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PR (Fach) / 1. (Lektion)
1. Was ist PR
2. Instrumente
3. Organisationen und Rollen
4. Konzepterstellung
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- Was ist PR? Definition nach DRPG nennen. Puplic Relation/Öffentlichkeitsarbeit vermittelt Standpunkte und ermöglicht Orientierung, um den politischen, den wirtschaftlichen und den sozialen Handlungsspielraum von Personen oder Organisationen im Prozess öffentlicher Meinungsbildung zu schaffen und zu sichern.
- Was ist PR? Definition nach Manfred Bruhn Das systematische und langfristige Gestalten der Kommunikation eines Unternehmens mit seinen wichtigen internen und externen Bezugsgruppen mit dem Ziel, das Unternehmen bei diesen Bezugsgruppen bekannt zu machen, und das starke und einzigartige Vorstellungsbild (Image) der Unternehmensperönlichkeit aufzubauen und kontuierlich weiter zu entwickeln.
- Wie unterscheidet sich PR und Werbung voneinander? PR:- Zielt auf Vertrauen und Akzeptanz - Tonalität jounalistig geprägter Fakten - Durch "Medien" gefilterte Inhalte (außer bei Owned Media= - Publikation kann nicht gekauft werden (in der Regel) --> Vertrauen, eher neutraler Ton, Fakten vermitteln, Informationen werden angeboten (bei Werbung wird gezielt platziert) --> "Medien" entscheiden selbst, was sie berichten Werbung: - Zielt auf Nachfrage und Präferenz - Tonalität werblich, geprägt von Ansichten - Unternehmen bestimmt die Inhalte und die Erscheinungsweise - kostenpflichtig --> Nachfrage/Präferenz, Produkt soll gekauft werden, Meinung wird adressiert, Werbeplatz wird gekauft
- Nennen Sie die wesentlichen Instrumente im PR (8). - Pressemitteilung (PM) - Pressemappen/ Presseunterlagen (Hintergrundinfos, Bildmaterial, Pressemeldungen, Publikationen) - Online-Pressebereich (Sammelpunkt und Archiv für alle Aktivitäten) - Pressekonferenz - Fachbeiträge, Inteviews - Pressegespräche - Eigenveröffentlichungen/Owned Media (Berichte, Broschüren, Mitarbeiter oder Kundenzeitschriften, Webseiten, Blogs, Social Media Posts - Veranstaltungen
- Welche Voraussetzung gibt es für eine erfolgreiche PR-Kommunikation? PR unterstüzt das Erreichen der Unternehmensziele - Voraussetzungen: - Nähe zur Unternehmensleitung - Kommunikation wird ernst genommen - Informationen sind früh und vollumfänglich verfügbar - Entscheidungswege sind kurz - Meinung der Kommunikatoren fließt in Entscheidungen ein
- Rolle der QM Verantwortlichen in der Kommunikation Quality und Kommunikation arbeiten sehr nahe zusammen (meist in einer Abteilung) - Experten zur Einordnung und Beurteilung von Themen - Early Warning bei Issues - Interessenvertretung bei Verbänden, politischen und gesetzgebenden Organen - Botschafter der Kommunikation zur Vermittlung von Fachkompetenz und Vertrauen
- Kommunikationskonzept erstellen 1. Analyse- Infromationen über die derzeitige und zukünftige Situation - Bewertung nach Stärken und Schwächen (Gegenwart), Chancen und Risiken (Zukunft) (Swot) 2. Strategie und Taktik definieren- Handlungsbedarf ableiten- Ziele und Aufgaben formulieren 3. Mittel- und Maßnahmen festlegen 4. Zeit- und Kosten planen 5. Erfolgskontrolle
- Zielgruppen/Bezugspersonen (Stakeholder Kompass) wichtig: man muss Zielgruppe definieren Unternemen:- Investor / Relations --> Finanzmarkt (Aktionäre, Analysten) - Internal Relations --> Beschaffungsmarkt (Mitarbeiter, Lieferanten) - PR/Lobbying/Pressearbeit --> Absatzmarkt (Medien, Politik, NGOs) - Werbung/ Produkt-PR --> Absatzmarkt (Kunden, Handel)
- SWOT Analyse Stärken (strengths) Schwächen (weaknesses) Chancen (opportunities) Risiken (threats)
- Futureyes Social Maturation Curve (6 Phasen) Where Society stands on social issues 1. Observation: erste Berichte/Beobachtung 2. Emergent: erste Bewertungen, Interesse 3. Popularisation: größeres Interesse - Medieninteresse - Gruppierungen 4. Challenge: Soziale Engagement spürbar, Kampagnen 5. Governance: Politik greift ein, Gesezte werden eingeführt 6. Normative: Thema wird Mainstream --> es gibt allgemein nur eine richtige Meinung
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- Einordnung eines (Falls)? Protest: Keinen Gesetzes Verstoß, aber die Gesellschaft hat andere Erwartungen Social acceptance: Rechtliche Vorgaben und sozale Akzeptanz im Einklang Krise: starkes Empfinden dass es nicht o.k. ist --> Weder Rechtliche noch gesellschaftliche Vorgaben eingehalten Sleeper: Rechtliche Vorgaben werden nicht eingehalten/sind nicht vorhanden. aber von Gesellschaft nicht wahrgenommen--> keiner Macht sich Gedanken
- nennen sie 12 Faktoren, die Empörung befeuern 1. Kontrolle 2. Vertrauen 3. Ansprechbarkeit 4. Fairness 5. Freiwilligkeit 6. Natürlich vs. Künstlich 7. Vertrautheitsgrad 8. Einprägsamkeit was ist zuvor passiert? 9. Furcht 10. Katastrophen-Potenzial 11. Gewissheit 12. Moral
- Empörung besänftigen DAD vs. DAVE Decide - Announce - Defend Entscheidung wird getroffen - Verkündigt - Verteidigung dieser Haltung Declare - Acknowledge - Vision - Evaluate Erklärung was Thema ist - Erklären/Erkennen, dass Unternehmen eine Rolle in dem Thema spielt - Erklären, dass Unternehmen sich bessern will - Vorschlag, wie man es besser machen kann
- Nennen Sie den Inhalt einer Pressemitteilung Zu Beginn: Kernaussage: Wer? Was? Warum? Fazit, Ziel, Ergebnis Mittelteil: Hauptinformation: Motivation, Ausgangssituation, Vorgehen, Ablauf, weitere Ergebnisse Schluss: Hintergrund, Weiterführende Info, verwendete Artikel, Studien und Quellen (zur Belegung der wichtigsten Dinge)