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Produktionstechnik I (Fach) / Kapitel 2 (Lektion)
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- Produktionsstrategie 1) Definition 2) Ziele 1) Zweck: Erreichen langfristiger ZieleKonzept + Handlungsweise + Maßnahmen 2) - mengenoptimale Produktion: hohe Produktivität, große Stückzahlen - wirtschaftliche Produktion: hohe Wirtschaftlichkeit, geringe Herstellkosten - ökologische Produktion: geringer Ressourcenverbrauch, geringe Schadstoffemission - humane Produktion: hohe Sicherheitsstandards, ergonomische Arbeitsplätze - Qualität: geringere Ausfallraten, hohe Produktivität - Zeit: schnelle Produktentwicklung, schnelle Lieferzeiten - Flexibilität: schnelle Anpassung an den Markt, Einsatz von aktuellem know-how
- Produktionsentwicklungsstrategie 1) Lean Production/Management 2) Just in Time Produktion 3) Suppy Chain Management 4) Kaizen 1) "Verschlangerung" der Produktion (des Unternehmens) zur Erhöhung der Produktivität und zur Reduzierung von Zeit und Kosten 2) Übertragung des Grundgedankens der spätestmöglichen Inanspruchnahme von Ressourcen auf die Produktionsstufen 3) Integration aller Beschaffungs-, Produktions-, Transport- und Lageraktivitäten vom Zulieerer der Rohstoffe bis zum Endkunden 4) Umfassender Ansatz für ein QM im Unternehmen
- Vertriebs- und Marketingstrategie (Grafik) X- Achse: Individualisierung des Produktes Y- Achse: Individualisierungsgrad der Kundenbeziehung Oben links: Customized Marketing (Individualisierung des Produktes)Unten links: Mass Marketing (Standartisierte Marktbearbeitung) Oben rechts: Individual Marketing (Kundenindividuelle Marktbearbeitung)Unten rechts: Relationship Marketing (Individualisierung der Kundenbeziehung)
- Strategische Unternehmensplanung 1) Ziele 2) Aufgaben 1) - Ausbau langfristiger Erfolgspotentiale des Unternehmens durch Ausnutzung von WB-vorteilen - Anpassen der Unternehmensstruktur und -kultur auf zukünftige Umweltbedingungen - Langfristige Einplanung der Ressourcen des Unternehmens 2) - Prognostizierung zukünftiger Umweltbedingungen - Bestmögliche Ausrichtung des Unternehmens & dessen Stärken auf mögliche Szenarien der Zukunft
- Strategische Produktentwicklung 1) Identität 2) Funktionalität 3) Variabilität 1) - Herstelleridentität (z.B. "Its a Sony")- Produktidentität (z.B. Airbus, ICE)- Qualitätsidentität (z.B. Made in Germany) 2) - Einzelteile- Komponenten- Subsysteme- Module- Systeme 3) - Massenproduktion- Produktfamilie- Produktvarianten- Unikate
- Strategische Ansätze in der Produktion 1) Diversifizierung 2) Innovative Produkte & neue Technologien 3) Innovative Prozesse 4) Dienstleistungen 1) - Portfolio Konzept- Produkt Markt Matrix- Marktsegmentierung 2) - Neue Werkstoffe und Verfahren- Intelligente Produktionssysteme- Neue Produktionskonzepte 3) - Kundenorientierte Produktion (Manufacturing in demand)- Lernfähige Produktion- Wandlungsfähige Strukturen (Fraktale Strukturen) 4) - After Sales Service- Produkt Updates
- Aspekte bei Technologieeinstieg 1) Technik 2) Strategie / Organisation 1) - Werkstoffe- Verfahren, Maschinen, Anlagen, Systeme- Elektronik, Sensorik, Aktorik- Informationsverarbeitung- Kommunikationstechnik 2) - Organisationsformen- Autonomie- Selbstorganisation- Optimierung- Vernetzung- Kooperation
- Einstieg in neue Technologie 1) Früher Einstieg 2) Später Einstieg 1) Chancen: Technologieführerschaft, Einfluss auf Technologie, Imagesteigerung, Marktposition, Preisdiktat Risiken: Termindruck, Hohe Entwicklungskosten, nicht ausgereiftes Konzept --> daraus resultierende Imageschädigung 2) Chancen: Beherrschbare Technologien, Kein Engineeringaufwand mehr nötig, ausgereifte Anlange und Systemkomponenten Risiken: Einsatz von veralteten Technologien, Imageverlust, Kostenwettbewerb
- Fraktale Fabrik 1) Definition 2) Merkmale "virtuelles Unternehmen" "Fraktake" - Selbständig agierende Unternehmenseinheit, deren Ziele und Leistungen eindeutig beschreibbar sind "Selbstähnlichkeit" - Sind aus ähnlichen Elementen und Beziehungen modular aufgebaute Teilsysteme "Selbstorganisation" - Betreiben Selbstorganisation // Abläufe werden mittels angepasster Methoden optimal organisiert "Selbstoptimierung" - Formulieren ihre Ziele, bilden sich um, entstehen neu, lösen sich auf "Zielorientierung" - Zielsystem ist widerspruchsfrei, muss der Erreichung der Uziele dienen "Dynamik" - Sind über Informations- und Kommunikationssysteme vernetzt, bestimmen selbst über Art und Umfang ihres Zugriffs 2) - Fraktake Strukturen- Zielvariabilität- Flexible Kapazitäten- Zentrale Strategie- Zentrales Auftragsmanagement- Räumlich verteilte Arbeitsplätze
- Technisch - orientierte Produktionsstrategien 1) Lernfähige Produktion 2) Mehrwertdienste 1) Rapid Prototyping: - Product Developmen- EDM / PMD- Virtual Engineering Technische Innovation:- Neue Technologien- Autonome Zellen- Intelligente Produktionskonzepte 2) Wandelbare Strukturen- Fraktale Fabril- Dynamisches Management- Offene, virtuelle Fabrik Wandelbare Strukturen- Eigen-, Fremdfertigung- Regionale Kooperation- Globale Netzwerke
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- Fazit: Produktionsstrategien Produkt- und Produktionsstrategien = Bestandteil der Unternehmensstrategie Aus einzelnen Entwicklungen lassen sich nachhaltige strategische Linien ableiten, hinsichtlich... - ...Technologie- ... Organisation Umsetzung erfordert konkrete Maßnahmen mit Zielorientierung Strategien verändern die Unternehmenstrukturen