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Kostenrechnung und Controlling (Fach) / operatives Controlling (Lektion)

Heft 4

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  • Grundlagen Operatives Controlling: - Funktion vs Institution - Aufgaben (praktisch) - Aufgaben (theoretisch) - was ist Controlling also? - 3 allgemeine Aufgaben des Controllings - zentrales Instrument - wichtige Führungsteilsysteme (6) Controlling: - Funktion = Teil des Managementprozess  Informationsbeschaffung zur Entscheidungsvorbereitung- Institution = Abteilung  assistiert Unternehmensleitung  übernimmt abgespaltene Informationsfunktion  = bereichsübergreifende Instanz zur Unterstützung der Unternehmensführung Aufgaben von Controllern (Praktisch):(Leitbild International Group of Controlling) - Strategie-, Ergebnis-, Finanz-, Prozesstransparenz => mehr Wirtschaftlichkeit- Koordination von Teilzielen und Teilplänen, zukunftsorientiertes Berichtswesen organisieren- moderieren und gestalten Management-Prozess der Zielfindung- Service: Betriebswirtschaftliche Daten- und Infoversorgung- gestalten und pflegen Controllingsysteme Aufgaben von Controllern (Theoretisch): - Erfolgs- - Finanz- - Risikosteuerung- mit blick auf die zu erreichenden Ziele innerhalb und außerhalb des Us => Rationalitätssicherung also zentrale Unternehmensführungsservicefunktion Manager: Betreibt das Geschäft Überschneidung: Controlling Controller: hat die wirtschaftliche Aussagekraft Allgemeine Aufgaben des Controllings 1. Instrumente und Infos für Unternehmensführung 2. Planung, Steuerung, Kontrolle auf Ebenen des Unternehmens verankern 3. Sichern des Bestandes und Entwicklung der Potenziale zentales Controllinginstrument = dispositiv nutzbares Rechnungswesen  - Kernbestandteil eines umfassenden Führungssystems- keine Rechtsnormen, also firmenspezifisch- Führungsunterstützung durch interne Abbildungsmodelle Führungssystem Managementsystem:- Instrumente, Regeln, Institutionen, Prozesse zur Erfüllung von Führungsaufgaben- besteht aus Teilsystemen wichtige Führungsteilsysteme: - Zielsystem- Planungssystem- Kontrollsystem- Informationssystem- Organisationssystem- Personalführungssystem => werden com Controlling (außerhalb) aufeinander abgestimmt
  • Zentrale Aufgabe Kontrolling und 4 Aktivitäten: 1. Basics, 2 Konzepte 2. Basics, 3 Aufgaben Controlling 3. Infoströme, Infowirtschaft, Infoprobleme Führungsentscheidungen (5) 4. exemplarisch hinterfragen (3) Contolling Aufgabe:Unternehmensführung durch Funktionssicherung des Management unterstützen Aktivitäten: 1. Koordination der Unternehensführungsteilsysteme 2. Funktionssicherung des Planungs- und Kontrollsystems 3. Funktionssicherung des betrieblichen Informationssystems 4. Unterstützung der Rationalitätssicherung 1. Koordination der Unternehensführungsteilsysteme - Teilsysteme aufeinander abstimmen (von Außerhalb: Controlling)- maximale Synergie- und minimale Reibungseffekte- Koordinationsfuntkion (zentrale Aufgabe)  fundierte Interdependenzanalysen (Teilsysteme hängen ja zusammen)  effizientes Schnittstellenmanagement Koordinationskonzepte: - systembildende Koordination  Gebilde und Prozessstruktur zur Abstimmung wird eigens geschaffen- systemkoppelden Koordination  Herstellung oder Aufrechterhaltung von Verbindungen zwischen bereits bestehenden Teilsystemen => werden durch vielfältige Instrumente konkretisiert=> Zusammenbau dieser Instrumente zu leistungsfähigen Lösungen entscheidend 2. Funktionssicherung des Planungs- und Kontrollsystems (PuK) - PuK der Ziele und Realisierungsgebenheiten- Planung und Kontrolle = Führungsaufgaben- PuK = ständige Prozesse von Anpassungs- und Korrekturmaßnahmen  Änderungen Unternehmen und Umwelt?- enge Verzahlung des PuK-Systems mit Rechnungswesen (Ausgangsbasis) => Unternehmensexistenz wird langfristig gesichert Controlling:- entwickelt, implementiert und betreut PuK-System- viele verschiedene Module werden im PuK-System verbunden- so wird für U-Führung gesamtzielmäßige effiziente Lenkung möglich Konkrete ausgestaltung ist abhängig von Steuerungsmodell:- zentrale Steuerung:  Top-Down, Ziele werden heruntergebrochen, Werte sind Vorgaben- dezentrale Steuerung:  bottom-up, auf unterster Ebene geplant und nach oben verdichtet => Praxis meist ein Kompromiss :) Ziele: - oberste Ziele müssen verschiedenen Bereichen und Stellen zugeordnet werden- Ziele und Aktivitäten müssen horizontal (funktional) und vertikal (hierarchisch) abgestimmt Regelkreis: - Istwerte, laufende Selbstkontrolle- Soll-Ist-Vergeleiche- Abweichungsanalysen- Konsequenzenfestlegungen- Neuplanung 3. Funktionssicherung des betrieblichen Informationssystems Infoströme:- Führungsinformationen <=> Ausführungsinformationen Informationswirtschaft: - Infos fallen zeitlich, sachlich, organisatorisch asueinander- eigenständiger Teilbereich für die Informationswirtschaft:  stellt für alle anderen Infos bereit- Abbildung der internen und externen Infos Informationsprobleme bezogen auf Führungsentscheidungen: - Quantitätsproblem:  angemessene Auswahl, Verknüpfung, Verdichtung der Infos- Qualitätsproblem:  Infos für Zwecke auswählen, beurteilen, gewichten- Zeitproblem:  Infos rechtzeitig bereitstellen- Kommunikationsproblem:  adäquat verteilen und präzisieren- Wirtschaftlichkeitsproblem:  Nutzen vs Kosten und Aufwand der Beschaffung Zirkelproblem: Wert der Info ist erst bekannt wenn Info bekannt allgemeines Problem:zunahme an unverdichteten Daten durch moderne Informationstechnologie...- Aggregation- vermeidung von Redundanzen=> Generierung von aussagefähigen Kennzahlen 4. Unterstützung der Rationalitätssicherung - Entscheidungen kritisch hinterfragen! Entscheidungen begleiten, Korrekturvorschläge- externe Expertise aus anderen Bereichen einbringen- Vorsicht! keine Machtbefugnis! (!= Aufsichtsrat)- Vor Hintergrund der Ziele denken- Controlling = zentraler Baustein Corporate Governance  Deutscher Corporate Governance Codex = Regeln zur Unternehmensführung und Überwachung  Vertrauen in Unternehmensführung deutscher Gesellschaften stärken Auswahl und Anwendung eines Planmodells exemplarisch hinterfragen/begleiten a) Prüfung des Modells vor seiner Anwendung = Input-Rationalität- Anwendungsprämissen prüfen, Modell geeignet?- Könnensdefizite? beteiligte Akteure fähig?- Wollensdefizite? Opportunismus? b) Prüfung des Modells in deiner Anwendung = Prozessrationalität- Prüfung des einzusetzenden Wissens- Defizite in Wissens- und Informationsverarbeitungsdefiziten- Modellanwendungsprozess = Soll-Ablauf? c) Prüfung der Modellergebnisse = Output-Rationalität- Genau etc? keine Abweichungen- Plausibilitätschecks
  • Teilgebiete des Controlling: - Abgrenzung nach Zeitaspekten (2) - zusammen? strategisches Controlling: - Zukunftsorientiert- zB langfristige Anlageninvestition- Aufgaben: Prognosen, Planung, Durchführungen und Kontrollen- Infos = strategische Erfolgsfaktoren:   Marktanteil, Marktwachstum, Trends, Kompetenzen, Potenziale, Stategien, Szenarien operatives Controlling - vergangenheits- und gegenwartsorientiert- kurz- und mittelfristige Ziele- Fokus: Gewinn-, Rentabilitäts-, Liquiditätsgrößen- weitgehende interne Infoquellen- wohldefinierte und strukturierte Probleme- standardisierte Instrumente- sehr konkret und detailliert ausgestaltet operatives und strategisches Controlling: - strikte Trennung ist unsinnig- ständige Wechselwirkung=> ingegriertes Controlling :) beide werden dann parallel betrachtet
  • Teilgebiete des Controlling: Abgrenzung nach Funktionsbereichen: - Zielorientierte Rolle von einzelnen Bereichen (4) - verschiedene Module zur Integration je Bereich (4) - einzelne Bereiche nennen (5) Ziele und Mittel ↓ Auflösen: zB nach Funktionalbereichen               zB Beschaffung, Produktion, Absatz, F&E, Logistik, Verwaltung für einzelne Bereiche => spezifisches Controlling und Instrumente Zielorientierte Rolle von einzelnen Bereichen: - Input:  Art, Menge, Wert, Qualität der eingesetzten Produktionsfaktoren- Output:  Art, Menge, Wert, Qualität der erstellten Leistungen- Potenziale:  Art, Menge, Wert, Qualität der verfügbarer Ressourcenausstattung- Prozess- und Effizienzgegebenheiten:  Produktivitäten, Verfahrensstrukturen, technisch-ökonomische Merkmale Jeder Bereich muss in die Gesamtunternehmensführung eingebunden werdendafür sind verschiedene Module notwerndig: 1. bereichsspezifische Informationsdatenbank    interne und externe Entscheidungsrelevante Infos 2. bereichsspezifisches Planungs- und Kontrollsystem   je Bereich, einbindung in Gesamt PuK 3. bereichsspezifisches Budgetierungssystem    Bereichsspezifische (Soll-) Vorgaben 4. bereichsspezifisches Kennzahlensystem    Fassen die Module 1-3 zusammen    je Bereich und für Gesamtes Unternehmen Einzelne Bereiche: - Produktion- Marketing und Absatz- Beschaffung und Logistik- Foruschung und Entwicklung- Verwaltung
  • Teilbereiche Controlling: Einzelne Funktionsbereiche: - Produktionscontrolling: Basics, Kennzahlen - Marketing- und Absatzcontrolling: Basics, operative Instrumente - Beschaffungs- und Logistikcontrolling: Basics, Aufgaben, Instrumente, Kennzahlen - Forschungs- und Entwicklungscontrolling: Basics, Aufgaben eineserseits, andererseits - Verwaltungscontrolling: Basics, Instrumente, ↓ nun für die geläufigen Funktionalbereiche spezifiziert: 1. Produktionscontrolling - Qualitätssteuerung (Qualität der Produkte)- strategisches Controlling: Ziel und Programmplanungen (Technologie usw)- opratives Controlling: Einsatz planen, steuern, überwachen  sehr viele Systeme vorhanden  eingebunden in PuK  mündet in Budgetierungssystem  gesteuert über Kennzahlensystem- Kennzahlen:  Auslastungsgrade der Maschinen  Fertigungszeiten pro Serie, Artikel, Produktionsbereich  Ausschussquoten  Qualitätsgrade  Produktivität des Materialeinsatzes  Umsatz, Wertschöpfung, Produktionsmenge je Maschinenstunde  Personalauslastungsquoten   2. Marketing- und Absatzcontrolling - umfassendes Informations- und Steuerungssystem - in allen Bereichen integriertes Marketingkonzept abbilden- PuK-System (Abweichungsanalyse => Chancen und Risiken)  differenziet aud einzelne Vertriebswege pder Kundensegmente  konkret für Steuerung des Marketingmixes- operative Instrumente:  ABC-Analyse  Break-even-Analyse  Kunden- und Vertriebserfolgsrechnung  Deckungsbeitragsrechnung und Produktergebnisrechnung  Deckungsbeitragsflussrechnung und Erlösabweichungsrechnung  Profitcenter-Ergebnisrechnugen  Kommunikationserfolgsmessung   3. Beschaffungs- und Logistikcontrolling - gestiegene Marktanforderungen => höhere Kosten- Infobeschaffung häufig an FiBu ausgerichtet.. keien Realtime-Daten- gestiegener Wettbewerbsdruck.. Lösung: Logistik- Lostik = supply chain management Aufgaben Logistik:- sinkende Durchlaufzeiten durch Steigerung der Flexibilität- Reduzierung der Kapitalbindung- Kostensenkung durch integrative Erfassung der betroffenen Bereiche- Reduzierung von Insellösungen- Einführung von JIT-Konzepten Instrumente:- Materialbedarfsplanung- Logistikkostenrechnung Logistikleistungsrechnung- Kennzahlen Kennzahlen:- Transportzeiten und-Kosten pro Auftrag- Lieferbereitschaftsgrad- Losgrößenoptimierung- Kosten pro Lagerbewegung- Kapitalbindung   4. Forschungs- und Entwicklungscontrolling - strategisch wichtigste Leistungsprozesse in vielen Us  Grundstein für dsa strategische Überleben- Abbildung der Ergbenisse im Rechnungswesen getrennt- Effektives F&E-Controlling muss optimales Weg zwischen zwei Extremen finden: a) Aufgabe einerseits:- Planungs- und Kontrollrechnungen- Methoden und Fachwissen für die Steuerung und Sicherung von Forschungs- und Entwicklungsleistung- Entscheidungsträger beraten und Rechtmäßigkeit sicherstellen b) Aufgabe andererseits:- Koordinierungsaufgaben zwischen den Abteilungen und Kompetenzbereichen- Zielorientierung von F&E betonen- Innovationsfähigkeit des F&E Personals erhöhen VORSICHT: Patentverletzungen durch Nachahmen   5. Verwaltungscontrolling - überwiegend Gemeinkosten- personalintensiv, indirekte Leistungsbereiche  zB Arbeitsvorbereitung, Fertigungsplanung, Logistik, Vertrieb, allgemeine Verwaltung- Problem: Nicht proportional zur Beschäftigung  steigen sogar manchmal bei sinkender Produktion und werden unbewusst aufgebaut  für Controlling schwer zu erfassen, steuerun, kontrollieren Instrumente: - Budgetierung von Kostenstellen im Verwaltungsbereich- Wertanalysen  Istzustand erfassen, Alternativen entwickeln (Fremdbezug o.Ä.), Bewertung der Auswahl- Prozesskostenmanagement  Aktivitätenanalyse, Prozesskostenrechnung, Prozessoptimierung => Transparenz, Effizienz, Outputbezogenheit in indirekten Leistungsbereichen  
  • Abgrenzung Controlling zu ähnlichen Teilbereichen des Us (3 Bereiche, Rolle Controlling) => Nähe zu Controlling, aber inhaltlich und personell abgesetzt 1. Interne Revision- Einhaltung von gesetzlichen und internen Regelungen?- richtige Infos im System? 2. Treasury- Planung und Überwachung Zahlungsverkehr- Fristen und Kosten- Markpflege, finanzielle Risikosteuerung 3. externes Rechnungswesen- Geschäftsvorfälle- Dokumentation, Kontrolle, Disposition- Rechenschaftslegung für Dritte 4. Controlling- alle 1-3 unterstützen- zB Rechnungswesen: Bewertung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen
  • Instrumente des operativen Marketings: Plankoordination - 3 Merkmale von Koordination durch Plaene - Zentralisierungsgrad: 3 Verfahen - Typische Planungsfehler (3) - Vorteile (3), Nachteile (1) Planung: - Zukunft prognostizieren, Ziele festlegen- staendiger Prozess: Weiterentwicklung und Anpassung des Us Koordination durch Plaene: - periodische und zeitlich begrenzte Vorgaben (Ziele) fuer Stellen- Festlegung von Verfahren- Ergebnis formalisierter Prozesse Controlling:- meiste Us werden so gefuehrt- Unterstutzung durch Controlling ist zentral\ => Hauptschwierigkeit: Plankoordination Zentralisierungsgrad der Planerstellung Bottom-up-Verfahren: Teilplaene -> Gesamt-U.- Vorteile: Einbezug von Detail- und Fachkenntnissen, Motivation- Nachteile: mehr Koordination, niedriges Gesamtzielniveau, Aufbau von Planreserven Top-down-Verfahren: Gesamt-U. -> Teilplaene- Vorteile: Unmittelbare ausrichtung an U-Zielen- Nachteile: Detailkenntnisse und Infos nicht eingebunden, mangelnde Planakzeptanz und   Motivation Gegenstromverfahren: - Top: Grobe Richtung   Bottom: Einzelplaene- iterative Revision + Prozess- aufwendig und zeitintensiv- vereinbarte Ziele von beiden Seiten Typische Planungsfehler (Gruende): kognitive Defizite- Ueberschaetzung der eigenen Faehigkeiten oder Bedeutung- Neigung falsche Ueberzeugungen beizubehalten|- Wunschdenken- emotionale Einfluesse isolierte Entscheidungen- haeufig bei parallelen Entscheidungen Gruppeneffekte- Konsens uebetoent alternative Loesungen- verschobene Risikowahrnehmung kritische Wuerdigung der Plankoordination: Vorteile: - Koordination einer hoher Anzahl an Entscheidungstraegern wird moeglich- flexibel gegenueber internen und externen Veraenderungen- Verbindlichkeit von Vorgaben Nachteile: - oft starke Buerokratie, macht Vorteile zunichte  deshalb werden Plansysteme heute schlank gehalten
  • Instrumente des operativen Marketings: Operative Analysetechniken - 3 Verfahren nennen - 1 = 3 Schritte, Vor und Nachteile - 2 = 3 Schritte, Vor und Nachteile - 3 = 4 Schritte, Vor und Nachteile 1. ABC-Analyse 2. Wertanalyse 3. Kosten-Nutyen-Analyse 1. ABC-Analyse - Priorisierung (zB Kostenarten, Kunden, Lieferanten, Produkte)   A-Objekte: Top   B-Objekte: Mittel   C-Objekte: Gering- kleine Werte grosse Veraenderung (A-Kunden: 80% Gewinn)- A-Objekte werden in den Fokus gerueckt, bereits kleine Veraenderungen bewirken viel! Vorgehen: 1. Liste aller Positionen erstellen 2. Positionen nach Wert sortieren und Gesamtwert ermittlen 3. Prozentanteile berechenen, subjektive Schranken festlegen Vorteile:- schnell und einfach durchgefuehrt- Prioritaeten einfach gesetzt Nachteile:- sachliche und zeitliche Verbundeffekte nicht beruecksichtigt- nur Analyse der Ist-Situation moeglich- Qualitative Faktoren und strategische Aspekte unberuecksichtigt 2. Wertanalyse - Ziel: Ergebnisverbesserung  Kostensenlkung oder Verbesserung des Leistungsniveaus- Wo: Produktionsplanung, Produktentwicklung  Funktionen und Kosten von Produkten optimieren- auch geeignet fuer:    Verwaltung (Aufgliedern von U-Bereichen)   Investitionsplanung (Make or Buy entscheidung)- besondere Auspraegung der Wertanalyse = Zero-Base-Budgeting Vorgehen: Produktionsplanung:1. Istzustand (welche Leistungen wo wann wie erbracht2. Einschaetzung des Wertes der Funktionen und Leistungen aus Kundensicht3. unerwuenschte eliminieren, neue hinzu (Kreativitaetstechniken) Vorteile:- hohe Transparenz- Kreativitaet und Motivation der Mitarbeiter- foerdert Unternehmerisches Denken Nachteile:- anspruchsvoll- Mittlere und hoehere Fuehrungsebenen zeitlich stark eingebunden 3. Kosten-Nutzen-Analyse - Schwerpunkt: Wirtschaftlichkeitsbeurteilung eines Vorhabens- Beruecksichtig auch qualtiative Faktoren (nicht nur Ein- und Auszahlungen)- Problem: qualitative Faktoren sind schwer zu quantifizieren quantifizieren qualitativer Faktoren:1. genaue Zieldefinition, Entwicklung eines Zielsystems, messbare Teilziele2. Prognoseinstrumente: Schaetzen der Nutzen und Kosten    Objektivierung der Nutzenaspekte..    zB Veringerung der Fehlerquote = Ausschusskosten der Produktion3. Schaetzung und Quantifizierung der Chancen = Zielerreichungsgrade4. Zielerreichungsgrade * Gewichtungsfaktoren (Nutzen - Kosten)    = Nutzenwert je Alternative Vorteile:- qualitative Faktoren beruecksichtigt- Vergleich Soll- und Istzustand moeglich Nachteile:- anspruchsvoll- Nutzenbeurteilung haufig sehr schwierig und wenig objektiv
  • Instrumente des operativen Marketings: Kostenmanagement - Kostenmanagement: Basics, 5 Instrumente nennen - Fixkostenmanagement: Basics, wichtige Infos, Aufgabe Controlling, Vorteile, Nachteile Basics: - Erweiterung der traditionellen Kostenrechnung- Ziel: Optimierung der Kostenstrukturm Kostenverlauf, Kostenniveau- Unwirtschaftlichkeit und Gestaltungsspielraeume entdecken- Besonders in fruehen Phasen Instrumente: 1. Fixkostenmanagement2. Prozesskostenrechnung3. Lifecycle Costing4. Target Costing5. Cost Benchmarking 1. Fixkostenmanagement - nachhaltige Verbesserung der Anpassungsfaehigkeit- Fixkosten sind nur in bestimmtem Betrachtungsraum fix - Ziele: ++ Fixkostentransparenz und Gestaltung des Fixkostenblocks- Auf- und Abbauarbeit der Fixkosten- Kostenremanenz = verzoegerte Anpassung der Fixkosten an Beschaeftigungsaenderung wichtige Infos fuer U- Entscheidung ueber Fixkosten:- Vertragsbindungsdauer- Kuendigungsfristen und Zeitpunkte- Bindungsintervalle- Restbindungsdauern- Nutzungsdauern- Kosten die durch fruehzeitige Veraenderung ausgeloest werden => Controlling schafft Informationspools & Kalkuele ausgestalten starre Unterteiling in fix und variabel in Kostenrechnung ausdifferenzieren: - variabel- innerhalb eines Quartals- innerhalb eines Halbjahres- innerhalb eines Jahres- ueber ein Jahr Vorteile:- ganzheitliche Wirkung im U- Kostentransparenz ++ Nachteile:- Unternehmerisches Umfeld muss beachtet werden
  • Instrumente des operativen Marketings: Kostenmanagement: Prozesskostenrechnung - Basics - Ziele (4) - Komponenten (4) darunter 2 Prozesstypen? Prozesskostensatz? - Vorteile (5), Nachteile (1) Basics: - verursachungsgerechte Verteilung Gemeinkosten (F&E, Verwaltung, Vertrieb)- Gemeinkostenbereiche als Prozessketten strukturiert- bereits waehrend Taetigkeitsanalyse Schwachstellenoptimierung moeglich- integraler Bestandteil supply chain management- aus Prozesskostenrechnung werden Sollwerte abgeleitet- auch ueberbetriebliche Vergleiche  Prozessoptimierung, Business Reengineering (straffen, vereinfachen) Ziele: - Transparenz- Optimierung der Prozesse- gezielte Kostenbeeinflussung der Gemeinkosten- verbesserte Kalkultation Komponenten: 1. Prozessgliederung - leistungsmengeninduzierte Prozesse (lmi) = Leistungskosten- leistungsmengenneutrale Prozesse (lmn) = Bereitschafts-/Strukturkosten\ 2. Kosteneinflussgroessen - beeinflussen Kosten des Prozesses- Variantenzahl, Produktionsmenge, Produktionskomplexitaet3. Prozessbezugsgroessen (Cost Driver) - Massgroessen der Prozessmenge- funktionale Beziehung Kosteneinflussgroesse und Kosten des Prozesses 4. Prozesskostensaetze - Prozesskostensatz = Prozesskosten / Prozessmenge = Input / Output = 1 /  Produktivitaet- durchschnittliche Kosten fuer einmalige Durchfuehrung- Grundlage der Verrechnung auf Endkostenstellen oder Kostentraeger- lmn-Prozesse koennen nicht zugerechnet werden und bleiben in Summe als Fixkosten- Prozesskostensaetze dienen als Kennzahlen  bessere Kostenkontrolle  Grundlage fuer Kostenvergleiche  zeigen Rationalitaetsmoeglichkeiten  Steuerung des Us Vorteile: - Kosten gut kontrollierbar- Rationalisierungsmoeglichkeiten werden aufgedeckt- Verursachungsgerechte Zurechnung von Gemeinkosten- Komplexitaetskosten werden sichtbar- Urspruenglich fixe kosten werden variabilisiert Nachteile: - Hoher Erfassungsaufwand
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  • Instrumente des operativen Marketings: Kostenmanagement: Lifecycle Costing - Basics - Ziele (4) - Vorteile (2) - Nachteile (2) Basics: - saemtliche Kosten ermitteln und optimieren  Entwicklung, Marketing, Wachstum, Reife, Saettigung, Degeneration- Nachhaltig/Ganzheitlioch  auch Demontage, Entsorgung :) Ziele: - Ermittlung von Folgekosten und scheinbar nicht monetaeren Konsequenzen- Abbildung der Gesamtkosten und Erloese- Erkennen und Erklaeren von Zusammenhaengen Entstehung von Folgekosten- aktive Kostengestaltung von Anfang an Vorteile: - Kosten optimiert- Einsparpotenziale Nachteile: - hoher Erfassungsaufwand- grosse Unsicherheit bzgl. eingesetzter Parameter
  • Instrumente des operativen Marketings: Kostenmanagement: Target Costing - Basics - Zielkostendiagramm - Zielkostenindex: Berechnung, Bedeutung - Vorteile (3) - Nachteile (3) Basics: - Marktpreis - Wunsch-Gewinn + Zielkosten- ausgehend von Zielkosten und Kundenpraeferenzen Kosten einzelner Komponenten ermittelt  Zielkostenspaltung zB durch Conjoint-Analyse   = Realitaetsnaehe (reale Kaufentscheidung)      - Sollkosten = allowable costs      - Istkosten = drifting costs- erreichte 'target costs" Zielkostendiagramm: Gegenueberstellung Kosten und Nutzen Zielkostenindex = Nutzenanteil der Komponente / Kostenanteil der Komponente- Zielkostenindex groesser 1: zu billig- Zielkostenindex kleiner 1: zu teuer Vorteile:- Kostenoptimierung bereits in Entwicklungsphase- Markt und Kundenorientierung- Hohe Qualitaet bei sinkenden Durchschnittskosten Nachteile:- eingeschraenkte Anwendbarkeit bei innovativen Produkten- bei eigenstaendiger festlegung von Preisen/Mengen nicht moeglich- haeufig Probleme bei der praktischen Umsetzung
  • Instrumente des operativen Marketings: Kostenmanagement: Cost Benchmarking - Basics - Ziele (4) - 5 Phasen - Messkriterien: Je Bereich (6), Bereiche (8) - Vorteile (2), Nachteile (4) Basics: - Verleich mit anderen Unternehmen   Kostenstrukturen, Produkte, Dienstleistungen, Prozesse- Unterschiede, Ursachen, Ansatzpunkte zur Verbesserung- Vergleichsobjekte: Spitzenunternehmen, oder in einem Bereich besonders gut- eigene Unternehmensteile auch vergleichbar=> Lernprozess im U initiieren- Problem: relevante Infos beschaffen   Auffinden tatsaechlich vergleichbarer Us, Herleitung und Verlaesslichkeit der Kenngroessen   Benchmarking-Partner durch strategische Unternehmensnetzwerke? Ziele des Vergleichs: - Verkuerzung der Durchlaufzeiten- Kostenreduktion- Qualitaetssteigerung- Erhoehung der Kundenzufriedenheit Durchfuehrung: 5 Phasen 1. Auswahl Benchmarking-Objekt    Produkte, Prozesse, Methoden, Kosten, Leistungen 2. Auswahl Benchmarking-Bereich und Vergleichsunternehmen    F&E, Produktion, Verwaltung, Beschaffung 3. Datendefinition und Datengewinnung 4. Lestungsluecken feststellen und Ursachen Analysieren 5. optimale Loesung und Implementierungsplaene implemntieren => kontinuierlicher Verbesserungsprozess! Messkriterien fuer Cost Benchmarking: je Bereich etwa:- Gesamtkosten- Einzelkosten je Aktion- zeitlicher Abstand- jaehrliche Anzahl- Durchschnitt- Fehlerquote Bereiche:- Gesamtueberblick- Lohn und Gehaltsabrechnung- Reisekostenabrechnung- Kreditorenbuchhaltung- Fakturierung- Debitorenbuchhaltung- Abschluss/Berichterstellung- Budgetierung, Planung Vorteile: - Innenfokusierung durch Outside-Perspektive ueberwunden- Lernprozess in Gang gesetzt Nachteile: - zeit und kostenintensiv- bremst Innovationen- richtigen Benchmarking-Partner finden ist schwierig- Relevante Infos haeufig nicht beschaffbar
  • Instrumente des operativen Marketings: Kostenmanagement: Budgetierung - Basics - 3 klassische Modelle - Better Budgeting (2 Modelle = 1 extra) Basics: - Planung wird durch Budget konkretisiert- gesamtzielbezogene Lenkung der einzelnen U-Teile- 3 klassische Methoden- better Budgeting- Beyond Budgeting 3 klassische Methoden: - formelle Genehmigung und Verabschiedung- Budgets sind dann verbindlich- regelmaessige Budgetkontrollen = tatsaechlich eingehalten, umgesetzt? Budget anpassen? 1. Top-down Verfahren = Retrograd    Gesamtbudget wird verteilt 2. Bottom-up-Verfahren = Progressiv    stufenweise Verdichtung 3. Gleichstromverfahren = rekursiv    Rahmenwerte <=> Einzelbudgets    iterative Revision    vereinbarte Ziele :)    Grundlage fuer Management by Objectives Better Budgeting - viel Kritik an klassichen Methdoen   (Zeitaufwand, Kostenintensiv, geringen Flexibilitaet, Vernachlaessigung strategischer Ziele)- better budgeting soll flexibler sein- Permanente Weiterentwicklung der Planung "Politik der kleinen Schritte"- Massnahmen:  Verringerung der Detailtiefe der Planung   verbesserte IT-Unterstuetzung a) Activity-Based-Budgeting - Fokus = Prozesse- Budget = Σ Aktivitaetsstueckkosten * Ausbringungsmenge b) Zero-Based-Budgeting - radikaler Ansatz, voelliger Neustart wird simuliert- U-Ziel -> Teilaufgaben -> Bedeutun (Kosten/Nutzen) = Rangfolge (Grundlage fuer Budget)- nur fuer einzelne Bereiche, da sehr aufwendig Beyond Budgeting:- Komplette Abschaffung der Budgetierung- stattdessen Balances Scorecard, Delegation von Ressourcenverantwortung, Schaffung interner Maerkte,  => beides kann fuer bestimmte Unternehmen geeignet sein fuer andere nicht
  • Instrumente des operativen Marketings: Kostenmanagement: Kontrollinstrumente - Basics - 3 Kontrollinstrumente operatives Controlling Basics: - Soll vs Ist = Abweichungsinformationen- Keine Inselloesungen: Integration sachlich, zeitlich, organisatorisch- operatives Controlling = Ex-Post-Kontrolle, Ergebniskontrolle, Fortschrittskontrolle- strategisches Controlling = Praemissen, Prognose, Zielkonsistenzkontrollen Kontrollen des operativen Controllings: Ex-Post-Kontrolle: - Vergleich von Istgroessen - Betriebsvergleich = zwischen einzenlen Bereichen- Benchmarking + zwischen Unternehmen- Periodenvergleich Ergebniskontrolle: - Soll-Ist-Vergleich- erst nach Ablauf der Periode Fortschrittskontrolle: - Soll-Wird-Vergleich- prognostizierte Werte- bereits waehrend Periode
  • Uebersicht 1. Grundsachverhalte Controlling allgemeine Aufgaben:    Koordination der Unternehmensfuerungteilsysteme    Funktionssicherung des Planungs- und Kontrollsystems    Funktionssicherung des betrieblichen Informationssystems    Unterstuetzung der Rationalitaetssicherung  2. Teilgebiete des Controllings Abgrenzung nach Zeitaspekten: - operatives Controlling- strategisches Controlling Abgrenzung nach Funktionalbereichen - Produktiuonscontrolling- Marketing und Absatzcontrolling- Beschaffungs- und Logistikcontrolling- Forschungs- und Entwicklungscontrolling- Verwaltungscontrolling Abgrenzung zu weiteren Teilgebieten   3. Instrumente des operativen Controllings Plankoordination- Zentralisierungsgrad der Planung- Typische Planungsfehler operative Analysetechniken:- ABC-Analyse- Wertanalyse- Kosten-Nutzen-Analyse Kostenmanagement- Fixkostenmanagement- Prozesskostenrechnung- Lifecycle Costing- Target Costing- Cost Benchmarking Budgetierung- klassische Busgetierung- Better Budgeting    Beyond Budgeting    activity-based-budgeting    zero-based-budgeting Kontrollinstrumente:- Ex-Post-Kontrolle- Ergebniskontrolle- Fortschrittskontrolle