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Bio&Öko (Fach) / Forstzoologie (Lektion)

keine Fragen! -.-

Diese Lektion wurde von antonkohler erstellt.

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  • Notwendigkeit von Morphospezies neben Biospezies & Definition. Weshalb ist neben der Definition der Biospezies auch die von Morphospezies erforderlich? Biospezies (biologisches Artkonzept)Eine Biospezies ist eine Gruppe von sich tatsächlich oder potentiell kreuzenden natürlichen Populationen, die von anderen reproduktiv isoliert sind und fruchtbare Nachkommen hervorbringen. Morphospezies (typologisches Artkonzept)Als Morphospezies fasst man die Gesamtheit aller Individuen zusammen, die in ihren wesentlichen Merkmalen – auch nicht morphologischen – untereinander übereinstimmen. Das Konzept der Biospezies hat sich als nicht alltagstauglich erwiesen, da es generell schwierig ist und an äußeren Merkmalen nicht erkennbar, inwiefern sich ein einzelnes Individuum mit anderen Individuuen aus anderen Populationen kreuzt bzw. Potentiell kreuzen könnte.Daher benötigt man neben dem Konzept der Biospezies das Konzept der Morphospezies, dass Individuuen auch auf Grund ihrer morphologischen Merkmale zusammenfasst, da so die Zuordnung eines Individuums zu einer größeren Gruppe (der Morphospezies) deutlich einfacher ist.Einzig die Hürde des Di-Poly- und Saisonalmorphismus erschwert die Zuordnung und eine Kenntnis über solche Besonderheiten ist notwendig.
  • 2 Insektenordnungen für jeweils hemimetabole und holometabole Entwicklung Hemimetabol:Orthoptera (Heuschrecken), Heteroptera (Wanzen) Holometabol:Lepidoptera(schmetterlinge), Hemiptera(Fliegen)
  • 3 trophische Ebenen mit je einem Beispiel Primärproduzent:Pflanzen, z.B. Fagus sylvatica (Rotbuche) Primärkonsument:Insekten, z.B. Tagpfauenauge (Aglais io) Sekundärkonsument:Vögel, Rauchschwalbe (Hirundo rustica)
  • Wirts- und Generationswechsel >> Bedeutung + Beispielorganismus Wirtswechsel:Eine Generation benötigt mehrere Wirtsarten: >> Hauptwirt(sexuelle Fortpflanzung) und Nebenwirt(asexuelle Fortpflanzung/Vermehrung) Generationswechsel:Es wechseln sich Generationen ab, die unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien verfolgen asexuell oder sexuell (fakultativ (nicht zwingend) oder obligat (zwingend))  Beispiel Malaria (Protozoa aus der Gattung Plasmodium)Alle Plasmodien haben einen komplexen Lebenszyklus mit einem obligaten Wirtswechsel zwischen Insekten, in denen eine geschlechtliche Vermehrung stattfindet und Wirbeltieren, in denen eine ungeschlechtliche Vermehrung stattfindet. Das Insekt, die weibliche Mücke sticht den Menschen und überträgt den Erreger (Plasmodium spp.) dieser vermehrt sich zunächst asexuell durch Schizogonie (Tochterkerne enstehen durch Teilung in Mutterzelle, Mutterzelle zerfällt Tochterzellen werden frei), gelangt dann in Blutkörperchen und vermehrt sich dort weiter asexuell (wieder Schizogonie) und bildet auch Gametophyten (differenzierte sexuelle Zellen). Diese Gametophyten werden durch erneutes Blutsaugen einer Mücke von dieser aufgenommen und es kommt zur sexuellen Fortpflanzung. der Gametogamie, eine Zygote wird gebildet (Verschmelzung von Ei und Samenzelle).Danach kommt zur erneuten asexuellen Vermehrung der neuen Generation in der Mücke.
  • Was bedeutet der Satz „Insects do not eat latin binomials“ Der Satz „Insects do not eat latin binomials“ von D. Janzen nimmt Bezug darauf, dass Insekten ihre Nahrungswahl nicht zwingend auf Pflanzenarten beschränken.Der Terminus latin binomials bezieht sich hierbei auf die typische Artbeschreibung nach Linné, die aus Gattungsname und Artbezeichnung besteht. Eine Art zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine Fortpflanzungsgemeinschaft bildet, jedoch wählen Insekten ihre Nahrung nicht aufgrund dieser Fortpflanzungsgemeinschaften der Pflanzen aus, sonder vielmehr aufgrund der Eigenschaften einer einzelnen Pflanze, hier bei spielen insbesondere die Chemie der Pflanze und ihre sekundäre Pflanzenstoffe eine Rolle, die je nach Standort und Stadium, aber auch Pflanzenorgan ganz unterschiedlich ausgeprägt sein können. Man spricht hierbei von phänotypischer Plastizität, also wie stark ein Organismus aufgrund von Umwelteinflüssen von seinem Genotyp abweichen kann. Es kommt also nicht auf die Art an zu der die Pflanze gehört, als vielmehr darauf wie schmackhaft sie für ein Insekt ist bzw. wie gut die Pflanze durch sekundäre Pflanzenstoffe vor Fraß geschützt ist. Arten = Fortpflanzungsgemeinschaften ≠ Eigenschaften (sek. Pflanzenstoffe, Chemie) 
  • Benennen Sie 4 tropische Ebenen und jeweils einen Organismus als Beispiel. 1. Primärproduzent: Löwenzahn(Taraxacum officinale)2. Primärkonsument: Gemeine Grashüpfer (Chorthippus parallelus)3. Sekundärkonsument: Feldspitzmaus (Crocidura leucodon)4. Tertiärkonsument: Mäusebussard (Buteo buteo)
  • Viele sekundäre Pflanzenstoffe schützen Pflanzen vor Antagonisten. Welchen anderen Effekt können sie auf Antagonisten haben? Durch sekundäre Pflanzenstoffe kann es auch zu kairomonalen Effekten, als trade-off eines Allomones kommen. Denn spezialisierte Konsumenten erkennen ihre Wirtspflanze anhand der abgesonderten Schutzstoffen. Spezialisten/ spezialisierte Antagonisten werden also durch die sekundären Pflanzenstoffe angelockt.
  • Was versteht man unter "binominaler Nomenklatur"? Die binomiale Nomenklatur beschreibt die Namensgebung aller Arten, die sich aus dem Gattungsnamen (der jeweiligen Art) und der Artbezeichnung zusammensetzt. Jede Art hat also einen Doppelnamen. Arten werden zu Gattungen zusammengefasst, Gattungen zu Familien, Familien zu Ordnungen, Ordnungen zu Klassen, Klassen zu Stämmen und Stämme zu Reichen. Jedes Merkmal einer systematischen Einheit gilt für alle untergeordneten Taxa.
  • Welcher Unterschied zwischen holometaboler und hemimetaboler Entwicklung kann im Zusammenhang von Populationsmanagement besonders bedeutend sein? Insekten mit hemimetaboler Entwicklung zeichnen sich dadurch aus, dass die Nymphen den Adulten in ihrer Lebensweise und insbesondere ihrer Ernährung stark ähneln, wohingegen holometabole Entwicklung bedeutet, dass sich das Larvenstadium grundlegend vom Adultenstadium unterscheidet, die Nahrungsgrundlage ist oft eine andere und auch gibt es ein Puppenstadium, indem die Umwandlung von Larve zu Adultem erfolgt. Im Bezug auf das Populationsmanagement ist es wichtig den gesamten Lebenszyklus des Insekts im Auge zu behalten und besonder holometabole Insekten, können eventuell in ihren Larvenstadium besser „gemanaged/bekämpft“ werden als Adulte.
  • Viele Insekten kommunizieren mit einer "chemischen Sprache". (A) Was sind Pheromone und (B) in welchen Verhaltenskontexten können sie verhaltensmodifizierend wirken? (C) Benennen Sie einen Trade-off bei der Pheromonkommunikation. (A)Pheromone sind intraspezifische Botenstoffe, sie dienen der innerartliche Kommunikation. (B)Sie können verhaltensmodifizierend (Releaser) oder entwicklungsmodifizierend (Primer) wirken. In verschiedenen Verhaltenskontexten wirken sie, zum Beispiel bei der Nahrungssuche, es können Spuren markiert werden (Ameisen) und Artgenossen rekrutiert werden. Auch zum Schutz dienen Pheromone durch Alarmierung und Rekrutierung. Außerdem kann das Fortpflanzungsverhalten durch Sexualhormone modifiziert werden, es können Territorien markiert werden, mit Sexuallockstoffen Partner gefunden werden und die Partnerwahl mit Balzhormonen beeinflusst werden. (C)Spezialisierte Parasiten oder Fressfeinde können Wirtsorganismen durch abgesonderte Phermone ausfindig machen.
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  • Welche Effekte und welche Nebeneffekte (trade-offs) kann der Balzgang einer Grille haben? Effekte (erwünscht): Anlocken eines WeibchensTrade-offs: Anlocken eines Fressfeinds, z.B. Vogel wird durch Balzgesang aufmerskam auf Grille oder einer Maus