Boomjahren - Probleme internationaler Wettbewerbsfähigkeit aufgrund überhöhter Lohnkosten
- Risiken und Nebenwirkungen der Kaufkrafttheorie des Lohnes - schwierig zwischen keynesianischer und klassischer Arbeitslosigkeit zu unterscheiden -> Diagnose einer keynesianischen Arbeitslosigkeit falsch: Verschärfung des Beschäftigungsproblems durch eine Reallohnerhöhung - Unklar: Effekte einer aggressiven Lohnpolitik auf die Investitionen -> wenn sinkende investitionsneigung der Unternehmen, I¯ geht zurück -> mögliche Verminderung der gesamtw. Nachfrage Umgekehrt: zurückhaltende Lohnpolitik-> positive Auswirkung auf Investitionsneigung - auch Problematisch: nachgefragebedingte Lohnerhöhung nur schwer reversibel -> sollte deflatorische Lücke wieder zurückgehen (z.B. wegen größerer Investitionsfreude der Unternehmen I¯ ) -> Löhne müssten sinken -> schwer durchsetzbar Risiko besteht, dass sich eine keynesianische Arbeitslosigkeit in klassische Arbeitslosigkeit verwandelt - in offener Volkswirtschaft -> Effekte der Lohnpolitik auf internationale Wettbewerbsfähigkeit muss berücksichtigt werden Für Deutschland in Europäischen Währungsunion sind zudem die Rückwirkungen auf die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank in Rechnung zu stellen
- Gleichgewicht bei Unterbschäftigugn zumindest temporär ein kurzfristiges Gütermarktgleichgewicht, das mit Arbeitslosigkeit einhergeht
- notionale Nachfragekurve beschreibt die Arbeitsnachfrage der Unternehmen in einer Siutation ohne Rationierung durch den Gütermarkt
- effektive Nachfragekurve zeigt die Arbeitsnachfrage für eine Konstellation mit einer Rationierung durch eine negative Output-Lücke.
- konjunkturelle oder keynesianische Arbeitslosigkeit - Reallohn nicht in der Lage, Vollbeschäftigung herbeizuführen - Rückgang des Reallohns -> Bewegung auf der vertikal verlaufenden effektiven Arbeitsmarktnachfrage, ohne Beschäftigung auszuweiten
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- klassische Arbeitslosigkeit auch Mindestlohn-Arbeitslosigkeit - Sie tritt wegen eines zu hohen Lohnniveaus auch dann auf, wenn auf dem Gütermakrt keine deflatorische Lücke besteht
- Bei der Kaufkrafttheorie des Lohnes ist hier vor allem an folgende Probleme zu denken: Grundsätzlich ist es schwierig, zwischen einer keynesianischen und einer klassischen Arbeitslosigkeit genau zu unterscheiden. Ist die Diagnose einer keynesianischen Arbeitslosigkeit falsch, wird das Beschäftigungsproblem durch eine Reallohnerhöhung noch zusätzlich verschärft. Unklar sind auch die Effekte einer aggressiven Lohnpolitik auf die Investitionen. Wenn es dadurch zu einer sinkenden Investitionsneigung der Unternehmen kommt, sodass I zurückgeht, kann die gesamtwirtschaftliche Nachfrage insgesamt vermindert werden. Umgekehrt könnte sich eine zurückhaltende Lohnpolitik positiv auf die Investitionsneigung auswirken. Problematisch ist auch, dass eine solche nachfragebedingte Lohnerhöhung nur schwer reversibel ist. Sollte die deflatorische Lücke wieder zurückgehen, z.B. wegen einer größeren Investitionsfreude der Unternehmen ( I ), müssten die Löhne sinken, was jedoch nur schwer durchzusetzen ist. Es besteht also das Risiko, dass sich eine keynesianische Arbeitslosigkeit in eine klassische Arbeitslosigkeit verwandelt. In offenen Volkswirtschaften müssen zudem die Effekte der Lohnpolitik auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit berücksichtigt werden. Für Deutschland als Mitgliedsland in der Europäischen Währungsunion sind zudem die Rückwirkungen auf die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank in Rechnung zu stellen.
- Als Gegenstück zur keynesianischen Arbeitslosigkeit wird oft die klassische Arbeitslosigkeit benannt. Erläutern Sie die Entstehungsursachen von klassischer Arbeitslosigkeit - Entstehungsursachen klassische Arbeitslosigkeit (bezeichnet auch Mindestlohn-Arbeitslosigkeit) ->Aufgrund zu hohen Lohnniveaus, wenn auf dem Gütermarkt keine deflatorische Lücke besteht (Hinweis: die gibt es in der Neoklassik nicht, dort sind alle Märkte immer geräumt).Inflation oder Deflation können aber den Reallohn verändern bei konstantem Nominallohn) DEFLATION = ABNAHME DES PREISNIVEAUS