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Geomatik (Fach) / 2019 (Lektion)
Klausur
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- 188.) Thema: Histogramm eines Bildes. Eines der Stichworte passt NICHT dazu! a) Feinkörnigkeit b) Grauwertverteilung c) Kontraststreckung d) Kontrastumfang e) Statistische Kennwerte a
- 187.) Die unüberwachte Klassifizierung ist oft der erste Schritt für eine thematische Auswertung von Satellitendaten. Welche Aussage trifft zu? a) Das Verfahren ordnet Pixel nach ihren spektralen Eigenschaften einzelnen Klassen zu. b) Die Anzahl der Trainingsgebiete ist minimal. c) Die Anzahl der Klassen ist vorgegeben. d) Nur eindeutige Klassen wie Wasser/Vegetation werden erkannt und zugeordnet. e) Trainingsgebiete erhöhen die Klassifizierungsgenauigkeit. a
- 186.) Mit Satellitendaten möchten Sie für ein REDD (Reduced Emmission from Deforestation and Degradation) Projekt die Entwicklung der Waldfläche im Amazonasgebiet seit 1986 feststellen. Welche Aussage ist richtig? a) Aufgrund wechselnder Sensoren und wechselnder Spezifikationen sind Satellitendaten für Langzeit-Monitoring weniger geeignet. b) Aus der jeweils aktuellsten Aufnahme wird nach einer Feldkontrolle die Entwicklung retrospektiv modelliert. c) Aus separaten Klassifizierungen verschiedener Bildjahrgänge können Zeitreihen abgeleitet werden. d) Das ist unmöglich wegen der permanenten Bewölkung in diesem Gebiet. e) 1986 gab es noch gar keine geeigneten Satellitenaufnahmen. c
- 185.) Aus einer Landsat Szene wollen Sie ein normalfarbiges Bild herstellen. Welche Variante ist die Richtige? a) RGB 123 b) RGB 231 c) RGB 321 d) RGB 432 e) RGB 543 c
- 183.) Ein wichtiger Parameter zur Charakterisierung von Satellitenaufnahmen ist die spektrale Auflösung. Welcher Aspekt passt am besten zur Thematik spektrale Auflösung? a) Absorptionsbande verschiedener Objekte b) Anzahl der Kanäle c) Anzahl unterscheidbarer Grauwertstufen d) Verteilung spektrale Strahldichten (Strahlungsgesetz) e) Ergebnis der Kalibrierung der spektralen Eigenschaften des Sensors b
- 182.) Satelliten laufen auf Umlaufbahnen (Orbits) um die Erde. Welche Aussage trifft auf einen sonnensynchronen Orbit zu? a) Die Aufnahmezeitpunkte werden über die Lage des Satelliten zur Sonne synchronisiert und sind immer gleich. b) Der Satellit bewegt sich mit einer Geschwindigkeit, die der Erdumdrehung entspricht. c) Die Drehung der Erdkugel wird durch eine im Verhältnis zur Bahnhöhe angepasste Streifenbreite kompensiert. d) Ein Teil des Umlaufs liegt im Schattbereich der Erde. e) Erdanziehung und Fliehkraft halten sich auf diesem Orbit in der Waage. d
- 181.) Welche Aussage trifft auf aktive Fernerkundungssysteme zu? a) Das sind alle Systeme auf sich bewegenden Plattformen. b) Sie nehmen Daten kontinuierlich auf und können nicht abgeschaltet werden. c) Sie können auch nachts Bilder aufnehmen. d) Sie nutzen natürlich vorhandene Strahlung. e) Sie sind Grundlage von RGB Farb Kompositen. c
- 180.) Im Gegensatz zu analogen Luftbildern haben digitale Aufnahmen einige Vorteile. Welcher der genannten Aspekte zählt NICHT zu den Vorteilen? a) Automatisierte Orthophotoerstellung b) Digital Weiterverarbeitung c) Kanäle schärfer getrennt d) Keine Filmentwicklung e) Nadiraufnahmen e
- 179.) Digitale Luftbilder können automatisiert ausgewertet werden. Was fällt NICHT darunter? a) Orientierung b) Objekterkennung c) Orthophotos d) Höhenmodelle e) Stereoskopische Interpretation e
- 178.) Aus einem einzelnen Luftbild lässt sich, ebenes Gelände und Nadiraufnahme vorausgesetzt, die Höhe eines Baumes durch die Berechnung der radialen Punktversetzung ermitteln. Gegeben ist die Flughöhe über Grund (ho) von 1000m, der Abstand zwischen Bildnadir und Baumspitze (r‘) von 80mm und die radiale Punktversetzung des Baumes (Baumfuß – Baumspitze Δr‘) von 2mm. Folgende Aussage trifft zu: a) Die Baumhöhe beträgt 25m b) Die Baumhöhe beträgt 28m c) Die Berechnung der Baumhöhe aus einem Luftbild ist nicht möglich. d) Die Ermittlung der Baumhöhe wird ungenau sein, da der Baum weit außerhalb des Bildnadirs steht. e) Zur Berechnung der Baumhöhe fehlt die Angabe der Brennweite des Objektivs (ck). a
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- 177.) Digitale Luftbildkameras sind mittlerweile Standard in Europa. Allerdings haben diese Systeme auch Nachteile. Welcher der folgenden Punkte gehört NICHT zu den Nachteilen? a) Computersysteme zur Prozessierung notwendig b) Geringere räumliche Auflösung c) Geringere spektrale Empfindlichkeit d) Höhere geometrische Verzerrungen e) Schwierigere Herstellung von Standardprodukten c
- 176.) Orthophotos sind als Bilder mit orthogonaler Kartenprojektion beliebte Planungsgrundlagen für die verschiedensten Anwendungen. Welche Informationen sind für die Differenzialentzerrung alleine ausreichend? a) Geländemodell/Maßstab b) Geländemodell/Orientierungsdaten c) Geländemodell/Passpunkte d) Maßstab Luftbild/Maßstab Gelände e) Zentralprojektion/Parallelprojektion c
- 175.) Die Brennweite eines Objektivs (Kammerkonstante) beeinflusst Luftbilder und deren Geometrie. Welches Stichwort dazu ist FALSCH? a) Innere Orientierung b) Größe der radialen Punktversetzung c) Größe der aufgenommenen Fläche pro Bild d) Nadirdistanz e) Weitwinkel d
- 174.) Bei digitalen Luftbildkameras spielen optoelektronische Flächenkameras (Matrixkameras) eine wichtige Rolle. Welches Charakteristikum trifft AM WENIGSTEN zu? a) Es werden multispektrale Bilder erstellt. b) Es werden rechteckige Bilder in Zentralprjektion aufgenommen. c) Die Kamera besteht aus einer Kombination mehrere Aufnahmeeinheiten. d) Durch die Eigenbewegung des Flugzeuges wird das Gelände zeilenweise abgebildet. e) Es werden meist Stereobilder aufgenommen. d
- 173.) In der Atmosphäre wird Licht gestreut. Welcher Begriff gehört NICHT zu den Streumechanismen? a) Interferenz Streuung b) Mie Streuung c) Nichtselektive Streuung d) Rayleigh Streuung e) Selektive Streuung a
- 172.) Die Reflexion des eingestrahlten Sonnenlichtes ist objektspezifisch. Welche Aussage trifft NICHT zu? a) Geschädigte Vegetation (z.B. Dürreschäden) lässt sich wegen der geringeren Reflexion im nahen Infrarot gut erkennen. b) Himmelslicht (Streulicht) überlagert die objektspezifischen Reflexionseigenschaften. c) Klares Wasser reflektiert praktisch kein Sonnenlicht. d) Objektspezifische Reflexion nimmt mit länger werdenden Wellenlängen (z.B. Infrarot) zu. e) Vegetation reflektiert relativ gering im sichtbaren Lichtbereich. d
- 169.) Welche Vorteile bietet die Fernerkundung im Vergleich zu anderen Erfassungsmethoden? Entscheiden Sie sich für die Antwort, die AM WENIGSTEN passt! a) Auf jeder Maßstabsebene anwendbar. b) Dokumentationsmaterial für retrospektive Auswertungen. c) Großräumige Erfassung von Gebieten d) Synoptische Betrachtungsweise e) Zusammenhänge können besser erfasst werden a
- 168.) Nach welchen Gesichtspunkten werden Fernerkundungssysteme NICHT eingeteilt? a) Aktiv/Passiv b) Art der Strahlungsempfänger c) Digital/Analog d) Nach der Quelle der empfangenen Strahlung e) Open Source/proprietäre Systeme e
- 166.) Finden Sie die FALSCHE Aussage! a) Bei intervallskalierten Daten erfolgt eine willkürliche Festlegung des Nullpunktes. b) Ordinalskalierte Daten können in eine sinnvolle Reihenfolge gebracht werden. c) Rationalskalierte Daten erlauben die Anwendung beliebiger Rechenoperationen. d) Thematische Karten beinhalten quantitative, Kartogramme dagegen qualitative Darstellung der Sachverhalte. e) Thematische Karten unterscheiden sich von Kartogrammen durch den Grad der Lagetreue der dargestellten Sachverhalte. a
- 165.) Finden Sie die FALSCHE Aussage! a) Längentreue kann bei der Abbildung der Erde auf eine Karte nur für ausgewählte Strecken oder Richtungen erreicht werden. b) Eine mittelabstandstreue Azimutalprojektion ist im Mittel längentreu. c) Kegelprojektionen in normaler Lage sind zur Darstellung von Gebieten der Mittelbreiten mit großer O-W-Ausdehnung (z.B. USA, Russland) gut geeignet. d) Vermittelnde Projektionen vermeiden extreme Winkel- oder Flächenverzerrungen. e) Winkeltreue Projektionen waren historisch für die Navigation von großer Bedeutung. b
- 163.) Finden Sie die korrekte Aussage! Die Gauß-Krüger-Koordinaten RW 449630, HW 500001… a) …beschreiben die Lage eines Punktes auf jeweils etwa 100m genau. b) …kann es in dieser Form gar nicht geben. c) …liegen im 5. Meridianstreifen. d) …liegen wenig östlich von einem Hauptmeridian. e) …sind unvollständig und beschreiben daher mehrere mögliche Punkte. a
- 162.) Finden Sie die korrekte Aussage! a) Der Nullmeridian der geographischen Koordinaten ist astronomisch bestimmt. b) Gauß-Krüger-Koordinaten basieren auf einer unechten Abbildung. c) Geodätische Koordinaten ermöglichen einfache Flächenberechnungen. d) Geographische Koordinaten sind für Streckenberechnungen gut geeignet. e) In einer längentreuen Abbildung der Erde (Weltkarte) können unter Berücksichtigung des Maßstabs beliebige Distanzen genau bestimmt werden. c
- 161.) UTM-System und Gauß-Krüger-System sind sogenannte Meridianstreifensysteme. Welche der nachfolgenden Aussagen trifft nur auf das UTM-System zu? a) Die Abbildung erfolgt auf einen Schnittzylinder. b) Die Abbildung ist entlang einer Linie längentreu. c) Die Breite der einzelnen Streifen ist festgelegt. d) Die Symmetrieachse der Abbildungsfläche liegt in der Äquatorebene. e) Die zugrunde liegende Projektion ist eine transversale Mercatorprojektion. a
- 160.) Wozu eignet sich ein Reduktionstachymeter NICHT? a) Flächenmessung b) Gefällemessung c) Messung von Höhenunterschieden d) Richtungsmessung e) Streckenmessung a
- 159.) Welche (unvollständigen) UTM-Koordinaten beschreiben die Lage von Freiburg am ehesten? [Hinweis: Die Angabe der Zone fehlt. Sie ist zur Beantwortung der Frage nicht nötig.] a) E 112 N 4290 b) E 275 N 4051 c) E 303 N 5120 d) E 393 N 1205 e) E 413 N 5316 e
- 158.) Auf Topographischen Karten finden Sie häufig Angaben zur Nadelabweichung. Welche Aussage ist korrekt: Die Nadelabweichung… a) …ändert sich mit der Zeit. b) …ist der Winkel zwischen magnetisch Nord und geographisch Nord. c) …ist entlang eines Breitenkreises konstant. d) …ist längs einer Gitterlinie konstant. e) …ist mit einem GPS-Empfänger bestimmbar. a
- 157.) Höhenmessungen mit dem GPS zeigen in Deutschland auch bei sorgfältiger und langandauernder Messung in der Regel andere Höhen an, als in Karten, z.B. des Maßstabs 1:25000, vermerkt sind. Die Hauptursachen für die Abweichungen sind… a) …Abweichungen zwischen WGS84 und NN. b) …GPS-Messfehler. c) …jahreszeitliche Meeresspiegelschwankungen. d) …Ungenauigkeiten der Karten. e) …verschiedene Ellipsoide. e
- 156.) In Topographischen Karten wird teilweise auf die Methode der Schummerung zurückgegriffen. Welche Aussage passt AM WENIGSTEN zu dieser Methode? a) digital einfach zu erzeugen b) erleichtert Höhenbestimmung c) großen Maßstäben vorbehalten d) gute Reliefdarstellung e) sinnvollerweise von NW-beleuchtet b
- 155.) Für räumliche Bezugssysteme spielt in der klassischen Landvermessung das geodätische Datum mit dem Fundamentalpunkt (FP) eine zentrale Rolle. Welche der genannten Größen gehört NICHT zum geodätischen Datum? a) Angabe der Nordrichtung im FP b) geographische Koordinaten des FP c) große Halbachse des Ellipsoids d) kleine Halbachse des Ellipsoids e) Normal Null (Höhenbezug) e
- 154.) Welche Aussage zum UTM Koordinatensystem trifft zu? a) Der Punkt mit den Koordinaten E 500000, N4327000 liegt 4327km vom Äquator entfernt. b) Deutschland liegt in den Zonen (Streifen) 3-5. c) Die Breite eines Streifen im UTM-System beträgt etwa 350km. d) Die UTM-Projektion ist winkeltreu. e) Die Zählung der UTM Zonen beginnt bei 90° westlicher Länge. d
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- 153.) An einem Probestandort ist die freie Sicht auf den Himmel topographisch bedingt stark eingeschränkt. Damit ist auch die Positionsbestimmung mit GPS erschwert. Überlegen Sie, wie Sie die Koordinaten des Standorts dennoch möglichst gut bestimmen können. a) Sie beziehen nur Signale von 3 (vom GPS-Empfänger) aus „gut sichtbaren“ Satelliten in die Postitionsbestimmung ein. b) Sie lokalisieren den Punkt in einer Topographischen Karte und bestimmen die Koordinaten auf diese Weise. c) Sie messen an einem sonnigen Tag. d) Sie messen einen Punkt in der Umgebung mit freier Sicht auf den Himmel und bestimmten die Entfernung der beiden Punkte mit einem Maßband. e) Sie messen längere Zeit und nehmen den Mittelwert der Koordinaten. b
- 151.) Welche Eigenschaft/en muss eine Projektion auf jeden Fall haben, damit aus Dichtekarten absolute Werte für beliebige Landschaftsausschnitte berechnet werden können? a) Flächentreue b) Flächentreue und Längentreue entlang einer beliebigen Linie c) Längentreue in O-W-Richtung d) Winkeltreue e) Winkeltreue und Längentreue entlang einer Linie in N-S-Richtung a
- 149.) Zwei Punkte liegen in einer Karte 2,5cm auseinander. Auf der Erde beträgt der Abstand 1000m. Welche Aussage zum Maßstab trifft am ehesten zu? a) Aus den angegebenen Werten kann kein Maßstab errechnet werden. b) Der Maßstab hängt zusätzlich noch vom Höhenunterschied der beiden Punkte ab. c) Die Karte hat einen Maßstab von 1:40.000 d) Ich muss den in der Karte aufgedruckten Gitterabstand kennen um den Maßstab berechnen zu können. e) Durch die Überhöhung von 1:2,5 wird die maßstäbliche Verkleinerung gerade kompensiert. c
- 148.) In Deutschland werden von unterschiedlichen Behörden und Ämtern amtliche Karten verschiedener Maßstäbe bearbeitet und herausgegeben. Kennzeichnen Sie die Aufzählung, in der die jeweils aufgeführten Kartenwerke konsequent vom kleinen zum großen Maßstab sortiert sind. a) Grundkarte – TK25 – TK50 b) Internationale Weltkarte – Topographische Übersichtskarte – TK25 c) Internationale Weltkarte – Grundkarte – TK25 d) TK25 – TK50 – Katasterkarte e) Topographische Übersichtskarte – Grundkarte – TK50 b
- 147.) In einer Definition der Kartographie charakterisieren Hake&Grünreich (1994) diese als ein Fachgebiet, das sich mit raumbezogener Information befasst. Welcher Begriff nimmt in der Definition eine zentrale Stellung ein? a) Geländeerhebung b) Klassifikation c) Luftbildaufzeichnung d) Veranschaulichung e) Vermessung d
- 146.) In einer Definition der Kartographie charakterisieren Hake&Grünreich (1994) diese als ein Fachgebiet, das sich mit raumbezogener Information befasst. Welche Aufgabe gehört in diesem Kontext NICHT dazu? a) Auswerten b) Sammeln c) Speichern d) Verarbeiten e) Verzerren e
- 145.) Die Mercatorprojektion ist Grundlage des Gauß-Krüger-Systems und des UTMSystems. Welche Begründung trifft hierfür am ehesten zu? a) Wegen der Grundlage für GPS-Techniken. b) Wegen der historisch weiten Verbreitung als Seekarte c) Wegen der insgesamt geringen Verzerrungen. d) Wegen der Möglichkeit zur transversalen Ausrichtung e) Wegen der Verwendungsmöglichkeit in einem großen Maßstabsbereich c
- 144.) Wie lassen sich Laser (LIDAR) Rohdaten am besten beschreiben? a) 3D Kanäle b) 3D Punktwolke c) DGM/DSM d) 3D Spektrum e) Grauwerte b
- 143.) In einem ein-oder mehrdimensionalen Merkmalsraum (feature space) werden Objekte über ihre Reflexionsgrade positioniert. Damit lässt sich im Vorfeld abschätzen, wie gut Objekte klassifiziert werden können. Welche Aussage trifft zu? a) Je näher zwei Objektpunkte zusammen liegen, umso schlechter lassen sich diese trennen. b) Identische Objektpunkte im nahen Infrarot Kanal sind mit großer Wahrscheinlichkeit Vegetation. c) Nur die höheren Werte können mit Sicherheit einzelnen Objekten zugeordnet werden. d) Zur Positionierung der Objekte werden Passpunkte benötigt. e) Der Merkmalsraum ist die Grundlage der Genauigkeitsanalyse (Konfusionsmatrix). a
- 142.) Der Einsatz von Fernerkundungsverfahren hat vielfältige Vorteile. Im Folgenden werden einige dieser Vorteile aufgeführt. Welche Aussage ist FALSCH? a) Dokumentationsmaterial: der frühere Zustand von Objekten kann bildhaft rekonstruiert werden. b) Großflächige Erfassung von Gebieten in kurzer Zeit. c) Optimierung von terrestrischen Inventuren (Stratifizierung). d) Synoptische Betrachtungsweise – Zusammenhänge können besser erfasst werden. e) Zeitlich immer sofort verfügbar. e
- 141.) Die Information aus dem Bereich des nahen Infrarot wird mit Vorteil bei der Beobachtung und Unterscheidung von Vegetation genutzt. Welche Aussage ist richtig? a) Andere Objekte als Vegetation sind schwer differenzierbar. b) Die Strahlen des nahen Infrarot werden in den Blattzellen reflektiert. c) Lebende Vegetation kann mit grünen Objekten verwechselt werden. d) Schattenbereiche (Nord-Hänge) werden besser aufgehellt. e) Vegetation reflektiert hier zwar schwächer aber differenzierter als im grünen Bereich. b
- 140.) Die unüberwachte Klassifizierung ist oft der erste Schritt für eine thematische Auswertung von Satellitendaten. Welche Aussage trifft NICHT zu? a) Das Verfahren ist pixelbasiert. b) Die Anzahl der Klassen können Sie frei wählen. c) Trainingsgebiete erhöhen die Klassifizierungsgenauigkeit. d) Außenaufnahmen können besser geplant werden. e) Die Klassen müssen nachträglich Objekten (-gruppen) zugeordnet werden. c
- 139.) Orthophotos sind beliebte Planungsgrundlagen für die verschiedensten Anwendungen. Wodurch unterscheiden diese sich von Luftbildern? a) Bildverbessert b) Echtfarben c) Generalisierung d) Höheninformation e) Parallelprojektion e
- 138.) In Deutschland werden 2011 praktisch nur noch digitale Luftbilder aufgenommen werden. Wo sehen Sie den größten Vorteil gegenüber der analogen Luftbildaufnahme? a) Die Aufnahmen werden billiger. b) Die Bilder lassen sich einfach per eMail verschicken. c) Es können Verarbeitungsschritte automatisiert werden. d) Filmentwicklung entfällt. e) Die Bilder müssen nicht mehr von den Behörden freigegeben werden. c
- 136.) Mit Landsat Satellitendaten möchten Sie eine digitale Klassifizierung der Landnutzung in Tansania durchführen. Wegen der hohen Genauigkeitsansprüche entscheiden Sie sich für eine überwachte Klassifizierung. Auf was müssen Sie dabei vorbereitet sein? a) Bewölkte Szenen b) Bürokratie bei der Datenbeschaffung c) Monitoring d) Geländearbeit e) Selective Availabilitiy d
- 134.) Für die farbliche Visualisierung (Color Composite) von Satellitendaten werden mehr als nur ein Kanal benötigt. Folgende Aussage trifft zu: a) Es müssen alle verfügbaren Kanäle verwendet werden. b) Für diese RGB Bilder werden die Kanäle Rot Grün Blau benötigt. c) Es können maximal 3 Kanäle verwendet werden. d) Es werden panchrometische Kanäle verschiedene Farben zugeordnet (RGB). e) Die Farben RGB werden den einzelnen Objekten spezifisch zugeordnet. c
- 132.) Ein wichtiger Parameter zur Charakterisierung von Satellitenaufnahmen ist die radiometrische Auflösung (RA). Welche der folgenden Aussagen trifft zu? Die RA… a) …beschreibt die Anzahl der Kanäle b) …bestimmt die Anzahl unterscheidbarer Grauwertstufen. c) …ist das Ergebnis der Kalibrierung der radiometrischen Eigenschaften des Sensors. d) …ist die Taktfrequenz bei der Übertragung von Satellitenbildern zur Erde. e) …spielt bei der Erdbeobachtung keine Rolle (anders bei Fernsehsatelliten). b
- 131.) Für die absolute Orientierung von Luftbildern benötigen Sie unbedingt… a) …digitale (oder digitalisierte) Luftbilder b) …eine abgeschlossene äußere Orientierung c) …ein Geländemodell d) …Orthophotos e) …Passpunkte e
- 130.) Durch Höhenunterschiede kommt es im Luftbild zu dem sogenannten „radialen Punktversatz“. Damit können bei Senkrechtaufnahmen z.B. Höhen von Häusern, Bäumen oder anderen Objekten berechnet werden. Welche Information brauchen Sie für die Berechnung? a) Höhe über Grund, Abstand höchster Punkt des Objektes – Bildmittelpunkt, Brennweite b) Höhe über Grund, Distanz Bildmittelpunkt – niedrigster Punkt des Objektes, Bildbasis c) Höhe über Grund, Nadirdistanz, Punktversatz im Luftbild d) Punktversatz im Luftbild, Höhe über Grund, Abstand höchster Punkt des Objektes – Bildmittelpunkt e) Punktversatz im Luftbild, Punktversatz im Gelände, Maßstabszahl d
- 129.) Welche Aussage zum Bildnadir ist richtig? Der Bildnadir ist… a) …das Maß für die Schrägheit einer Luftbildaufnahme. b) …der Durchstoßpunkt der senkrecht auf der Bildebene stehenden Aufnahmeachse. c) …der Schnittpunkt aller vertikalen Geraden (Senkrechten im Gelände) in Luftbildern. d) …ein Element der inneren Orientierung. e) …näherungsweise identisch mit dem Bildmittelpunkt. c