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Botanik (Fach) / Praktikum (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Monale erstellt.

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  • Wie wird die Namensgebung in der Botanik zusammengesetzt? Gattung + art + Erstautor Marchantia polymorpha L. Umbenennung: Picea abies (L.) Karst.
  • Wie wird die Familie abgekürzt? -aceae
  • Wie wird die Ordnung abgekürzt? -ales
  • Wie wird die Klasse abgekürzt? -opsida
  • Wie wird die Unterabteilung abgekürzt? -phytina
  • Wie wird die Abteilung abgekürzt? -phyta
  • Wann und aus was sind Bryophyta entstanden? vor 400-450 Mio J.  aus Grünalgen
  • Welche Organisationsformen der Moose kennen Sie? thallös folios (Phylloide, Cauloide, Rhizoide)
  • Was ist charakteristisch für die Moose? Dominanter Gametophyt Zellwände mit Zellulose (ohne Lignin) geringe Zelldiferenzierung Chlorophyll (a/b), Stärke (-> Abstammung Grünalgen)
  • In welche Klassen sind die Moose eingeteilt und welche Organisationsformen weisen diese auf? Laubmoos - Bryopsida (folios) Lebermoos - Marchantiopsida (thallös & folios) Hornmoos - Anthocerotopsida (thallös)
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  • Welchen Generationswechsel haben die Moose? heterophasisch = diploide (2n) und haploide (n) Phase abwechselnd heteromorph = diploide und haploide Phase sehen unterschiedlich aus eigentliche Moospflanze: haploid an der Spitze entstehen Archegonien (w) und Antheridien (m)-> Befruchtung der Eizelle im Archegonium (K!)-> Entstehung des jungen Sporophyten aus Gametophyt
  • Was ist der typische Vertreter der Lebermoose? Marchantia polymorpha (Brunnenlebermoos) Thallus mit Brutbechern und Brutkörpern Archegonium (weibl. Gametangien) auf Unterseite d. Archegonienstände Antheridium auf Oberseite d. Antheridiumstände
  • Wie lauten die Fachbegriffe für Haube, Stiel, Sporenkapsel, Deckel und Zahnkranz/Kapselzähne bei den Laubmoosen? Welcher Vertreter der Laubmoose ist typisch für diese Anlagen? Haube = Kalyptra Stiel = Seta Sporenkapsel = Sporogon Deckel = Operculum mit Anulus Zahnkranz = Peristom  Bryum sp.
  • Was macht das Torfmoos so speziell und zu welcher Klasse wird es zugeordnet? Torfmoos: Sphangnum sp. (Laubmoos) Torfmoose können bis zur 20-fachen Menge d. Eigengewichts Wasser speichern -> Wasser in abgestorbene Hyalinzellen (Wasserspeicherzellen) gepeichert, umgeben von kleineren Chlorozysten (enhalten Chloroplasten)
  • Aus was werden Gametophyt und Sporophyt beim Frauenhaarmoos zusammengesetzt? Frauenhaarmoos = Polytrichum sp. (Laubmoos) Gametophyt: Phylloid: nicht vaskuläre BlätterCauloid: nicht vaskulärer SprossRhizoid Sporophyt: Kalyptra KapselSetaFuß
  • Wann sind Farne entstanden? Vor ca. 400 Mio Jahren
  • Für was sind Farne die Basis? Steinkohle
  • In wie fern sind Farne an das Landleben angepasst? Fast vollständig! Außer Fortpflanzung! Kormophytischer Bau-> Kormus: echter Pflanzenkörper mit Spross und Blättern Lignin für Stabilität Kein Meristem (stattdessen Scheitelzellen)
  • In welche Klassen werden die Farne eingeteilt? Und wie unterscheiden sich diese? Bärlappe (Lycopodiopsida)Blätter: MikrophylleWurzel: Wurzeln Schachtelhalme (Equisetopsida)Blätter: MikrophylleWurzel: Wurzeln Gabelblattgewächse (Psilotopsida)Blätter: MikrophylleWurzel: Rhizome Farne (Pteridopsida)Blätter: MegaphylleWurzel: Wurzeln
  • Welchen Generationswechsel haben die Farne? Was ist die eigentliche Farnpflanze? Heterophasisch Heteromorph Sporophyt = diploide Gen. = eig. Farnpflanze
  • Wie entsteht die Heterosporie? Homosporie (isospore Farne)                                                                                 -> Eizelle Sporophyt -> R! -> Nur ein Sporentyp -> Gametophyt                       -> K! -> Zygote                                                                                -> Spermazelle Heterosporie (heterospore Farne und Samenpflanzen)                          -> Megaspore -> weibl. Gametophyt -> Eizelle Sporophyt -> R!                                                                                 ->  K! -> Zygote                         -> Mikrospore -> männl. Gametophyt -> Spermazelle 
  • Wie ist der Farnwede eines Farnes aufgebaut? (Pteridopsida) Sporophyt (Farnwedel) mit Sporophyll  Sorus auf Sporophyll mit Sporangien von Indusium umschlossen (Haut)
  • Was wissen Sie über Psilotopsida? Gabelblattgewächse gabelig verzweigt  mit Mikrophyllen (nur 1 Blattader <-> Megaphylle: mehrere Blattadern) wurzellos, stattdessen blattlose Rhizome Sporangium zu Synagium verbunden  3-teilige Sporangien
  • Was wissen Sie über Lycopodiales? Bärlappgewächse = isospor, heterospor Bärlappe = isospor Mikrophylle (keine Blättchen) Sporophylle: Blättchen mit Sporangien zu endständigen Sporophyllständen ("Blüten") vereint Prothallium: monözisch, walzenförmig, unterirdisch, heterotroph, angewiesen auf Mykorrhiza
  • Was wissen Sie über Selaginellales? Bärlappgewächse = isospor, heterospor Selaginnellales = heterospor Sporophylle zu endständigen Sporophyllständen ("Blüten") vereint  Bilden unterschiedliche Sporen (Mikro-, Megaspore) an Mikro- bzw Megasporophyllen Gametophyt stark reduziert -> Entw. zu männl. Prothallium beginnt schon im Mikrosporangium
  • Was wissen Sie über Schachtelhalmgewächse? Equisetopsida = isospor • Sporen haben bandartige Auflagerungen an der Sporenwand (Hapteren) => hygroskopische Bewegung => dadurch aktive Sporenverbreitung • Mikrophylle in Wirteln • Spross deutlich in Nodien und Internodien gegliedert. • Sporophylle: - isospor- als tischartige Strukturen endständig zu Blüten vereint. • Rezent nur 15-32 Arten in einer Gattung Equisetum.
  • Wann und aus was haben sich die Samenpflanzen entwickelt? Gymnospermen aus heterosporen Farnen vor 270 Mio Jahren
  • Was sind Eigenschaften der Gymnospermen? Samenanlage unbedeckt (Nacktsamer), nicht in Fruchtknoten eingeschlossen Megasporangium von Integument umschlossen (sterile Hülle) (≠ Farnpflanzen) Holzpflanzen (Lignifizierung) mit nadelförmigen oder schuppenförmigen Blättern (einheimisch), sekundäres Dickenwachstum windbestäubt Koniferen sind i.d.R. einhäusig
  • Was sind die Vorteile der Gymnospermen gegenüber den Pteridophyta? I. Allgemeine Änderungen1. Entwicklung eines noch leistungsfähigeren Sprosses2. Lignifizierung (Imprägnierung mit Lignin) des Holzes3. Verbesserte Tracheiden II. Änderungen im Generationswechsel1. Stärkere Reduktion des Gametophyten (Gametenbildende Generation, haploid)2. Weiblicher Gametophyt ist keine eigenständige Form mehr - verbleibt auf dem Megasporophyll = Fruchtblatt3. Bestäubung ist unabhängig von flüssigem Wasser4. Männlicher Gametophyt ist „gut verpackt“ und wirdwindverbreitet = Samen5. Dadurch war die Eroberung auch trockener Landstriche möglich.
  • Welche Ordnungen der Gymnospermen kennen Sie? Cycadales (Palmfarne) Ginkgoales (Gingko) Gnetales  Pinales (Koniferen)
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  • Zeigen Sie Homologien zwischen heterosporen Farnen und Spermatophyta auf. Heterospore Farne                       Gymnospermen                              Angiospermen Sporophyllstand                                                       BlüteMikrosporophyll                                                   StaubblattMikrosporangium                                                 PollensackMikrosporangiummutterzelle                           PollenmutterzelleMikrospore                                                einkerniges PollenkornMikroprothallium                                       mehrkerniges PollenkornMegasporophyll                                                   FruchtblattMegasporangium                                         Samenanlage (Nucellus)Megasporenmutterzelle                                EmbryosackmutterzelleMegaspore                                                 einkerniger EmbryosackMegaprothallium                            Megaprothallium                      mehrkerniger Embryosack
  • Was definiert den Generationswechsel der Gymnospermen? unterschiedliche weibliche und männliche Blüten Männl. Blüte: mit Mikrosporophyllen (=Sporophyllstand) weibl. Blüte: Blüten mit je 1 Megasporophyll (Samenschuppe), 2 Samenanlagen und 1 Deckschuppe
  • Woraus setzt sich der Mikrogametophyt von Pinus sp. zusammen? = fertiger Pollen Prothalliumzellen Antheridiumzelle (Pollenschlauchzelle) vegetative Zelle 2 Luftsäcke
  • Wie setzt sich die Samenanlage von Pinus sp. zusammen? 3 Generationen Mikropyle  Archegonien (n) mit Eizelle in Embryosack (n) = Megaspore Megasporangium (2n) (Nucellus) Integumente (2n)
  • Wie sind die Angiospermen definiert? • Tracheen (Xylem)• Geleitzellen (Phloem)• Blüten zwittrig (eingeschlechtlich = abgeleitet)• Samenanlagen in Fruchtblätter eingeschlossen, mit Narbe; Pollenschlauch• 2 Integumente• Megagametophyt reduziert: 8 kernig (abgeleitet = 4- 16)• Mikrogametophyt reduziert: 2-3 Zellen/Kernen• Doppelte Befruchtung und 3n Endosperm (meist)• Embryobildung ohne freie Kernteilung
  • Was wissen Sie über basale Angiospermen? NICHT monophyletisch (paraphyletisch)Mix ursprünglicher Bedecksamer mit ein paar gemeinsamen Merkmalen: • Vorwiegend verholtzt • Habitate: feucht/warm (tropisch-subtropisch)-> geringe Trockenheits-/Frosttoleranz • Pollen monosulcat • Blätter einfach, ohne Nebenblätter• Anordnung der Blütenorgane schraubig oder in dreizähligen Kreisen; Zahlen oft fix und relativ hoch• Fruchtblätter meist nicht verwachsen• Kugelige Zellen (Idioblasten) mit ästerischen Ölen
  • Was wissen Sie über Monokotylen?  Monophyletisch Ca. 25% alle Angiospermen: 56.000 Arten • 1 Keimblatt • Zerstreut angeordnete Leitbündel ohne Kambium- Kein Kambium = kein echte Holzproduktion- Palmen ≠ Holz! • Nektarblätter
  • Wie sind Poales aufgebaut? Angiospermen - die Gräser Merkmale durch Anpassung an Windbestäubung hervorgebracht • Perigon: spelzenförmig, reduziert• Filamente (Staubfäden): lang, flexibel• Narben: vergrößert, oft gefiedert• Süßgräser (Poaceae): meist zwittrig• Sauergräser (Cyperaceae): getrenntgeschlechtlich
  • Aus was setzt sich die Blütenmorphologie zusammen? • Calyx (Kelch) aus sterilen Kelchblättern (Sepalen) • Corolla (Krone) aus sterilen Kronblättern (Petalen) • Androeceum (Microsporophylle) aus Staublättern (Stamina)- Filament und Anthere (Staubbeutel) mit 2 Paaren Pollensäcken • Gynoeceum (Megasporophylle) aus Fruchtblättern (Karpellen)-Fruchtknoten mit Samenanlagen, Griffel und rezeptive Narbe (Stigma)
  • Welche Teile der Grasblüte sind wichtig? Schwellkörperchen (Lodicula) Vorspelze (Palea superior)
  • Wie sieht die Blütenformel der Familie Liliaceae aus? * P 3+3 A 3+3 G (3)
  • Wie sieht Blütendiagramm und -formel der Familie Poaceae aus? Süßgräser z P (2)+2 A3 G (3?) Blütendiagramm mit Ährchenachse und Deckspelze
  • Wie sieht die Blütenformel von Magnoliaceae aus? Magnolia sp. - Magnoliales - Magnoliaceae schraubig P ∞ A ∞ G ∞_
  • Nennen Sie ein Beispiel aus der Familie Liliacea. Tulipa sp. (Tulpe) - Liliales - Liliaceae
  • Nennen Sie ein Beispiel mit Blütenformel aus der Familie Allioideae. Allium ursinum (Bärlauch) - Asparagales - Alloideae * P 3+3 A 3+3 G (3_)
  • Nennen Sie Beispiele aus der Ordnung Poales. Wiesenfuchsschwanz (Alopercurus pratensis - Poales - Poaceae)  Ruchgras (Anthoxanthus oderatum - Poales - Poaceae)
  • Nennen Sie ein Beispiel mit Blütenformel aus der Familie Allioideae. Allium ursinum (Bärlauch) - Asparagales - Alloideae * P 3+3 A 3+3 G (3_)
  • Nennen Sie Beispiele aus der Ordnung Poales. Wiesenfuchsschwanz (Alopercurus pratensis - Poales - Poaceae)  Ruchgras (Anthoxanthus oderatum - Poales - Poaceae) Segge (Carex sp. - Poales - Cyperaceae)
  • Was wissen Sie über die Eudikotylen? Monophyletisch • Zweikeimblättrig• Pollen dreifurchig (≥ 3 Keimöffnungen): tricolpat• Blütenhülle 5-zählig• Blütenorgane meist in Wirteln angeordnet• Differenzierung: Kelch- und Kronblätter• Eustele• Keine Einzelzellen (Idioblasten) mit ätherischen Ölen• Antheren am unteren Ende angewachsen (basifixed)- Öffnen sich längs (meiste Eudikotylen)- Im Unterschied zu z.B. Gräsern (Antheren dorsifixed und beweglich)
  • Vergleichen Sie Monokotylen und Eudikotylen.                                        Monokotylen                                    Eudikotylen Blütenaufbau:                   meist 3-zählig                                 meist (4)5-zählig Keimöffnungen:                eine Furche, selten keine                  i.d.R. 3 bis viele Blütenhülle:                     meist Perigonblätter                         meist Kelch und Krone Blattaderung:                  parallel                                            fiedrig Keimblätter:                    1                                                     2 Wurzeln:                         alle gleichartig (homorhiz)                 mit Hauptwurzel (allorhiz) Gefäßbündel:                  zerstreut, kein sek. DW                     ringförmig, sek. DW