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bayerischeswörterbuch m (Fach) / m (Lektion)

m

Diese Lektion wurde von vody erstellt.

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  • Mafiadotsch, der [màffiadådsch] Mafiadotsch, der [màffiadådsch]  Pizza
  • Magant, der [màgànndd] Magant, der [màgànndd]  jemand, der etwas vortäuscht (z.B. Krankheit); Simulant
  • Magentratzerl Mogntratzerl, das [mångdràzzàl] Magentratzerl – Mogntratzerl – Magentratzal – Mogntratzal Magentratzerl Mogntratzerl, das [mångdràzzàl]  Magentratzerl – Mogntratzerl – Magentratzal – MogntratzalAppetithappen; kleine, unzureichende Mahlzeit, von der man nicht satt wird (…wos wuist’n mit dem Magentratzerl?)
  • Mahd, die [må:d] Mahder, der [må:dà] Mahd, die [må:d]  1. das Mähen 2. das gemähte Gras Mahder, der [må:dà]  Mäher; jmd., der mäht
  • Mähren, die [meàng] Mähren, die [meàng]  1. altes, verbrauchtes, geschundenes Ross 2. alte, bösartige Frau
  • malad (Adj.) [màlà:d] malad (Adj.)[màlà:d]  elend, in schlechtem Zustand befindlich, krank, unwohl
  • mamsen [màmbsn] mamsen [màmbsn]  maulen, meckern, nörgeln
  • Manchester, der [mandschässdà] Manchester, der [mandschässdà]  strapazierfähiger, gerippter Baumwollstoff (Cord) für Arbeitsanzüge (Manchesterhosen)
  • Manderl Mannderl, das [mànndàl] Manderl Mannderl, das [mànndàl]  kleines Männlein, Männchen
  • Marken, die [marggn] Marken, die [marggn]  Tausendsassa, Multitalent, Original (…du bist a Markn!)
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  • marod (Adj.) [marod] marod (Adj.) [marod]  krank, niedergeschlagen, schwach
  • Marterl, das [màrddàll] Marterl, das [màrddàll]  1. Feldkreuz, Wegkreuz; Bildstock mit religiösem Motiv 2. Gedenkstein oder Kreuz an einem Unfallort
  • Maigansl Maigansl Altbayern dummes Mädchen
  • mäinerer mäinerer Altbayern weniger
  • Maiserl Maiserl (das) Altbayern Ellbogenspitze
  • Marie Marie Altbayern Hund
  • Märzen, das [meàzzn] Märzen, das [meàzzn]  Märzenbier Märzenbier oder kurz Märzen ist ein untergäriges Vollbier, das ursprünglich im März gebraut wurde. In der bayerischen Brauordnung von 1539 und per Dekret durch Albrecht V. von 1553 wurde festgelegt, dass nur zwischen Michaeli, dem Tag des Hl. Michael (29. September) und Georgi, dem Tag des Hl. Georg (23. April) gebraut werden durfte. In den fünf Monaten danach war das Bierbrauen verboten. Grund war die in den Sommermonaten erhöhte Brandgefahr beim Biersieden. Hinzu kam, dass die Herstellung des in Bayern beliebten untergärigen Biers Temperaturen von unter zehn Grad erfordert. Die Bezeichnung Märzenbier wird vor allem in Süddeutschland und Österreich allgemein für stärkere Lagerbiere verwendet, statt der Kategorie Exportbier. Für Österreich bestehen allerdings Unterschiede zur anderweitigen Nutzung des „Typs Märzen“. Es ist in Österreich ebenfalls ein untergäriges Bier und Märzenbier weit verbreitet, das „Standardbier“ des Landes. Hier steht es jedoch eher synonym für Helles, es ist leichter und hat etwas weniger Stammwürze. Somit ist auch der Alkoholgehalt geringer, und liegt durchschnittlich bei 4 % bis 5 % Alkohol. Die Farbcharakteristik ist zudem nicht bernsteinfarben, sondern infolge des geringeren Malzeinsatzes meist strohgelb. In den USA brauen mehrere Brauereien Märzenbiere im ursprünglichen Stil, inzwischen auch wieder in Bayern. Eine verbreitete Brauart ist das Märzenbier ebenfalls in Thüringen.
  • Märzspreckel, die (Pl.) [meàdschbräggl] Märzspreckel, die (Pl.)[meàdschbräggl]  Sommersprossen
  • Mascherl, das [màschàl] Mascherl, das [màschàl]  Schleife, Band
  • Maschin, die [màschi:n] Maschin, die [màschi:n]  Motorrad (…heut bin i scho mit meiner Maschin spazierngfahrn!)
  • Maschkerer Maskerer, der [màschgàrà] Maschkerer Maskerer, der [màschgàrà] für Fasching/Maskenball verkleidete Person Da Maschgara Gesamtbayern eine verkleidete ("maskierte") Person, auch jemand der vorgibt mehr zu seinals er eigentich ist
  • Maskerer: Maskerer geh [màschgàràge:] Maskerer: Maskerer geh[màschgàràge:]  sich maskieren, verkleiden
  • masseln [màssln] masseln [màssln]  kritisieren, nörgeln, schimpfen
  • mau (Adj.) [mau] mau (Adj.) [mau]  maua) flau, mies (…heid war as Gschäft mau!) b) erschöpft, kraftlos, schwächlich (…heid bin i mau beinand!) mau Altbayern Antwort auf die Frage, wie es geht
  • Mauerbatzl, das [mauàbàzzl] Mauerbatzl, das[mauàbàzzl]  Kellerassel
  • Martini [marddine] Festtag des hlg. ... am ... Martini [marddine]  Festtag des hlg. Martin (11. November) Der Martinstag (auch Sankt-Martins-Tag oder Martinsfest, in Bayern und Österreich auch Martini, von lat. [Festum Sancti] Martini, „Fest des heiligen Martin“) ist im Kirchenjahr das Fest des heiligen Martin von Tours am 11. November. Das Datum des gebotenen Gedenktags im römischen Generalkalender, das sich auch in orthodoxen Heiligenkalendern, im evangelischen Namenkalender und dem anglikanischen Common Worship findet[1], ist von der Grablegung des Bischofs Martin von Tours am 11. November 397 abgeleitet. Der Martinstag ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgansessen, der Martinszug und das Martinssingen. hat niht mit st. martin zu tun aaber nicht unwichtig Der Martini ist ein klassischer Cocktail. Als trockener, herber und stark alkoholischer Shortdrink zählt er zu den Aperitifs und besteht in der Regel aus Gin und trockenem französischen Wermut (engl./frz. Vermouth), seltener aus Wodka und Wermut (auch Wodkatini genannt). Der Cocktail ist nicht mit der gleichnamigen italienischen Wermut-Marke der Firma Martini & Rossi zu verwechseln. Als einer der weltweit bekanntesten Cocktails steht der Martini, vor allem in der Variante als Dry Martini (Cocktail) im konisch geformten Martiniglas mit Olive, zugleich sinnbildlich als Symbol für Cocktails und Bars schlechthin. Diese Glasform ist seit den 1930er-Jahren üblich und wird auch Cocktailspitz, Martinikelch oder englisch (Y-shaped) Martini glass genannt. Martini & Rossi ist ein italienischer Getränkehersteller mit Sitz in Mailand. Das Unternehmen wurde insbesondere durch den Martini genannten Wermut bekannt. Ein weiteres bekanntes Produkt ist der Martini Prosecco. Martini & Rossi kontrolliert heute auch die Produktion des französischen Wermuts der Marke Noilly Prat. Das Unternehmen gehört seit 1993 zur Bacardi-Gruppe.
  • Marschlecken, das [må:schläggà] Marschlecken, das[må:schläggà]  Arschlecken (…ums Marschlegga passt des Buidl ned in’n Rahma!)