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Hundeverhaltenstherapie ATN (Fach) / Aggression Ursachen und Vorgehensweise (Lektion)

24 Fragen

Diese Lektion wurde von Huntress2233 erstellt.

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  • 1. Eine Kastration bei einem Rüden 2x a) ist bei aggressivem Verhalten in jedem Alter sinnvoll, weil Rüden insgesamt friedlicher werden, wenn kein Testosteron mehr produziert wird b) ist anzuraten, wenn Testosteron für das Verhalten mitverantwortlich ist c) sollt man durchführen, wenn Training alleine nicht ausreichend verbessert d) kann in jedem Alter durchgeführt werden b+c
  • 2. Kopfhalfter 1x a) sollte nur im Notfall eingesetzt werden, weil es dem Hund schaden könnte b) sollte überhaupt nicht verwendet werden, weil die Verletzungsgefahr zu groß ist c) ist ein sinnvolles Hilfsmittel d) sollte nur vorübergehend eingesetzt werden e) hindert den Hund am Beißen c
  • 3. Aggressives Verhalten bei Hunden 1x a) muss grundsätzlich sofort unterbunden werden b) ist ein Zeichen für eine Verhaltensstörung c) kann nur durch Strenge bekämpft werden d) gehört zum Normalverhalten e) ist ein Zeichen von Selbstsicherheit d
  • 4. Ein Hund, der eine Bezugsperson anknurrt, 2x a) sollte sofort hart bestraft werden, weil der damit keinesfalls durchkommen darf b) sollte nicht spontan bestraft werden, auch wenn er damit erst einmal gewonnen hat c) zeigt so, dass er seine Bezugsperson nicht als ranghöher akzeptiert d) reagiert auf ein Bestrafung häufig mit einer Verschlechterung des Verhaltens b+d
  • 5. Eine Gegenkonditionierung ist besonders sinnvoll bei einem Hund 2x a) bei dem es nur wenige Angst/Aggressionsauslöser gibt b) der insgesamt sehr ängstlich ist c) der aggressiv auf das neue Baby reagiert, wenn es anfängt , zu krabbeln d) bei dem alle Angst/Aggressionsauslöser bekannt sind a+c
  • 6. Die Anwendung aversiver Maßnahmen (positiver Strafen) bei aggressivem Verhalten 2x a) ist gefährlich b) führt nur dann u einer Verbesserung, wenn die aversiven Maßnahmen besonders intensiv sind c) schadet, wenn sie besonders intensiv sind d) sollte nicht empfohlen werden e) schadet grundsätzlich a+d
  • 7. Zur Beurteilung von aggressivem Verhalten 1x a) ist ein Hausbesuch unerlässlich b) muss der Therapeut Hund und Halter persönlich kennenlernen c) ist ein Hausbesuch nur erforderlich, wenn das Verhalten im häuslichen Bereich gezeigt wird d) ist grundsätzlich ein Lern/Frustrationstest erforderlich e) muss das unerwünschte Aggressionsverhalten ausgelöst werden b
  • 8. Bei einem Hausbesuch... 2x a) nimmt der Therapeut sicherheitshalber einen Maulkorb in der passenden Größe mit b) ist der Hundehalter dafür verantwortlich, dass der Therapeut nicht gefährdet wird c) nimmt der Therapeut ausreichend Futterhäppchen mit d) gibt der Therapeut dem Hundehalter vorher genaue Instruktionen hinsichtlich aller erforderlicher Sicherheitsmaßnahmen. a + d
  • 9. Während der Verhaltenstherapie sollte der Hund möglichst nicht in Situationen kommen, in denen sein Aggressionsverhalten ausgelöst wird und er es auf diese Weise weiter übt 2x a) da muss man dann leider evtl. das gewohnte Spazierengehen entsprechend einschränken b) wenn ein Hund draußen nicht richtig toben kann, schadet das in jedem Fall der Verhaltenstherapie c) eine ausreichende Auslastung kann man auch in der Wohnung durch entsprechende Aktivitäten erreichen d) die täglichen Spaziergänge sollten keinesfalls eingeschränkt bzw. bei Bedarf sogar erweitert werden a+c
  • 10. Für die Prognose einer Behandlung aggressiven Verhaltens sind verschiedene Faktoren von Bedeutung. eine bessere Prognose haben Hunde, 3x a) die noch niemanden verletzt haben b) wenn das aggressive Verhalten nicht gegen Familienmitglieder gerichtet ist c) bei denen das Verhalten in jugendlichem Alter auftritt d) bei denen der Halter frühzeitig professionelle Hilfe sucht a+c+d
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  • 11. Ein Hund, der seinen Blick länger auf einen Artgenossen richtet, 1x a) möchte mit diesem freundlich Kontakt aufnehmen b) möchte ihn sich genauer anschauen c) zeigt Drohverhalten d) möchte Spielen c
  • 12. Längeren Blickkontakt mit dem Halter aufrecht erhalten 2x a) kann ein Hund nur, wenn es ausreichend mit ihm geübt worden ist b) ist ein nützliches Alternativverhalten c) kann ein Hund ohne weiteres, wenn er eine gute Bildung zu seinem Halter hat d) kann ein Hund von selbst a+b
  • 13. Viele Hunde nehmen in der Situation, in der der Halter gern ein anderes Verhalten trainieren möchte, kein Futter an. Ursache dafür ist, dass der Hund 2x a) grundsätzlich nicht gerne frisst b) das angebotene Futter nicht mag c) Sich in einer zu hohen Erregungslage befindet d) durch die Situation überfordert ist c+d
  • 14. im Erstgespräch soll 2x a) der Halter möglichst umfassend über alle verhaltenstherapeutische Möglichkeiten informiert werden b) der Halter über den Ablauf der Verhaltenstherapie informiert werden c) möglichst viel Informationen über Hund und Halter gesammelt werden d) eine Diagnose erstellt werden c +d
  • 15. In Rüpelgruppen werden Hunde, die mit andren Hunden Probleme haben, zusammengebracht, um zu lernen, angemessen mit Artgenossen umzugehen. 1x a) wenn entsprechende Schutzmaßnahmen eingesetzt werden, ist das eine gute Möglichkeit, Hunden artgerechtes Verhalten beizubringen b) solche Gruppen sind nicht für alle Hunde geeignet c) dieses Vorgehen entspricht eine Reizüberflutung (Flooding) d) eine Rüpelgruppe sollte aus höchstens sieben Hunden bestehen c
  • 16. EIn Zimmerkäfig (Transportbox, Reisekennel) 1x a) ist für den Hund ein sicherer Rückzugssort und sollte daher empfohlen werden b) kann unbedenklich eingesetzt werden c) sollte mit Vorsicht eingesetzt werden d) muss antrainiert werden d
  • 17. Der Einsatz von Medikamenten bei Aggressionsverhalten 3x a) kann dazu führen, dass aggressives Verhalten schneller ausgelöst wird b) ist wenig hilfreich c) kann zu einer Dämpfung der Aggressionsbereitschaft führen d) muss sorgfältig abgewogen werden a+c+d
  • 18. Ein "learn to earn" Programm 2x a) soll den Hund vor allem in eine geordnete hierarchische Struktur einweisen b) bewirkt, dass der Hund immer Belohnungen erwartet c) reduziert mit der Zeit den Stresslevel des Hundes d) gewöhnt Hund und Halter daran, dass Interaktionen nach bestimmten Regeln ablaufen c+d
  • 19. Jeder Therapieplan 3x a) muss in erster Linie an den Hund angepasst sein (absolute Priorität) b) muss vor allem auf den Halter und seine Lebensumstände zugeschnitten sein c) beinhaltet mehr oder weniger dieselben Komponenten, aber je nach Hund in unterschiedlicher Reihenfolge d) sollte so wenige Komponenten wie möglich enthalten e) muss zusammen mit dem Halter erarbeitet werden a+b+e
  • 20. Auf angstbedingtes Aggressionsverhalten weist hin, 2x a) wenn der Angriff von hinten erfolgt b) wenn der Hund sich nicht anfassen lässt c) wenn in der Vorgeschichte ein entsprechendes traumatisches Erlebnis erwähnt wird d) wenn der Hund dauerhaft eine für Angst und Unsicherheit typische Körpersprache präsentiert c+d 
  • 21. Ein Hinweis auf Jagdverhalten ist, wenn 1x a) ein Hund sich zu der Attacke über längere Distanzen annähert b) Anzeichen für Kommunikation fehlen c) der Hund den Auslöser seines Verhaltens fixiert d) der Hund sich in einer hohen Erregungslage befindet e) kein Auslöser für das Verhalten erkennbar ist b
  • 22. An organische Ursachen sollte man denke, wenn 2x a) aggressives Verhalten auffallend plötzlich und überraschend auftritt b) aufgrund des Alters des Hundes körperliche Beeinträchtigung wahrscheinlich c) der Hund sich ausschließlich gegenüber Bezugspersonen aggressiv verhält d) wenn der Hund sich nicht anfassen lässt a+b
  • 23. Ein Hund der einen Gegenstand aggressiv verteidigt, anstatt ihn seinem Halter einfach zu überlassen 1x a) muss sofort dafür bestraft werden b) testet wie weit er gehen kann c) hat er das nicht gelernt d) muss sofort dazu gezwungen werden, sonst macht er das immer wieder e) stellt damit den Rang seines Halters in Frage c
  • 24. Welche der folgenden Aussagen ist zutreffend? 1x a) die Frage der Dominanz zwischen Hund und Halter spielt im Zusammenleben von Mensch und Hund eine untergeordnete Rolle b) eine ungeklärte Rangordnung führt zu Aggressionsprobleme c einem Welpen muss man frühzeitig klarmachen, wo sein Platz in der Rangordnung ist, sonst ist es zu spät d) ungehorsam ist ein Zeichen für eine ungeklärte Rangordnung b
  • 24. Welche der folgenden Aussagen ist zutreffend? 1x a) die Frage der Dominanz zwischen Hund und Halter spielt im Zusammenleben von Mensch und Hund eine untergeordnete Rolle b) eine ungeklärte Rangordnung führt zu Aggressionsprobleme c einem Welpen muss man frühzeitig klarmachen, wo sein Platz in der Rangordnung ist, sonst ist es zu spät d) ungehorsam ist ein Zeichen für eine ungeklärte Rangordnung b