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Wirtschaftsfachwirt (Fach) / Modul 1 (Lektion)
Wirtschaftsfachwirt IHK Modul 1
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- Wer ist Buchführungspflichtig Hadelsrecht: - Handelsgesellschaften (Formkaufmann) - Ins Handelsregiste eingetragene Kaufleute - alle anderen bei denen bei 2 Aufeinander folgenden Jahren der Gewinn über 60T € und der Umsatz über 600 T € ist Steuerrecht: - wer nach Handelrecht Buchführungspflichtig ist in einem Geschäftsjahr Umsatz von mind. 600 T € oder einen Gewinn von mind. 60 T € hat
- Was ist die Bilanz - ist ein zeitpunktbezogenes Modell - Die Bilanz zeigt in Kurzform die zusammensetzung des Vermögens und Kapitals eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt (Stichtag) - Sie zeigt einen rechtl. verbindlichen Überblick über das Vermögen des Unternehmens und die im alten Jahr getätigten unternehmerischen Aktivitäten -die Erstellung der Bilanz basiert auf den vorganben des HGB wird in passiva + aktiva unterteilt sie muss ausgeglichen sein
- Aufgaben der Bilanz Efolgsausweis: Sie Bilanz muss nach HGB + Stuerrecht offen gelegt werden. Dient als Information und Dokumentation auch für dritte gegenüber dem Unternehmen Kapitalausweis: gibt aufschluss darüber wie sich das Kapital des Unternehmens in Mittelherkunft (passiva) und Mittelverwendung (aktiva) darstellt Vermögensausweis: zeigt einen rechtl. verbindlichen Überblick über das Vermögen des Unternehmens und die im alten Jahr getätigten unternehmerischen Aktivitäten Liquiditätsausweis: die Liquidität soll mit Hilfe der Bilanz offen gelegt werden. Die Jahresbilanz hat generell die Aufgabe Informationen über die Entwicklung und Lage eines Unternehmens zu geben Wird in aktiva (wertm. Vermögenslage) und passive (wertm. Kapital/Finanzlage) dargestellt.
- Bewertungsrichtlinien der Bilanzierung Grundsatz der Bilanzidentität: Werte der Eröffnungsbilanz = den Werten der Schlußbilanz Vorjahr Grundsatz der Unternehmenfortführung Stichtagsprinzip: Bewertung bezieht sich auf die im Bilanzstichtag objektiv bestehenden Tatsachen Vorsichtsprinzip: Gewinne dürfen nur ausgewiesen werden wenn sie tatsächlich realisiert wurden, drohende Verluste müssen sofort ausgewiesen werden - Imparitätsprinzip Prinzip der Bewertungsstetigkeit: einmal gewählte Bewertungsmethoden müssen beibehalten werden
- Vorsichtsprinzipien der Bilanzierung Anschaffungswertprinzip Niederstwertprinzip Höchstwertprinzip Realisationsprinzip
- Anschaffungswertprinzip Vermögensgegenstände dürfen maximal mit dem Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet werden. (Wertobergrenze) Anschaffungspreis (netto, ohne USt) + Anschaffungsnebenkosten (z. B. Zölle, Transportkosten, Montagekosten) – Anschaffungspreisminderungen (z. B. Rabatte, Boni, Skonti) = Anschaffungskosten
- Niederstwertprinzip Vermögensgegenstände sind mit dem niedrigst möglichen Wert anzusetzen gemildertes Niederstwertprinzip: - gilt für Anlagevermögen - vorraussichtl. dauerhate Wertminderung = außerplanmäßige Abschreibung - vorübergehende Wertminderung = keine außerplanm. Abschreibung. Außnahme: bei Finanzanlage hat man ein Wahlrecht strenges Niederstwertprinzip - gilt für Umlaufvermögen -außerplanmäßige Abschreibung bei dauerhafter und vorübergehender Wertminderung - Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten mit Markt- / Börenpreis vergleichen. Zwingend niedrigster Wert in Bilanz angeben.
- Realisationsprinzip sämtliche Gewinne aus der laufenden Geschäftstätigkeit dürfen erst dann bilanziert werden wenn sie realisiert wurden dient in erster Linie dem Gläubigerschutz, in dem es verhindert dass die allgemeine Finanzlage eines Unternehmens verfälscht dargestellt wird.
- Höchstwertprinzip Schulden sind mit dem jeweiligen Höchstwert anzusetzen
- Wertaufhellungsprinzip Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste die bis zum Abschlußstichtag entstanden sind und bis zur Aufstellung der Bilanz bekannt sind, müssen in die Bilanz aufgenommen werden.
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- Imparitätsprinzip Verluste müssen zu dem Zeitpunkt berücksichtigt werden, in dem sie sich in aller voraussicht abzeichnen ungleiche Behandlung den Gewinnen gegenüber (die werden nur berücksichtigt wenn sie realisiert werden) Imparitätsprinzip findet Anwendung findet Anwendung im Anschaffungs-, Niederst- und Höchstwertprinzip
- Herstellungskosten §255(2) HGB Herstellungskosten sind Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern, inanspruchnahme von Dienstleistungen für die Herstellung, Erweiterung oder wesentlichen Verbesserung eines Vermögensgegenstandes entstehen. Pflicht + Wahlbestandteile - daraus ergibt sich die Wertober- oder Wertuntergrenze Verboten: Vertriebskosten, Foschungskosten, Sonderkosten Vertrieb
- Berechnung der Herstellungskosten Materialkosten + Fertigungskosten + Sonderkosten d. Fertigung + Materialgemeinkosten + Fertigungsgemeinkosten + Werteverzehr des Anlagevermögens = HK Wertungtergrenze + Kosten für allgem. Verwaltung + Aufwendungen soziale Einrichtungen Betrieb + Aufwendungen betriebl. Altersvorsoge = HK Wertobergrenze
- Anschaffungskosten §255(1) HGB nschaffungskosten sind die osten und Aufwendungen die geleistet werden um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und in betriebsbereiten Zustand zu Versetzen. Die Kosten müssen dem Gegenstand einzeln zugerechnet werden können. Sind ohne kalkulatorische Kosten.
- Berechnung Anschaffungskosten Anschaffungspreis netto + Anschaffungsnebenkosten (Makler, Provision, Notar, Grundbuch, Transport, Versicherung, Montage, Grunderwerbssteuer) + nachträgl. Anschaffungskosten (nachtr. Einbauten) - Anschaffungspreisminderung (Skonti, Boni, Rabatte) = Anschaffungskosten AK
- Merkmale Aktiva + Passiva Aktiva (ARAP) = Vermögen -Mittelverwendund, gibt die Verwendung des Kapitals wieder - Stellt dasVermögen eines Unternehmens dar - gliedert sich in Anlage- und Umlaufvermögen -Gliederung nach Liquidierbarket (von langfristig nach kurzfristig) Passiva (PRAP) = Kapital - Mittelherkunft, stellt das Kapital / die Finanzierung des Unternehmens dar (Eigen- und Fremdkapital) -gliedert sich in Eigen- und Fremdkapital - gliederung nach Fälligkeit + Fristen von Langfristig bis kurzfristig -PRAP für Rückstellungen und Verbindlichkeiten
- Maßnahmen zur Steigerung der Eigenrentabilität -Abschluß von Krediten zu günstigeren Konditionen - Ergebnisverbesserung durch Kundenaquise und folglich bessere Kapazitätsauslastung - Ergebnisverbesserung durch Ausschöpfung preispolitischer Maßnahmen -durch Analyse und Senkung der fixen Kosten. z.B. Versicherung, Mietverträge -durch Rationalisierungsmaßnahmen
- steuer - Welche Steuern sind Verkehrssteuern Umsatzsteuer Grunderwerbssteuer KFZ-Steuer Rennwett-/Lotteriesteuer
- steuer - Welche Steuern sind Verbrauchersteuern Minaralölsteuer Biersteuer Kaffeesteuer Tabaksteuer Branntweinsteuer Schaumweinsteuer Einfuhrumsatzsteuer
- Steuer - Welche Steuern sind Besitzsteuern Einkommenssteuer Lohnsteuer Kirchensteuer Grunssteuer Hundesteuer Solidartätszuschlag Körperschaftssteuer Gewerbesteuer Kapitalertragssteuer Erbschafts- und Schenkungssteuer
- VWL - Was ist ein Witschaftssubjekt Ein wirtschaftssubjekt ist das kleinste wirtschaftende Grundelement, das selbstständig wirtschaftl. Entscheidungen treffen kann. (Privathaushalt, Unternehmen oder staatl. Köroperschaft)
- vwl - Markt Markt ist der Ort an dem Nachfrager und Anbieter mit unterschiedlichen Interessen und Zielvorstellungen aufeinandertreffen Nachfrage Ziel = Nutzenmaximierung Anbieter Ziel = Gewinnmaximierung Was (Güterangebot) soll wie (Verfahrensweise) und für wen (Nachfrager) produziert werden.
- vwl - Marktarten Faktormarkt = Produktionsfaktoren (Arbeit, Immobilien, Kapital) Gütermarkt = Güter (Konsumgüter, Investitionsgüter, Diensleistungen) Geld- und Kapitalmarkt = Geld, Kredite, Kapitalanlagen (Aktien-, Devisenmarkt)
- vwl - Bedingungen des vollkommenen Marktes Homogenität der Güter: Güter von allen Martteilnehmern als sachlich Gleichwertig eingeschätzt Fehlen von Präferenzen: Im vollkommenen Markt gibt es keinen Standortvorteil Vollkommene Markttransparenz: alle Marktteilnehmer besitzen stets den vollständigen Überblick unendlich schnelle Reaktion der Marktteilnehmer: verhalten kann sofort an geänderte Bedingungen angepasst werden. polypolistische Marktstruktur: viele Anbieter, viele Nachfrager, keine Zugangsbeschränkung
- vwl - Marktformen Polypol: Viele Nachfrager und viele Anbieter. z.B. Wochenmarkt Oligopol: Nachfrageoligopol = wenig Nachfrage - viele Angebote Angebotsoligopol =viel Nachfrage - wenige Angebote zweiseitiges Ologopol = wenig Nachfrage - viele Angebote Monopol: Nachfragemonopol = 1 Nachfrager - viele Anbieter Angebotsmonopol = viele Nachfrager - 1 Anbieter zweiseitiges Monopol = 1 Nachfrager - 1 Anbieter
- vwl - Bestimmungsfaktoren der Nachfrage Preis des gefragten Gutes (höherer Preis = weniger Nachfrage) Preiselastizität der Nachfrage (zeigt an wie sich die Nachfragemenge bei Preisänderung verändert) Höhe des verfügbaren Einkommens: Bedürfnisstruktur der Nachfrager (hängt von gesellschaftl, demografischen und technischen Entwicklung eines Landes ab) Zukunftserwartung der Nachfrager
- vwl - Kreuzpreiselastizität ist die Reaktionsempfindlichkeit der nachfrage eines Gutes auf Preisänderungen eines anderen Gutes Die Kennziffer mißt die prozentuale Mengenänderungeng bei Gut A im Verhältnis zur prozentualen Preisänderung bei Gut B
- vwl - Angebotskurve Angebotssenkung (A1) = verschiebung nach links (Produktionsfaktoren steigen, Produktivität sinkt, Gewinnerwartungs negativ Angebotserhöhung (A2) - verschiebung nach rechts
- vwl - Bestimmungsfaktoren des Angebots Preis des Gutes (steigender Preis = mehr Angebot) Stand der Technik Kosten des angebotenen Gutes steigende Produktionskosten = verteuerung des Angebotes = sinkender Gewinn sinkende Produktionskosten = sinkendes Angebot = höherer Gewinn
- vwl - Marktpreis Der Marktpreis ist der Gleichgewichtspreis der sich auf dem freine MArkt im Zsammenspirel von Nagebot und NAchfrage gebildet hat.
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- vwl - Funktionen des Marktpreises Signalfunktion: Der Marktpreis spiegelt die knappheit eines Gutes wieder. führ zur Reaktion der Anbieter und Nachfrager Ausgleichfunktion: Marktpreise führen in der Tendenz zum Ausgleich von Angebot und Nachfragemenge Lenkungsfunktion: (Allokationsfunktion): Marktpreise steuern die Produktion der Güter. Marktungleiche Güter werden eingestellt, knappe Recoursen werden in marktfähige Güter gelenkt Selektionsfunktion: Produzenten und Nachfrager scheiden aus den Markt aus wenn Sie nicht zu den geforderten Preis anbieten oder kaufen wollen
- vwl - staatliche Eingriffsmöglichkeiten in die Preisbindung direkte (monitäte) Maßnahmen Höchstpreis Mindestpreis indirekte (marktkonforme) Maßnahmen Verbrauchssteuern Zölle Subventionen
- vwl - Mindestpreis der Mindestpreis ist eine staatlich verodnete Presiuntergrenze für bestimmte Produkte. Der festgesetzte Preis liegt über dem Gleichgewichtspreis Ziel: Schutz der Anbieter Folge: Ausweitung des Angebotes und Entstehung eines Angebotsüberhangs da die Nachfrage zu diesem Preis geringer ist Bspl.: Mindestlohn in Höhe von 9,19 €. Einführung 2015. Kann zu Überangebot an Arbeitskräften führen da die Unternehmen nicht bereit sind den Mindestlohn zu Zahlen und Arbeitsumfänge ins Ausland verlagern oder Arbeitskräfte durch Technik ersetzt werden.
- vwl - Höchstpreis Preisobergrenze eines bestimmten Gutes der unterhalb des Gleichgewichtspreises liegt Ziel: Schutz der Nachfrager Folgen: Höchstpreise führen zu einem NAchfrageüberhang. Nachfrage dieser Güter ist höher als das Angebot, da Unternehmen wegen sinkender Preise die Produktion verringern oder Einstellen. Es kann sich ein Schwarzmarkt entwickeln auf dem die Güter zu höheren Preisen gehandelt werden als zum Höchstpreis Beispiel: Mitpreisbremse oder Mietzins im sozialen Wohnungsbau
- vwl - Wettbewerb Rivalität der Martteilnehmer unter- und gegeneinander um ihre Ziele zulasten der Konkurrenz durchzusetzen Der Wettbewerb unternimmt vor allem die >Aufgabe - die persönliche und wirtschaftliche Freiheit zu sichern - Güterverteilung und Bederfsdeckung durch Marktmechanismus abzusichern - Produktionsfaktoren ökonomisch einsetzen
- vwl - Funktionen des Wettbewerbs Freiheitsfunktion Kontrollfunktion Steuerungsfunktion Anzeitzfunktion Auslesefunktion Verteilungsfunktion
- vwl - Wettbewerbspolitik Ziele + Instrumente Der Staat greift regulierend im Rahmen der Ordnungspolitik ein mit dem Ziel der Erhaltung des Wettbewerbs, der Verhinderung von Martmacht und der Unterbindung von Wettbewerbsbeschränkungen. Politische Maßnahmen sollen einen funktionsfähigen unternehmerischen Wettbewerb erhalten und fördern. Institutionen sind Bundeskartellamt und die Europäische Kommission mit dem Wettbewerbskommissariat. Grundlagen: UWG: Gesetzt gegen den unlauteren Wettbewerb GWB: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschräkungen (Kartellgesetz) AEUV Art 101-109 (Vertrag über die Arbeitsweise der EU) Instrumente: Kartellverbot. Grundsärtzlich verboten -es gibt Ausnahmen. Absprachen zu Ladensöffnungszeiten sind unbedenklich Zusammenschlußkontrolle (Fusionskontrolle): kann Fusion untersagen sofern marktbeherrschende Stellung vorliegt oder vermutet wird Missbrauchsaufsicht: überprüft ständig ob marktmächtige Unternehmen ihre Macht missbrauchen.
- vwl - Ziele des Kartellverbotes Wettbewerbsfreiheit: Erhaltung eines funktionierenden, ungehinderten und vielgestaltigen Wettbewerb Verhinderung der Bildung von MArtmacht Verbot wettbewerbsbeschränkender Vereinbarungen und Verhaltensweisen, besonders bei den Preis, Gebites- und Quotenkartellen.
- vwl -Kartelle Kartelle sind kooperationen von Unternehmen auf Basis vertraglicher Vereinbarungen um die Wettbewerbsposition zu verbessern Unternehmen behalten rechtliche Selbstständigkeit die witschaftl. Eigenständigkeit wird durch den Inhalt der Verträge eingeschränkt. Preiskartelle:= Absprache einheitlicher Preispolitik Submissionskartelle = Vereinbarung von Preisuntergrenzen oder wer Ausschreibung gewinnt Gebietskartelle = Aufteilung des Absatzmarktes Quotenkartelle = künstl. Verknappung des Angebotes durch Produktionsquoten
- vwl - Mittelstandskartelle Vereinbarung zwischen kleinen und mittleren Unternehmen die wegen begrenzten Potenzial wettbewerbsnachteile gegenüber großen Unternehmen haben (KMU) Dient der Verbesserung der Warenerzeugung oder Verteilung, Förderung des techn. Fortschritts. Wettbewerb unter beteiligten Unternehmen wird ausgeschaltet. Vorteile der Zusammenarbeit: Können im Wettbewerb besser bestehen: Durch Zusammenarbeit werden strukturelle Nachteile und geringe Finanz- und Investitionskraft aufgefangen Wettbewerbsfähigkeit bei verschäften Marktsituationen erhalten oder verbessern Effizienssteigerung, Rationalsierungseffekte, Risiko- und LAstenverteilung Forschung, Güte und Verbandszeichen, Werbe- und Kundenbindungssysteme, Arbeits- und Bietergemeinschaften
- vwl - Volkswitschaftliche Gesamtrechnung (VGR) statistisches Instrument zur Zahlenmäßigen Erfassung gesamtwirtschaftl. Zusammenhänge Rückschauenede Betrachtung einer abgeschlossenen Periode über gesamtwirtschaftl. Lage
- vwl - Grundlage der VGR Grundlage der VGR ist die Kreislauftherorie (wirtschaftskreislauf) bei der alle Tauschgeschäfte zwischen den Wrtschaftsfaktoren erfasst werden.
- vwl - Verwendung der Daten der VGR Basis für Prognosen Ermittlung des Witschaftswachtums und Strukturwandels Grundlage für witschaftspolitische Entscheidungen Anhaltspunkt für Lohnverhandlungen der Tarifpartner Orientierungsgrundlage für unternehmersische Entscheidungen Internationaler Vergleich (Inflation, Arbeitslosigkeit etc.)
- vwl - Bruttonationaleinkommen (BNE) Das BNE misst die wirtschaftsleistung der Inländer. Egal ob die Leistung im In- oder Ausland erbracht wurde Inländerkonzept
- vwl - Inländer alle Einwohner eines Landes egal welcher Staatsangehörigkeit oder nationalität. (ständiger Wohnsitz im Inland) und alle Unternehmen die im Inland wirtschaftl. Tätig sind auch wenn sie im ausländischen Besitz sind.
- vwl - BIP BIP = Brutto-Inlands-Produkt Wert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft produziert werden nach Abzug der Vorleistungen und Importe Formel S. 7 u 8 nominales BIP: Berechnung zu aktuellen (laufenden) Preisen reales BIP: Berücksichtigt die Preisveränderungen vom Basisjahr zum aktuellen Berichtsjahr. Ist bereinigt und Inflationsrate ist berücksichtigt Nominal - Inflationsrate = Real Berechnung bei Verwendungsrechnung privater Konsum + Außenbeitrag (Exportbetrag - Importbetrag) + Staatskonsum + Bruttoinvestitionen der Unternehmen BIP fällt zu niedrig aus da Schwarzarbeit, Nachbarschiftshilfe, Ehrenamt, hasuhaltliche Tätigkeite und Qualitätsfortschritt nicht berücksichtigt werden.
- vwl - BIP nicht berücksichtigte Größen bei Erfassung der Enstehungsrechnung Schwarzarbeit (Schattenwirtschaft) Nachbarschaftshilfe Hausarbeit Ehrenämter unentgeldliche Dienstleistungen
- vwl - Entstehungsrechnung (BIP) Frage: Wo ist die wirtschaftsleistung des Inlandes enstanden Ausgangspunkt: Bruttowertschöpfung Bewertung erfolgt zu Marktpreisen (Preis der gezahlt wurde) Bewertung staatliche Produktion durch die Kosten der in Anspruch genommenen Produktionsfaktoren. Bei privaten Haushalten nur die Leistung als Produktion erfasst, für die Beschaffung fremder Personen (Haushaltshilfen) Ehrenamt, Eigenleistung etc. werden nicht berücksichtigt
- vwl - Verwendungsrechnug Die Verwendungsrechnung gibt Auskunft über Zusammensetzung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage Für welche Zwecke wurde die Inlandsproduktion verwendet Formel S. 8
- vwl - Verteilungsrechnung Frage: In welcher Höhe sind durch die Bereitstellung von Produktionsleistungen Einkommen durch Inlander erwirtschaftet worden und an wen wurden sie verteilt. - Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit Unternehmens- und Vermögenseinkommen